Baubericht F5J-Elektrosegler COVID-19

Moin,

GuBi hat schon mal losgelegt im Ursprünglichen Thread, ich denke aber, dass es sinnvoll wäre, das Ganze zu trennen. So bauen wir jetzt um die Wette.
Während mein Kollege schon den Rumpf erwähnte, kann ich zumindest auch schon mal zu den Leitwerken was erzählen:
Im Prinzip baut sich das so runter, hat in Summe vielleicht 'ne Stunde gedauert. Das Ruderhorn ist in das Scharnier als 3D Druckteil vereint.
 

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Ich stelle mich als ganz großartiger Tester heraus, schnell und doof. Also - nicht ganz, die Sache ist dass der Bausatz so gut ist, dass man vor lauter "ich brauche keine Anleitung" Fehler einbaut. Wovon ich vermutlich der letzte bin, der sie machen kann, da ich mit Kurt in engem Austausch stehe, und somit Änderungen einfließen, die die Fehler verhindern. In erster Linie waren das bislang asymmetrien, die ein falsch herum Einkleben vermeiden.
Den Bowdenzug für die Seite habe ich inzwischen wieder freigefräst, und auch die Wippe für das Pendel LW stellt sich als kompex heraus, funktioniert aber jetzt sehr gut.
 

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Die Klappen klappen jetzt auch, wobei ich es mir auch dort nicht habe nehmen lassen, die falsche Oberseite einzusägen. Während in der Anleitung die klassische Anlenkung gut und zuverlässig funktioniert, versuche ich eine diagonale Anlenkung zu realisieren.
 

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Dazu habe ich im CAD eine Klappenkinematik ausgelegt und schon mal die passende Rippe aus PETG gedruckt - mangels Material und während Lockdown geschlossenem FabLab mit Lasercutter. Ich vermute mal, dass man auf diesem Kunststoff nicht direkt Folie aufbringen kann, somit habe ich oben und unten einen Capstrip aus 1mm Balsa vorgesehen. Das Gegenstück dazu kommt in die Klappe, daher musste da oben eine Lücke gefräst werden.
 

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Der Rumpf ist zumindest weitgehend so weit. In der Anleitung wird empfohlen, die Elektrik schon während des Bauens einzupassen. Ich wollte aber loslegen, habe erst danach Inventur gemacht und festgestellt, dass ich im Gegegensatz zum Antrieb die Servos schon da habe. Passen natürlich knapp nicht. Somit ist wieder Frickeln angesagt. Der Tester probiert schon mal alle Sackgassen aus und befindet die Anleitung als sehr gut.
 

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Beim Antrieb habe ich mich für etwas mehr Bumms entschieden. Im Original ist folgende Kombination drin:
"Leopard-Brushless-Outrunner-LC2830-12T-KV980-200-Watt, mit einer 11x6-er-Latte an 3Ss LiPo "

Ich habe keinen deutschen Online Shop gefunden, der genau den Motor führt. Im Prinzip ist das aber glaube ich auch egal, da es ein 28mm Stator/30mm Außendurchmesser Typ ist. Davon gibt es von Roxxy, Axi, Hacker etc. auch genug. Da ich aber mehr Dampf ausprobieren möchte, soll da ein Aeronaut actro-n 28-4-880 an 4s 1000er und 10x8 an Mittelstück mit Versatz entschieden.
Das neue Motorteil dazu modelliere ich mir dann dazu.

Patrick
 
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