"robbe Pirana Super PNP Orange"

Der beißt nicht, der will nur fliegen…

Stephan zu Hohenlohe​


Wenn man schnell und spektakulär fliegen möchte, sollte man sich ein Delta anschaffen. Ein stark gepfeilter Nurflügel bietet stabiles Flugverhalten, hohe Geschwindigkeit und dank Heckmotor auch den entsprechenden Sound. Deltas gibt es viele, robbe verspricht bei dem neuen PIRANA mehr Leistung, mehr Flugzeit und vor allem: Mehr Spaß!

Diese Aussagen machten mich neugierig. Das Design des PIRANA soll an die Le Mans-Prototypen, hoch gezüchtete Rennwagen für das bekannte 24-Stundenrennen, erinnern.

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Sieht eher nach einem Rennboot aus, oder?

Auf meinem Baubrett ist von Rennwagen nicht viel zu sehen. Der Rumpf erinnert vielmehr an ein Rennboot, so ganz ohne Tragflächen. Doch die sind schnell montiert, genau wie die beiden Seitenleitwerke. Da die Kabel der fertig installierten Servos tief in vorgegebenen Schlitzen verschwinden, macht das fertige Delta einen sehr hochwertigen Eindruck. Keine 15 Minuten dauert die Montage des PIRANA.

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Vorne ist Platz für den Akku...

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...im hinteren Bereich ist die Technik untergebracht


Ausgestattet ist das Modell mit zwei Quer- bzw. Höhenruderservos, zwei Seitenruderservos, einem Außenläufer samt Regler im Heck und der bekannten Aura-Stabilisierung. Die von zwei starken Magneten gehaltene Rumpfnase liegt in zwei Ausführungen bei. Einmal kann die normale Spitze montiert werden, alternativ kann auch die zweite, hohle Nase angesteckt werden. Diese ist zur Aufnahme einer FPV-Kamera gedacht. Die gesamte Technik liegt unter der großzügig ausgeschnittenen Cockpit-Partie. Zur Wartung und Verlegung der Kabel kann der mit vier Schrauben befestigte Rumpfrücken demontiert werden.


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Am besten gleich mitbestellen:
Ein Adapter für den Akku

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Fertig gebohrt, der 6,5x6,5 APC-Propeller

Der Außenläufer im Heck hat eine angeflanschte Propellerwelle mit Linksgewinde, damit sich der Propeller im Betrieb nicht lösen kann. Der beigelegte APC-Elektropropeller der Größe 6,5 x 6,5 ist passend vorgebohrt.


Erinnerung an den Stryker

Das Design des PIRANA ist sehr sportlich und gefällig. Mich hat es gleich an ein anderes Delta erinnert, welches ich viel und gerne geflogen habe: Den F27Q Stryker von Parkzone, der längst nicht mehr lieferbar ist. Hat da wohl jemand geklaut? Nicht wirklich. Konstrukteur beider Modelle ist Quique Somenzini und der PIRANA ist wohl eher ein Urenkel des Stryker.

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Die Flächen werden gesteckt und angeschraubt

Gleich zwei Dinge unterscheiden den PIRANA von ähnlichen Modellen. Da ist zum einen die Aura-Stabilisierung, die nicht nur mehrere Flugmodi bietet, sondern auch einen „Startassistenten“ integriert hat. Außerdem hat Quique beim PIRANA ein „Hochspannungskonzept“ realisiert. Modelle dieser Größe werden typischerweise mit 3S-Akkus geflogen. Der PIRANA wird dagegen mit einem 6S-Akku betrieben.

Bevor ich mich der Frage widme, ob ein 6S-Akku für das 90 Zentimeter spannend Modell nicht etwas zu groß ist, erkläre ich ein wenig die Aura.

Leider ist die Anleitung für das Modell komplett in Englisch verfasst. Beschrieben wird die Verbindung der Aura mit Anlagen von Spektrum, Futaba, JR, Graupner, FrSky und Jeti. Alle Sender bekommen als erstes einen neuen Speicherplatz. Dazu wird ein einfaches Fünfkanal-Modell angelegt mit Drossel, einem Querruder, einem Höhenruder und einem Seitenruder. Der Kanal 5 bekommt einen Dreistufenschalter. Bei Spektrum, Futaba, Graupner und JR werden die Steuerkanäle Quer, Seite und Höhe auf 125 % Servoweg programmiert. Bei Futaba muss man darauf achten, dass der Drosselkanal umgepolt werden muss. Die Programmierung weiterer Sender wird auf der Internetseite von FlexInnovations erklärt. Es dürfen auf gar keinen Fall Mischer, Expo oder Dual Rate programmiert werden. Auch die Trimmungen sollten in Neutralstellung bleiben.


Nicht jeder Empfänger ist geeignet

Die Aura verbindet sich über die serielle Schnittstelle automatisch mit dem gewünschten Empfänger. Nur ein Empfänger mit serieller Verbindung oder ein Spektrum-Satellit kann im PIRANA verwendet werden. Bei einigen Empfängern muss ein Kanalsteckplatz via Programmierung zu einer seriellen Schnittstelle erklärt werden. Bei Futaba und FrSky heißt das dann S.Bus, bei Jeti EX-Bus und bei Graupner Summensignal. Wenn der Empfänger gebunden , mit der Aura verbunden und der Antriebsakku erstmals gesteckt ist, startet die Aura das Erkennungsprogramm. Das erkennt man am wilden Blinken der LEDs auf dem Board. Am Ende sollte dann die orange LED leuchten. Sie signalisiert, dass Aura in Betrieb und kalibriert ist. Zusätzlich sollte auch die grüne LED leuchten, die anzeigt, dass die Aura valide Signale vom Empfänger erhält.

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Die AURA-Stabilisierung kann unter anderem mit einem Spektrum-Satelliten betrieben werden.

Ich habe einen Spektrum SMP9645 eingesetzt, die Verbindung stand auf Anhieb. Bevor der Propeller montiert wird, muss der Drosselweg kalibriert werden. Dazu wird der Sender eingeschaltet, die Trimmung der Drossel ganz zurückgezogen und der Stick auf Vollgas gelegt. Dann wird der Antriebsakku eingesteckt. Nach zwei Sekunde hört man zwei Töne. Jetzt muss der Stick zurückgezogen werden. Es folgen zunächst zwei Töne, dann sechs Töne für das Erkennen des Sechszellers. Der PIRANA ist nach Montage des Propellers flugbereit.

Dank der vorkonfigurierten und programmierten Aura liegen auf dem Dreistufenschalter, der, wie vorhin beschrieben, Kanal 5 bedient, drei Flugzustände:

  • Normale Ausschläge, ganz ohne Stabilisierung. Das ist prima, denn nun weiß ich, dass das schnelle Modell auch ganz ohne Stabilisierung fliegt.
  • Normale Ausschläge mit Stabilisierung. Meine Erfahrungen mit stabilisierten Modellen sind durchaus positiv, die künstliche Dämpfung macht das Modell „größer“, es ist weniger anfällig auf äußere Einflüsse.
  • Große Ausschläge mit Stabilisierung. Das ist gut für ultraschnelle Rollen, harte Viereck-Loopings und andere Dinge, die mir persönlich etwas zu hektisch sind. Kann man einschalten…muss man aber nicht.
Und dann gibt es noch einen weiteren Flugzustand, der ganz anders eingeschaltet wird. Und der ist in meinen Augen der Nützlichste. Später gibt es mehr dazu.


Auf Wunsch mit Beleuchtung

Der PIRANA ist in Rumpf und Flächen mit LED-Streifen ausgestattet. Damit macht das Modell auch in der einsetzenden Dämmerung noch Spaß. Der Strom für die LEDs kommt vom Balancer-Stecker des Antriebsakkus. Die eingesetzte LED-Steuerung bietet grundsätzlich die Möglichkeit, die LEDs auch zu schalten. Ein dreiadriges Kabel für einen Schaltkanal ist vorhanden. Dazu benötigt man aber einen Empfänger, der neben dem seriellen Signal auch einen analogen Kanal 7 ausgeben kann. Bei meiner Konfiguration mit dem Spektrum-Satelliten funktioniert das nicht. Meine LED-Streifen leuchten immer sofern ich sie an den Akku stecke. Achtung, wenn man nach dem Fliegen vergessen sollte, die LEDs abzustecken, wird der Akku bis zur Zerstörung leer gezogen.


Hochspannung im Delta

Damit sind wir wieder beim Akku. Elektroflieger wissen aus Erfahrung, für einen kleinen Nurflügel mit 90 Zentimeter Spannweite nimmt man einen 3S-Akku mit etwa 2.500 mAh Kapazität. Ich habe eine ganze Kiste voll mit diesen Akkus, fliege sie im 2,50 m-Elektrosegler genauso wie im Elektro-Rasant. Warum setzt Quique einen 6S Akku in das kleine Delta, ist das nicht etwas übertrieben?

Nein! Quique Somenzini hat in Physik aufgepasst. Dort hat er gelernt, dass Leitungen Widerstände haben und Verluste verursachen. Verluste bedeuten nichts Anderes als eine kürzere Flugzeit, wenn man eine bestimmte Leistung erhalten möchte. Die Physik sagt auch, dass die Verluste umso geringer sind, je kleiner die Stromstärke ist.

Die Formel für die Leistung P lautet:
P = U * I
Also Leistung P ist Spannung U mal Strom I. Wenn ich den Strom verringere beispielsweise durch eine kleinere Luftschraube, die Akkuspannung aber vorgegeben ist, verringert sich die Leistung. Wenn ich nun die Spannung erhöhe, erhöhe ich die Leistung. Und das bei geringeren Verlusten. Neu ist das auch im Modellflug nicht. Man muss nur zu den Kollegen mit den Helis schauen. Dort wird seit Jahren mit hohen Zellenzahlen geflogen. Die bekannte 450er-Klasse war ursprünglich für 3S-Akkus konstruiert, heute werden die Helis mit 6S geflogen. Haben sie mehr Leistung? Nein! Wohl aber eine längere Flugzeit dank des geringeren Stromes.

Ein erster Probelauf mit dem empfohlenen ROBBE RO-POWER ULTRA HP 1800MAH 22,2 VOLT 6S AKKU ergibt eine Stromstärke von knapp 40 A. Der Schub des Antriebs ist dabei deutlich höher als das Gewicht des Modells. Klar, der Motor ist auf hohe Leistung bei geringem Strom und hoher Spannung optimiert. Nachdem mir der hochdrehende Prop die Werkstatt durcheinandergewirbelt hat, kann ich es kaum erwarten, mit dem Delta zum Flugfeld zu fahren.


Propeller contra Wurfarm

Ein letzter Check des Schwerpunkts, der mit dem Akku prima eingestellt werden kann, dann soll es endlich losgehen. Die zwei Griffmulden unter dem Rumpf helfen, das Modell ordentlich zu halten. Also Vollgas, der Antrieb schreit, ein wenig Schwung und…STOP!
So geht das nicht!
Dieser hochdrehende Prop am Heck des Deltas liegt beim Abwerfen genau auf Konfrontationskurs mit meinem Wurfarm.

Ich weiß, es gibt Spezialisten, die ihre Deltas schon tausend Mal geworfen haben, ohne einen Kratzer abbekommen zu haben. Es gibt aber auch Piloten wie mich. Ich habe seinerzeit ein paar heftigere Kratzer eines 6,5er Webra Speed auf einem X-1200 abbekommen. Seit dem habe ich eine Hemmung, Deltas mit Heckmotor abzuwerfen. Quique scheint das ähnlich zu sehen und hat eine tolle Lösung gefunden.

Der oben erwähnte weitere Flugzustand ist ein Autopilot für den Start. Einmal eingeschaltet, steuert die Aura das Modell in einen stabilen Steigflug, egal wie krumm oder schief das Delta abgeworfen wurde. So kann das Modell auch an der Tragfläche gehalten abgeworfen werden. Erst wenn der Pilot in die Knüppel greift, wird dieser Zustand abgeschaltet. Der Flugzustand wird nicht etwa mit einem Schalter geschaltet, was eventuell auch gefährlich wäre, wenn man im Flug drankommt. Stattdessen muss Höhenruder gezogen und Querruder links für drei Sekunden gehalten werden. Am leichten Hochfahren der Ruder kann man erkennen, dass der Flugzustand eingeschaltet ist. Dieses Einschalten funktioniert nur, wenn man nach dem Einstecken des Akkus noch kein Gas gegeben hat. Damit wird verhindert, dass bei einer Flugfigur versehentlich der Start-Assistent eingeschaltet wird.

Eine weitere Funktion verhindert das versehentliche Ausschalten des Assistenten. Man stelle sich vor, man wirft das Ding im festen Glauben an den Assistenten in die Luft, hat ihn aber leider durch eine unbedachte Knüppelbewegung abgeschaltet. Das könnte ungut enden. Daher schaltet sich der Start-Assistent nur aus, wenn der Gasknüppel nach vorne geschoben ist und der Höhenruder- oder Querruderknüppel bewegt wird.


Start mit Autopilot

In der Anleitung ist ein kleiner Fehler enthalten. Hier ist zu lesen, dass der PIRANA mit ausgeschaltetem Motor geworfen werden soll. Das klappt nicht! Ich habe es probiert und bin wortwörtlich auf die Nase gefallen. Der Schwung reicht nicht und egal, wie schnell man den Gasknüppel nach vorne schiebt, das Modell hat nicht genügend Schwung zum Fliegen.

Mit laufendem Motor hingegen benötigt das Modell kaum Schwung beim Abwerfen. Ich greife das Modell mit der linken Hand von vorne an der linken Fläche und nehme den Sender in die rechte Hand. Gasknüppel nach vorne, Modell leicht in die Luft schieben. PIRANA fliegt. Doch es geht noch einfacher:

Ich stelle den Sender auf meinen Campingtisch, greife das Modell mit der linken Hand an der Tragfläche. Am Sender gebe ich Vollgas, greife dann das Delta mit der rechten Hand am Leitwerk und kann so das Modell ganz gerade in die Luft schieben. Der PIRANA geht wie auf Schienen im 30°-Winkel nach oben. Ohne Hektik kann ich nun den Sender nehmen und in den Steigflug eingreifen. In meinem Video zeige ich diese problemlose Startart.

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Der Sender liegt auf dem Tisch, der Motor brüllt...

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...das Modell wird in die Luft geschoben...

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PIRANA…und fliegt mit Autopilot, genügend Zeit, um den Sender in die Hand zu nehmen.


In der Luft ist der PIRANA eine Granate. Senkrecht beschleunigend ziehe ich ihn hoch, halbe Rolle, und gleich geht es im Tiefflug über die Wiese. Das Geräusch erinnert mich an meine Katze:

Miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiaaaaauuuuuuuuuuuuuuuu...

Nein, ein leises Elektromodell ist das Delta nicht. Auf der anderen Seite verstärkt der geile Sound aber das Gefühl der Geschwindigkeit. An Platzende geht es wieder hoch, die Augen sind das Limit. Das orange-weiß-schwarze Farbschema lässt sich auch in große Höhe gut erkennen.

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Ich fliege meist im Mode 1. Das heißt leichte, dämpfende Stabilisierung und kleine Ausschläge. Damit liegt das Modell perfekt am Knüppel. Ich habe mich von Anfang an sehr sicher gefühlt. Wenn man ihn laufen lässt, wird der PIRANA ordentlich schnell, man kann aber auch gepflegt eng bolzen. Vor allem bei Mehrzeitenrollen merkt man die helfende „Hand“ der Aura-Stabilisierung. Auch der Messerflug gelingt bolzengerade.

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Umschalten auf Mode 2, harte Stabilisierung und große Ausschläge: Alter…

Unglaublich, wie schnell ein Modell rollen kann. Kleiner Nachteil: Nach gefühlten 20 Rollen hintereinander weiß ich nicht mehr, wie der PIRANA liegt. Viel Zeit zum Überlegen hat man nicht, schnell ist das Delta zu weit weg. Loopings können so eng gezogen werden, das man meint, die Tragflächen montieren gleich ab. Aber der PIRANA hält. Für mich ist das echt zu heftig, ich schalte wieder zurück.

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Landen wie ein Delta

Auch wenn der Antrieb auf Laufzeit optimiert wurde, nach fünf Minuten ist der Akku ratzeputz leergesaugt. Nun zeigt mir der PIRANA, wie schön man ein Delta bei Fuß landen kann. Mit der Nase Richtung Erde geht es schnurstracks zurück zum Flugfeld. Nach dem Abfangen kann die Fahrt rausgezogen werden. Je mehr ich ziehe, um so mehr stellt sich die Nase an, ohne dass das Modell wieder steigt. So bremst man ein Delta. Und damit ist es natürlich auch nicht mehr allzu schnell. Aufsetzten, einen Meter rutschen, fertig.

Ist der PIRANA nun ein Speedmodell für Adrenalinjunkies? Ja! Ist er für Einsteiger ungeeignet? Nochmal ja. Kann ich das Delta auch als normaler Pilot beherrschen? Ein drittes Mal ja! Der PIRANA lässt sich auch sehr gut mit drittel Gas fliegen, man muss gar nicht immer bolzen. Zwischendurch auf der Geraden oder im Steigflug „Kit geben“, ansonsten mit weniger Gas cruisen. Die Delta-Form kennt kein Abreißen, die Aura tut ihr Übriges dazu. Dazu muss man kein Spitzenpilot sein. Schon etwas Übung reicht und man kann mit dem PIRANA auch auf Flugtagen das Publikum begeistern.

Hier ist das versprochene Video:



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Mein Fazit

Quique hat das Delta konsequent weiterentwickelt. Der Umstieg auf die höhere Spannung hat dem Modell gut getan. In der Hand des Könners ist der PIRANA ein Showstar, der geübte Pilot kann seine Grenzen ausloten und als normaler Pilot schätze ich das stabile Flugverhalten. Nur der Einsteiger geht bei diesem Testbericht leer aus…


Technische Daten PIRANA
Einheit
Spannweite
[mm]​
1033
Länge
[mm]​
1102
Fluggewicht
[g]​
~ 1020
Weitere Angaben zum PIRANA
Steuerung
-----​
H-S-Q-M-LK
Hersteller
-----​
robbe
Material
-----​
EPO
Motor
-----​
Potenza 20-3D 1200 Kv (enthalten)
Akku
-----​
RO-POWER ULTRA HP, 1800 mAh, 22,2 V, 6S-25(50)C LiPo-Akku
Flugerfahrung
-----​
Fortgeschritten
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Kommentare

Hallo Stephan, danke für den Bericht.
Frage: Wie heißt die Flugsteuerung in der Pirania?
(Ist übrigens auch eine tolle Location wo du da so fliegst😊)
Viele Grüße
 
Natürlich gibt es eine Anleitung im Netz. Man gehe auf die Produktseite des Herstellers ( PIRAÑA SUPER PNP – Flex Innovations)...

Und um die andere Frage zu beantworten. Funktioniert selbstverständlich auch mit Jeti (ich kenne keine Stabilisierungselektronik, die damit nicht funktioniert), in diesem Fall mit EX Bus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du einen GR12L oder 16L dein eigen nennst und auf SUM D einstellst, wird es funktionieren. Beide Empfänger sind in der Anleitung erwähnt.
Heute habe ich meinen Piranha geliefert bekommen.. yess!
Habe gemäß Anleitung meinen GR-12 (ohne L) die SUMD-Einstellung vorgenommen und den Drei-Wege-Schalter an Kanal 5 zugeordnet. Aber ich denke, es wurde da vergessen, dass der Kanal 5 in der Telemetrie auf "Sensor" umgestellt werden muss, sonst raucht mir der AURA doch ab, oder? Ich hatte sowas mal vergessen, als ich einen Stromsensor angeschlossen habe, der war hinüber. Seitdem bin ich zumindest gewarnt...

Viele Grüße
Martin
 
Nachtrag: ich habe jetzt mal alle Einstellungen gemäß Beschreibung durchgeführt und den GR-12 angeschlossen. Allerdings versucht das AURA, den die ganze Zeit zu binden, klappt aber nicht... Ich schätze mal, der Empfänger ist nicht kompatibel, weil dieser die Kanäle reversen kann (gemäß Anleitung ist Reverse "not allowed"). Sehe ich das richtig und muss mir jetzt einen GR-12L besorgen?

Viele Grüße
Martin
 
Ich würde mich an deiner Stelle mal mit Lindinger in Verbindung setzen. Die sind bekanntermaßen der Importeur der Flex Produkte und ebenso mit Graupner bewandert. Dort sollte das Expertenwissen vorhanden sein, deine Frage zu beantworten. Ich kann letztendlich nur die Anleitung zitieren. Dort ist eindeutig von der "L"-Version der Empfänger die Rede. Wird wohl seinen Grund haben...
 
Danke für die Antwort, aber das Problem ist gelöst. Der GR-12 funktioniert auch, ich muss den Empfänger nur über Kanal 6 verbinden (und nicht 5)... Denkfehler von mir...
Dann kann morgen der Erstflug ja kommen...
 

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