Welche Servos für Bellanca XL (3m) von Emhw?

Andy1

User
Hallo Zusammen,
bin dabei die Bellanca XL (3m) von Emhw zu bauen.
Möchte dort digital Servos von Graupner oder Futaba einbauen.
Kann jemand mir bei der Wahl behilflich sein?
U.a. wieviel kg sollte das Schleppkupplungservo mindestens ziehen können:(:(:(?

Danke Euch!

Gruss
Andy
 
ICh kann dir die Graupner DES 707 BB MG empfehlen, 28€ Stk.

hatte ich bei meiner 3,3m 17kg schwerere Piper auf allen Rudern ( insgesamt 10x DES 707 BB MG, auch auf Schleppkupplung )

Gruß
Marvin
 
Digitalservo für Flächenflieger halte ich für überflüssig.
da die Mikro Stellgenauigkeit nur bei Rotorflieger gebraucht wird.
Da reichen für Fläche allemal sehr gute Analoge.
Wenn diese dann noch mit 0,12 die 60° stellen
und mindestens 6 kg stellen/halten reicht das immer aus.
Von wilder Chinesen Wahre rate ich ab,
da habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Das sind in der Regel drittklassige Servo,
Für die Kupplung reicht ein Standart Servo.
Für meine Flächenflieger habe ich noch die Simprop Speed.
Beste Deutsche Wahre.

Gruß klaus
 

Pico3

User
Digitalservo für Flächenflieger halte ich für überflüssig.
da die Mikro Stellgenauigkeit nur bei Rotorflieger gebraucht wird.
Da reichen für Fläche allemal sehr gute Analoge.
Wenn diese dann noch mit 0,12 die 60° stellen
und mindestens 6 kg stellen/halten reicht das immer aus.
Von wilder Chinesen Wahre rate ich ab,
da habe ich schlechte Erfahrungen gemacht.
Das sind in der Regel drittklassige Servo,
Für die Kupplung reicht ein Standart Servo.
Für meine Flächenflieger habe ich noch die Simprop Speed.
Beste Deutsche Wahre.

Gruß klaus

Bei der Schleppkupplung stimmts, dort tuts ein 6 kg Servo gut. Ein Draht zu schieben braucht keine grosse Kraft.
Aber bei einem 17 kg Flächenflieger Analogservo mit 6 kg zu verwenden ist unverantwortlich.

Bei der Bella XL würde ich bei den Querruder und Seitenruder nicht unter 15-20 kg-Digitalservo gehen und beim Hohenruder würde ich 2 Digi-Servo mit je 8-10 kg benutzen.

Ich habe die XXL, die nur etwas grösser und schwerer ist als die XL (19 kg Fluggewicht) und dort habe ich auf 2 x Quer und Seite 25 kg servo (DS8325HV Power HD Titanium Gear)
auf dem Höhenruder 2 x 10 kg (Turnigy BLS950 Digital Brushless Cyclic Servo)
und auf die Landeklappen 2 x 30 kg Servo (BLS-3114 High Voltage (7.4V) Brushless Digital Servo )

Alles natürlich vom bösen Chinesen. Sie kosten zwar 2-3 Mal mehr als 6 kg-Analogservo made in EU aber sie sind Stärker, haben weniger Spiel und auch die Rückstellgenauigkeit ist besser.

Gruss Mirko
 
Oh oh, Leute.

Gerade bei großen Schleppmaschinen bitte nicht am Kuplungsservo sparen. 6Kg halte ich für viel zu schwach. Auch hier würde ich mindestens in Richtung 15Kg gehen. Ihr glaubt nicht was so ein Draht an Widerstand verursachen kann, wenn hinten dran ein 20Kg Segler im Gras einhängt...

Bitte da auch ein kräftiges Servo rein. Alleine schon beim Wert solch eines 3m Schleppers spare ich doch nicht 20€ am Kupplungsservo... :rolleyes:
 
3 Meter Flieger mit 100ccm aufwärts gehören sicher nicht in die Spielwarenabteilung. Hier an Eqipment zu sparen welches sicherheitsrelevant ist, ist nicht nur leichtsinnig sondern dumm. Und die Aussage, dass die top Servos für Flächenflieger "zu schade" sind kommt garantiert nicht von einem Experten.
Diese Modellklasse darf nicht zur low budget-Klasse avencieren. Man kauft sich schliesslich auch nicht einen Porsche und spart dann an den Reifen.

In diesem Sinne, built save and flight save, Rainer
 
ob digital oder analog ist bei einer Schleppmaschine sch......egal, es kommt auf die Stellkraft bzw. Haltekraft an.
Aber bei dem Preis des Graupner DES 707 würde ich mir kein Analogservo kaufen.
Ich fliege die DES 707 bei meiner Grupp-Bella (3,5m)ohne Probleme.
2x Höhe
1x Seite
2x Flaps
1x Quer
und in der Schleppkupplung.

Gruß Jörg
 
@ Helmi74

@ Helmi74

Unterschied Digital-/Analogservos: Digitale Servos sind schneller und genauer und halten ihre Position besser.
Analoge Servos senden ihrem Motor alle 20ms ein Signal. Wirkt eine Kraft auf das Servo, braucht die Steuerelektronik bis zu 20ms, um dem Motor einen neuen Spannungsimpuls zu senden. Bei Digitalservos erhält der Motor alle 400us einen Impuls. Der Motor bekommt die Spannungsimpulse viel schneller. Um so öfter ein Motor Spannung bekommt, um so mehr Leistung kann er verrichten. Daher brauchen Digitalservos wesentlich mehr Strom.
 
Was der Unterschied ist, war mir schon klar, mir ist nur nicht klar warum die genannten Eigenschaften/Vorteile eines Digitalservos hier relevant sein sollten - ich seh' eigentlich nur den Nachteil des höheren Gesamtstroms durch Digitalservos. Bei einer Schleppmaschine dürfte die Stellgeschwindigkeit eher irrelevant sein, oder gibts da was, was ich grad nicht aufm Schirm hab?
 
@Helmi74

@Helmi74

Digitalservo für Flächenflieger halte ich für überflüssig.
da die Mikro Stellgenauigkeit nur bei Rotorflieger gebraucht wird.

Mein erster Komentar folgte auf Gund der Aussage von Klaus.
Ich sage nicht, Analogservos sind schlecht. Ich sage aber, Modelle dieser Grösse sind kein Spielzeug! In diese Modelle darf auch nur top Equipment eingebaut werden - alles andere ist fahrlässig. Übersteigt eine gute Elektronik das Budget, ist diese Modellklasse bereits eine Schuhnummer zu gross gewählt.
Qualitativ gute analoge Servos die den Anforderungen entsprechen, sind hier absolut ok.

Gruss & happy Day
 

DO228

User
mal was aus der Praxis

mal was aus der Praxis

Falls es noch interessant ist.
Ich fliege meine Bella XL (12 Kg, 3W 75 i) mit Hitec 645MG auf allen Rudern.
Und das jetzt etwa seit 4 Jahren problemlos.
 

Sirlui

User
Hi Leute!

Den Vergleich mit den Reifen am Porsche finde ich gut!
Es kommt eben drauf an, was man will, und, wenn man beim Bausatz zu einer Weiershäuser-Maschine greift, dann ist der Weg ja doch irgenwie, ich weiß nicht, eingeschlagen, oder?
Immerhin kostet das Ding als Holz-Trümmerhaufen 700 Euro... Um 300.- bekomm ich, gleich groß, irgendein ARF-Chinaklumpert... Es wird also wohl doch ein exclusiverer Flieger, richtig?

Und die Servos sind ein Teil vom Gesamtsystem und machen, isoliert betrachtet, sicher nicht die Welt aus, aber, wenn man anfängt da mal was billigeres, ungenaueres reinzubauen und woanders am Flieger auch, usw, dann potenziert sich das und am Ende kommt ein Flieger raus, der in seiner Summe irgendwie wabbelig fliegt, und keiner kann sich erklären, warum...

Klar kann man´s auch übertreiben, aber, bei 700.- Bausatz, Motor zwischen wahrscheinlich 600.- und 1200.-, Akkuweiche, Empfänger, Akkus, wasweißichwasnoch kommt man mit dem Flieger mindestens auf 1500-2000 Euro... Da sind 200 oder 300 Euro Differenz für super Servos auch schon wurscht, finde ich!

Und die Schleppkupplung: Da muss es kein Digitales sein, weil so genau muß die nicht stellen, aber unbedingt ein Metallgetriebe (eh klar, oder?) und unbedingt eins mit verdammt viel Stellkraft!!!! Wenn Du, wie oben beschrieben, einen Segler, der sich beim Start verdreht und verhängt, nicht auskuppeln kannst, dann kostet Dich das Dein 2000-Euro-Modell, und nur, weil das Servo um 20 Euro billiger war... Ein Dymond 9999 kostet zB 50 Euro und stellt zwischen 25 und 30 kg, je nach Spannung... Und nein, das ist kein Overkill! Wenn Du vorne ziehst und der sich hinten verkeilt, dann hast Du so viel Spannung auf dem Seil, da reicht das grad mal so um sicher zu sein! Da brauchst Du auch gar keinen 20kg-Segler dranhängen zu haben!!

LG,
Lui
 
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