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F8F Bearcat "Conquest1" von Seagull vertrieben über Lindinger

Hallo,
habe mit schon im Dezember eine F8F Bearcat als Racer mit dem Namen Conquest1 von Seagull von Lindinger kommen lassen, denn die Yak11 von denen fliegt ja sehr gut und ich stehe auf diese Reno-Racer.

1422834.jpg
Quelle: Airliners.net

Conquest1Seagull.jpg
Wie man schwach sieht sind fast alle Beschriftungen dabei, es fehlt nur die Liste der Beteiligten unterm Leitwerk. Prallblech hinter der Auspuffanlage hat die falsche Farbe und das Fahrwerk verkürzt nicht wie beim Original und ist somit etwas zu weit außen angeschlagen.

Teile sind alle gut verpackt gewesen und die Bespannung faltenfrei, der Karton ist aber von der Länge her sehr eng bemessen, somit sollte man sofort prüfen ob der Rumpf den Transport überlebt hat, bei meiner Mosquito aus gleichem Hause war er zerbrochen.

Fahrwerk ist wie üblich gefedert, die Mechanik ist wieder für eine Servo Ansteuerung gemacht und gegenüber der Yak 11 haben sie bei den Drähten dazu gelernt und sie sind diesmal wohl stabil genug, auch haben sie die Schächte tief genug gemacht und es steht nichts über.

Wie auch schon bei meiner Yak11 wird der Motor wieder ein GA6000.9 an 12s mit 5300mAh. Der Prop bekommt aber diesmal sofort mehr Steigung, bei der Yak war es ein 19x18 Fiala E3 2-Blatt, bei der Cat wird es jetzt ein 19x23 Fiala, mal schauen ob ich den kürzen muß oder besser gesagt wie weit ich den kürzen muß, bis die Ampere zum Motor passen. Das mechanische Haupt-Fahrwerk wird wieder gegen ein elektrisches getauscht. Diesmal ist sogar ein einziehbares Spornrad dabei, was ich aber wohl nicht verbauen werde, muß mal schauen ob ich es anders gelöst bekomme, denn mit deren Lösung bin ich nicht einverstanden. Wobei die Spornschwinge sehr schön gemacht ist.

Hier dann das Bild von Lindinger:

Quelle: Lindinger

Der GA6000.9 passt mit seinen mitgelieferten Standfüssen saugend schmatzend vor die Maschine, man muß nur das Lochbild der Befestigung neu bohren. Ich empfehle aber jedem der sich einen GA6000 kaufen möchte die DUALSKY LUFTSCHRAUBENAUFNAHME GA6000.X SERIE mit zu bestellen, erpart eine Menge Bohrarbeit an Propeller und hält sehr gut. Ich habe mittler Weile 3 Stück davon im Einsatz und bin zufrieden.

Gruß, Daniel
 
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Hallo,
bin ja seit Tagen dran an der Conquest1, viel gemacht habe ich aber nicht. Meist habe ich nur überlegt wie ich dieses und jenes Detail hinbekomme. Der Mitgelieferte Spinner ist ja etwas klein, die Motorattrappe brauche ich auch nicht wirklich, denn da ist ja ein rundes Teil als Luftführung hinter dem Spinner beim Original und das Teil will ich auch bauen. Hintergrund ist, die Kiste soll flott werden und zu viel offene Fläche in der Motorhaube bremst wie Sau. Deshalb habe ich mir einen 125mm Spinner mit Randverschraubung von Simprop bestellt, passend zu dessen Rückplatte mache ich mir ein Drehteil was dann laminiert wird und die Front bis auf die nötige Kühlluft schließt. Ein elektrisches Einziehfahrwerk für den Sporn habe ich auch gefunden, hatte ich noch in der Grabbelkiste und war mal das Bugfahrwerk eines kleinen EDF Jet in geschleppter Ausführung. Die Feder konnte ich austauschen, somit liegt jetzt der maximale Federdruck bis voll ein gefedert bei gut 1,2kg, sollte reichen.

Nächste Denksportaufgabe ist die Abdeckung für die Fahrwerke, sprich die Fahrwerkstüren. Die beigelegten schließen mehr oder minder bündig mit dem Profil des Flügels und sind aus Sperrholz auf der Innenseite und außen aus Balsa, das ganze dann mit Folie bespannt. Da warte ich aber noch ein paar Tage mit, denn zum laminieren ist es mir in der Werkstatt noch zu kalt. Auch muß ich das noch bei 3 weiteren Modellen machen, meine beiden Yak11 von Seagull und einer LA7 und wenn ich schon dran bin könnte ich auch endlich mal welche für meine Zero machen, die fliegt auch schon seit 6 Jahre ohne.

Gruß, Daniel
 
Hallo,
mein bestellter Propeller war schneller da als gedacht, wird also Zeit das sie fertig wird. Der Prop darf aber erst mal in meiner Yak11 zeigen was er kann, die hat ja den gleichen Antrieb.

Fiala_19_24.jpg

Fiala 19x24E, das ist mal heftig, bin gespannt ob der Motor das packt.

Gruß, Daniel
 
Hallo,
original sieht man den Motor ja gar nicht, Seagull hat da einen sehr kleinen Spinner und eine häßliche Motorattrappe geplant. Ich habe mir einen 125mm Spinner besorgt und aus der Schale eines Fertiggerichtes eine Motorabdeckung wie beim Original laminiert. Der Spinner müßte zwar verchromt werden, aber das war mir jetzt dann doch zu viel an Geld, also habe ich ihn in Flugzeug Farbe lackiert. Laut Aussage von Seagull ist die Farbe Oracover Cup Gelb, aber auch da mal eben 30 € für hin zu legen war mir zu viel, also war selber mischen angesagt, ist viel Gelb mit etwas Rot gemischt, ich finde ist ganz gut getroffen. Der sichtbare Farbunterschied kommt vom Winkel des einfallenden Kunstlichtes. Hab nur vergessen die neue Anformung Weiss vor zu lackieren, somit sieht man den eingelegten Kohlefaser Rand als leicht dunklere Linie durchschimmern..... beim nächsten mal bin ich schlauer und lackiere vor.

Motorhaube_neu.jpg

Gruß, Daniel
 
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Hallo,
Fräsung im Spinner für den 19x24 ist auch gemacht. Ein komisches Gefühl wenn man den Spinner auf der CNC hat und dann Start drücken muß. Die Gedanken im Kopf, ob man alles richtig gemacht hat oder sich doch beim einrichten vertan hat.


Prop2.jpg

Prop1.jpg

Hat aber geklappt. Hier dann noch Bilder von der selbst gemachten Abdeckung. Laminiert in der Schale eines Fertiggerichtes. So wie die Befestigungsringe mit den Stehbolzen.


Abdeckung_Innenring.jpg

Abdeckung.jpg

Gruß, Daniel
 
Super Bericht bisher Daniel.
Kannst du mal ein Foto von dem originalen einziehenbaren Soprenrad machen. Ich suche da nach einer Lösung für meine YAK.

Danke & Gruß
Daniel
 
Hi

Was bekommst du da speedmäßig zusammen mit solchen Monstersteigungen und wie viel Strom zieht dann der GA 6000 ? Würde mich echt interessieren !

Gruß Andi
 
Hallo,

@Daniel, klar kann ich dir ein Bild machen, wenn du Bock drauf hast kannst auch das originale Spornrad samt Mechanik haben, ich werde ein anderes einbauen.

@Andi, das interessiert mich auch. Mit einer 19x18 ist er aber nicht mal warm geworden und in der YAK 11 von Seagull war er 198km/h schnell. Die Conquest ist etwas dicker im Rumpf, dürfte mit der neuen Frontverkleidung aber nicht viel mehr Wiederstand haben. Wetter war bisher zu schlecht um den 19x24 mal laufen zu lassen und in einem geschlossenem Raum wollte ich das nicht testen. Als Akku kommt da wieder ein 12s bestehend aus 2x 6s 5300mAh von Gensace rein. Habe insgesamt 3 mal den GA6000.9 und schon oft geflogen, hab ihn noch nie mehr als lau warm bekommen, in Maschinen von 1,8m bis 2,7m, von 6,5kg bis rauf auf 14kg. Ich tippe mal ganz stark das die Ampere am Boden jenseits von Gut und Böse klettern werden. Mein Regler würde mir da wohl nach gut 10 Sekunden Rauchzeichen senden, werde da wohl einen Unsens E 280 einbauen um das dann im Flug zu sehen. Werde ihn auch wohl mal die Tage an meine YAK schrauben, die hat auch 1,8m bei 7,5kg, mit dem 5300er Akku habe ich gut 11 Minuten Flugzeit an der 19x18 hinbekommen, klar da war nicht immer Vollgas am Knüppel. Rechnerisch hätte die Kiste aber nur 196 km/h hinbekommen dürfen, also hat er die Latte voll ausgedreht und somit geht mehr.

Gruß, Daniel
 
Hallo Andi,
hier ist mal die Liste der Motordaten des GA 9000.9 original von Dualsky:

ListeGA_Daten.jpg

Wie man sieht ist der 26x10 als größter empfohlener Prop drauf, rein vom benötigtem Drehmoment der Masse und Blattfläche ist das jenseits des doch zierlich wirkenden Blattes des 19x24. Der 19x18 wäre da rechnerisch auch schon drüber gewesen, warum hat er also voll ausgedreht? Der Motor ist für Schübe um 16kg ausgelegt, mein Modell wird aber nur wieder um die 7kg bis 7,5kg haben und ein Modell das 16kg Schub braucht ist auch meist größer als 1,83m. Also Dualsky stapelt da tief mit den Empfehlungen, da geht mehr, klar wird der Motor da etwas sehr stark gefordert, aber mehr als 5-10 Sekunden fliegt man eh kein Vollgas, oder ich muß Kreise jenseits 500m Durchmesser fliegen. Theoretische Geschwindigkeit wäre was um 266km/h mit dem 19x24, ich tippe aber mal um 240 ist aber Schluß.

Gruß, Daniel
 
Das ist schon ordentlich Speed für so eine Maschine !! :eek: Komm ich mit meinen Impellerjets ja nicht hin :cry: !

Gruß
Andi
 
Hallo Andi,
na das kannst du so nicht sehen. Die Conquest ist für 20 bis 30ccm gedacht, ich habe einen guten elektrischen 60ccm Ersatz drin. Ist somit so als ob du eine Modell was für eine Kolibri Turbine gedacht ist mit einer 90er Turbine ausrüstest oder einen Nano Jet für 50er EDF mit einem 90er EDF bestückst. Die spannende Frage ist jetzt zum ersten schafft der Motor es meinen Prop voll auszudrehen oder schröggelt er ab, kann ich das Drehmoment beim Start bändigen, hält die Maschine die Geschwindigkeit aus und läßt sie es überhaupt zu, sprich ist das Profil ohne zu viel Kraftaufwand zu hoher Strömung fähig oder bremst es wie ein Fallschirm oder bekomme ich einen Strömungsabriss und sie knallt ungebremst und nicht steuerbar in die Erde. Haben die Hersteller alle Teile gut zusammen geklebt oder löst sie sich in der Luft auf. Ich stehe auf so verrückte Sachen, bei der YAK 11 hat es geklappt und sie geht wie auf Schienen ohne komische Geräusche, ist sogar eigenartig leise, aber das war auch nur mit fast 200km/h, mal schauen ob mehr geht. In der Luft auseinander geflogen ist mir auf Grund zu hoher Geschwindigkeit nur mein Eigenbau einer EKW Thun C 3603, da hat sich ein Querruder verabschiedet, samt Verkastung und ein paar Jahre später eine Cosmic Wind von Greate Planes, da ist das Ruderhorn des linken Höhenruders gebrochen. Die Thun hat es bei gut 360 km/h zerlegt und die Cosmic bei leider nur geschätzten etwas über 200km/h. Die Conquest ist auch nur eine weiter Versuch mich wieder mal an höhere Geschwindigkeiten zu gewöhnen, denn ich baue in diesem Jahr eine große Rennsemmel. Soll eine Precious Metal mit 2,7m werden. Da laufen aber noch die Berechnungen bei einem Kollegen der das freundlicher weise für mich übernommen hat, denn da möchte ich nicht raten ob alle Parameter passen könnten. Da ist die große Unbekannt mehr der Propeller oder besser gesagt die Propeller, denn es ist ein Counter Rotate mit 2x 100CC der da befeuert werden soll.

Gruß, Daniel
 
Hallo DoubleD,
hier dann das Spornrad für dich. Die Einteilung der Unterlage ist in Inch.

Sporn2.jpg


Sporn1.jpg

Der Stahldraht hat am Ende ein M3 Gewinde, hatte ich jetzt aus meiner Grabbelkiste gefischt um die Anlenkung anschaulich zu machen.

Gruß, Daniel
 
Hallo,
die vergangenen Tage war es mir einfach zu ungemütlich in der Werkstatt. Heute habe ich dann mal wieder den Ofen angeheizt und etwas an den neuen Türen für das Fahrwerk gemacht. Die originalen gehen ja mal gar nicht.

Ctür1.jpg

Hab schlicht einen Fehlkauf an Tiefziehfolie markiert und grob zugeschnitten um das Loch sauber zu überdecken.

Ctür2.jpg

Da dann 5 Lagen GFK Gewebe drauf laminiert, oben und unten eine Feinschicht mit 25g/m², dazwischen 3x 120g/m²

Trennmittel habe ich keine verwendet, denn die Tiefziehfolie hat eine Schutzfolie drauf und drüber habe ich eine einfach Plastikfolie von einer normalen Tüte gepackt und Delaminierungen und Luftblasen auszuschließen. Leider war die Folie nicht sehr glatt und stabil, somit habe ich ein paar Wellen in der Oberfläche, wird somit noch etwas schleifen und spachteln nötig sein.

Darf jetzt erst mal bis Montag vor sich hin aushärten und da schau ich mal ob es was geworden ist.

Gruß, Daniel
 
Hallo,
die Türen sind trocken. Mit dem Ergebnis bin ich jetzt nicht so 100% zufrieden, aber ich werde sie verwenden können und weis was ich falsch gemacht habe. Beim nächsten mal nehme ich auch eine Tiefziehfolie zum abdecken und keine normale Tüte. Die Welligkeit auf der Oberfläche ist wohl unter 5/10mm, aber man kann sie gegen das Licht sehen. Ist aber wohl auch nicht schlimmer als die originale Oberfläche der Motorhaube, denn die habe ich auch erst mal ab poliert damit sie richtig glänzt und ihre Rest Welligkeit verliert.

Ctür4.jpg

Links ist grob zugeschnitten, rechts ist so wie herunter genommen und mit Resten dran


Ctür3.jpg

Witzig fand ich das sich die Markierung mit Edding auf das GFK übertragen hat, die Tiefziehfolie ist zu 99% wieder sauber. Ablösen ging super, also war die Entscheidung ohne Trennmittel zu arbeiten 100% richtig.
Die Innenseite ist seidenglänzend glatt. Beide Türen haben keine Lunker, somit alles richtig gemacht, bis auf die dumme Entscheidung mit einer Abdeckung aus normaler PE-Tüte.

Da kommt jetzt noch ein Stützrahmen drunter, der dann auch die Anbindung an die Fahrwerksbeine übernimmt. Diese originale Anbindung, oben fest, unten gleitend, gefällt mir nicht, das werde ich auf 2x fest ändern. Ob ich noch einen gleitenden Befestigungspunkt installiere, schaue ich wenn ich weis wie fest die anderen beiden Punkte sind und ob sich da noch was weg biegen könnte.

Gruß, Daniel
 
Hallo,
die Conquest 1 von Seagull soll ja möglichst nah ans Original heran kommen, somit habe ich mir möglichst gute Bilder aus dem WW gezogen, das wohl beste will ich euch nicht vorenthalten und ist vom NASM, leider so groß das ich es hier nicht direkt posten kann. Deshalb hier als Link zum selber runter ziehen: https://airandspace.si.edu/sites/de...toral-stories/thumbnails/NASM2017-01560_0.jpg

Hab mir dann davon Ausschnitte heraus gezogen, wo man die Türen sehr gut sieht und auch ihre beiden Entlüftungen damit sie im Schnellflug sauber anliegen.

Ctür6.jpg
Hier sieht man sehr schön sie beiden Hutzen zur Entlüftung.

Ctür5.jpg
Hier dann den Stützrahmen mit allen Freimachungen.

Quelle ist wie gesagt, oben genanntes Bild

So detailiert werde ich es wohl nicht hinbekommen, denn ich muß mich an der Größe des Aufklebers des Bausatzes halten oder müßte ihn neu machen, so weit geht mein Anspruch an Originalität aber doch nicht. Ich will sie ja nur fliegen und nicht ins Museum stellen.;) Die Mechanik im Modell hat ja auch ausgefahren einen anderen Stellpunkt, da das Original das Bein seitlich verschiebt und verkürzt beim einziehen. Kollege baut gerade eine in größer und da ich ihm da die Schwenkpunkte und Kräfte für berechnet habe, weis ich wie aufwändig ein scales Einziehfahrwerk wäre, nö danke.

Gruß, Daniel
 
Und wieder ist etwas mehr an der F8F Conquest1 geschafft. Die Türen passen schon mal. Da kommen natürlich noch andere Schrauben dran, zum anpassen und positionieren der Türen war es aber damit einfacher. Die finalen Schrauben werden Senkkopfschrauben und natürlich plan zur Oberfläche.


Ctür08.jpg
Sie liegen schon mal nach sehr wenig justier Arbeit fast sauber an.


Ctür09.jpg
Di e Schrauben werden natürlich getauscht und richtig plan versenkt.


Ctür10.jpg
Die Verstärkungsrahmen haben nur von den Schraublöchern her vermessen und den Radbogen so grob nach Augenmaß, muß ich wohl noch etwas ausschleifen, denn er passt leider nur sehr knapp in den Schacht.


Ctür11.jpg
Wie man sieht habe ich fertig zu bekommene Rohrklemmen genommen. Normal sollten die mit M2,5 Schrauben und Mutter geschlossen werden. Ich habe da jetzt auf eine Seite M3 geschnitten und die andere Seite mit 3,2 durchbohrt. Die Beine haben 13mm die Schellen sind für 15mm, dazwischen ist dann etwas Silikonschlauch von einem Reso was ich noch liegen hatte, verrutscht garantiert niemals. Für die Senkopfschrauben werden dann die Schelle gedreht, so das ich von außen verschrauben kann.

Die selbst gemachten Türen sehen schon jetzt besser aus als die dem Baukasten beigelegten Dinger.


Gruß, Daniel
 
Hallo,
Gestern war mal schönes Wetter, also habe ich den 19x24 Fiala, der jetzt auf 18" gekürzt ist auf meine Yak11 von Seagull zusammen mit dem Spinner der Conquest1 geschraubt und bim zum testen zum Platz gefahren. Und nein ich habe keine Ampere gemessen, ich habe mich nicht getraut. Angedacht war mit so wenig Leistung wie möglich zu starten, also ganz wenig Gas gegeben, so bald sie rollte fing sie das tänzeln an, also einen Tick mehr Gas und sie beruhigte sich, nach gut 30m hatte sie für meinen Geschmack genug Geschwindigkeit um auf Startgeschwindigkeit zu gehen, hab dann echt nur einen Klick mehr Gas gegeben und Bumms kippte sie abrupt auf die Nase! Beim hingehen schwarnte mir Böses, so von wegen Modell kaputt, Spinner zermanscht, aber nein Flieger heile, das Grün konnte ich Kratzer frei vom Spinner wischen, nur den Prop hat es zerlegt. Werde mir jetzt noch mal neue Props ordern und diesmal auch welche in Ersatz, Drehgeräusch war gut. Unser Platz war wohl zu uneben, der Rasen zu hoch, somit wurden die Räder zu stark gebremst, so das der Ruderdruck nicht ausreichend war um sie in der Waage zu halten. Jetzt muß ich eh wieder warten bis die neuen Props da sind und bis dahin sollen wir wohl besseres Wetter haben und unser Platz auch wieder gepflegter aussehen.

Gruß, Daniel
 
Ich unterlege inzwischen schon fast automatisch bei Warbirds und anderen Zweibeinern das Fahrwek hinten mit ca. 1,5 mm Holz, damit es etwas nach vorne kippt. Das bringt schon erstaunlich viel, um Nasenkippen zu verhindern und man kann oft 30m lang auf zwei Rädern ausrollen. Allerdings musst Du dann evtl. nochmal die Fahrwerksverkleidungen etwas nacharbeiten.

Gruß, Jan
 
Hallo Jan,
stimmt schon, bei vielen Warbirds muß man das noch zusätzlich machen, bei der Yak11 ist das aber schon von Haus aus gemacht und ich hätte die Maschine nicht für den Test gewählt wenn ich damit in der Vergangenheit Probleme gehabt hätte. Die Kraft die da frei gesetzt wurde ist aber schon etwas über der Norm und man muß extrem vorsichtig mit dem Gasknüppel sein. Hab es aber ehrlich gesagt bei der Conquest noch gar nicht betrachtet, sollte ich mal tun, denn jetzt könnte ich es ja noch ohne viel Aufwand ändern, wenn die Räder in der waagerechten zu nah am Schwerpunkt sind. Von daher gut das du dran erinnert hast.

Gruß, Daniel
 
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