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Neuer Katamaran

Im Moment bin ich dabei einen neuen Katamaran zu bauen.

Bei meinem aktuellen hatte ich die Elektronik in den Rümpfen. Will bei mir der Kat demontierbar sein muss, war das Kabel zwischen den Rümpfen demontier bar. Zufrieden war ich damit nicht, da es zu viel Tüdelllüt vorhanden war. Deswegen habe ich eine Box am Mittelteil angeklebt und da dann die Winde, den Empfänger und den Akku untergebracht. Der Ruderservo war sowieso am Mittelteil angebracht. Für die Elektronik ist jeweils ein Deckel vorhanden. Abgedichtet wurden die Deckel mit Tesaband. Irgendwie war die Box manchmal nicht wasserdicht. Deswegen will ich wieder die Elektronik in die Rümpfe verlegen. Zumal das auch leichter ist. Für die Elektronik werden Dosen eingebaut, um an die Elektronik zu kommen.
Früher wurden die Dosen bei den IOMs und M-Booten verwandt. Konnte man damals bei Heinz Bohn oder Graham Bantock beziehen.​


Gibt es da irgendeine wasserdichte Kabelverbindung, die ich nutzen kann?
Wo kriegen ich diese Dosen her?
 
Wasserdichte Stecker

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Hi
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Olaf
 
Das ist die Dose, die ich meine. Für diese Dose habe ich eben eine Form, um die tiefer zu legen.
 

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Heute habe ich eine Dose von der Apotheke gekauft (mit rotem Deckel) und ist leider nicht wasserdicht.
 
Im Moment bin ich dabei viele Gedanken wegen der Foils umzusetzen und zu bauen und auszuprobieren. Das Profil für die Foils, die ich letztes Jahr in Burhave benutzt habe, waren ganz einfache Pi x Auge Profile, die unten hohl waren, die Anschnittskante aber viel zu hoch war. Im Winter habe ich neue Foils mit dem Profil SD7032 gebaut. In Gosport war am Samstag Abend etwas mehr Wind und da habe ich die Foils probiert. Hatte aber einige Einstellprobleme und hatte, kurz bevor das Clubhaus geschlossen wurde, ein bisschen Wind und dann klappte es und der Kat fuhr sicher auf den Foils.
Ich schätze, dass man auf 3-4 Bft. auf Foils segeln kann und auch von der Luvtonne runter zur Leetonne kommen kann.

Ich hatte gehofft, dass ich beim Flevo-Cup weiter probieren könnte, war aber viel zu wenig Wind. Immerhin hatte ich die Möglichkeit mit dem Propellerantrieb von Andreas zu testen und war wieder mit den neuen Foils
sehr zufrieden​
, der Kat kam sofort raus. Leider habe ich vergessen, den Propeller mit verschiedenen Winkel zur Mittschiffsachse einzustellen, um damit den Druck aus den Segel zu simulieren.

Das mit den T-Profilen scheint zu funktionieren, hat aber erhebliche Nachteile. Da durch die T-Foils der Kat zu breit geworden sein, muss die Breite des Kats um 20cm reduziert werden, was an der Kreuz erhebliche Nachteile (aufrichtendes Moment wird stark reduziert) hat. Wenn man bei wenig Wind ohne Foils bei voller Breite segelt und dann bei auffrischenden Wind Foils fahren will, dauert das bei mir etwa 20 Minuten, da die Beams, der Unterzug der Beams, die Torsionsrohre mit Unterzug und die Wantenlänge reduziert werden muss. Wenn man dann von einer Kaimauer aus segelt, geht das Ruckzuck und die Ecken der Foils sind ruiniert.

Deswegen bin ich jetzt dabei, zu probieren, ob es dieses System auch mit L-Foils funktioniert kann. Dadurch kann mit Mittelschwert und den Foils gesegelt werden ohne die Breite zu variieren. Bevor ich das nicht weiß, wird das mit dem neuen Katamaran erstmal nichts .
Im Moment kann ich zumindest Modelle oder Teile bauen, die mit Sicherheit verwendet werden. Ich hoffe, dass ich das mit den L-Foils noch zügig probieren kann, um den neuen Kat diesen Sommer bauen kann und auch testen kann, denn Gosport 2019 kommt.
 
Hallo Michael,

wir beschäftigen uns ja auch mit dem thema und haben einen anderen Denkansatz. Wir wollen die T-Foils nicht am Rumpf anbringen, sondern an den beams. so können wir die mit einer Art adapter schnell montieren und müssen die Breite im Idealfall nicht ändern. So zumindest der Plan.

Im Moment werden wir uns mit der Reparatur von Felix Boot beschäftigen und mal ein vorhandenes Ruder zum Becker umrüsten. danach geht es in Richtung Foiler...
 
Das Thema mit den Foilern habe ich noch nicht lösen können, trotzdem komme ich mit dem neuen Katamaran voran- Segelmodellbau Nr. 103.

Im Gegensatz zu dem alten Modell mit einem Rundspant ist es jetzt ein U-Profil-Rumpf. Der Vorteil ist, dass die Wanten an der Rumpf-Deckkante angesetzt werden können. Dadurch, dass sie weiter draußen angeschlagen werden können, wird dadurch der Großbaumwinkel auf dem Vormwindkurs etwas größer und zudem die Wantenspannung sich verringern und dadurch die Stauchung Mastes und damit das Ausbiegung verringern wird. Durch den U-Spant gegenüber einem Rundspant kann der Tiefgang des Rumpfes verringert werden.

Die Rümpfe sind jetzt nur noch etwa 8cm breit, vorne am Bug etwa 12cm hoch und hat im Unterwasserschiff einen Rocker von nur noch 2,5cm. Der alte Kat hatte etwa 4cm. Der Spiegel war gerade eben so über der Wasseroberfläche und der Vorsteven dagegen 3,4cm über der WL, kürzere Wasserlinienlänge. Konnte man auf dem Vorwindgang bei mehr Wind sehen, dass der Rumpf durch den Rocker nach unten gezogen wurde. Je mehr Tiefgang wird der Rocker größere und durch die Umströmung des Wasser der Sog nach unten größer und der Widerstand größer. Dazu dann eben auch die kürzere Wasserlinienlänge und Länge läuft. Die Wasserlinienbreite von den Rümpfen hatte eine CWL von etwa 8cm, ähnliche Breite wie bei dem neuen Kat.

Fotos und weiter Überlegungen folgen.
 
Bei dem Foto ist die Rumpfform, die Decksform und die Helling zu sehen.



P1010026.JPG

Die Positivform des Rumpfes ist aus einem älteren Entwurf geändert worden, die Breite und Länge blieben, der Rumpftiefgang ist aber um mehr als 2cm verringert worden. Die Form für das Deck ist als Negativform gebaut worden.
 
Rumpf und Deck sind laminiert:
25g Glas
200g Kohlegewebe
25g Glas

Nach dem die Teile laminiert worden sind, sind sie in ein Kiste reingeschoben worden. An der einen Seite der Kiste ist ein Heizlüfter positioniert worden. Nach etwa 30min. ist das Harz angezogen, so dass man das Laminat anfassen kann, ohne dass das Laminat noch klebt. Die Bauteile raus aus der Kiste und dann ist die Rumpfform eine Lage Epoxy-Harz beschichtet worden. Die Bauteile sind dann auf den Boden gebracht worden (nicht der Fußboden, sondern unter das Hausdach). Etwa bei dem momentanen Wetter sind da etwa 40°.
P1010024.JPG
Beim Rumpf im Vorschiffbereich ist die grobe Oberfläche, Laminat mit einer Lage Epoxy, zu erkennen. Wird mit einem 60er Schleifpapier geschliffen, so dass es eine ebene Oberfläche ist.
 
Der Rumpf ist mit 60er Papier geschliffen worden. An der Deckskante ist dann Tesa angeklebt worden und der Rumpf ist in die Helling gelegt worden. Mit einem Bleistift wurde die Rumpfoberkante angezeichnet worden. Mit einer guten Schere wird die Kante abgeschnitten werden.

Bei der Helling ist der Einschnitt in der Oberkante zu erkennen, wo der Koker für den
Querbeam mit einem​
10mm Durchmesser ausgeschnitten ist.
 
Rumpf und Deck habe ich mit 60er Papier geschliffen und mit einem 2-K-Lack übergemalt. Das, was ich noch an Lack übrig habe, ist Rot (keine Angst, die Rümpfe werden wieder grau). Die Rümpfe und die Decks sind jetzt auf dem Dachboden und werden etwa 1 Woche da liegen. Bei den Temperaturen, in der Wohnung etwa habe ich im Moment 29° und auf dem Boden etwa 40-45°, der Lack wird also schön ausgehärtet. Zum Schleifen mit 180er Papier werden die Bauteile wieder auf die Bauformen gelegt, so dass eine glatte Oberfläche entsteht.

Zwischendurch habe ich einige Bauteile gebaut.
P1010002.JPG
Die Formen für die Balkweger wurden aus zwei Formteile erstellt und die Balkweger sind mit 2 Lagen 160g Glasgewebe laminiert worden. Die Formteile sind aus Holzleisten erstellt worden. Weil der Winkel Rumpf/ Deck im Vorschiffbereich kleiner ist als 90° ist, ist das 2-teilige Bauteile entsprechend abgehobelt worden. Das andere Teil ist mit angedicktem Harz angepasst worden. Weil es einfacher geht, sind die entsprechenden Teile mit Paketband beklebt und nicht lackiert worden. Laminiert und mit etwa 30 Schraubzwingen zusammengepresst.
P1010004.JPG
Die Schwertkästen für die Rümpfe, auf eine konische Vierkantform ist wieder das 160g Glaslaminat aufgewickelt worden. Sind etwa 2 Lagen. Da der Kasten oben im Deck und unten im Rumpf eingeklebt wird, reicht ein Glasfasergewebe.
P1010005.JPG
Der Schwerkasten für den Mittelbeam. Weil da ein Schwert eingesteckt werden soll, dass auch im Steckbereich eine Profilform hat, sind dafür 2 Bauteile vorhanden. Weil der Schwertkasten nur im oberen Bereich einklebt ist, ist der Kasten aus jeweils 200g Kohlefasergewebe gebaut. Nachdem die Einzelteile laminiert wurden, kommt auf beiden Seiten Folie drauf und zwischen den beiden Bauteile wird etwa 6 Lagen Teppich gelegt. Mit zwei Schraubzwingen wird dann der Teppich zusammengedrückt, so dass ein sauberes Laminat entsteht.
Dose.JPG
So eine Dose soll in die Rümpfe eingesetzt werden. Damit die Dosen etwas tiefer eingesetzt werden können, habe ich in früheren Zeiten mal Formbauteile gebaut.
P1010008.JPG
Links die beiden Formteile, wieder ganz einfach aus Holz mit angedickten Harz gebaut. Rechts die beiden von unten ans Deck zu klebenden Bauteile. Könnte ja sagen, dass wegen den Bauteilen die Rümpfe 80mm breit sind, ist aber nur Zufall, dass die Deckel da reinpassen.
 
Rumpf und Deck habe ich mit 60er Papier geschliffen und mit einem 2-K-Lack übergemalt. Das, was ich noch an Lack übrig habe, ist Rot (keine Angst, die Rümpfe werden wieder grau). Die Rümpfe und die Decks sind jetzt auf dem Dachboden und werden etwa 1 Woche da liegen. Bei den Temperaturen, in der Wohnung etwa habe ich im Moment 29° und auf dem Boden etwa 40-45°, der Lack wird also schön ausgehärtet. Zum Schleifen mit 180er Papier werden die Bauteile wieder auf die Bauformen gelegt, so dass eine glatte Oberfläche entsteht.

Zwischendurch habe ich einige Bauteile gebaut.
Anhang anzeigen 1990813
Die Formen für die Balkweger wurden aus zwei Formteile erstellt und die Balkweger sind mit 2 Lagen 160g Glasgewebe laminiert worden. Die Formteile sind aus Holzleisten erstellt worden. Weil der Winkel Rumpf/ Deck im Vorschiffbereich kleiner ist als 90° ist, ist das 2-teilige Bauteile entsprechend abgehobelt worden. Das andere Teil ist mit angedicktem Harz angepasst worden. Weil es einfacher geht, sind die entsprechenden Teile mit Paketband beklebt und nicht lackiert worden. Laminiert und mit etwa 30 Schraubzwingen zusammengepresst.
Anhang anzeigen 1990816
Die Schwertkästen für die Rümpfe, auf eine konische Vierkantform ist wieder das 160g Glaslaminat aufgewickelt worden. Sind etwa 2 Lagen. Da der Kasten oben im Deck und unten im Rumpf eingeklebt wird, reicht ein Glasfasergewebe.
Anhang anzeigen 1990817
Der Schwerkasten für den Mittelbeam. Weil da ein Schwert eingesteckt werden soll, dass auch im Steckbereich eine Profilform hat, sind dafür 2 Bauteile vorhanden. Weil der Schwertkasten nur im oberen Bereich einklebt ist, ist der Kasten aus jeweils 200g Kohlefasergewebe gebaut. Nachdem die Einzelteile laminiert wurden, kommt auf beiden Seiten Folie drauf und zwischen den beiden Bauteile wird etwa 6 Lagen Teppich gelegt. Mit zwei Schraubzwingen wird dann der Teppich zusammengedrückt, so dass ein sauberes Laminat entsteht.
Anhang anzeigen 1990821
So eine Dose soll in die Rümpfe eingesetzt werden. Damit die Dosen etwas tiefer eingesetzt werden können, habe ich in früheren Zeiten mal Formbauteile gebaut.
Anhang anzeigen 1990818
Links die beiden Formteile, wieder ganz einfach aus Holz mit angedickten Harz gebaut. Rechts die beiden von unten ans Deck zu klebenden Bauteile. Könnte ja sagen, dass wegen den Bauteilen die Rümpfe 80mm breit sind, ist aber nur Zufall, dass die Deckel da reinpassen.
Michael - what are these for?
Rgds
 
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