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Bau einer Marblehead Gothic Mk 3 Teil 3: Der eigentliche Bootsbau

Bau einer Marblehead "Gothic Mk 3" von Frank Russell

Teil 3

Hans-Günter Groes, Hans Sagemüller (GER 190)


Die Formen sind fertig und jetzt wird laminiert.


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Vom eigentlichen Laminieren habe ich keine Bilder. Harz und Handy vertragen sich nicht.


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Das habt ihr ja schon mal gesehen, als ich die Verklebeleisten vorgestellt habe.
Meine Teile sind leider etwas schwer geraten, weil ich Harz mit zu geringer Topfzeit benutzt habe und die erste Schicht schon geliert war, bevor ich die folgenden aufgebracht habe.
Insgesamt wiegt meine rund 200 g mehr als die von Hans, dessen Rumpf 270 g auf die Waage bringt.
Deck: 180 g

Das kann sich doch sehen lassen. Durch unseren speziellen Lagenaufbau ist es äußerst beulfest.

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Entformt! Nachdem alle Ränder über der Trennebene abgestochen waren, ergaben sich wunderbar gerade Nähte.

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Die Teile habe ich nur probehalber aufeinander gelegt.

Das Zeitintensivste ist das eigentliche Ausrüsten des Bootes.
Ruderkoker, Schwertkasten, Böcke für die Winde und das Steuerservo und was sonst noch so alles nötig ist.


Hans baut seine Gothic mit zwei Mastbuchsen, für konventionelle und Swing-Rigg Besegelung.
Weil ich aber alle Schoten unter Deck haben wollte, baue ich nur für Swing-Rigg.

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Hans' Deck mit entsprechenden Verstärkungen.
Praxisgerecht ist die hängende Montage der Windenaufnahme. So bleibt fast alles an Deck montiert und man braucht sich nach der Verklebung von Rumpf und Deck nicht mehr die Finger zu verrenken.

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Das Boot auf Wasserlinie ausrichten, Schwerttasche einkleben und Bleibombe mit Anstellwinkel montieren.
Alles Dinge, die viel Zeit in Anspruch nehmen. Es soll ja auch alles winkelig werden.
Was glaubt ihr, wie der Raum aussah mit dem von der Decke hängenden Lot, den aufgestellten Winkeln und den anderen Hilfsmitteln.

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Der Ständer.

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Bis zu diesem Zeitpunkt waren fast zwei Monate Bauzeit vergangen, für jedes Boot.
Naja...Hans ist schneller, aber ich muss ja zwischenzeitlich auch noch arbeiten.

Hans ist mittlerweile schon mal einen Wettbewerb in Duisburg gefahren.
Er hat zwar Lehrgeld bezahlt, ´tschuldigung Hans, aber Geschwindigkeitsvergleiche haben gezeigt, dass unser Boot durchaus mithalten kann.

Bei Fragen einfach nur fragen!

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Teil 1 Teil 2
 
Ich kann natürlich nachvollziehen dass man bei soviel Einsatz und dann schlechtem Regattaergebnis frustriert ist,
andererseits ist es aber zuviel verlangt gleich vornewegzusegeln. Da gibt es viel zu tüfteln und zu modifizieren. Ich weiß wovon ich rede, bei mir hat es bei den Großen 2 Jahre gedauert, dann aber kam kaum mehr einer an mir vorbei. Und es gehört auch Glück dazu. Das wird schon.......
 
Toller Bericht und tolles Boot! Da kommt der "Haben will" Reflex ;-) Wäre irgendwie eine tolle Ergänzung zu meiner Goth IOM...
 

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