Mein HP Drucker lügt!

GC

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Mein HP-Photosmart Drucker hat zwar schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, aber bestimmt noch nicht wesentlich mehr als über 1000 Seiten gedruckt.

In der Vergangenheit habe ich mir statt der relativ schnell eingetrocknenden und teuren HP Patronen solche von Fremdherstellern besorgt. Dies hat auch immer gut geklappt. Ich bekam blöde Meldungen am Display des Drucker, wie z.B. Verfallsdatum der Tinte erreicht, bei Weiterdrucken verfallen Garantieansprüche, Drücken Sie OK zum Weiterdrucken. Naja Garantie bei einem älteren Gerät!?
Diese OK-Drückerei war zwar etwas nervig, aber ich konnte drucken. Ich muss noch dazu sagen, dass ich überwiegend nur in schwarz-weiß drucke.

Seit etwa 2 Wochen bekomme ich folgende Meldungen, obwohl ich mir drei neue Fremd-Patrone besorgt habe:
Vefallsdatum folgender Patronen erreicht: Alle 5 Patronen werden angezeigt.
Abgelaufene Tinte entfernen oder für weitere Informationen auf "weiter" drücken.
Wenn ich nun auf "Weiter" drücke erhalte ich die Meldung:
Reparaturen wegen abgelaufener Tinte deckt die Garantie nicht ab: Patronen ersetzen oder weiter mit "OK".
Also drücke ich nun "OK".

Wenn ich nun einen Druck anstoße, kommt folgende Ansage:
Für Farbdruck die gelbe Patrone ersetzen, für Druck in Schwarz "OK" drücken.
Also drücke ich "OK". Mein Druckgut ist auch nur Text in schwarz.
Nun die ultimative Meldung:
Zur Druckfortsetzung folgende leere Druckerpatrone austauschen: schwarz. Für mehr Information auf "WEITER" drücken.
Also drücke ich weiter und erhalte die freundliche Meldung:
Tintenfüllstand im Drucker gefährlich niedrig. Fortsetzen leere Druckerpatrone(n) austauschen.

Ich kann also nicht mehr drucken, obwohl die Patrone voll ist. Ich nehme an, dass HP über das Netz einen neuen Druckertreiber bei mir installiert hat.

Meiner Meinung nach ist es illegal, mir in meinem Drucker die Benutzung von Fremdpatronen zu untersagen.

Oder was kann ich tun, dass der Drucker mir wieder gehorcht?
 
Hallo attfly,

vielen Dank für Deinen Tip, nur er funktioniert bei mir nicht. HP hat den Druckertreiber laut Netz 2016 bei den Anwendern ohne deren Zustimmung ausgewechselt. Bei mir offensichtlich erst Anfang 2018 und zwar für beide Drucker gleichzeitig.

Ich spiele jetzt schon einige Stunden mit dem Problem erfolglos herum. HP ist sehr kreativ, damit man keine Fremdpatronen einsetzen kann. Ständig poppt ein Fenster auf, dass ich original HP Patronen kaufen soll und weiterhin:

Bei meinem ersten Download des HP-Druckertreibers, der auch Fremdpatronen akzeptiert, kam relativ kurz vor Ende eine Meldung, dass eine App mit Windows 10 nicht kompatibel sei. Der Download konnte aber zu Ende geführt werden. Anschließend ging das Drucken aber immer noch nicht.

Heute habe ich es nochmal versucht und der Download wurde immer langsamer. Angeblich ist der Druckertreiber 151MB groß und nach 6MB kam der Download zum Stillstand, obwohl ich noch jede Menge Platz habe.

Was mache ich jetzt?

Mein Fazit: Nie wieder HP!
 
Empfehle brother ...

Empfehle brother ...

Hallo Gerhard,

schmeiß weg das Zeug, ist die gerechte Strafe. Ist heute leider so.
Habe seit 7 Jahren im Büro einen relativ stark genutzten, damals 250€-teuren MuFu_Laser, geht bis heute super (schon 4. Tonereinheit und 2.Lasereinheit drinnen.
Privat bis vor einem Jahr einen uralt brother Laser, der aber noch immer funktionierte, dann seit 1 Jahr einen Tinten-MuFu-Drucker DCP-J4120DW.
Kurz nach dem Kauf waren die Patronen schon leer und durch kompatible mit doppeltem Inhalt aber 1/3-Preis ersetzt (amazon: JARBO Kompatibel Brother LC223) - geht einwandfrei. Der Drucker kann sogar A3 und das um nur 125€.
 
Hallo Walter und Hans Jürgen,

ich bin mit meinen Druckern auch sehr zufrieden und sehe nicht ein, warum ich sie im technisch voll funktionsfähigem Zustand entsorgen sollte, zumal der eine auch noch schöne Fotos ausdrucken kann.

Was HP hier vollbracht hat dürfte nach meinem juristischen Laienverständnis mindestens den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllen.

HP ist ohne meine Zustimmung in meinem Computer eingedrungen und hat ein bis dato funktionierendes System derart geändert, dass ich es anschließend nicht mehr benutzen kann. Der Drucker ist mein Eigentum und ich kann dort Tintenpatronen jedweder Hersteller einsetzen, was auch bis dato einwandfrei funktioniert hat. Ich habe keinen Vertag mit HP geschlossen, dass ich lediglich Original HP Patronen einsetzen darf.

Somit hat HP eine vorsätzliche Sachbeschädigung begangen und ist schadenersatzpflichtig und dies betrifft auch den Aufwand, den ich inzwischen erfolglos damit verbracht habe, den Drucker wieder zum Laufen zu bringen.

Ich sehe nicht ein, warum man vor einer großen Firma wie HP kuschen sollte, zumal dies nicht das erste Mal ist, dass sie gegen geltendes Recht verstoßen hat.

Vor etwa 10 Jahren, hat der damalige CEO Mark Hurd verkündet, dass die Gehälter der HP Mitarbeiter weltweit um 10% gekürzt werden, bzw. für leitende Angestellte um 20% und das vor dem Hintergrund einer blendend guten Geschäftslage. Nachdem er realisiert hat, dass dies zumindest gegen deutsches Vertragsrecht verstößt, warb er darum, die Gehaltsreduzierungen freiwillig hinzunehmen, was nicht passierte. Immerhin verzichtete Hurd auf 50% seines Festgehaltes in Höhe von 1,2mio$. Später kam heraus, dass er auf seine Tantieme über 41mio$ nicht reduzierte.

Hurd wurde später entlassen, weil er eine Dame, die ihn zuvor wegen sexueller Belästigung angezeigt hat, zum Zwecke der Zurückziehung der Anzeige großzügig Schmuck gekauft hat. Als herauskam, dass Hurd diesen Schmuck mit einem Firmenkonto bezahlte, verlor er seinen Job.
 
Photosmart D7360 und psc 1215. Bitte sag jetzt nicht, die sind ja antiquarisch.
 
Matze,
ich habe jetzt den Treiber noch einmal installiert; diesmal ohne Fehlermeldung. Jetzt habe ich schon die zweite neue schwarze Patrone eingesetzt und er behauptet immer noch, dass die Druckpatrone leer sein. Was nicht der Fall ist, denn man hört die Tinte, wenn man die Patrone hin und her bewegt.

Auf dem Drucker Display wird angezeigt, drucken nicht möglich.
 
Matze,
ich habe jetzt den Treiber noch einmal installiert; diesmal ohne Fehlermeldung. Jetzt habe ich schon die zweite neue schwarze Patrone eingesetzt und er behauptet immer noch, dass die Druckpatrone leer sein. Was nicht der Fall ist, denn man hört die Tinte, wenn man die Patrone hin und her bewegt.

Auf dem Drucker Display wird angezeigt, drucken nicht möglich.

Die HP Treiber unterscheidn sich ja immer... Aber such mal in den Optionen ob es eine Möglichkeit des Firmware Updates gibt.
 
Was HP hier vollbracht hat dürfte nach meinem juristischen Laienverständnis mindestens den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllen.

HP ist ohne meine Zustimmung in meinem Computer eingedrungen und hat ein bis dato funktionierendes System derart geändert, dass ich es anschließend nicht mehr benutzen kann. Der Drucker ist mein Eigentum und ich kann dort Tintenpatronen jedweder Hersteller einsetzen, was auch bis dato einwandfrei funktioniert hat. Ich habe keinen Vertag mit HP geschlossen, dass ich lediglich Original HP Patronen einsetzen darf.


Natürlich hast du zugestimmt !
Bei mir wird jedes update, egal von wem angezeigt und ich bestätige es oder nicht.
- Wenn du aber auf automatisches update stellst .... :rolleyes:


Hast du auch mal geschaut ob dein Tintenabstreifer (so ein Schwämmchen) voller Tinte ist ?
- Dann geht nämlich auch nichts mehr und viele Drucker sagen dann Patrone leer.

https://www.youtube.com/results?search_query=hp+photosmart+d7360

https://www.youtube.com/results?search_query=hp+psc+1215



Gruß
Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Andreas,

den einen Drucker habe ich wieder zum Laufen gebracht, indem ich bei iBäh 2 wieder aufgefüllte HP-Patronen für 22 Euronen anstatt neuer für 75€ gekauft habe.

Das mit dem Schwämmchen ist eine gute Idee, nur weiß ich nicht, wo diese sind und ich vermute, das ist auch nirgends von HP beschrieben. Oder gibt es einen Fachausdruck für "Schwämmchen im Drucker" nach dem man Gockel befragen könnte?
 
Das mit dem Schwämmchen ist eine gute Idee, nur weiß ich nicht, wo diese sind und ich vermute, das ist auch nirgends von HP beschrieben. Oder gibt es einen Fachausdruck für "Schwämmchen im Drucker" nach dem man Gockel befragen könnte?
Auch dafür haben heutige Drucker keinen Sensor mehr, sondern einen Zähler. Sie BEHAUPTEN dann einfach, das Resttinte-Reservoir sei voll, und sie bewahren dich mit dem vorzeitigen Drucker-Exitus vor eingesauten Büromöbeln. Wechseln ist nämlich nicht mehr vorgesehen...

Mein Samsung Farblaser lügt anders. Der hat statt einen Sensor für den Tonerstand auch bloss einen Zähler. Und der klickt jedesmal weiter, wenn der Druckertreiber sagt "ich drucke jetzt farbig". Auch wenn die Seite nur schwarz-weiss ist. Zumindest kann man für den Viertel des Preises einer Tonerkassette den Zähler-Chip wechseln (Selbstverständlich von Drittanbietern...). Eine Sauerei ist solches Geschäftsgebahren trotzdem.
 
Hallo Markus,
ich weiß nicht, ob man hier den Ausdruck Sauerei benutzen sollte. Was hier von den Druckerherstellern verübt wird, geschieht vorsätzlich zu deren Bereicherung uns mit falschen Information zu versorgen. Normaler Weise bin ich mit diesem Ausdruck vorsichtig, aber in diesem Falle trifft es wohl zu: Es ist nach meinem Rechtsverständnis schlicht und einfach Betrug. Ich frage mich, wann sich die Verbraucherschützer endlich einmal mit diesen Praktiken näher beschäftigen.
 
Hallo Gerhard,

hast Du schonmal einen anderen (unupgedateten) PC angeschlossen? Wenn ja: gleiche Meldungen?
Zweiter Weg wäre mal ein Linux-live-System laufen zu lassen und den Drucker zu testen. Linux Mint17 oder Mint18 wäre da mal ein Vorschlag.

Grüsse Gruni
 
Hallo Gruni,

ich habe nur einen Laptop und kein Linux.

Inzwischen läuft mein HP PSC 1215 mit den nachgefüllten HP-Patronen wieder, aber nicht toll. Nach fast jeden Druckauftrag - egal ob eine oder 10 Seiten - muss ich den Drucker ausschalten, denn er zeigt Papierstau und Patronen leer am Drucker an. Manchmal reicht das auch nicht und ich muss meinen (leider auch:() HP Laptop Pavillon wieder neu hochfahren.
 
Moin Gerhard,

ich bin wegen der Rumzickerei mit den Patronen in 2016 von HP weg und bei C gelandet.
Die letzten drei HP haben seltsamer weise nach ziemlich genau zwei Jahren auf Patronenwechsel sehr allergisch reagiert.
Nicht HP, aber Referenzprodukte extra mit Schwerpunkt für den Fotodruck für Dokumentationen für Ausstellungen meiner Frau.
Einlegen von originalen HP hatte nichts mehr geholfen, alle Versuche endeten mit der Meldung, das entweder einer der Druckköpfe
oder die Patronen ein Problem verursachen.
Bei Geräten für knapp 200€ war das echt bitter.
Da HP durch die Community erst mit sehr viel Nachdruck gebeten werden musste, seine Treiber auch für andere Fabrikate
wieder zu öffnen, habe ich inzwischen ohne Bedauern auf Drucker ohne solche Sperenzchen gewechselt.
 
Hi Uwe,

mit "C" meinst Du Canon?

Ich habe selber ein paar Jahre bei HP gearbeitet und kenne deren "Kundenorientierung" inzwischen recht gut. Diese Firma vermittelt übrigens auch die Botschaft, dass Ausdrucke nur auf dem originalen HP-Papier richtig gut gelingt. Hausintern wird dieses teure und sehr profitable Papier aber nicht benutzt. Standard Fotokopierpapier führt zu identischen Ergebnissen.

Wenn meine Patronen leer sind, werde ich auch wechseln.
 
Hi Uwe,

mit "C" meinst Du Canon?
Moin Gerhard,

ja, das war meine Wahl, sogar eigentlich gegen meine ursprüngliche Überzeugung.
Früher Epson, dann lange zu HP (ich glaube insgesamt 5) und jetzt Canon.
Ich habe vorher Tests rauf und runter gelesen und dann nach Preis/Leistung und Seitenpreis entschieden.
Den Fotoausdrucken (meist A4) trauere ich immer noch nach, alles etwas "spiddeliger" aber funktioniert und kein Ärger mehr.
Andere werden vielleicht das genaue Gegenteil sagen.
 
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