Segler mit "Aufsatztriebwerk": Tipps für vorderes Stützrad?

Meine ASW-20 mit Aufsatztriebwerk "e-fly-pro" ist ein voller Erfolg, jedoch möchte ich aus zwei Gründen den Bodenstart weiter vereinfachen: Häufig passt die Windrichtung nicht zu unserem Platz und der durchschnittliche Mähzustand unserer Graspiste ist fürs Segelfliegen und Schleppen völlig in Ordnung, nicht aber unbedingt für einen Bodenstart mit Aufsatztriebwerk. Meine Absicht ist daher, das Modell mit einem vorderen Stützrad auszurüsten, das nach dem Abheben herausfällt.
Ich stelle mir eine "Steckung" aus Stahldraht und Messingrohr vor, die ca.1 mm "Luft" hat, z.B. 3 mm "außen" in 4 mm "innen".

Gibt es hierzu Erfahrungen und Vorschläge?

Vielen Dank
Herbert
 
Das musst Du aber aktiv sichern (per Servo ausklinken.) Sonst hast Du bei einem von zwei Starts ein zu früh herausgefallenes Stützrad, das es Dir von unten gegen den Rumpf, oder, schlimmer, gegen das Leitwerk haut. Du brauchst auch eine Verdrehsicherung, also z.B. zwei Drähte (einer sehr kurz, sonst verkanntet es.) Viel Spiel ist gut.

Flatterband dran, dass Du es bei zu spätem Abwurf in der Botanik wieder findest.
 
Hi !
Eine Sicherung mit einem Servo ist nicht zwingend nötig . Habe es bei meiner Asw 28-18 mit 5 m Spannweite auch nicht gemacht. Wenn du Vollgas gibst geht die Kiste eh durch den Kippmoment voll auf das Stützrad. Du mußt nur auf eine Leichtgängigkeit der Stifte achten dann fällt das Stützrad ohne Probleme vom Rumpf ab. Bei über 30 Starts die ich bisher so gemacht habe ist das Stützrad noch nie am Rumpf angeschlagen. Und wir haben am Platz einen sehr welligen Rasen.

Gruss Rainer !
 
Hallo Herbert,

falls du eine Schleppkupplung in der ASW-20 hast, kannst du das Rad wie von dir beschrieben in eine Art Flitschenröhrchen stecken und dann mit einem kurzen Seil (außen am Rumpf) in der Schleppkupplung sichern. Unser Modellfliegerfreund Christian hat das so gemacht. Nach dem Start ausklinken - und das Rad fällt auf den Platz (hoffentlich).
 
Zunächst einmal vielen Dank für Eure Antworten!

Es war mir klar - ich hatte das nicht geschrieben - dass zwei Drähte/Stifte notwendig sind und dass die Stifte eine gewisse Länge haben müssen damit das Rad nicht zu früh herausfällt. Ich denke hier an ca. 5 cm? Dann schließt sich noch die Frage an ob die Stifte längs oder quer zur Rumpfachse besser anzuordnen sind?

Auf eine Sicherung mit dem vorhandenen Kupplungsservo möchte ich ganz bewusst verzichten, denn auf Grund der sehr flachen Lage des Modells auf dem Gras (festes Rad) muss ich auch noch mit der Wölbklappe hantieren, was mich hinreichend beschäftigt ... :) ... und wenn ich dann an das unmittelbar benachbarte Maisfeld denke ...

Rainer, hättest Du noch einige Details für mich?

Gruß
Herbert

P.S. Speziellen Gruß an Andy :)
 
hallo

ich hab bei meinem solo fox von bruckmann ein bugrad an der unterflurschleppkupplung dran. das bleibt aber im flug am modell. könnte aber mit dem auslösen der kupplung abgeworfen werden.:D

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vielleicht hilf dir das weiter
 
ich find das Bugrad pot hässlich und für die Ströming .. na ja :confused:

Geschmäcker und Meiningen sind frei LOL
zum Problem was, Rad ist zu weit hinten und Winkel des rotierenden Probeller mehr nach oben ausrichten
 
klar

propeller mehr nach oben ausrichten- beim kreuzleitwerk! dann strömt er das höhenleitwerk noch weniger an und das modell geht beim start noch mehr auf die nase! :D:confused:

wer baut das fahrwerk neu ein wenn er ein aufstecktriebwerk einsetzt? beim neubau des modells kann das fahrwerk natürlich etwas weiter nach vorne gesetzt werden. oder man verwendet das neue fahrwerk von thoma.
 
klar
propeller mehr nach oben ausrichten- beim kreuzleitwerk! dann strömt er das höhenleitwerk noch weniger an und das modell geht beim start noch mehr auf die nase! :D:confused:......

sprach der Ahungslose und zog von dannen ..... :D

ich habe das schon testweise hinter mir daher erzähl mir nix :p

IMG_4129.jpg

dazu passend ein Posting von mir hier inkl Link zur franz. Seite .. klar die machen alle was falsch :D

dg100-jl-10.jpg

quelle: gprc.free.fr
 
ja genau wer lesen kann ist klar im Vorteil ! hier das PDF

3. Passen sie den mitgelieferten Sperrholz- Pilz an die Form ihres Rumpfrückens an. Dabei ist auf folgende Winkel zu achten.
- T- Leitwerk: Der Winkel von Nasenkante des EMA- Armes soll ca. 90° zur Profil- Sehne steht.
- Kreuz- Leitwerk: Die Nasenkante soll ca. 4-6° nach hinten geneigt sein.
- V- Leitwerk: Die Nasenkante soll etwa 3-5° nach hinten geneigt sein.
Diese Winkel sind nicht sehr kritisch, es ist in erster Linie darauf zu achten dass das Höhenruder angeströmt wird.

laut deinem Bild bläst man drüber !
Fazit gesteh es dir endlich ein das dir ein Fehler unterlauffen ist.


hier noch ein Bild ..... etwas extrem doch der hat sicher kein "Problem" ...

pylonefixesb10tm.jpg


quelle gprc.free.fr
 
Hi Herbert !

Ich habe es so gelöst. Wenn das Hilfsrad am Modell eingesteckt ist und ich bei ausgefahrenem Fahrwerk vorne am Rumpf das Modell auf das Hilsfsrad drücke geht der Rumpf hinten ca 2 cm vom Boden weg . Um das Einstellen zu können kannst du mit verschiedenen Raddurchmesser spielen. Damit ist gewährleistet das beim Start nur das Hauptrad und das Hilfsrad den Boden berühren und das Hilfsrad nicht zu früh abgeworfen wird. Die Stifte längs anordnen und ca 3cm lang in den Rumpf ragen lassen.

Gruss Rainer !
 
Andere Lösung denkbar?

Andere Lösung denkbar?

Meine ASW-20 mit Aufsatztriebwerk "e-fly-pro" ist ein voller Erfolg, jedoch möchte ich aus zwei Gründen den Bodenstart weiter vereinfachen: Häufig passt die Windrichtung nicht zu unserem Platz und der durchschnittliche Mähzustand unserer Graspiste ist fürs Segelfliegen und Schleppen völlig in Ordnung, nicht aber unbedingt für einen Bodenstart mit Aufsatztriebwerk.

Hallo,

wäre da eine Startunterstützung auf den ersten Metern per Gummiflitsche nicht sinnvoller? Es reicht da eine Beschleunigung auf knapp Abhebegeschwindigkeit,
es muss kein Brutalogummi auf Vollspannung sein. 7,8m Gummi + 20m Seil sind sicher.

Vielleicht nicht so scale, aber ich sehe folgende Vorteile:
- Geschwindigkeit bei dem Ausrichten mit Querruder möglich ist wird sicher erreicht (Querwind)
- Startvorgang wird verkürzt und damit sicherer (Querwind)
- Akkuenenergie wird gespart, gerade bei schlechter Piste macht das ordentlich was aus
- einfache Lösung
- es muss nichts gesucht werden

Hans
 
Hallo,

zunächst mal @ Max:

Das ist ganz großes Kino ;) :)

@ Hans,

Du hast völlig Recht und ich habe es auch schon umgesetzt - aber mit wechselndem Erfolg ...
An sich ist die Methode "idiotensicher", aber wir fliegen unter der Woche häufig in einer kleinen 2 bis 4 Personen-"Rentnergang" und da fehlt mir für einen alleinigen Start die dritte Hand: Die linke hält fest, die rechte schiebt das Gas rein, dann greift die rechte um zum Knüppel und hält Höhenruder (Mode 4) und versucht dabei KEIN Seitenruder zu geben. Das ganze in Hockstellung, dann loslassen und aufrichten und dabei ggf. Ruder korrigieren ...
Das Nächste wäre dann die Einrichtung einer Fußauslösung?

Darüber hinaus soll das Stützrad eine Vorübung für einen Bodenstart mit einem Modell mit Frontantrieb werden.

@ Rainer,

genau so habe ich mir die Tipps gedacht!

VIELEN DANK an alle Tippgeber!

Herbert
 
Hallo Herbert,
du musst natuerlich mit Vollgas flitschen, da die meisten Klapps nur in einer Richtung Kraft aufnehmen koennen...
ich weis nicht ob ich mich klar ausgedrueckt habe....
Und das ganze sollte mit ner Fernausloesevorrichtung passieren, das kann man sehr gut alleine machen.
Gruss
Juergen
 
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