Die Fahrt zum Flugplatz wird immer teurer

Hier eine Petition im Bundestag zum senken der SpritsteuerHier
Vielleicht weis ja jemand über solche Dinge Bescheid und man kan das richtig vorbereiten und durchziehen..
wieviel USER sind den im Network angemeldet..??
 
hallo Ralf, hab unterzeichnet, wobei Petitionen meist für die Katz sind: Der Petitionsausschuss entscheidet ob Tonne oder nicht, meist Tonne, Entscheidungen werden auch mal locker 2-3 Jahre vertagt...
 
DAGEGEN !!

DAGEGEN !!

Ich bin dagegen, da nur eine Verteuerung eines Guts den sinnvollen Einsatz und Alternativen dazu fördert !!

Was hätten wir denn gewonnen, wenn der Liter Sprit 20 Ct kosten würde und in 15 Jahren es keinen mehr gäbe, genausowenig wie ALternativen dazu :rolleyes:

OK ich hätte 15 JAhre mehr Geld für den Modellbau, aber wer es so kurzfristig betrachtet, hat auch nicht verstanden worum es geht :p

Not macht immernoch erfinderisch und bewirkt nur bei den Dummen keine Bewusstseinsänderung !!
 

Julez

User
Was hätten wir denn gewonnen, wenn der Liter Sprit 20 Ct kosten würde und in 15 Jahren es keinen mehr gäbe, genausowenig wie ALternativen dazu
Das glaub mal, wenn der Sprit von heute auf Morgen alle ist, gibts innehalb eines Jahres eine serienreife Elektrokarre mit 500km Reichweite zum gleichen Preis.
 
Salute Julian

Genau:D

Nach unten scrollen und man findet eine Alternative. Ein Kumpel von mir macht den e-monotrcacer. F5D Flieger würden schon mal reingehen.

Er hat die Lipos selber gelötet. :D :D :D
Bei der Anzahl Lipos, muss dass irgendwann anfangen richtig Spass zu machen. Einfach immer tief einatmen nicht ausatmen usw..

Gruss Christian

www.christian-hanke.blogspot.com
 
Genau das ist es doch :eek:

Kein Mensch würde Hirnschmalz und Energie in so was investieren, wenns das Benzin an der Tanke fast für umme gäbe !

Ich sach nur super Sach', auch wenns manchmal weh tut:p
 
Julian Holtz schrieb:
Das glaub mal, wenn der Sprit von heute auf Morgen alle ist, gibts innehalb eines Jahres eine serienreife Elektrokarre mit 500km Reichweite zum gleichen Preis.
Die Karre alleine bringt dir wenig, wenn die notwendige Infrastruktur nicht steht und Strom muss auch genügend da sein :)
E-Autos sind für mich noch keine Alternative.

Prinzipiell kann ich mich nur anschließen, gerade für mich als ReSy-Student ist der exorbitante Preisanstieg des Öls nur von Vorteil. Ich bin nächstes Jahr mit dem Studium fertig und die Aussichten sind ... herrlich :D
Nein, mal im Ernst, ohne diese Diskussionen um den Klimawandel und den Schock beim Tanken, gäbe es diesen Boom auf die regenerativen Energien nicht und wir wären noch lange nicht da, wo wir jetzt sind. Ob die eingeschlagenen Wege alle sinnvoll und richtig sind, wird man herausfinden müssen.
Aber die Chancen stehen nicht schlecht für die Rettung der Erde, die Tendenz stimmt ;)

Gruß,
Christian
 

Claus Eckert

Moderator
Teammitglied
Hallo

Jede Investition, sei es in die Entwicklung einer neuen Technik oder die erneute Förderung alter Energieträger (z.B. Kohle), wird gemessen an den derzeitigen Energiepreisen für Strom, Gas und Öl. Und die befinden sich bekanntlich im Steigflug.

Folglich wäre es mehr als blauäugig zu glauben irgendeine "alternative" Energieerzeugung würde die Energiekosten mittelfristig senken. Es geht um Geld, in den nächsten Jahrzehnten um so viel Geld, wie die Menschheit noch nie in die Hand genommen hat um zu überleben. In der Gesamtheit und als Individium.
Niemand wird "Wohltäter" spielen wollen, so lange Geld mit Energie zu verdienen ist.
Niemand wird auf Gewinne verzichten wollen, so lange er mit der Verknappung spekulieren kann.
Niemand wird neue Energieformen entwickeln, um damit kostenlos die Welt zu retten.

Ich bin kein Wirtschaftsprofi. Dennoch beschleicht mich das Gefühl, dass wir tiefgreifende Änderungen im wirtschaftlichen Umgang mit Energie vornehmen müssen. Viel weitgehender als wir heute erahnen.

Die Fahrt zum Modellflugplatz wird sonst zur "Erinnerung an alte Zeiten".
 
Wenn die Spritsteuer tatsächlich gesenkt werden sollte, lachen sich die Mineralölkonzerne doch nur in´s Fäustchen. Durch taktisch geschicktes "mehr" anheben und "weniger" wieder senken des Preises in rhythmischen Zyklen werden wir dann alsbald wieder auf den alten Niveau landen. Nur dass dann den "Gewinn" nicht mehr der deutsche Staat einstreicht, sondern die Konzerne. Schaut doch mal in andere Länder. Ungefähr der gleiche Preis wie in Deutschland, aber weniger Steuer drauf. So wird´s bei uns dann vermutlich auch sein. Für mich ist dieses Vorhaben Humbug.
Grüsse von Adrenalin, der es von der Wohnung bis zum Flugplatz nur 2,2 Kilometer weit hat.
 
Wenn ich Aufgrund von Spritpreisen nicht mehr mit meinem durstigen Motorrad rum düse, merkt das auch der Mechaniker und Reifenhändler,der Kneiper mit den scharfen Moped-Mietzen auch..
Die Handwerker werden teurer und alles andere auch(is ja nicht nur Benzin das teurer wird).
meiner Freundin kaufe ich ein Bildtelephon.. wohnt leider 50km weg..nur noch jedes zweite Wochenende und der arme Italiener ,bei dem wir so gerne waren sieht uns auch nicht mehr so oft(lieber keine Pizza ,aber vielleicht 3 mal im Monat zum Mädel?) ..
zur Arbeit muß ich trotzdem mein Auto benutzen, keine Alternative möglich.. und auch noch allein..auch 50km.. leider in die andere Richtung..na ja .. egal... halber Zahltag für Sprit andre Hälfte für Heizung und Miete..freu mich dann aber wenns Emobile gibt..
in Holland gab es schon vor 18 Jahren Autos mit Gas und Benzin.. warum hat es diese entwicklung nicht in Deutschland gegeben.. is ja nicht soweit wech??
 
Zuletzt bearbeitet:

Paul1

User
In Amerika zahlen die etwa 70 Cent pro Liter. Keine Ahnung ob Euro- oder Dollar-Cent, ist aber auch egal, denn auch der Preis ist nicht mehr aktuell. Vor noch ein paar Jahren gab es da den Liter für 20 Cent. Die haben also Spritpreiserhöhungen von über 300% in den letzten paar Jahren erhalten. Nun kann man da aber nicht mehr viel Steuern senken, was unter anderem dazu führt, dass dort sogar "Gottesdienste" mit der bitte nach billigem Sprit abgehalten werden. Es ist halt immer nur die Relation die sich bemerkbar macht.

Die teueren Unterhaltskosten sind Regeln des freien Marktes mit Angebot und Nachfrage. Also man muss halt einfach anerkennen, das bei der gegebenen Rohölmenge die gefördert wird, deutlich mehr Interessenten auf dem Martk herum laufen als bisher (z.B. China, Indien). Und dieses Verhältnis wird sich mit sehr großer Sicherheit nicht mehr umkehren lassen. Vermutlich eher das Gegenteil ist der Fall.

Auch in Deutschland kann man übrigens auf Gas umrüsten lassen. Und das war auch mit zunehmender Kilometerleistung schon lange Zeit die günstigere Variante. Hat aber wohl kaum jemand gemacht, weil Sprit eben billig genug war.

Auch sei gesagt, dass es wirklich sehr viele Möglichkeiten gibt, Geld für Energie einzusparen. Also nicht nur mit dem Fahrzeug, sondern auch im Haus. Es dürfte deutlich effizienter sein, sich selbst um geringeren Energieeinsatz zu bemühen, als Papas Staat zu bitten.

Also sei erfinderisch.

Gruß,
Paul
 

Paul1

User
Christian Schirmer schrieb:
Aber die Chancen stehen nicht schlecht für die Rettung der Erde, die Tendenz stimmt ;)
Ich will nur mal ergänzen... Unserer Mutter Erde ist es sowas von unglaublich egal ob sie von Menschen, Tieren, Bakterien oder sonst was bewohnt wird. Wenn du mit deinem erlernten was retten kannst, dann ist das höchsten dein eigener Hintern ;) ! Was wirklich nicht heißen soll, dass das nicht grund genug sein kann. :D

Gruß,
Paul
 
Paul, ich habe nicht umsonst einen Smilie hinter den Satz geklemmt ;) Und ob es nur um meinen eigenen Hintern geht?! Wohl kaum. Jeder Beitrag und ist er noch so unbedeutend klein, hilft allen weiter.
Fakt ist, auf lange Sicht kommen wir an den regenerativen Energien nicht vorbei.

Gruß,
Christian
 

Paul1

User
Christian, dein Argument ist schon klar, aber es war halt gerade ne schöne Steilvorlage. Dieser Satz "für die Umwelt" ist eigentlich falsch. Wenn wir was tun, dann nur für uns selbst. Der eine will mehr Umwelt, der andere weniger.

Gruß,
Paul
 
Umwelt find ich gut!ist für alle da..und wenn wir zu Fuß gehn ist sie noch viel schöner...:D
 

Hans Schelshorn

Moderator
Teammitglied
Ich bin eher für eine Petition, daß auf jeden Liter Sprit und Heizöl noch 50 Cent bis ein Euro Strafsteuer draufgepackt werden, ab sofort und weltweit.
Das würde endlich die Nachfrage deutlich senken, die Ölbarone wüssten nicht mehr wohin mit der Suppe und würden die Preise senken müssen.

Die eingenommene Steuer könnte teilweise für die Subventionierung von Energie für besonders Bedürftige verwendet werden, aber nur für die nötigste Energie. Der Rest, ich eingeschlossen, müßte sich endlich Gedanken machen über den derzeitigen irrationalen Umgang mit Energie sowie dringend notwendige Änderungen.

Das Ganze mag provozierend klingen, ist aber durchaus ernst gemeint. Und würde auf jeden Fall besser funktionieren als eine staatliche Subvention von Energie, die ohnehin nur sehr kurfristig und kurzsichtig wäre. Durch den erleichterten Erwerb von Energie steigt der Verbrauch, und erhöhte Nachfrage führt zu höheren Preisen. Was soll denn der Staat machen, wenn im September 2008 ein Barrel Rohöl 200 Euro kostet? Was fordert Ihr denn dann?

Servus
Hans
 
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