Magnete von Aussenläufern und das Auswuchten

FamZim

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Hi

Wenn Du das Teil nur als Bremse brauchst, kannste ja die Magnete auf das stehende Teil "irgendwie und irgend wo", aufkleben.
Die dann Magnetfreie Aluglocke sollte da rund raufen .
Ist ja nur ein Drehteil.
Das kann man auch noch MIT Welle nach drehen.

Gruß Aloys.
 

Danger

User
und wie soll ich dann die wärme abführen? ne, also es sollte schon die glocke mit den magneten sein... weil am aluzylinder, da kann ich kühlkörper anbringen und dann passt die sache schon.

aber wenn ich dann eine glocke aus dem vollen drehe, dann dürfte das ganze auch wieder stimmen. die frage is nur von der welle, ob die noch stimmt.

ich bräuchte irgendwo noch nen härteres material... normaler stahl zerdrückt sich, wenn ich da ne madenschraube reindrehe -.-
 

DieterH

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Wenn die Welle hinten auch raussteht, kann man es auf 2 Lineale legen, dann gibts keine Reibungsverluste.
Nach dieser Methode wuchte ich Impeller-Rotoren aus.
Jedoch verwende ich zwei Blechstreifen, die messerscharf und gerade geschliffen werden. Die werden dann im richtigen Abstand waagrecht und genau parallel montiert.
Wenn man jetzt die Welle darauflegt, wird der schwerere Teil der dazwischenliegenden Glocke immer nach unten ziehen, denn der Rollwiderstand ist sehr gering.
Zweite Möglichkeit: Ist die Wellenbohrung in der Glocke wirklich genau axial ?
Gruß
Dieter
 
Hi,
ich verwende zum Statischen Wuchten zwei alte Parallelendmase auf die ich zusätzlich noch jeweils eine 2mm Lochnadel auflege.Das Vibrieren mach ich nach alter Instrumentenbauer Methode in dem ich das Girfstück eines Schraubenziehers auf die Platte auflege und den St teil zwischen den Fingern zwirble .So haben wir bei der Montage von Fluginstumenten nach jeden Arbeitsschritt die leichtgängigkeit überprüft.
 

Danger

User
also das letzte habe ich nicht ganz verstanden, was gemeint ist...

aber die bohrung ist 100% axial!! das habe ich alles in einer einspannung gedreht, selbst die bohrung ist ausgedreht! also wenn das nicht axial ist, dann fresse ich einen besen ;)
 

Fred

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Hallo !

Ich glaube mich zu erinnern das du einen Unrundlauf von mindestens 0,1 mm gemessen hast ! Wie ist die Welle festgemacht ? ist die Welle eingepreßt ? ist die Welle leicht krumm ? ist dir beim einpressen etwas schiefgelaufen im wahrsten Sinn des wortes ? das sind alles Gründe für einen Unrundlauf !

sind die Magnete im gleichmäßigen Abstand eingeklebt ? das ist ein Grund für eine Unwucht !

Servus Fred
 

Danger

User
also ich habe mal die welle ohne glocke laufen lassen und festgestellt, dass diese auch vibriert!

ich verstehs aber nicht, warum...weil die welle ist wirklich aus einem stück gedreht ist. vielleicht ist aber diese unwucht (weil den mittelteil der achse habe ich nicht überdreht) von 0,1mm schlag auch dafür verantwortlich. d.h. die glocke läuft 100% aber die unwucht der welle wird net ausgeglichen!

komisch das ganze...

also die lager der welle sind eingepresst und da die welle an einem stück gedreht ist, müssten sie auch echt kolinear laufen. wieso gibt es aber vibrationen? is das wirklich dieser 0,1mm schlag der welle?

die glocke sitzt mit madenschrauben auf der welle. allerdings ist die luft zwischen glocke und welle <0,01mm, da es gerade so keine presspassung mehr ist.

die magneten sind 100% richtig eingeklebt, da sie mit einer CNC maschine eingepasst wurden.
 

Fred

User
Hallo !

die glocke sitzt mit madenschrauben auf der welle. allerdings ist die luft zwischen glocke und welle <0,01mm, da es gerade so keine presspassung mehr ist.

Beim festziehen der madenschraube stellt sich die bohrung zur welle immer schräg, wenns auch nur 1/100 ist wenn du keinen rundlauf zustande bringst wird dir das wuchten auch nicht viel nützen mit deinen vorrichtungen !

Servus Fred

versuch die welle mit 0,01 luft mit loctite 648 einzukleben dann brauchst du keine schraube mehr und dann messen mit meßuhr !
 

Danger

User
es sind um genau zu sein 3 madenschrauben. alle werden gleich angezogen. aber ja... kann gut sein, dass es sich schräg stellt...

aber wenn es fetgeklebt ist, wie bekomme ich dieses teil dann wieder runter???


ich muss jetzt auch erstmal schauen, wo ich an eine drehbank rankomme, um mir meine neue glocke und meine neue welle zu fertigen.

die welle wird aus silberstahl und die glocke aus normalem baustahl. oder hat jemand ne bessere idee? die welle deswegen aus silberstahl, weil sie dann härter als normaler stahl ist.

p.s.: wo bekomme ich diesen kleber her? ich habe hier nur den UHU sekundenkleber für metalle, der ist aber dickflüssig, verläuft also nicht so gut.
 

steve

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Hallo,
die Welle in der Bohrung erst festkleben. Dazu eine Vorrichtung verwenden. (Einfache Trommel aus Alu) Aussendurchmesser, wie Innendurchmesser der Glocke incl. Mag. Nach dem Aushärten wird die Welle mit den Schrauben nochmals gesichert. Hält bisher bis 4kw:

Raus bekommst Du die Welle, wenn Du sie etwas erwärmst oder ansonsten mit roher Gewalt. Nehme dazu immer die Trommel, in der ich die Welle in der Glocke positioniere und dann wird sie mit kontrollierten Hammerschlägen wieder raus getrieben. Aber aufpasssen: Die Welle muss eine Phase haben, sonst bekommt sie vom Hammer einen Grad und der versaut Dir die Bohrung dann absolut gründlich.

Wenn Du sowas hast, gehen auch umgebaute Lagerabzieher oder eine Spindelpresse für sowas sehr gut.

Grüsse
 

Danger

User
ich glaub, ich weiß woher die vibrationen kommen!!!

das ist garnicht die welle oder die glocke, das sind die lager!!! ich habe eine neue welle aus silberstahl gedreht mit einem wellendurchmesser von 7,035mm und als ich das lager draufgepresst habe, ist es nicht mehr rund gelaufen. ein schiefes pressen kann ich ausschließen. der meister(in dem betrieb wo ich praktikum gemacht habe) es sei zu viel press für die lager, wodurch sich die lagerinnenringe so weit dehnen würden, dass die kugeln verformt würden, also zu viel druck auf die kugeln kommen würde und diese dann eben nicht mehr rund laufen würden.

also müste ich schauen, dass ich die welle auf ca. 7,01mm drehe und sie dann festklebe. vielleicht wird es ja dann funktionieren...

die glocke muss ich sowieso nochmal neu drehen. vielleicht wirds ja im 2. anlauf besser ;)

also ich denke mal, die glocke, da mache ich eine H7 passung mit einer reibahle rein und passe dann die welle so an, dass es eine presspassung mit 0,005-0,01mm press ist.

das ganze noch mit madenschrauben gesichert (oder verklebt)

ich muss nur nochmal an ne richtige drehbank dran kommen...
 
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