"Transportbehälter für Segelflugzeug"

Hallo,

ich su. nach einer Anregung: (Bilder, Bauanleitung u.s.w.)
"Transportbehälter für Segelflugzeug"

Die max. Spannweite wird 2,20m nicht überschritten.

Ich bedanke mich schon jetzt

Flugopa
 
Hallo,

ich nehme meist die Originalverpackungen und schneide mir diese
auf das kleinste mögliche Mass zurecht, so dass alles gut reinpasst.
Mit Hilfe von Spanngurten zugeschnürt (mit Klettband befestigt)
und einem Tragegriff lässt sich das Ganze selbst mit dem Fahrrad
noch gut transportieren.

Grüße
Harald
 

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Zuletzt bearbeitet:
Eine gute und preiswerte Idee hatten unsere Kollegen in der Ex DDR. Sie haben Wellpappe verarbeitet, und alles mit Klarlack versiegelt. Der Transportkoffer ist enorm stabil und sehr leicht. Wäre ja mal ein Versuch wert.
PICT1738.jpg
 
<offtopic on>
Hey, sag mal Günter, wo hast Du denn das Bild her? Das sieht mir doch verdächtig nach einer Original KT-80 aus.
<offtopic off>

Dass die gezeigte Verpackung stabil ist, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Wichtig ist, dass der Querschnitt geschlossen ist und alles über die Frontklappe eingeführt wird - Prinzip Kastenholm also. In der Kiste befinden sich eingeklebte Leisten, durch die Rumpf und Flügel passgenau und klapperfrei sitzen.
Der Nachteil: Eine Kiste ist so meist nur für ein einziges Modell verwendbar und mit Mehrfach-V-Form in den Flächen wird es schon schwierig.

Friedmar
 
Hallo Friedmar,
das Modell steht mit dem Kasten bei mir im Hobbyzimmer. Mein Freund hatte es kurz nach der Wende bei E-Bay ersteigert. Das muss wohl mal ein Wettbewerbsmodell gewesen sein. Der Rumpf ist aus einem GFK ähnlichem Material. Die Flächen sind Papierbespannt, mit von oben angelenkten Querrudern. Die Ansteuerung erfolgte aus dem Rumpf. Das Höhenruder ist auch recht geschickt über einen Flachstahl, der als Halterung und Anlenkung dient, ausgeführt. Kannst Du mehr über das Modell berichten?
Gruß Günter
 
Kt 80

Kt 80

Hallo Günter!

hier also offtopic noch einiges zur KT 80:

Das Modell wurde von Kristian Töpfer (heute noch Landesreferent Modellflug in Sachsen) 1980 entworfen und im Rahmen einer Serie in der "modellbau heute" ausführlich vorgestellt und der komplette Bau beschrieben. Ich habe selbst noch Originalplan und Anleitung rumliegen.
Es sollte als mit einfachen (und vor allem erhältlichen) Mitteln zu bewerkstelligender Einstieg in die Querruderfliegerei dienen, aber auch noch die Teilnahme an Wettbewerben ermöglichen. Deshalb hat das Original einen Kastenrumpf aus Holz (mag sein, dass Deiner davon abweicht) und die Flügel sind als Rechteck aufgebaut. Die Anlenkung der QR aus dem Rumpf und die Art der Stahlzungensteckung sind typisch Töpfersche Konstruktionsmerkmalen, an denen er noch heute festhält.
Dass es sich um ein angenehm zu fliegendes und gutmütiges Modell handelt, brauche ich Dir sicherlich nicht zu erzählen. Meine hat ihr Leben leider durch vergessenes Einschalten der Empfangsanlage ausgehaucht :rolleyes: .

Technische Daten:
2,5m Spannweite, 20cm Flügeltiefe durchgehend
Profil: vom Graupner Cirrus entlehnt, 9% dick und 4% Wölbung
Fluggewicht je nach Bauausführung und verwendetem Holz: 1,2-1,8kg

kt80.JPG


Ein stolzer Erbauer der ersten Stunde, dessen Modell heute noch lebt und ausgiebig geflogen wird, hat es kürzlich mit einem Jubiläumsaufkleber "25 Jahre KT 80" versehen :)

Friedmar
 
JA, das ist der Flieger, nur der Rumpf ist eben aus GFK ?
Rumpf.jpg
So sieht der Rumpf aus. Die Flächengeometrie und Maße stimmen genau.
In der Haube hat sich der Erbauer mit US eingetragen.
Haube.jpg

Danke Günter
 
nochmal zu Günters Modell:

Ich habe gerade bei Kristian Töpfer nachgefragt: Der einzige, der nach seiner Kenntnis die KT 80 mit dem töpferschen GfK-Rumpf gebaut hat, heißt Lutz Liebner. Das Modell soll nach seiner Aussage äußerst gediegen gebaut gewesen sein. Möglicherweise stammt die Signatur von einem Nachbesitzer.

Der Rumpf ist aus einer Originalform von Kristian Töpfer gebaut. Dabei wird die Rumpfkeule konventionell in Negativschalen hergestellt. Der Heckkonus ist um einen Stahlkonus gewickelt. Leitwerk und Flächenanschlüsse werden separat angesetzt. Glasfaser gab es zu DDR-Zeiten teilweise nur in braun, falls Du Dich über die Farbe wundern solltest. So ein brauner Rohbau-Rumpf müsste bei mir sogar noch irgendwo rumliegen.

Zum Thema Transportbox:

In der SALGlider-yahoo-group kam das Thema vor einer Weile auch mal auf. Mehrere Leute meinten, sie hätten mit Sportubes gute Erfahrungen gemacht, weil die extrem stabil sind und auch von den meisten Airlines akzeptiert werden. Ob es dafür einen deutschen Vertrieb gibt, weiß ich allerdings nicht.

Friedmar
 
meine Transportkisten.....

meine Transportkisten.....

hallo flugopa (=> fühlst du dich schon sooooooooo alt? :-) )

ich stand vor dem problem, das meine flieger meistens beim transport mehr beschädigt werden, als beim fliegen.

darum hab ich mir die mühe gemacht, bei meinen "aufwändigeren" fliegern einen tranportbox zu basteln

anbei die transportbox meines "SUPRA-E" spannweite 3.7m
Länge: ca. 1650mm, breite ca. 380mm, höhen/dicke ca. 120mm (mittig geteilt)

Material: der rahmen ist aus 12mm Sperrholz, die bodenplatten sind aus 6mm Pappelsperrholz, alles nur zusammengeleimt (kein nagel, keine schraube)
Zuschnitt bei einem Holzfachgeschäft, Kosten ca. 30Euro

die diversen flugzeugteile hab ich einfach mit klettverschluss oder schrauben befestigt

ich bin bis jetzt ganz zufrieden damit.

transportbox supra1.gif

transportbox supra2.gif

transportbox supra3.gif

gruss

d@vid
 
Supra

Supra

@ H@bib

OT < on>
sag mal, wie fliegt deine Supra?
Bin auch am bauen....
Details bitte, bin mächtig neugierig!
OT <off>

Gruß
Mike
 
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