Stabiler Formenhinterbau für "Pressformen"

Hallo zusammen,

für unser neues F3K-Projekt geht es bald ans Formen bauen. Da wir Urmodelle fräsen und anschließend abformen wollen, fällt unsere bisherige Methode leider weg: Form aus Ureol fräsen und Hinterbau aus verschweißten Stahlprofilen.
Abgeformte Formen haben wir in der Vergangenheit mit Sand oder Poraver im Hinterbau gebaut.
Da unser neuer Flügel einen Rohacellkern bekommt, welcher mit Übermaß gefräst wird, wollen wir die Formen vernünftig verschließen und pressen können. Dazu werden Stahlprofile unter und über die Form geschoben, welche mit Gewindestangen verschraubt werden und dadurch Druck auf die Form ausüben. Da der Kern in die Form gepresst wird kommen da einige Kräfte beim Pressen zusammen und wir sind uns nicht sicher ob unsere Formen mit Poraver oder Sand das mitmachen. Wie baut ihr Formen welche beim Schließen gepresst werden? Habt ihr eventuell Tipps für uns?

Vielen Dank für eure Hilfe!

Maxi
 
Hallo Maxi,

ich würde ein möglichst hartes Formenharz (SW 404 + HY 5159 oder noch besser EG-2102 + EH-2950-1) verwenden. Sonst verewigen sich die Kohlenstofffasern unter um Umständen dauerhaft in der Oberfläche. Das ist mitunter sicher auch ein Grund, warum die meisten Metallformen verwenden (natürlich auch wegen der besseren Wärmeleitfähigkeit).
 
Das ist ein guter Tipp, allerdings hatten wir in der Vergangenheit wenig Probleme mit eingedrücktem Gewebe. Mal schauen ob das bei den neuen Formen anders wird.

Mir geht es hauptsächlich um den Hinterbau, was nimmt man dafür her?
 
Eine Gegenfrage zunächst: Bei welcher Temperatur sollen die späteren Bauteile ausgehärtet werden bzw. welches Harzsystem ist dafür angedacht?
 
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