Joker XL von Modellbau Pichler

Auf der Suche nach einem einfachen und robusten Elektroschleppmodell mit 6S Lipo Akku bin ich auf den Joker XL von Modellbau Pichler gestoßen:

Joker_XL_Pichler_1.jpg

Hat jemand bereits Erfahrung mit dem Modell und kann hier darüber berichten?

Baukastenausstattung, Bau, Ausrüstung, Flugerfahrung, etc. ...

Gruß

Schluri
 
Baukasten Joker XL eingetroffen

Baukasten Joker XL eingetroffen

Ich hab mir einen Bausatz bei Lindinger bestellt und erhalten. Hier ein paar Bilder und Daten:

Baukasten_JokerXL.jpg
Der komplette Baukasteninhalt

Die englische Anleitung ist bebildert in Schwarz/Weiss und teilweise ins Deutsche übersetzt.
Heckfahrwerk und alle Anlenkungen liegen genauso bei wie Distanzhülsen zur Motormontage sowie eine Schleppkupplung.
Der Joker hat innen neben den Querrudern auch Lande/Bremsklappen. Die Ruderfläche muss hierzu geteilt werden. 2 Servoöffnungen pro Fläche sind vorbereitet.
Die Bauausführung ist auf den ersten Blick sehr sauber, auch das Folienfinish lässt keine Schwachstellen erkennen.

Alle Ruder sind mit Vliesscharnieren angesteckt, aber noch nicht verklebt.

Der Rumpf ist oben geschlossen und die Flächen werden seitlich an den Rumpf angesteckt. Zugang zu den Innereien erfolgt über zwei Klappen mit Magnetverschluss.
Servos für Höhe und Seite werden direkt am Leitwerk in den Rumpf in vorbereitete Öffnungen (40x20) geschraubt. Das HLW ist über zwei M3er Schrauben abnehmbar.

Hintere_Klappe_1.jpg
Detailansicht der hinteren Klappe. Man erkannt den gut wirkenden Magnetverschluss sowie die vier Schrauben des Deckels für die beiliegende Schleppkupplung.
Alle Servoöffungen (auch in den Flächen und am Rumpfende) passen für Servos der 40x20er Größe. Ich werden DES577 verwenden.


Vordere_Klappe_1.jpg
Detailansicht der vorderen Klappe zur Flugakkumontage. Hier ist locker Platz für 6S 6000 mAh Akkus.
Das Akkutragebrettchen ist etwas erhöht eingebaut, sodass darunter genügend Raum für die Kühlluftumströmung ist.
Der Regler kann mit ins Akkufach passt aber wohl vom Platz je nach Größe auch unter das Akkubrett.
Die im Motorspant eingeklebten Einschlagmuttern haben genau das Lochbild des Hacker A50-16S Montagekreuzes.


Hier ein paar Gewichtsdaten (Gramm):
Rumpf 602
Fläche links 436
Fläche rechts 440
Alu-Steckungsrohr 78
Seitenleitwerk 54
Höhenleitwerk 115
Alu-Fahrwerk 183
Spinner 50
Kleinteilebeutel 186
2 Haupträder 68

Summe: 2252


Mein geplantes Setup (mit einem Gruß an Alexander Garten (Modellbauknaller)!):

Hacker A50-16S V2
6S 5000 mAh - Akku
Hype Regler 80A mit BEC
Latte APC oder Xoar 16x10
Servos: alle DES 577
RC: MPX-M-Link
Telemetrie: SM-Modellbau Unisens E (Höhe, Drehzahl, Akkukapazität, etc.)
 
Berichte weiter!
Ein interessanter Ersatz für z. B. den 190-er Ikarus & PAF Trainer!
Ist auch interessant zu erfahren, welche Antriebs-Alternativen es zum 50-er Hacker noch gibt ;)

Deinen Bau- und Erfahrungsbericht verfolgt ganz interessiert

franjo,

der auch allen Mitlesern hier im Forum Frohe Ostertage wünscht :)
 
Impressionen vom Zusammenbau

Impressionen vom Zusammenbau

Obwohl man bei einem ARF Modell eigentlich ja ncht mehr von "Bauen" sprechen kann, hier ein paar Infos und Bilder für Interessierte. Ich muss wirklich sagen: "Der Flieger ist Super-Klasse", aber davon mehr weiter unten bei der Beschreibung des Erstflugs.

Als erstes habe ich das Fahrwerk an den Rumpf geschraubt, mit 4 beiliegenden M3er Innensechskantschrauben. Leider passt die Aussparung an der Unterseite des Rumpfs nicht zur Fahrwerkstiefe sondern ist zu schmal. Abhilfe schaffen 2 Streifen 2mm Sperrholz, die ich untergelegt habe. Kleiner Schönheitsfehler :(

Danach die Leicht-Räder montiert. Eine Formsache mit den beiliegenden 4er Schrauben und Kontermuttern.

Dann Einschrauben der Flächenservos. Super ist, dass für Querruder und Klappenservo je eine dünne Schnur bereits in der Fläche liegt. Auf diese Weise lässt sich das Servokabel in Sekundenschnelle durch den Flügel ziehen.

Die beiden Servokabel pro Fläche habe ich zusammen auf einen grünen MPX Stecker geführt und angelötet. Diesen steckt man dann bei der Flächenmontage in eine passende Buchse, die ich an den Rumpf geschraubt habe. Ich habe erstmals die von SM-Modellbau angebotenen Buchsenplatinen verwendet. Man steckt ganz einfach die Platinen vor dem verlöten auf Stecker bzw. Buchse und verlötet ganz normal. Danach lässt sich die Einheit nun mit zwei Schrauben und Gummitüllen anschrauben.

Rohbau_vorne.jpg

Das Seitenleitwerk wird mit Epoxy in den Rumpf geklebt, nachdem zuvor die Folie an der Klebefläche entfernt wurde. Die Ruderhörner von Seiten und Höhenruder (aus GFK) müssen mit 5 Minuten Epoxy in die Ruder eingeklebt werden. Der Ausschnitt ist schon vorgesehen und nur die Folie ist vorsichtig aufzuschneiden.
Die beiden 3mm Ruderanlenkungen (Metalldrähte mit Gewinde beidseitig) von Seite und Höhe sind bereits auf die richtige Länge abgelängt und werden mit den Gabelköpfen und den Kontermuttern feinjustiert, gekontert und angeschlossen. Hierbei sind die Löcher in den Ruderhörnern und Servohebeln auf 1,6 mm aufzubohren.

Höhenruderanlenkung.jpg
Seitenruderanlenkung.jpg

Beim Einbau des Heckfahrwerks muss man sich entscheiden, ob man das Höhenruder abnehmbar gestalten will. In der Einbauanleitung ist die übliche Verfahrensweise angegeben, bei der ein Tosrionsdraht abgewinkelt und in das Seitenruder gesteckt wird. So erhält man ein lenkbares Fahrwerk, welches aber ein Abnehmen des Höhenruders unmöglich macht.

Ich habe mich für eine abnehmbare Variante entschieden und das Fahrwerk zwar auch an das HLW von unten angeschraubt, aber auf den Torsionsdraht verzichtet. Das Fahrwerk kann sich also frei drehen und wird mit dem Höhenruder abgenommen.

Heckfahrwerk_1.jpg

Die Vliesscharniere von Seiten- und Höhenruder sind bereits in den Ruderflächen eingeklebt. Beim Verkleben mit Sekundenkleber muss man sehr schnell sein, was mir beim Höhenruder nicht gelungen ist. Fazit: Vliesscharniere raus, normale Kunststoffscharniere rein. Besser geht es wohl mit dünnflüssigem CA und aufgesteckten Kanülen oder/und mit verdünntem Holzleim.

Der Motoreinbau des A50 auf beiliegenden gedrehten 25 mm Hülsen ist Formsache. In der Einbauanleitung steht leider nichts zum Seitenzug oder Motorsturz. Ich habe auf der einen Seite 2 normal dicke 4mm U-Scheiben untergelegt, um etwas Seitenzug zu erhalten. So kommt die Mitte der Propellernabe dann auch in Rumpfmitte zu liegen, da die Befestigungslöcher im Spant leicht seitlich versetzt sind.

Der Sturz ergibt sich damit zu Null Grad. Mal sehen was die Kiste bei Vollgas macht, zur Not könnte man ja etwas Tiefe beimischen.

Motoreinbau_A50_1.jpg

Die Schleppkupplung ist etwas ungewöhnlich, ich habe jedenfalls noch nie ein solches Prinzip einer "drehenden Scheibe mit Schlitz" gesehen. Man muss sich erstmal reindenken was da passiert, wenn es mal heftiger am Seil zieht. Aber die Sache sieht sehr sinnvoll aus und wurde genauso übernommen.

Detail_Schleppkupplung.jpg
Stabile Innereien für die Kraftaufnahme der Schleppkupplung

Schleppkupplung_geoeffnet.jpg
Schleppkupplung geöffnet.

Schleppkupplung_geschlossen.jpg
Schleppkupplung geschlossen.

Das Akkufach ist breit und lang genug für einen 6S 5000er Akku und bietet seitlich noch Platz für den 80A-Regler. Zugang über die Klappe ist recht einfach. Ich habe unten auf das Akkubrett Klettband geklebt und zusätzlich noch mit einer Klettschlaufe gesichert. Die Ösen zum Durchführen der Schlaufe sind im Akkubrett auch schon ausgespart. Auch die Telemetrie (Unisens E) hat noch ausreichend Platz. Saubere Sache ohne jegliche Kunstgriffe.

Akkuschacht_1.jpg
Akkuschacht_2.jpg
Akkuschacht_3.jpg

Der Empfänger liegt in Schaumgummi verpackt vor dem Brettchen mit dem Schleppkupplungsservo.

Mit der 16x10er APC Latte und ohne Spinner ergeben sich als Gesamtgewichte voll ausgerüstet ohne Akku letzlich (in Gramm):

Rumpf 1968
Fläche links 555
Fläche rechts 562
Alurohr 78

Summe ohne Akku 3163

Mein WhiteLine Akku 6S 5000 wiegt 755 g, ein Nanotec 6S 6000 kommt auf 886 g.

Die Fluggewichte je nach Akku liegen also zwischen 3918 g und 4049 g

Die Ausschläge wurden (mit etwas Zugabe) aus der Bauanleitung übernommen. Querruder leicht differenziert. Für die Klappen wird nur eine Bewegung nach unten realisiert, zunächst ohne jegliche Beimischungen. Hier könnte man sich natürlich auf eine Art Float-Stellung mit leichtem Ausschlag nach unten sowie eine Bremsstellung mit Butterfly vorstellen. Vorerst bleibt es aber bei dem im Bild gezeigten Vollausschlag.

Landeklappenvollausschlag.jpg

Das Auswiegen ergibt bei ganz vorne liegendem Akku einen Schwerpunkt bei 115 mm von der Nasenleiste gemessen und damit 5 mm zu weit hinten. Das sollte also erstmal funktionieren.

Jetzt kann der Erstflug kommen.
 
Erstflug

Erstflug

Jetzt ist es soweit, schnell nochmal ein paar Bilder vor dem ersten Start:

Zusammenbau_1.jpg
Ready_for_Take_off.jpg
Noch_schnell_ein_Bild.jpg

Der A50-16S dreht im Stand (laut Unisens mit integriertem Drehzahlsensor) etwas mehr als 7000 1/min bei 43 A mit der APC 16x10. Der Standschub ist so, dass das Modell deutlich nach oben wegwill, wenn man es bei Vollgas senkrecht hält. Das sollte passen

Bei starkem Wind, leichtem Dunst und eisiger Kälte geht es jetzt mit leicht gesetzten Klappen in die Luft:

Anrollen.jpg
Anrollen...

Abgehoben.jpg
... und abgehoben.

Ein paar Meter Rollen und die Kiste fliegt. Und wie! Was jetzt kommt ist erstaunlich und bemerkenswert. Der Joker XL lässt sich mit etwas Landeklappenausschlag wirklich so extrem langsam machen, wie ich es bei keinem vergleichbaren Modell bisher gesehen habe. Die Klappen sind wirklich sehr wirkungsvoll. Zu 1/3 gesetzt ergeben sich super Langsamflugeigenschaften, bei Klappen-Vollausschlag springt der Joker beim Start ohne Höhenruderausschlag förmlich in die Luft und man muss ordentlich nachdrücken, wenn man den Motor nicht drosselt. Der Seitenzug scheint zu stimmen, es geht gerade nach oben, soweit man es bei diesem Wind feststellen kann, auch keine Schiebetendenz zu verzeichnen.

Hier mal ein Bild des Tragflächenprofils, was die beschriebenen Eigenschaften verständlich macht:
Fluegelprofil.jpg

Die Querruder kommen wirkungsvoll, Rollen sind kein Problem, aber die tiefen Flächen wollen natürlich erstmal rotiert werden. Seitenruder wirkt gut, Turns kein Problem. Ob die Differenzierung stimmt muss man an einem etwas windstilleren Tag ermitteln.

Das Höhenruder kommt sehr direkt (bisher noch kein Expo) und bei der Landung sehr dosiert. Man hat das Modell sofort im Griff und es gehorcht jedem Ruderausschlag, sodass auch bei dem starken Wind weiche Landungen gelingen. Das Fahrwerk zeigt keine Neigung zum Springen.

Hier einige Flugbilder, die auch den absolut kontrastlosen Nachmittag erahnen lassen.

Flug_1.jpg
Flug_2.jpg
Flug_3.jpg
Flug_4.jpg

Obwohl bestimmt schon 10 Landungen absolviert wurden, weil's so schön ist, hat der Akku noch genug Saft für die ersten beiden F-Schlepps. Unsere Cularis muss ran und wird erwartungsgemäß ohne jede Kurve in kurzer Zeit auf auf 250 m Höhe geschleppt. Der Joker hebt beim Start noch vor der Cularis ab, hier muss der Landeklappenausschlag besser dosiert werden.

Abwurf des Schleppseils ebenfalls kein Problem, die Schleppkupplung klinkt sauber und sehr schnell aus.

Ein erstes Fazit: Dieses Modell ist ein Volltreffer! Die Beherschbarkeit und Gutmütigkeit bei gleichzeitigem Leistungsüberschuss lässt auf viele schöne Schlepps hoffen.

Vielleicht lässt sich durch intelligentes Beimischen von Tiefenruder und Querruder zu den Landeklappen noch etwas rausholen, aber für mich ist dieses Modell schon jetzt etwas ganz besonderes.

Ich werde bei besserem Wetter mal ein paar Daten bei Verwendung verschiedener Luftschrauben erfassen und posten.

Es wäre natürlich auch nett, wenn sich der ein oder andere Joker XL - Fan hier auch mal zu Wort meldet. Die von franjo erwarteten Vergleiche mit anderen Trainern und auch anderen Motorisierungen interessieren bestimmt den ein oder anderen Elektro F-Schlepp-Piloten. Auch was Luftschrauben am A50 16S angeht, kann man bestimmt noch was lernen.

Gruß

Schluri
 
Zweitflug - Messdaten, Butterfly-Mix und Bautipp

Zweitflug - Messdaten, Butterfly-Mix und Bautipp

Heute "Zweitflug" bei gefühlten 2°C und starkem Ostwind an der Bergstraße.

Doch zunächst mein Quer-Klappen-Tiefe Misch-Setup: Da die Klappen des Joker XL bereits bei kleinem Ausschlag sehr stark wirken, habe ich einen "Totgang"-Mischer erstellt und den Querrudern zugeordnet (MPX Royal - Namensgebung).
Ich habe die Klappen auf einem Schieberegler, der folgendermassen wirkt:

Schieberposition oben:
- Nullstellung von Querruder und Klappen.

Halber Weg des Schiebers:
- Klappen 15mm nach unten, Querruder keine Zumischung (Totgang), 7% Tiefenruderbeimischung = 1,5 mm
Das ist die Normal-Rundflug und Landestellung und für den Schlepp von leichten Seglern gedacht. Bei schwereren Geräten, die mehr Fahrt brauchen, kann man getrost auf die Klappen ganz verzichten.

Voller Weg des Schiebers:
- Klappen 45mm nach unten, Querruder 30mm nach oben, Tiefenruderbeimischung 30% = 6 mm
Das ist die Steilabstiegsstellung zum Bremsen nach dem Ausklinken. Man glaubt es aber kaum: Auch damit fliegt die Kiste im horizontalen Langsamflug noch super stabil und absolut beherrschbar! Man kann das Höhenruder mit leicht erhöhtem Gas behutsam voll durchziehen und erhält einen aussteuerbaren Sackflug ohne Abkipptendenz ähnlich einem Drachen.

Weiterhin habe ich die Querruderdifferenzierung von 30% auf 45% erhöht.

Vor dem Start erste Messungen des Motorsetups mit vollgeladenem 6S-5100 mAh Akku (White Line).

1) APC 16x10 Latte:
Akkuleerlaufspannung 25 V
Akkuspannung bei Volllast 22,5 V
Strom 46 A
Drehzahl 7200 1/min

Nach der Messung: Lattentausch.

2) Xoar 16x10 Holzlatte:
Akkuleerlaufspannung 24,7 V
Akkuspannung bei Volllast 22,3 V
Strom 51 A
Drehzahl 7070 1/min

Die elektrische Leistung liegt also deutlich über 1 kW. Wenn man den Joker XL mit Vollgas senkrecht nach oben hält, dann zieht die Xoar Latte etwas mehr.

Dann die ersten Schlepps (mit der Xoar-Latte) mit einem etwas größeren Segler, einem 25 Jahre alten 4m Graupner Discus mit 3,9 kg Masse. Hier werden die Landeklappen des Jokers nur wenig gebraucht, um das Gespann besser auf Geschwindigkeit zu halten.
Der Joker XL zieht den Segler in 1:05 Minuten auf 320 Meter Höhe und verbraucht dabei ca. 800 mAh. Ähnliche Werte stellen sich bei den folgenden Schlepps ein. Das kann sich sehen lassen!
Mittlerer Strom ca. 44 A. Ein Wert, der weder Akku, Regler noch Motor an irgendwelche Grenzen bringt.

Ein Salto mit 4m Spannweite und gefühlt ähnlichem Gewicht lässt sich ebenfalls problemlos schleppen, hier allerdings ganz ohne Klappen und mit etwas mehr Fahrt, da der Salto nicht so langsam kann wie der gute alte abgehangene Discus.

Beim dritten Akkuwechsel passiert dann das erste kleine Malheur. Bei Akkuausbau löst sich das etwas dünn gehaltene Akkubrett aus Balsaperrholz auf einer Seite und bricht mittig an 2 Stellen an.
Mein Tipp: Gleich beim Bau 2 kleine Dreikantleisten seitlich mit Holzleim oder CA vorsehen und zusätzlich vorn eine Verbindung zwischen Akkubrett-Unterseite und Rumpfunterseite mit einem hochkant stehendem dünnen Sperrholzbrett erzeugen.
So hab ich es jetzt nachgerüstet. Auf diese Weise trägt beim Abziehen des Akkus nach oben die Rumpfunterseite mit und das Akkubrett biegt sich nicht durch.

Fazit: Ich bin am Überlegen, welche Latte wohl für noch etwas schwerere Segler der 5-Meter-Klasse die beste für den A50 16S V2 sein wird. Hier muss ich mal im Forum nachforschen.

Auf jeden Fall macht der Joker XL mir und meinem Sohn sehr viel Spaß und läßt auf eine tolle Schleppsaison hoffen, wenn endlich mal das Wetter mitspielt.
 
Evtl. mit 10s??

Evtl. mit 10s??

Servus,

vielen Dank für deinen Baubericht. Ich will mir evtl. auch diesen Joker zulegen.

Hab allerdings nur ein 10s Setup hier liegen. Könntest du mit die maximale Akkugröße für das Akkufach mal messen?

Also Akkufach nutzbare Länge Höhe Breite. Der Regler kann ja zur Not auch woanders hin. Ich denke wenn ich meinen 10s rein bekomme....

Vielen Dank schon jetzt.

Grüße

Jörg
 
Akkufachgröße

Akkufachgröße

Das Akkufach ist 185 mm lang, 80 mm breit und 85 mm hoch. Die obere Öffnung im Deckel aber nur 70 mm breit, außerdem muss der Akku ja von vorne schräg eingebaut werden, was auch noch Platz wegnimmt.

Gruß

Schluri
 
Das Video hats gemacht

Das Video hats gemacht

Gerade hab ich den Joker bestellt. Im Video fliegt er ja super.

Ich hab mal nen anderen Antrieb genommen. Torcster..




Torcster_Drivecalc.jpg
 
Ich fliege den Boost 80 von Pichler - - normales Fliegen mit 5000er Akku 6s 14 Minuten :=)

Der Flieger wird zum Absetzten eines alten VICTOR Fallschimrspringers verwendet. Geht super.
Claus
 
Fallschirmkupplung am Joker XL?

Fallschirmkupplung am Joker XL?

Der Flieger wird zum Absetzten eines alten VICTOR Fallschimrspringers verwendet. Geht super.
Claus

Hallo Claus,

wie befestigst Du denn den Fallschirmspringer und klinkst ihn aus? Ich hab auch noch so ein altes Teil rumliegen und Du hast mich auf gute Gedanken gebracht!

Gruß

Schluri
 
Hallo zusammen,

hat schon jemand ein 8S Setup im Joker?

Meine Überlegung geht in Richtung eines 600 Gramm Motors an 8S 4000mAh.

Wie komme ich da mit dem Schwerpunkt hin??

Danke

Gruß
thomas
 
Erstflug

Erstflug

Hallo zusammen. Hatte heute meinen Erstflug mit dem Joker.

Ich kann sagen fliegt sich wirklich sehr schön.

Absolut zu empfehlen.

Grüße

Jörg
 
servus

servus

der jörg hat immer nen joker im ärmel.


viel grüsse
herbert
 

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