Inside F5J: Baubericht?

Inside

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Moin zusammen,
ich habe mir während des Corona-Hausarrests auch eine Inside gebaut. Bespannung der Flächen steht noch aus. Der Bausatz ist wirklich Top, super passgenau und es sind Kleinteile vorhanden, deren Herstellung mit einer Dekupiersäge einfach nicht möglich gewesen wäre. Was mich gestört hat, war die Verwendung von dünnflüssigen Sekundenkleber. Die Suppe liegt mir einfach nicht. Beim Flächenbau steckt man die ganze Konstruktion auf dem Plan, natürlich mit einer Zwischenlage von Folie, bei mir Frischhaltefolie, zusammen, dann gibt man einen Tropfen Sekundenkleber flüssig auf jeden Rippen/Kohleholmübergang. Dieser Tropfen läuft am Holm runter und füllt den Zwischenraum zwischen Holm und Rippe. der überschüssige Tropfen breitet sich auf dem Plan zwischen Rippe und Frischhaltefolie aus und muß später mühsam weggeschliffen werden. ich hab es mit den Kanülen von Höllein versucht, weniger Sekundenkleber an die Stelle zu bringen, aber das ist mir nicht zufriedenstellend gelungen. Ich denke, beim nächsten Bau eines Fliegers in dieser Art werde ich den Aufbau auf dem Baubrett mit der Unterlage von 2 Kiefernleisten, die ich mit Tesafilm beklebe, vornehmen, damit die die Sekundengrütze an den Rippenunterseiten nicht so breit macht. Oder weiß jemand wie ich das vermeiden kann?
Gruß
Gerrit
 

Howie

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Hallo Gerrit,
Ich kann das voll nachvollziehen, geht mir genauso.
Hinzu kommt, dass man das nicht vermeidbare Gekleckse vom Sekundenkleber auch später unter der Folie immer noch sieht. Und wenn man das Balsa mit Sekundenkleber schleift, dann meist nur das Balsa und weniger den Sekundenkleber. Auch schwierig.
Ich bin daher bei allen Holz/Holz Verklebungen wieder zum Ponal Holzleim zurück und nehme sparsam Sekunde nur da wo es absolut notwendig ist (CFK/Holz).
Das ist für mich die beste Lösung.
Gruß,
Holger
 
Hi!
Um euch noch etwas Appetit zu machen - mir ist es mehrfach letztes Jahr gelungen, aus unter 20m Höhe wieder auf Sichtgrenze hochzukurbeln.
Einfach geil, dieses Teil!!
 
Hallo Holger,

Hallo Holger,

Du hast recht, das Arbeiten mit Weißleim ist wesentlich entspannter und sauberer, das entfernen von Sekundenkleber geht mit Aceton und nennen wir es Scheißhauspapier, danach ist das schleifen deutlich einfacher. Toll an der Kohlerohrholmkonstruktion ist die Torsionsfestigkeit, aber vom Bauen gefällt mit die herkömmliche Bauweise mit verkastetem Kiefernholm und Nasenbeplankung besser.
Gruß
Gerrit
 
Hallo Gerrit,

beim Verarbeiten von Seku nehm ich solche Kanülen https://www.ebay.de/itm/160894178654
Damit kann man sehr gut dosieren. Verstopfte Kanülen kann man einfach mit Feuerzeug freibrennen.
Bei Rohrholmbauweise kann man kaum auf Seku verzichten, Holz und Kohle verbinden sich damit perfekt.
Beim Verkleben auf dem Baubrett muss man sparsam sein. Man klebt alle Verbindungen nach, nachdem man das Bauteil vom Baubrett genommen hat.

Gruß Hans
 
Kann nicht die eine Hand träufeln und die andere mit einem relativ festen Q-Tip in einer Ziehbewegung und sofortigem Absetzen das herunterlaufende Klebwasser stoppen? So würde ich es tun. Falls mal ein fetzen Q-Tip hängen bleibt später mit dem Cutter vorsichtig entfernen. Ich kann mir gut vorstellen wie bescheiden das später unter der Bespannung sonst aussehen würde.
 
Kann nicht die eine Hand träufeln und die andere mit einem relativ festen Q-Tip in einer Ziehbewegung und sofortigem Absetzen das herunterlaufende Klebwasser stoppen? So würde ich es tun. Falls mal ein fetzen Q-Tip hängen bleibt später mit dem Cutter vorsichtig entfernen. Ich kann mir gut vorstellen wie bescheiden das später unter der Bespannung sonst aussehen würde.
U.a. aus dem Grund habe ich mich gegen eine transparente Folierung entschieden. Ich muss die Rippen und Holme beim fertigen Modell nicht unbedingt sehen.
 
Hallo Hans,

Hallo Hans,

genauso habe ich es bei den Aussenflächen gemacht, ging deutlich besser aber noch nicht perfekt. Naja, vieleicht muß ich noch üben:)

Gruß
Gerrit
 
Auch wenn das Modell anscheinend nicht mehr so richtig "in" ist zeige ich euch meine am Sonntag erstgeflogene Inside. Ist mein erster reiner Thermikschleicher.
Eigentlich wollte ich eine Juna kaufen, dank Lockdown und Zeit zum Basteln habe ich mich dann aber für einen Holzbaukasten entschieden. Das Design wollte ich aber trotzdem, transparente Folien sind optisch so gar nicht meine Welt. Ist jetzt halt ein paar Gramm schwerer weil Blau und Orange keine Lightfolien sind, dafür aber deckend. Mit Schwerpunkt 88mm brauche ich vorne 25g Blei, so komme ich dann auf ca. 1130g mit SLS 3S 1300mAh Akku. Für mich ein guter Kompromiss.
Das war übrigens der entspannteste Erstflug den ich je hatte, 1 Klick tief trimmen und Tiefenzumischung zum Butterfly etwas zurücknehmen, das wars. Fliegt echt genial die Inside F5J!
 

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Inside XL doch noch auf dem Weg

Hallo zusammen Es ist eine Weile her, aber mein Projekt Inside XL hat wieder etwas Schwung bekommen! :cool:
Nachdem ich ja bei Thread #145 damit angedroht hatte, habe ich nach meinem Umzug zurück in die Schweiz im August 2018 nun endlich einmal die Teile ausgegraben und mich daran gemacht den Flieger fertigzustellen!
Ich werde dann noch etwas ausführlicher berichten.
Hier erst einmal ein paar Angaben:
  • Rumpf vorne 5cm verlängert
  • Rumpf hinten 10cm
  • Es wurden die vollen Längen der Carbon Rohre genutzt
  • Eigens gestaltete Winglets
  • Ruder wurde hinten 15mm verlängert
Die Spannweite ist so auf 350cm angewachsen. ;)
Ich rechne damit den Flieger in den nächsten 2 Wochen flugbereit zu haben, naja, mal sehen! Im Rumpf fand ich als Datum des Auftragens der unteren Beplankung den 17.02.2017 :D
Das Design werde ich noch etwas ändern, die Folie auf Höhen- und Seitensteuer kommt wieder runter. :rolleyes:
Bin schon sehr gespannt auf die Flugleistungen dieses Modells!?

Liebe Grüsse,
Martin
 

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Martin, der sieht schick aus! Gefaellt.
Als uhr-alter Holzwurm wuerde ich auch noch einen Hoelzli so mit ca. 3,75 - 4,25m bauen.
 

loscho

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Beim Inside bestehen die Außenflächen aus 2 Flächenteilen, die in einem Winkel fest miteinander verklebt werden.
Hat schon mal jemand die beiden Teile gerade miteinander verklebt - also Außenflächen ohne Knick?
Könnte man dann die beiden QR zu einem QR "zusammenfassen"?

VG Lothar
 
Im neuen Kleidchen...die Inside XL

So, jetzt steht sie im neuen Kleidchen da. Wenn sie so gut fliegt wie sie aussieht dann bin ich sehr zufrieden! :cool:
Flugbereit ist sie noch nicht, aber ausgewogen habe ich sie einmal. Mit Schwerpunkt bei 90mm liege ich bei genau 1150gr.!
Das hat mich doch ziemlich erstaunt da sie ja doch einiges gewachsen ist!
Wie bei der ersten habe auch hier wieder Positionslichter verbaut. :D
Ich werde dann nach dem Erstflug berichten, vielleicht interessiert das ja jemanden!? 😉
 

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Hallo Martin
ist eine interessante Variante die du da baust, ich verfolge sie seit dem Thread #145
Was heisst Ruder wurden hinten 15mm verlängert Thread #491
Wie hast du die Ohren gemacht? und gibt es da nochmals einen Knick oder sind die in der Verlängerung des letzten Flügelteils.
 
Hallo Frank
Ich habe beim Seitenruder einfach hinten eine Balsaleiste 15x4 angeklebt und das Ruder dann nach hinten zugeschliffen.
Die Ohren habe ich selber gezeichnet. Die Nasenleiste besteht aus 3 Lagen 2mm Balsa nass gebogen. Das Ohr hat einen Knick von irgendwie 2 Grad oder so, kann es nicht mehr genau sagen, da ich dies bereits vor 4 Jahren(!) in Dubai gemacht habe! Der Verbinder hat 7°, dies aber weil er schräg in den Rohren sitzt, um den Winkel nach hinten auch noch zu erreichen. Das Winglet ganz aussen hat dann nochmals ca 2° nach oben! ;) :cool:

Liebe Grüsse

Martin
 

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Super Marin das gefällt mir.
Mir ist das Original auch etwas zu klein und trotzdem gefällt es mir.
Die Spannweite hat mich bisher davon abgehalten den Inside zu bauen
aber mit dieser Veränderung passt er mir nun in der Größe.
Werde ihn nun auch bauen.
Hoffe du wirst einen entspannten Erstflug haben und den Flug geniessen.

Gruss
FWM
 
Hallo Frank

Die Spannweite kann man locker auf 3m bringen ohne grosse Änderungen. Man muss bloss die gesamte Länge der Rohre verwenden.
Ich habe beim Mittelteil je rechts und links aussen eine zusätzliche Rippe eingebaut. Bei den 4 anderen Flügelteilen wird halt die Verteilung etwas anders und man muss die Nuten hinten verschliessen und neue einarbeiten. Da die Endleisten Laserteile sind muss man natürlich ebenfalls noch beidseitig anschäften. Natürlich müssen auch alle 6 Klappen verlängert werden. Es gibt also schon etwas Arbeit zusätzlich! :rolleyes:
Falls es gewünscht ist kann ich gerne noch genauer Dokumentieren und auch den Plan der Ohren publizieren!?
Ich möchte allerdings eines noch erwähnen:
Die Inside ist ein gemütlicher Gleiter und kein Bolz-Gerät! Diese Änderung helfen da nicht wirklich im positiven Sinne. Dessen soll man sich bitte vorher bewusst sein und dann den Flieger entsprechend fliegen.
Ich werde morgen noch alle Komponenten einbauen und dann noch den Innenausbau posten. Nach dem Wochenende gibt es dann vermutlich einen Flugbericht von dem Ding. :D

Gute Nacht allen

Martin
 
Hallo Martin

Den Inside will ich vergrößern um mehr Flugradius zu bekommen. Mir ist er einfach zu klein und mit 3,3m oder 3,4m Spannweite ist er dann schon ideal. Für das das Fliegen bei Wind oder für das dynamische fliegen habe ich bereits andere Modelle. Das der Umbau einiges an Arbeit gibt bin ich mir bewusst da ich bereits den Introduction F5J gebaut habe und der von der Konstruktion und dem Aufbau schon ähnlich ist. Der Aufwand aber ist überschaubar und mir macht es ja auch Spass. Habe mir auch schon Gedanken gemacht die Winkel zu verändern damit man ihn auch als 4
Klappensegler betreiben kann. Die Grundkonstruktion ist so genial da kann man doch einiges daraus machen.
Bin schon gespannt auf deinen Erstflug was du dann zum Modell sagen wirst
Wenn es nicht zu viel Aufwand ist der Plan sicher interessant aber für mich im Moment nicht notwendig.
Danke für deine Infos

Gruss FWM
 
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