Frage zu Sperrholzplatten - Dicken

Hallo,

Die Frage geht an diejenigen, die sich mit Sperrholzplatten auskennen.

Ich habe u.a 4mm Pappelsperrholz aus dem Baumarkt. Die Vermessung der Dicken ergaben, dass diese ca. 3.6mm bis 3.7mm betragen. Keine Platte erreicht die 4mm Dickenangabe.

Wenn ich nun meine Birken Sperholzplatte 6mm messe, erhalte ich Übermass, d.h diese Platten sind 6.5mm dick. Gibt es eine Richtgrösse für Sperrholzplatten-Dicken abhängig von der Nenndicke ? Oder ist das Ganze sogar abhängig vom Hersteller ? Oder aber gibt es eine Toleranzgrenze - z.B +/- 10% von der Nenndicke, mit der man rechnen muss ?

Gibt es auch für Balsa-Platten hierzu Richtgrössen ? Könnte mir vorstellen, dass das Ganze bei Balsa-Platten genauer ist, werden diese doch auf Nenndicke 'gehobelt' ?

Was sind Eure Erfahrungen hierzu ? Die Frage ist mir wichtig, da ich das Ganze für Frästeile entsprechend berücksichtigen möchte, damit die Teile weder lose verbunden werden, noch dauernd nachbearbeitet werden müssen ..

Ich bedanke mich - Viele Grüsse,
Oliver
 
Hi,

das ist mir auch schon aufgefallen. Nach vielen gefrästen Platten gehe ich da mittlerweile ganz schlicht ran: "Hartholz" wird mit 1/10 Toleranz konstruiert (oder wenns trotzdem noch ausreichend ist, mit -0,1mm Schlichtaufmaß gefräst). Alles andere wird "normal" gefräst/konstruiert. Balsa und Pappelsperrholz ist so "weich", da macht das nichts. Die Teile passen mit leichtem Druck dann "immer"...
Hängt aber auch vom Anwendungsfall ab...

Grüße
 

Bernd Langner

Moderator
Teammitglied
Hallo

Scheinbar gibt es dafür eine Norm DIN 68705 . Wenn ich das richtig gelesen habe dann darf die Platte
nach oben + 0,2mm und nach unten - 0,5mm abweichen.

Gruß Bernd
 
Danke

Danke

Hallo Key und Bernd,

Vielen Dank für Eure Antworten.

Bei Pappel und bei Balsa mache ich mir in der Tat weniger Sorgen, hingegen bei den 6mm Birken Sperrholzplatte mit einer Dicke von 6.5mm hingegen schon :-(

Ich habe den Motorträger aus 2x6mm Birke konstruiert und dieser soll mit dem Motorträger und dem vorderen Spant (Flügelwurzel) - jeweils auch aus diesem '6mm Sperrholz' verleimt werden. Bei der Dicke habe ich nun plötzlich eine Dicke von 13mm anstelle der Nenndicke von 12mm. Da das Ganze cnc-gefräst ist, ziemlich ärgerlich, dass ich jetzt die Aussparungen in den Spanten um je 0.5mm nachbearbeiten muss :-(

Mein Fazit, Dank Eurer Antworten:

1) Mein 6mm Birkensperrholz folgt nicht der von Bernd angegebenen Norm .. (+0.5mm)
2) Beim nächsten Kauf von Birkensperholz werde ich wohl oder übel die Schieblehre mit in den (oder die) Bauma(e)rkt(e) mitnehmen müssen ..
3) Nach Kenntnis der Streuungen dieser 6mm Sperrholzplatten, werde ich meine Konstruktion wohl entsprechend anpassen oder gemäss Key für die Aussparungen mit Über/ Unter-Mass fräsen ..

Holz ist ein toller Werkstoff, da werd ich wohl akzeptieren müssen, dass ein 'verleimtes' Naturprodukt diese Streuungen besitzt.

Vielen Dank nochmals an dieser Stelle,
Oliver
 

Dix

User
Du musst ja nicht im Baumarkt kaufen.

Dann weißt Du, was Du bekommst.
z.B.
http://www.modulor.de/Holz-Kork/Spe.../Birkensperrholz/Birke-Flugzeugsperrholz.html
Qualität B/B, Stärkentoleranz ± 0,5 mm, Nutzmaß=garantiertes Mindestmaß

Oder gleich die richtige Luftfahrtqualität, da ist das garantiert. Und nur unwesentlich teurer, als die zuvor genannte Quelle. Und hast eine Stückprüfung!
http://www.siebert.aero/products/Ka...lugzeugbau-und-reparatur/Holz/GL-I-08-mm.html
 

Dix

User
Nein, musst Du nicht!

Nein, musst Du nicht!

Holz ist ein toller Werkstoff, da werd ich wohl akzeptieren müssen, dass ein 'verleimtes' Naturprodukt diese Streuungen besitzt.
Kaufe lieber im Holzfachhandel. Die gucken zwar komisch bei Deinen Kleinmengen, doch so einen Dreck wie schlech verleimtes Pappelsperrholz oder welches mit von außen nicht sichtbaren Fehlstellen kannst Du denen wieder um die Ohren hauen! Die Baumärkte verkaufen da leider an dieser Stelle den allerbilligsten Schrott! Und die Leute kaufen das auch noch.

PS: Übermaß lässt sich kurz wegfräsen! ;-)
 
Ciao Dix,

Danke für Deine Tipps.

Das Papelsperrholz aus dem Baumarkt ist übrigens gut, beim Birkensperrholz aber gebe ich Dir recht. Dieses Pappelsperrholz ist nicht nur leicht, sondern auch gut - praktisch keine Astlöcher und recht homogenes Material ..

Da ich mit dem schwereren Birkensperrholz recht sparsam umgehe, nicht aus Preisgründen - sondern wegen dem Gewicht, relativiert sich auch dessen Preis.

Das schwerere Birken- oder sogar Buchenholz wird von mir nur für Motorträger-Spanten, Flügelvrorderkanten Rumpf-Spanten, Motorträger und Flächenverbinder eingesetzt, der Rest ist meist leichtes Pappelsperrholz. Gerne würde ich einen Teil des Pappelsperrholzes durch Balsa-Sperrholz ersetzten, leider ist Balsa-Sperrholz (geniale Festigkeit versus Gewicht) sehr teuer und für Private nicht grad erschwinglich ..

Vielen Dank,
Oliver
 
Moin,

ich glaube mir diesem Problem hat jeder der eine CNC Fräse betreibt Probleme. Ich fräse Plattenmaterial auf einen Vakuumtisch mit 1mm Vliesunterlage und würde natürlich gerne so wenig wie möglich in die Auflage fräsen,
damit sie lange hält. Wenn man 2/10 durchfräst und die oben angetastete Platte ist auf einmal + 0,3 mm dann hat man den Salat... Sobald man auf der Werkstückoberfläche nullt besteht das Problem,
dass man die Dickenschwankungen hat. Auf einem Vakuumtisch mit 1 mm Vliesunterlage ist es schwierig die Auflage der Platte als 0 Referenz zu nehmen. Das werde ich aber demnächst mal ausprobieren.

Ich habe in letzter Zeit viel 12mm Siebdruckplatte gefräst >Siehe hier< und habe die Passungen weiter gemacht, da die Toleranz der Platten selbst bei den Siebdruckplatten im Bereich von 3-4/10 mm schwanken.

Mein Vakuumtisch ist auch aus 4 mm Baumarkt Pappel. Das Material hat 3,8 mm. Das habe ich im CAD so berücksichtigt. Das würde ich aber auch nicht nochmal machen, da es dann mistig ist wenn man beim nächsten mal 4,2 hat und die Teile auf 3,8 ausgelegt sind. Bei Weichholz bin ich auch dazu übergeganen auf 0 zu konstruieren...

Gruß Marc
 
Hi,

ich kaufe mein Sperrholz nur im Holzfachhandel. Die Qualität ist sehr gut (Verzug, Astlöcher etc.), aber bei der Dicke schwankt es je nach Jahreszeit teils deutlich. Bereits 3mm Pappelsperrholz kann da leider gewaltig schwanken. Im CAD habe ich daher für jedes Sperrholzteil einmal eine Variable angelegt, welche die Plattendicke definiert. Darüber werden alle anderen Daten abgeleitet (Breite der Ausschnitte der Spanten etc.). Vor dem Fräsen messe ich einmal kurz die tatsächliche Plattendicke und gebe diese dann im CAD an. Das errechnet dann alle Teile neu, verprobt mit einer Interferenzprüfung im 3D Modell, ob alles passt und anschließend erzeuge ich daraus die CNC Daten. So hat es den Vorteil das alels sauber passt. Allerdings ist der Aufwand im Vorfeld teils nicht unerheblich, damit sich alle Teile automatisch berechnen, ohne das alles plötzlich ein ungeplantes Eigenleben entwickelt und nachher nichts mehr passt. Wenn man aber mit dickerm Material arbeitet, oder Bauteile statt mit 3mm nun mit 4mm Sperrholz herstellen möchte, ist man fein raus.
 
Hi,

ich kaufe mein Sperrholz nur im Holzfachhandel. Die Qualität ist sehr gut (Verzug, Astlöcher etc.), aber bei der Dicke schwankt es je nach Jahreszeit teils deutlich. Bereits 3mm Pappelsperrholz kann da leider gewaltig schwanken. Im CAD habe ich daher für jedes Sperrholzteil einmal eine Variable angelegt, welche die Plattendicke definiert. Darüber werden alle anderen Daten abgeleitet (Breite der Ausschnitte der Spanten etc.). Vor dem Fräsen messe ich einmal kurz die tatsächliche Plattendicke und gebe diese dann im CAD an. Das errechnet dann alle Teile neu, verprobt mit einer Interferenzprüfung im 3D Modell, ob alles passt und anschließend erzeuge ich daraus die CNC Daten. So hat es den Vorteil das alels sauber passt. Allerdings ist der Aufwand im Vorfeld teils nicht unerheblich, damit sich alle Teile automatisch berechnen, ohne das alles plötzlich ein ungeplantes Eigenleben entwickelt und nachher nichts mehr passt. Wenn man aber mit dickerm Material arbeitet, oder Bauteile statt mit 3mm nun mit 4mm Sperrholz herstellen möchte, ist man fein raus.

Moin,

welches CAD System nutzt du? Klingt nach Datenbank wenn du mit einer Eingabe alle Teile änderst...? Ich nutz Inventor Pro 2014 und da ist mir die Funktion so nicht bekannt.

Gruß Marc
 
Danke ..

Danke ..

Hallo DrBender und Marc,

Danke für Eure Antworten, die ich nachvollziehen kann - gute Tipps ..

Fast jedes moderne CAD kann Teile-Dimensionen parametriesieren. Bei einigen CAD-Programmen heisst das Ganze, glaube ich, Skelett. Man zeichnet ein Bauteil und parametriesiert diejenigen Dimesionen, die variabel bleiben sollen, also z.B alle Dinge, die mit der Plattendicke zusammenhängen.

Mein TurboCad V17 kann dies auch, habe aber diesbezüglich noch keine Erfahrung(en). Aber der Tipp mit der Parametrisierung ist IMO sogar noch besser, als im CAM (oder G-Code) mit Über/ Untermass zu fräsen. Für kleine Variabilität der Werkstoffdicken ist allerdings die Eingabe im CAm wahrscheinlich schneller ?

Viele Grüsse und Dank Euch allen, für die tollen Tipps,
Oliver
 
Fast jedes moderne CAD kann Teile-Dimensionen parametriesieren. Bei einigen CAD-Programmen heisst das Ganze, glaube ich, Skelett. Man zeichnet ein Bauteil und parametriesiert diejenigen Dimesionen, die variabel bleiben sollen, also z.B alle Dinge, die mit der Plattendicke zusammenhängen.

Mein TurboCad V17 kann dies auch, habe aber diesbezüglich noch keine Erfahrung(en). Aber der Tipp mit der Parametrisierung ist IMO sogar noch besser, als im CAM (oder G-Code) mit Über/ Untermass zu fräsen. Für kleine Variabilität der Werkstoffdicken ist allerdings die Eingabe im CAm wahrscheinlich schneller ?

Das ist mir bekannt und wie man ein Bauteil parametrisiert weiss ich auch. drbender sprach aber davon, dass er einem Wert eingibt und sich dann alle Teile ändern. Somit muss jedes Teil auf einen gemeinsamen Datenstamm zurück greifen und da muss man dann auch drauf achten, dass einem die Bezüge auf die Datenquelle nicht flöten gehen. Hier würde mich wie gesagt das CAD Programm interessieren das er verwendet und ob es eine Funktion im CAD, oder eine externe Datenbank oder Exelliste ist.

Ein bisschen hinkt das aber dann auch, da ich wenn ich nach dem ändern im CAD neue dxf files erstellen muss und somit das komplette CAM neu machen muss.
Zumindestens mit Estlcam wäre das so. Du musst die geometrischen Änderungen ja auch im CAM übernehmen. Somit ist das dann garnicht so mal eben gemacht wie gedacht. Ich kann dabei nur sagen wie es bei Estlcam wäre, da ich bisher nur das nutze. Wenns mit anderen CAM Lösungen besser funzt dann gern raus damit. Aber damit sich nach der Änderung im CAD automatisch das CAM mit ändert muss man wohl eine CAD/CAM Lösung nutzen und dann sind wir wohl wieder jenseits des Hobbybereiches...

Gruß Marc
 
Hi,

ich weiß nicht (mehr), was Ihr nutzt, bei SWX gibt es soetwas in der Art. Nennt sich globale Variablen:
Variablen.jpg

http://help.solidworks.com/2012/Ger...ks/t_link_dimensions_use_global_variables.htm
http://help.solidworks.com/2012/German/SolidWorks/sldworks/c_global_variables.htm

Hab ich aber auch noch nicht intensiv genutzt, weil das mit dem negativen Aufmaß, oder einem kurzen Griff zum Schleifpapier einfach schneller ist :D. Außerdem ist das dann auch noch "mehr" Modellbau. :cool:

Grüße

Andreas
 

Dix

User
Das nennt man "parametrisches Design".

Man kann so etwas als Datenbank machen.

Man kann aber auch "einfach" in einem Bauteil an einer Stelle die Dicke angeben und dann später an anderen Stellen als Referenzmaß weiterverwenden. (Oder ein Masterbauteil/Zeichnung anlegen mit den Referenzmaßen.)
Alle anderen Stellen wird das Dickenmaß dann nicht als konkrete Zahl eingegeben, sondern als Funktion, die auf das Referenzmaß verweist.
Für Catia geht das recht einfach, indem man eben beim Eingeben des Bemaßungswertes im Kontextmenü auf "Formel verwenden" geht und dann das Zielmaß (ggf in dem anderen Bauteil/Zeichnung) anwählt.
Somit kann man dann im Master das ganze ändern und alles Andere geht automatisch hinterher.

Jedoch ist das bereits eine Art Programmierung und kostet bei der Erstellung der Bauteile schon etwas Hirnschmalz. Erleichtert aber beim Modifizieren die Arbeit durchaus. Lohnt aber erst, wenn man es machen WILL oder die Aussicht auf Mehrfachanwendung besteht.
 
Man kann aber auch "einfach" in einem Bauteil an einer Stelle die Dicke angeben und dann später an anderen Stellen als Referenzmaß weiterverwenden. (Oder ein Masterbauteil/Zeichnung anlegen mit den Referenzmaßen.)

Ich glaube, darum ging es jetzt nicht. Ist doch allen klar, dass die Maße an einer Stelle in einer Skizze/einem Teil angegeben werden können und dann über Beziehungen ("gleich") auch an anderen Positionen verwendet werden. Vielmehr ging es doch darum, so hab ich es jedenfalls verstanden, eben diese "gleichen oder mehrfach benötigten" Maße (z.B. Materialdicke) an zentraler Stelle zu pflegen (Tabelle) und in den Teilen/Skizzen ausschließlich darauf zu verweisen - ohne jedes Maß auf das Ursprungsmaß in der Skizze verweisen zu lassen.
Das "Ursprungsmaß" in der Skizze hat auch einen kleinen Haken: Löscht man z.b. genau diese Linie in der Skizze, oder ändert es konstruktiv so um, dass es ein anderes Maß als die sich darauf beziehenden Maße haben muss, "rummst" es.

Ich finde das mit den globalen Variablen jedenfalls übersichtlich(er). Zuviele Beziehungen sind auch doof in der Handhabung, weswegen ich die Skizzen mit möglichst wenig Aufwand und einfach aufbaue.
 

Dix

User
Das "Ursprungsmaß" in der Skizze hat auch einen kleinen Haken: Löscht man z.b. genau diese Linie in der Skizze, oder ändert es konstruktiv so um, dass es ein anderes Maß als die sich darauf beziehenden Maße haben muss, "rummst" es.

Klar, das denken sollte vor dem Klicken erfolgen. :D
Aber ein guter und zuverlässiger Rettungsanker ist in der Regel: "STRG + Z " ;)
 
Rebonjour

Rebonjour

Hi,

Es ging mir wirklich um die Dicke der verschiedenen Platten und deren Auswirkungen auf Aussparungen.

Angenommen, ich verwende Seitenteile aus 5mm Balsa, Pappelsperrholz (Nennmass 4mm) für die leichten Spanten und Birkensperrholz (Nenndicke: 6mm) für Motorträger (horizontal), Motorspant und Rumpfspant an der Flügelwurzel.

Wenn alle Dicken dieser 3 Werkstoffe varieren, dann muss ich wirklich das Ganze parametrisieren. Da die 5mm Balsaplatte und das Pappelsperrholz jedoch recht konstante Dicken haben, verbleibt als grössere Variable nur noch die Dicke der Birkensperrholz-Platten.

Insgesamt sind von der Variabilität der Birkensperrholz-Plattendicke (Nennmass: 6mm) ca. 12 Formen betroffen, alles Rechtecke, die ich recht schnell von Hand konstruktiv im CAD jeweils ändern werde. Beim Kauf der 6mm Birkensperrholzplatte werde ich darauf achten, dass diese möglichst die gleiche (Un-) Dicke der vorhergehenden Platte hatte.

Ich gehe davon aus, dass die Hersteller von Baukasten die Hölzerplatten 'sortieren', so dass sich deren Dicken in einem bestimmten 'spezifizierten' Bereich bewegen ?

Viele Grüsse und Danke für die interessante Diskussion, die ich als wertvoll betrachte,

Oliver

P.S: Obschon sau günstig, die 4mm Pappelsperrholz-Platten (A2-Format, ca. 594mm x 420mm) sind IMO sehr gut bezüglich deren Dickenvariabilität. Alle so um die 3.6mm bis 3.7mm. Bei Spanten muss ich etwas breitere Spantenbreiten vorsehen, da es nicht die Festigkeit des Birkensperrholzes hat, dafür extrem leicht ist.
 
Das wirkliche Denken fängt erst nach dem (1. falschen) Klick an :D. Aber wie sagt man so schön: Nach dem Klick ist vor dem Klick....Es muss einfach jeder seinen eigenen Weg finden und seine eigene Erfahrung hin zu einer guten Konstruktionsweise machen. Wenn ich an meine ersten Teile und Baugruppen zurückdenke *grusel*....
 
Grins ..

Grins ..

Ciao Key,

Ist so, man muss das Ganze selber erfahren/ erfräsen :D

Ich konstruiere in 3D - geht schneller und ist bei nicht rechtwinkligen Teilepaarungen erst noch genauer, und übernehme das Ganze dann durch Schnittebenen in's 2D.

Wenn ich damit fertig bin, dann fräse ich und baue das Ganze selber zusammen. Bei notwendigen Änderungen, passe ich im 2D meine Teile an. Auf Baupläne für den Zusammenbau verzichte ich, der beste Bauplan ist derjenige, den man nicht braucht. Stimmen meistens sowieso nicht, da konstruiere ich lieber zusätzliche einfache Teile, die eine Art eingebauter Heling darstellen oder Lehren, die alles zueinander ausrichten.

Leider hat mein TurboCad V17 noch keine Möglichkeit für Abwicklungen, so dass ich gekrümmte Teile, wie Rumpfseitenwände entsprechend zusammenfügen muss, da hilft wohl nur Geometrie und räumliches Vorstellungermögen :)

Das stärkste Glied im ganzen Spiel ist die CAM-Software (Estlcam), einfach und schnell und gelingt immer, vorausgesetzt, man berücksichtigt, dass man Teile nicht als 'Block' darstellen darf ('explodieren'). Dank an Christian an dieser Stelle :)

Viele Grüsse und Danke,
Oliver
 
Das Problem der "explodierenden Blöcke" hat Sheetcam auch - oder hatte? Keine Ahnung, ich mach keine Blöcke mehr. Ansonsten mache ich es eigentlich genauso wie Du: Im CAD nur die wirklich notwendigen Dinge konstruieren. Tolle Zusammenbauten usw sehen am Rechner zwar schick aus. Aber im Endeffekt interessiert mich aber nur das fertige Modell auf dem Tisch. Daher sind aufwendige Zusammenbauten im CAD eher überflüssig und halten nur auf. Hat auch ein Modell gedauert, dass zu "lernen": Da saß ich ewig am 3D-Modell des gesamten Fliegers und hinterher hab ich nur die Spanten davon gefräst *lol*....

Aber nun sind wir Offtopic, eigentlich ist das Startthema ja schon beantwortet...
 
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