Mega 16-15-3 - Hacker Master 18-3P ???

Mega 16-15-3 mit 4,7x4,7 und 8 Zellen, z.B. Kan 1050 fließen am Anfang ca. 22A. Am Mega habe ich einen Master 18-3P. Mit diesem Setup habe ich nun schon einen Adrenalin im Erstflug aufs Kreuz gelegt (Zucker auf dem Querruder) und einen Boomerang. Beim Boomerang war der Erstflug noch in Ordnung. Dann plötzlich immer schneller werdende Drehungen um die Querachse und .... Empfänger schulze alpha 4.
Im Adrenalin hatte ich am Anfang einen Speed 400. Damit war alles in Ordnung.
 

plinse

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Moin,

nehm dir mal die Komponenten, bau sie in einen Rumpf und mach damit mal einen gewissenhaften Reichweitentest. Die Komponenten an sich, wenn alles intakt ist, dürften keine Probleme machen. Entweder sind Teile der Komponenten nicht mehr intakt (Filter im abgestürzten Empfänger angeknackst, oder vergleichbares) oder es hapert an der Ausführung. Beispielsweise wenn du eine Fesselfluglitzenantenne verwendest, darf die an keine Kohleteile kommen können, ... oder ähnliches.

Die Komponenten an sich vom Typ her, stellen da nicht das Problem dar. Ich betreibe meinen 18A Jeti auch bei anfangs etwas höheren Strömen, wenn der Motor in der Luft dann ausdreht, ist das aber wieder im grünen Bereich. Ist vielleicht der eingansseitige Elko angeditscht? Alle Leitungen in Ordnung? Bei mir war mal eine der 3 Motorphasen angebrochen, hatte aber noch Kontakt, der Motor lief, es störte aber wie hulle.

Auf jeden Fall solltest du aber vor dem nächsten Flug zusehen, dass du die Probleme am Boden rekonstruierst und ausfindig machst, sonst kommen die früher oder später im Betrieb wieder. Prinzipiell reicht eine verletzte Isolierung der Empfängerantenne, wo die Litze an was leitendes kommt oder vielleicht ist sie nicht mehr sauber angelötet...

[ 28. Februar 2004, 19:28: Beitrag editiert von: plinse ]
 
Vielen Dank erst einmal für die Antwort. Ich werde wohl ein bißchen suchen müssen.
Der Regler ist es wohl nicht, habe mal einen Trockentest gemacht. Der Motor läuft voll durch, ein angeschlossenes Servo rührt sich nicht vom Fleck.
Ich habe einen 0,2 o. 0,3mm starken, ca. 60 cm langen Stahldraht mittels Goldstecker am Empfänger befestigt.
 

plinse

User
Moin,

im Prinzip spricht nichts gegen eine gute Steckverbindung in der Antenne, aber sie muss gut und zugentlastet sein. In Fliegern löte ich solche Verbindungen immer.
Das Problem ist, dass die Bewegungen des Federstahls keine Kräfte auf die Steckung ausüben dürfen und dass der Federstahl beim fixieren oder beim weiteren Verlauf keinen Kohleroving o. ä. berühren darf.

Ich verwende in meinen Fliegern Fesselfluglitze für die Antenne und am Leitwerksträgerende habe ich 2 0,8er Bohrungen (kleinster Bohrer den ich habe, kann auch gerne 1mm sein). Durch die vordere Bohrung führe ich die Antenne nach außen, durch die hintere wieder nach innen, so dass Zug an der Antenne nicht gleich am Empfänger zieht. Meine Flieger sind aber Eigenbauten und die Rümpfe, bei denen ich das so mache, bestehen ausschließlich aus Aramid, da ist kein Kohleroving, der zu Knackimpulsen führen könnte, denn ich führe auch die Antenne nicht isoliert durch den Leitwerksträger. Bei Fliegern mit Kohle im Rumpf muss die Antenne isoliert bleiben, da kann man erst nach Rumpfende eine Fesselfluglitze anlöten.
 
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