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Modellmotorenbau vom Feinsten

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Rolf Luther

Rolf Luther

Liebe Modellmotorengemeinschaft,

Leider muß ich Euch mitteilen das Rolf Luther ein Modellmotorenbauer aus Göppingen im April von uns gegangen ist. Viele von Euch waren von seinen Motoren begeistert. Er war immer ein sehr guter Freund für mich. Wir haben vieles zusammen gemacht, er wird mir sehr fehlen. Rolf ist 78 Jahre geworden und hat bis kurz vor seinem Ableben noch aktiv Motoren hergestellt. Er hatte noch einiges vor, vor allem mit Scalemotoren. Leider kam er nicht mehr dazu. Unser Beileid gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern.
Jürgen

image.jpeg
 
Contramotor

Contramotor

Hallo Motorenbauer,

der endgültige Abschied von Herrn Rolf Luther hat mich sehr getroffen, ich bewundere seine Motoren und versuche seine Fertigungsqualität zu erreichen, aber es gelingt noch nicht.
Da ich neu in diesem Forum bin, möchte ich mich erstmal vorstellen: mein Name ist Klaus Giller, Baujahr 1942, Ingenieur, verheiratet, eine Tochter und seit meinem Rentner-Dasein, ein begeisterter Modellbauer.
2018 habe ich den Contra-Motor von K.Benz an Hand von Bildern nachgebaut, zur gleichen Zeit hat auch TS-Modellbau diesen Motor gebaut.Benz-Boxermotor  von 1897.JPG
Dieser Motor wurde 1897 von K. Benz gebaut.
Auspuff 1 (2).JPG
Und so sieht mein Motor aus. Er läuft mit Gas, hat eine Doppel-Zündspule vom 2CV und einen Unterbrecher aus Relais-Zungen.
Leider kann ich noch nicht das Video hochladen, aber wenn Ihr auf YOUTUBE "Contra-Gasmotor" eingebt, könnt Ihr Euch das video ansehen.

Ich hoffe es gefällt

Klaus
 
Hallo zusammen,
kaum wird es draußen früher dunkel schleichen einem wieder merkwürdige Ideen durch den Kopf.
Ich hab vor einigen Jahren mal viele Unterlagen zu Umlaufmotoren im Modellmaßstab gesammelt und diese wieder
entdeckt. Da ist auch der 9 Zylinder von L Chenery dabei. Ein toller Bauplan voller merkwürdiger Zahlen anstatt Maßen. 😉
Nun hab ich den Plan mal mehrere Tage studiert und alle Teile genau betrachtet unter dem Aspekt der Machbarkeit.
Dabei sind aber noch einige Grundsätzliche Fragen aufgetreten.
Wenn ich das richtig sehe, wird der Motor durch die Kurbelwelle mit Benzin und Luft versorgt und durch eine seperate Leitung mit Öl für Pleuel und andere Schmierstellen. Also kommt auf die feststehende Kurbelwelle ein "Vergaser" drauf. In einer Doku zum Bau wird eine Ölpumpe eingesetzt. Leider ist die Kopie aber so schlecht, dass ich nicht erkennen oder lesen kann wie die Pumpe angetrieben wird und wieviel Öl da durch muss.
Muss man dem Benzin auch etwas Öl zumischen ?
Eine weitere Frage betrifft das Zahnrad mit der Nummer 60. Wozu dient das?
Freue mich, wenn einer mir hier etwas weiterhelfen kann. Bringt ja nix, wenn man den Motor baut und dann falsch
oder garnicht betreibt.
Gruß Rudi


 

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Morgen Ronny,
danke für deine Erläuterungen. Deine Motoren zeigen, dass du die
hohe Kunst des Motorenbaus perfekt beherrschst.
Ich hab bis jetzt nur ein paar kleinere Motoren gebaut.
Aber das größte Problem ist die Ausdauer. Die hat mir bisher gefehlt.
Ich bin vor 2 Jahren über genau dieses Video gestolpert und hab seitdem
Informationen über diesen Motor gesucht und gesammelt.
Mittlerweile hab ich den Plan und Artikel aus einer Fachzeitschrift .
Eine gute Fotoserie hab ich auch gefunden und hoffe, dass ich das Projekt
so schaffe. Das mit der Zündung und einem Hallgeber beruhigt.
Sowas kann man ja kaufen. Jetzt will ich mich noch mit dem Gewindeschneiden
beschäftigen. Die haben ja teilweise einen sehr kurzen Auslauf.
Und das in einer Bohrung. Da hab ich noch keine Idee, wie ich das machen soll.
Hälst du es für machbar, die Gewinde statt mit 32 TPI mit 0,75 mm zu
zu schneiden. Und mit 60 Grad Spitzenwinkel. Ich muss ja Mutter und
Bolzen fertigen und da sollte das doch funktionieren. Zum Glück haben
alle Gewinde gleiche Steigung.
In einem anderen Video hab ich gesehen , dass jemand eine Kurbel an seine
Hauptspindel gemacht hat und damit von Hand die Gewinde schneidet um genau
das Problem des zu kleinen Auslaufes zu lösen.
Gruß Rudi
 
Hallo,
ich stehe mit einer Gießerei in Verbindung und hoffe, dass die mir
in absehbarer Zeit Kurbelgehäuse gießen. Das Urmodell lasse ich ebenfalls in einer Modellbauerei fertigen.
Falls jemand Interesse an einem gegossenen Gehäuse hat kann er sich
mit mir in Verbindung setzen.
Bitte per Mail : Rudolf.kreutz@t-online.de

Gruß Rudi
 
Verständnisproblem Ventileinstellung bei einem 5Zyl.Sternmotor

Verständnisproblem Ventileinstellung bei einem 5Zyl.Sternmotor

Hallo zusammen,

ich habe ein Verständnisproblem mit dem Ventiltrieb eines 5-Zyl. Sternmotores.
Um diesen Motor handelt es sich.

1.jpg2.jpg

Gebaut nach dem FMT-Bauplan 994 mit Anleihen bei dem FMT-Bauplan 1065, diese sind aber nur kosmetischer Art.
Die einzige Änderung die ich gemacht habe, war das Ändern auf drei Nockenpaare mit der nötigen Änderung der Übersetzung auf 6 zu 1.
Nun zu meinem Verständnisproblem, wenn ich den Kolben von Zylinder 1 auf OT Zündung stelle, kann ich folgende Winkel der Ventile ablesen:
Auslaß auf 120°
Einlaß auf 340°
Auslaß zu 400°
Einlaß zu 600°
das würde noch stimmen.

wenn ich nun aber Zylinder 2 auf OT Zündung stelle, messe ich ganz andere Winkel:
Auslaß auf 0°
Einlaß auf 210°
Auslaß zu 260°
Einlaß zu 470°

bei den ander Zylindern sind es wieder andere Winkel.
Was ich nun nicht auf die Reihe bekomme ist, darf ich die beiden Ventile eines Zylinders einzeln vermessen, also Kolben auf OT Zündung
und bei allen Zylindern müssen die gleichen Öffnung- und Schließwinkel wie bei Zylinder 1 sein.Oder müssen alle Ventil von
Zylinder 1 aus, gemessen werden. Wenn ja, dann aber wie?
Wäre schön wenn mir das jemand erklären könnte, komme nämlich selber nicht darauf.
Wenn jemand Literatur zu diesem Thema weis, bitte mitteilen, Danke!

Auf dem unteren Bild sieht man noch die Gradscheibe, mit der ich die Einlaß- und Auslaßwinkel ermittelt habe.


Viele Grüße Raimund
 

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nockenscheibe

nockenscheibe

Hallo

5 cilinder sternn > nockenscheibe mit 2 nocken > 1 / 4 > drehrichtung gegenseitig der kurbelwelle
5 cilinder sternn > nockenscheibe mit 3 nocken > 1 / 6 > drehrichtung wie der kurbelwelle

hauptpleuel > hilfspleuel winkel benotigt correctur also nicht 360° / 5 > wie weiter von cilinder 1 und wie grosser der anlenk radius wie grosser der correctur winkel , beim 1 zu 1 sternnmotoren wurde die winkel gleich verteild und wurde der zundung ( magneto's ) corrigierd

mfg R
 
Nockenscheibe

Nockenscheibe

Hallo Ronny,

Danke für Deine Antworten.
Das die Winkel von Haupt- und Nebenpleul nicht stimmen habe ich befürchtet.
Wie kann man die berechnen oder zeichnerisch ermitteln.
Aber wieso muss sich die Nockenscheibe bei 2 Nockenpaaren entgegengesetzt
zur Kurbelwelle drehen, bei 3 Nockenpaaren aber in die gleiche Richtung?

Viele Grüße
Raimund
 

Atreju

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Die Sache mit den Winkeln Nebenpleuel ist für die Nocke nicht relevant, ist das Mutterpleuel richtig gemacht stimmen alle Kolben im OK!
Hier mal ein Bild wie es mit 3 oder 2 Nocken geht vielleicht hilfts.
Gruß Dieter
 

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Servus Raimund,

vielleicht kann ich dir eine Anregung geben wo du nach dem Effekt suchen kannst.
Vorab: habe mit einem Kollegen zwei Siebenzylinder Benziner 220 ccm gebaut die beide mittlerweile laufen. Aber da
haben wir uns auch über diverse "Besonderheiten" gewundert.

Was ist bei dir Zylinder zwei? der zweite Zylinder in Drehrichtung nach dem ersten, oder der, der als zweiter zündet? Das ist ein Riesenunterschied.

Bei unserem Siebenzylinder ist es bspw. auch so, dass bei einer Umdrehung nur 5 Zyl- zünden, bei der zweiten dann die restlichen zwei, was natürlich
einen relevanten EInfluss auf die Reihenfolge der Zündstecker hat.
An der STelle sind wir ein paarmal gestolpert....

Vielleicht kannst du an der STelle die Lösung finden?

Bitte erkläre mir mal noch was zwei und drei Nockenpaare sind. Wir haben zwei Nockenscheiben und auf jeder sind 3 Nocken, linkslaufend.

Gruß
Werner
 
Hallo zusammen,

mit Zylinder 2 meinte ich den nächsten links neben Zylinder 1.
Das die Zündreihenfolge beim 5 Zyl. 1-3-5-2-4 ist weis ich, aber wenn ich
Zyl. 1 auf OT Zündung stelle und die Öffnungs- und Schließwinkel der Ventile messe,
dann bei Zyl. 2 das selbe mache, müssen das dann nicht die selben Werte sein?

@ Werner
Unter Nockenpaar verstehe ich eine Einlas- und eine Auslasnocke.
Nach FMT -Plan hat der Motor 2 Einlas- und 2 Auslasnocken mit einer Untersetzung von 1:4,
gebaut habe ich den Motor mit 3 Einlas- und 3 Auslasnocken mit einer Untersetzung von 1:6,
die Nockenscheiben drehen sich entgegengesetzt zur Kurbelwelle.

@ Dieter
Aus Deiner Zeichnung werde ich noch nicht ganz schlau, wie du das meinst!

Viele Grüße
Raimund
 

Atreju

User
Servus Raimund,

vielleicht kann ich dir eine Anregung geben wo du nach dem Effekt suchen kannst.
Vorab: habe mit einem Kollegen zwei Siebenzylinder Benziner 220 ccm gebaut die beide mittlerweile laufen. Aber da
haben wir uns auch über diverse "Besonderheiten" gewundert.

Was ist bei dir Zylinder zwei? der zweite Zylinder in Drehrichtung nach dem ersten, oder der, der als zweiter zündet? Das ist ein Riesenunterschied.

Bei unserem Siebenzylinder ist es bspw. auch so, dass bei einer Umdrehung nur 5 Zyl- zünden, bei der zweiten dann die restlichen zwei, was natürlich
einen relevanten EInfluss auf die Reihenfolge der Zündstecker hat.
An der STelle sind wir ein paarmal gestolpert....

Vielleicht kannst du an der STelle die Lösung finden?

Bitte erkläre mir mal noch was zwei und drei Nockenpaare sind. Wir haben zwei Nockenscheiben und auf jeder sind 3 Nocken, linkslaufend.

Gruß
Werner
Hallo Werner, ein 7 Zylinderstern mit zentraler Nocke zündet gleichmäsig alle (2x360°)/7 = 102,85° also 3,5 mal pro Umdrehung und nicht 5 und 2 mal.
Man kann beim 7er Stern 3 Nocken i=6 gegenläufig oder 4 Nocken i=8 gleichläufig anwenden.
Schau Dir bitte Dein Stern doch etwas genauer an!!
Gruß Dieter
 
Hallo Dieter,

du schreibst das beim 7er Stern, sich die Nockenscheiben mit, 3 Nocken i=6 gegenläufig oder
4 Nocken i=8 gleichläufig, zur Kurbelwelle dreht.

Ronny schreibt weiter oben,
das sich beim 5er Stern, sich die Nockenscheiben mit 2 Nocken i=4 gegenläufig oder
3 Nocken i=6 gegenläufig, zur Kurbelwelle dreht.

Könntest du mir bitte erklären, wieso das so ist?

Viele Grüße
Raimund
 

Atreju

User
Hallo Dieter,

du schreibst das beim 7er Stern, sich die Nockenscheiben mit, 3 Nocken i=6 gegenläufig oder
4 Nocken i=8 gleichläufig, zur Kurbelwelle dreht.

Ronny schreibt weiter oben,
das sich beim 5er Stern, sich die Nockenscheiben mit 2 Nocken i=4 gegenläufig oder
3 Nocken i=6 gegenläufig, zur Kurbelwelle dreht.

Könntest du mir bitte erklären, wieso das so ist?

Viele Grüße
Raimund
Hallo Raimund,
so versuche ich mal meine Skizze zu erklären. Du kennst die Zündfolge 1-3-5-2-4. Von Zyl. 1 bis 3 sind 144° KW. Bei 3 Nocken 120° fehlen 24° zum OT 144/24= 6 also i=6 gleiche Richtung. Bei 2 nocken 180° fehlen in der Gegenrichtung 36° zum OT144/36= 4 also i=4.
Wenn man die Stößel in der gewünschten Spreizung anordnet kann man mit 3 Nocken in einer Reihe alle Ventile betätigen. Hab mal vor Jahren ein Video geladen.
Gruß Dieter
https://youtu.be/v6akHp_XtEE
 
Hallo Dieter,

Danke für deine Erklärungen, sehe nun einiges klarer.
Eine Frage hätte ich allerdings noch, was versteht du
in diesem Fall unter Spreizung!

Viele Grüße
Raimund
 
nockenscheibe 7 cilinder stern

nockenscheibe 7 cilinder stern

Hallo

5cilinder stern ubersetsung 1/4 2 x 180° nock gegenlaufig ofnungs winkel am nock 75° (x4) > 300° (ohne ventilspiel )am ventil

7cilinder stern ubersetsung 1/6 3 x 120° nock gegenlaufig ofnungs winkel am nock 50° (x6) > 300° (ohne ventilspiel )

9cilinder stern ubersetsung 1/8 4 x 90 0° nock gegenlaufig ofnungs winkel am nock 37.5° (x8) > 300° (ohne ventilspiel )

nockenversats in und auslas Siehe anhang > siehe nockenscheibe und nockengehause > 2x 4° fur stoser



5cilinder stern ubersetsung 1/6 3 x 120° nock gleichlaufig kurbelwelle etc


Anhang anzeigen 1111- nok 7 cilinder stern.pdf


mfg R
 
Hallo,
ich hab da ein Problem mit der Zeichnung des Kurbelgehäuse vom Umlaufmotor.
Könnt ihr mal bitte schauen ob ich die Freistichtiefe y bzw. die Wandstärke x
richtig berechnet habe?

34A800AB-5C86-466C-8D32-AE5C8A257D32.jpeg

schon mal vielen Dank.
 
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