L-10 Libelle

Peter, stelle gerade fest, dass der Leitwerksträger nicht dreieckig ist wie an dem Modell im FMT-Bericht.
Bau schön weiter, macht Spaß den Baufortschritt zu sehen.
 
Zweite Rumpfhälfte...

Zweite Rumpfhälfte...

... nimmt Gestalt an! So ein Regentag kann auch sein Gutes haben.
Übrigens: Die Spanten sind größtenteils aus einer ausgemusterten Schrankrückwand. Super-Pappelsperrholz!!!

Guckst du hier: www.balsapeter.de
 
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@ Bertram: Ja, den Rumpf gibt es noch zu kaufen, glaube ich. Schau hier: http://www.rosenthal-flugmodelle.de/deutsch/flugmodelle/ruempfe.html
Der Rumpf läßt sich allerdings auch - wie der Libelle-Rumpf - mit einem gewissen Arbeitaufwand in Holz erbauen. Muss man halt Spaß dran haben. Vorteil wäre, dass man die Größe individuell festlegen kann.

@ Christian. Ja richtig! Hatte mir den ersten FMT-Plan auch bestellt. Als ich Arnold sagte, ich wolle "seine" Libelle bauen, gab er mir den revidierten Plan (6,20 m Spannweite). Den ersten, später veröffentlichten Plan hatte er aus dem Kopf (!!!!) gezeichnet, nachdem er das Flugzeug mal in der Schweiz gesehen hatte - Photoapparat hatte er vergessen.
Später gat er dann den Eigner nochmal aufgesucht, hat viele Photographien und Notizen gemacht ... Zuhause hat er dann die Seitenansicht mit einem Episkop (Periskop?) an die Wand projeziert und einen neuen Plan angefertigt. Nach diesem baue ich jetzt.

Gruß
Peter
 
GFK-Stab

GFK-Stab

Hallo @ all,

wettertechnisch ist heute wohl wieder nichts "mit Fliegen". Also Zeit zum Weiterbasteln.
Da ich nun daran gehen muss, ein Führungsrohr für den Flächenverbindungsstab einzuharzen, stellt sich mir die alte Frage ( http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=9493 und http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=71294 ), wie dick der Gfk-Stab sein muss. Einen 20er-GFK-Stab mit Messingrohr habe ich noch herumliegen. Zu dünn oder ausreichend?
Arnold Hofmann, der Planzeichner und Ersterbauer des Modells meint, 23er-Stab wäre nötig. Aber er verläßt sich da auf sein Gefühl bzw. seine Erfahrung.
Die L 10 mit ihren Scheibe-A-Spatz-Flächen wird ja nun wahrlich keine B4 bzw. kein Salto oder Fox, den man mit 300 km/h durch die Gegend bolzt. Aber grenzwertig darf der Stab natürlich auf keinen Fall sein.
Wer kann was dazu sagen?
Gruß
Peter
 
Bilder des Originals der Libelle L 10

Bilder des Originals der Libelle L 10

Habe einige Bilder der Original-Libelle auf meine HP gestellt. Habe sie heute erst von Arnold Hofmann bekommen. Bitte die schlechte Qualität :cry: zu entschuldigen. Für Oldi-Fans allemal interessant, glaube ich.:)

Gruß
Peter
 

toobo

User
Hallo Peter,

aaah, endlich mal wieder ein richtig schöner "Holzwurm-Thread" :cool: - tolle Arbeit!

So vom Gefühl hätte ich mit einem 20er GFK-Stab bei einer Spannweite von 6,2m und einem Gewicht jenseits der 12kg so meine Bedenken. In meiner ersten 5m-Ka6 hatte ich auch einen 20er GFK, das war ok. Meiner neuen Ka6 habe ich aus Gewichtsgründen einen 18er Stahlstab verordnet (ca. +1kg), was ihr ein spürbar besseres Flugverhalten verleiht.

Wie es aussieht, baust Du auch sehr leicht - vielleicht wäre ein 20er Stahl eine Alternative um an der Richtigen Stelle etwas mehr Gewicht zu bekommen - nur mal so als Vorschlag.

Bin gespannt wie´s weiter geht :)
 
Steckungsdimensionierung

Steckungsdimensionierung

Hi Tom,

ja - genau das habe ich mir nach einigem Grübeln auch gedacht: Ich versuche mal den 20er GFK-Stab und wenn der nicht reicht, bestelle ich mir einen 20er Stahl in der Hoffnung, dass der auch exakt ins Messingrohr passt.
Der "Leichtbauweise" stand ich anfangs auch skeptisch gegenüber. Aber ich kenne ja die in dieser Bauweise erstellten Großsegler von Arnold alle. Er fliegt munter Rollen und Loopngs nach seinen meist ausgedehnten Thermikflügen und abmontiert ist ihm dabei noch nichts. Er ist der Auffassung, es werde meistens viel zu schwer gebaut. Wichtig sei es, an den richtigen Stellen stabil zu bauen. Und wenn's mal richtig kracht wegen Elektronikausfall oder Zusammenstoß oder ähnlichem,dann nützt viel Material im Flugzeug auch nichts mehr.
Meine Ka 8, die Gö1 und die Vasama z.B. hätte ich auch zu schwer gebaut, meint er...
Man wird sehen ...
Gruß nach HH.
Peter
 
... recht hat er, der Arnold! ;-))))

Als wir Ende der 60er/Anfang der 70er seine 2,7-m L-Spatz und 3-m KA-8 im Kaiserstuhl geflogen sind, da waren seine Konstruktionen nicht stabiler und unsere Flugkünste nicht besser und wir haben unsere Modelle allemal gut nach Hause gebracht. :-D

Gruß aus dem "hohen Norden" (- allerdings nicht ganz so hoch wie HH)

Herbert Eberbach
 
Peter,
füll doch mal ganz grob mein Excel-Programm aus. Auf der Seite "Flächensteckung" hast Du dann den vorgeschlagenen Wert für einen Vierkant und auch für eine runde Steckung aus Stahl, CFK und GFK.
Ich kann Dir das Excel-Sheet auch ausfüllen, wenn Du mir die Daten deines Modells mailst. Ich brauche die Flächentiefen, die Profile und die Trapezlängen.
 
@ Christian

@ Christian

Hallo Christian,

wenn Du mir das ausrechnen würdest, wäre ich dankbar. Ich hatte mir Dein Excel-Programm runtergeladen, bin aber gescheitert am Eingabewert des maximalen Auftriebsbeiwerts (immer "1?") und der max. Fluggeschwindigkeit.
Aber die Daten, die Du erfragst, sind folgende: gesamte
Rumpfbreite im Bereich der Steckung: 270 mm.
Flächentiefe des ersten Trapezes (über die gesamte Trapezlänge): 480 mm. Länge des ersten T.: 1000 mm.
Zum zweiten Trapez: Wurzel 480 mm; Randbogen:215 mm. Länge des zweiten Trapezes: 2000 mm. Die Fläche läuft auf den letzten 40 cm zum Randbogen hin im Endleistenbereich elliptisch aus (wie bei der Lo 100). 215 mm ist der Mittelwert am Randbogen.
Nun zum Profil: Es ist die "selbstentwickelte Hausmarke" (GSAK 12/14 = Gummistiefelaußenkante) von Arnold Hofmann. Die Unterseite ist gerade. Am entspricht am ehesten dem Clark-Y. In Clark-Y hätte es an der Wurzel eine Dicke von 14%.
Vielleicht kannst Du damit was anfangen!?:confused:
Danke mal!:)
Gruß
Peter
 
Hallo,

sehr interessanter Thread.
Wenn man sich aber die Orginalfotos ansieht, kann man schon meinen, dass der Rumpf hinter der Steckung stark einschnürt und dann in ein Dreieck übergeht.
Die auf den Fotos des Nachbau gewählte Form des hinteren Leitwerksträgers ist meiner Meinung deutlich als oval erkennbar.
Der erste Plan ging ja auch in die dreieckige Richtung.
Ich kenne die Maschine aus der FMT Segelflug und meine, dass die da gewählte hintere Rumpfform doch sehr den Orginalfotos entsprechen.
Dies stellt aber nur meine Meinung dar.
Die gewählte Rumpfform und die Halbschalenbauweise mit dieser Doku sind super.
Weiter so.
Hat es eigentlich von der im FMT Bericht verm. irrtümlich gewählten L13 Orginalfotos gegeben.
Hat vielleicht jemand noch solche?
Wäre mal interessant.

Wolfgang
 
L 10 / L 13 ???

L 10 / L 13 ???

Hallo Wolfgang,

gut beobachtet! Da vielleicht jemand die Libelle nachbauen will, gehe ich näher auf deinen Beitrag ein.
Nachdem ich die Photos gesehen hatte, kam ich auch ins Grübeln.
Erstmal: Eine Libelle L 13 scheint es nicht gegeben zu haben.
Auch das Luftfahrtbundesamt kennt nur eine Libelle L 10: http://www2.lba.de/dokumente/zuger/04-segel.pdf
Deswegen wird es kaum Bilder einer Libelle L 13 geben.
Die Einschnürung ist aber wohl tätsächlich NICHT so stark, wie bei der FMT-Libelle. Ich meine auch, dass nur eines der Originalbilder eine so starke Einschnürung nahelegt. Vergleich mal das Bild auf S. 70 unten im FMT-Heft mit folgendem Bild:
RRR 014.jpg
Da wird deutlich, wie die Einschnürung ist.
Mit dem Leitwerksträger sieht es m.E. so aus:
Das bauchige Rumpfboot geht in einen "dreiecksartigen" Leitwerksträger über. Als Arnold den ersten Plan (VTH-Verlag) gezeichnet hat, ging er in der Erinnerung davon aus, dass die unteren Seiten des Leitwerksträgers ab dem zweiten Spant hinter der Flächenendleiste eben sind.
Als er dann die Originallibelle inspizierte, stellte er fest, dass der LTW-Träger bis zum Leitwerk unten eine gerundete Form hat. Das hat er dann in seinem neuen Plan korrigiert. Dabei ist er es jedoch m.E. bei der Zeichnung des oberen Teils des LTW-Trägers zu gut gemeint. Der ursprüngliche Plan (und damit die FMT-Libelle von Werner Wimmer) trifft auch m.E. das Original BESSER (!).
Ich habe noch kurz überlegt, ob ich den Oberbau des Leitwerksträgers flacher gestalten soll. Da ich jedoch keinen Scale-Wettbewerb gewinnen will und es mir so auch gut gefällt, habe ich es gelassen.
Die "Wahrheit" des Leitwerksträgers liegt m.E. demnach zwischen den zwei Plänen.

Ich füge hier mal noch ein Bild ein, das den Vergleich ermöglicht. Unten die Pappspanten nach dem neuen Plan, oben der Ausschnitt aus dem VTH-Plan.
Lieber Modi, schmeiß das Bild halt raus, wenn's da Urheberschutz gibt!
LTW 004.jpg

Gruß
Peter
 
Also der 20mm GFK-Stab liegt gerade an der Grenze wenn Du mit max. 30m/s, das sind immerhin mehr als 100km/std. einen Ca-Wert von 0,7 nicht überschreitest. Das ist einzuhalten, da Du ja sicher nicht einen Speedflug hinlegen wird um dann mit vollem Höhenruderausschlag eine F3B-Wende zu fliegen. Enge Wenden bei langsamerer Fluggeschwindigkeit sind kein Problem!
Ich habe also Deine Geometrie ins Excel-Sheet eingetragen und die Werte von Ca=0,7 und v=30m/s und komme dann auf 21mm Durchmesser für GFK und 18mm für Stahl. Schicke Dir das Programm per mail.
 
Hallo,

das mit der Rumpfform sehe ich auch nicht so eng.
Es wirkt ja schlussendlich die Maschine als ganzes und man sollte sich da nicht in Spitzfindigkeiten verlieren.
Man muß sich eben auf eine Planungsgrundlage berufen und wenn die dann so ist dann passt´s.
Das mit der L-13 war dann eben falsch.
Wenn Du aber dann die Maschine vom Wimmer Werner im Landeanflug an Dir vorbeirauschen siehst dann ist das schon eine super Sache.
Und in der Thermik geht die echt super.
Hatten da mal eine Situation als er schon die Landekurve flog und auf einmal ein Bart da war und schon gings rauf.
Werde deine Baufortschritte beobachten, weiter so.

Wolfgang
 
Baufortschritt ...

Baufortschritt ...

Hallo Oldi-Fans,

habe ein bisschen weiter geklebt: Beplankung zweite Rumpfhälfte und Nase (die m.E. in die falsche Richtung zeigt):

NK 004.jpg RRR 012.jpg

NK 002.jpg
 
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