Elastic-Flap Bauweise

Hallo,
ich baue gerade neue Tragflächen für meinen Kunstflugsegler (Styro-Abachi). Die Ruder sollen in Elastic-Flap Bauweise (auf der Oberseite) ausgeführt werden.
Das Abachi wird flächig mit Kohlegelege (163 g) belegt und als Elastic Flap wird ein Aramid Band eingesetzt.
Mir stellt sich nun die Frage, ob ich das Kohlegelege im Bereich der Scharnierlinie (oberhalb des Aramidbandes) auf einer Breite von ca. 3 mm unterbrechen soll oder das Kohlegelege einfach flächig bzw. durchgehend auftrage (und dann das Kohlegelege beim abschließenden Ruderfreilegen bis auf das Aramidband einfach mit durchfräse, soweit möglich).
Das Kohlegelege wird zwischen zwei Folien getränkt und soll dann anschließend – noch im nassen Zustand – geteilt werden. In der Theorie stelle ich mir das so vor, dass ich die zwei Hälften auf das Abachi lege und nachfolgend die Folie langsam abziehe. Den Verzug des Geleges möchte ich so in Grenzen halten und hoffe, auf das angestrebte gleichmäßige und vor allem gerade Spaltmaß zu kommen.
So weit die Theorie. Was meint Ihr? Welche Methode hat sich in der Praxis bei euch bewährt?
 
Hallo Günter,
flächig einlaminieren und erst beim Trennen der Ruderklappen gängig machen. Das Ganze freizuschneiden ist mit einem Fein Multimaster o.ä. gar kein Problem. Für die Scharnierseite (das wird vmtl. bei den WK unten/ QR oben sein?) lässt Du die Maschine weg, nimmst das Hartmetall-Sägeblatt mit feiner Zahnung in die Hand und ritzt damit durch die Kohlelage. Wann das Aramid kommt, spürt man dabei gut am Widerstand. Dann noch mit der 3-Kant-Feile eine leichte V-Nut einkratzen, und das läuft mit minimalem Spalt wie ne Eins.
Ach ja: alles das aber erst, wenn der Flügel fertig für`s Finish ist...
 
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