Belastungstest Tragfläche 5,4m

Hallo an euch alle,

ich habe eine Frage an euch:

Wie mache ich am besten einen Belastungstest für meine selbstgebauten Tragflächen für eine ASw 28?

Der Rumpf ist noch nicht fertig, die Flächen aber schon. Kann man das irgendwie testen, damit ich nacher ein gutes Gefühl beim fliegen habe?Loopings und Rollen soll er halt aushalten.

Geschätztes Abfluggewicht: 9kg

Danke,
MFG Peter
 
Ich wollte euch hiermit noch zeigen, wie ich meine Flächen aufbaue:

Damit ich die korrekte V-Form bekomme, verwende ich drei Rippen aus 12mm Sperrholz. Die Höhe des Lochs für das Rohr wird gleich richtig reingefräst.

Für die Fläche werden 3 Rovings bis nach aussen, 6 Rovings bis zur Mitte und 9 Rovings bis zur Steckung verbaut, das macht also 18 Rovings an der Wurzelrippe, natürlich 18 oben und 18 unten.

Der Holmsteg besteht aus Balsa und verläuft bis zur Rippe, wo das Steckungsrohr endet. Die Holmgurte verlaufen oben drüber und gehen bis zur Wurzelrippe. Das selbslaminierte Rohr wird dann mit eingedicktem Harz mit den Rovings verbunden.

Was meint ihr zu dieser Bauweise? VOR-NACHteile?



Ich bin für jede Kritik sehr offen!

Bilder folgen gleich:
 

Hans Rupp

Vereinsmitglied
Hallo,

ohne es exakt nachgerechnet zu haben erscheint mir Deine Holmbelegung etwas schwach, auch bei 24k Rovings. Hängt eben auch stark vom Flugstil ab.

Bei http://www.cb-roter-baron.de/ unter ausführliche Modellberichte -> ASH 25 -> Flächebau gibt es ein Exceltool zur Berechnung zum herunterladen.


Hier findest Du ein Bild (mit den Eimern), wie man einen Belastungstest ohne Rumpf korrekt aufbaut. Die Werte für die Belastung an den einzeln Stellen liefert Dir auch das Exceltool von Christian Baron.

Biegung ist das eine Torsion das andere. Biegung sieht man, Torsion nicht so gut und ist meines Erachtens deshalb gefährlicher. Deshalb Gewebe mit diagonaler Faserorientierung nicht vergessen. Innen würde ich vollflächig 163er CFK und aussen wenigstens in der D-Box (also vor dem Holm um die Nase raten (oder eben geringeres Flächengewicht, aber das ist eben teuer). In den Klappen auch nicht vergessen. Hier wäre 93er gut (und eben teuer), damit die Kappen leicht bleiben.

Hans
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Hans,

danke für die Antwort.

Ich habe das Excel File von Baron genommen. Da komme ich genau auf 18 Rovings. Also das sollte passen. Sie ist auch meiner Meinung ziemlich gut bei der Durchbiegung.

Also wie gesagt, ich bin eher der gemütlichere Flieger. Also es ist vollflächig eine 160g Glas drin und bis zur Hälfte noch mal 160 diagonal.

Mir geht es prinzipiell um die Art, sprich die drei Rippen um die V-Form zu bekommen und die Befestigung des Rohres.

Was ich beim nächsten mal anders mache ist, dass ich die CFK Gurte noch mal umwickle, damit oben und unten verbunden ist.

Die 1,5mm Beplankung ergibt auch noch eine hohe Torsionssteifigkeit, meiner meinung nach.

Den Link werd ich mir mal anschauen, DANKE!

Peter
 

Marc K.

User
Also ich habe vor kurzem eine Fläche für eine DG 600 5m SPW. gebaut. Ich habe vollflächig 163g Kohle unter der Beplankung. Zu deinen Rovings kann ich wie Hans auch nur sagen, daß das zu wenige sind. Bei meiner Fläche sind im Wurzelbereich ca. 50 Rovings oben und unten drin und die Fläche bieg sich immer noch durch.
 

Hans Rupp

Vereinsmitglied
Hallo,

wenn der Stahl/CFK-Stab nicht in der Rippe endet, solltest Du das Rohr noch mit Rovings umwickeln, dmait es ich nicht aufspaltet. Dann Denn Zwischenraum Rohr/Holmgurt auffüttern (mit Balsa + Harz"mumpe"). Dann ist das schon o.k.

Wenn Du 24k-Rovings nimmst, der Flügel nicht zu dünn ist und Du gemütlich fliegst ist das eventuell o.k. Mit 12k Rovings zu wenig. Nimm gegen die Torsion statt 2 Lagen Glas lieber eine Lage CFK.

Hans
 
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