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neue Regeln - alte Bauweisen

Hallo Georg,

wenn ich mal bei meinem Referenzmodell die Zappelei nach dem Schuß und die Landung in die Hand weglasse, dann komme ich auf ein Sinken von knapp unter 30 cm.

Bei dem aufgebleitem Modell hat mich auch überrascht, wie wenig sich das Gewicht auf die reale Sinkgeschwindigkeit auswirkt, aber die Hochstarthöhen sind einfach 10% schlechter!
Es herrschte ein leichter Wind von ca. 1,5 bis 2 m heute morgen, bei Windstille oder 100 m Leine wäre der Unterschied zu den leichteren Modellen wahrscheinlich noch größer geworden.

Alle Testflüge wurden anfangs mit Höhentrimm an Anschlag gemacht, ein letzter Flug erfolgte mit "Normaltrimm" und brachte etwa 2-3 cm mehr Sinken.

Morgen ist bei uns noch mal so ein guter Tag vorausgesagt - aber nochmal so früh raus, ich glaube nicht, daß ich es gleich nochmal schaffe!

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 
Frage zur BeMod Flügelverbinder

Frage zur BeMod Flügelverbinder

Hallo,
eine Frage an die Kundigen und Wettbewerbserfahrenen.

Ist ein Tragflügelverbinder aus eigener Form in CFK hergestellt erlaubt? Ich verstehe die BeMod 36-534 2.1 b.) so. Wegen 2.2 a.) (Verbot von Tragflügelformen) bin ich mir aber nicht vollkommen sicher.

Vielen Dank, Stefan
 
Hallo Stefan,

Die Flügelverbindung ist von allen Restriktionen ausgenommen nach 2.1.b , also alles erlaubt!

:DAuch Metallröhrchen - iiiegittigittbäää - alles erlaubt!:D

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 
Alles erlaubt

Alles erlaubt

Hallo Carsten, vielen Dank! Ist ja eigentlich nicht so im Geist von RES aber so ein kleines Förmchen stellt auch niemand vor unlösbare Probleme. Ich hab das mal aus Plexiglasresten gesägt und geschraubt. Eine 2D Fräse kann auch eine Platte passend nuten.

Rovings rein und fertig oder wer es noch leichter machen will, Rovings mit einem Rohacellkern und einen Schlauch bündeln und in die Nut pressen: Metallröhrchen müssen wirklich nicht sein,
Stefan
 
Hallo Carsten,

auf welches Gewicht kommst du bei einem X-RES-Flügel (aus dem original Kasten) inklusive Servos, Verbinder und Folie?

Vielen Dank und viele Grüße

Uli
 
Hallo Uli,

da muß ich auch raten, da ich einteilige Flügel baue und vorzugsweise Zentralservo/Schnurzug für die Klappen einsetze.

Gewichte bei mir:

Leichtflügel aus Baukasten, ohne Steckung, 1Servo ca 180 g
Alltagsflügel mit leicht verstärktem Holm für sicheren Schuß ca 200 g
Starkwindflügel mit härterer Balsabeplankung vorne, massiv verstärktem Holm und zusätzlichem Torsionsholm und 2 Servos 250 g

Mehrgewicht für teilbaren Flügel ca 20-25 g

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 
Hochstarthöhen

Hochstarthöhen

Gestern hatten wir ideales Testwetter, dünne Wolkendecke 100% und Wind 0-1 m/s aus NO bei guten 15 Grad.

Ich wollte jetzt noch mal die unterschiedlichen Hochstarthöhen bei Ballastzugabe genau wissen und habe nur Hochstarts gemacht, kurze Testrunde, ob Aufwinde beim Start dabei waren und dann schneller Abstieg mit bis zu 15 m/s :D Sinken ohne Klappen! Gelbes Gummi und 50 m Leine, Modell X-RES mit eigenem Rumpf und Leitwerk. Hochstarthöhen mit 720 g ca 60 m und mit 480 g ca 80 m bei absolut gleichbleibenden Verhältnissen.

Modellgewicht voll aufgebleit mit 720 g

X-RES yellow 720 g.png


Modellgewicht ohne Ballast 480 g

X-RES yellow 480 g.png
 

pfeiferl

User
War zu erwarten Carsten,

ohne Gegenkraft durch den Wind, kommst du mit dem Gewicht nicht hoch.
Zum Schuß beibt halt nur der Gummi.

bei 5-6m/s Wind, in Böen ev deutlich mehr, scheiden sich dann die Geister.
Die Superleichten wirds ev zerreißen, oder sie zittern sich nach oben.
Die stabil Gebauten freuen sich auf einen schönen Schuß.
Da sind dann gleich mal 30-50m mehr Höhe für die Stabilen drin.

GSD, können wir mit dem Gewicht variieren ;)

Schöne Daten lieferst du hier immer, Carsten,

Viele Grüße, Georg
 
Interessant.....aber

Interessant.....aber

wer ist schon bei Windstille mit 720g unterwegs?

Hi Carsten,

ist natürlich interessanter, wenn man bei solchen Leichtwindverhältnissen z. B. ein Modell mit 460g-480g gegen ein sehr leichtes mit 380-400g vergleicht (was du weiter oben ja schon gemacht hast) - bei selber Modellgröße natürlich.

Viele Grüße
Dietmar
 
Hallo Dietmar,

das Modell hatte ich vom letzten Einsatz noch mit Ballast so liegen,deshalb habe ich es mit 720 g geflogen. Es war dann einfach, das Blei zu entnehmen und die weiteren Testflüge mit leerem Modell und 480 g zu machen.
Mich hat interessiert, wieviel Höhe man tatsächlich bei Windstille verliert.
Bei Wind kann man diese Testflüge nicht so gut machen, da der unterschiedliche Windeinfluß die Starthöhen durchaus um 10 m verändern kann, die Startbedingungen sind nicht so gut reproduzierbar.

Ich will bei nächster Gelegenheit noch mal Testflüge mit einem leichten Modell machen und dann ganz bewußt mit leichtem Rückenwind starten, denn ich denke, da wirkt sich ein Übergewicht besonders krass aus.

Aber dazu muß auch das Wetter mitspielen, das ist jetzt im Herbst bei uns nur noch selten für gute Flüge geeignet, da gehe ich dann lieber Surfen.

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 
Hallo Carsten!

Meine Messergebnisse bei Windstille mit 50 m Seil decken sich recht genau mit Deinen. Erreichbar ist ein geringstes Sinken von knapp unter 0,3 m/s, wobei auch bei mir die Abflugmasse einen deutlich grösseren Einfluss auf die Starthöhen als auf die Sinkgeschwindigkeit hat.
Mit 100 m Seil ist bei mir der prozentuelle Starthöhenunterschied, nicht ganz so groß, offenbar weil Seilgewicht und Seilwiderstand an Bedeutung gewinnen.
Im Wettbewerb sind jedoch die richtige Abstimmung des Modelles und das Können des Piloten meist entscheidender als die 0-Wind Messungen, da Durchgänge ohne Wind und mit absolut toter Luft nicht besonders oft vorkommen.
Natürlich versucht man trotzdem möglichst gute Starthöhen und Sinkleistungen auch unter den von Dir betrachteten Verhältnissen zu erreichen, die Prioritäten muss halt jeder für sich festlegen.

lG

Franz
 
geht das denn schon wieder los??

geht das denn schon wieder los??

Ja, es geht wieder los!

Regen, Schnee, Kälte und Wind haben mich dazu gebracht, alle Akkus auf Lagerspannung zu bringen, denn mit Fliegen ist im Augenblick nix mehr angesagt.

Große Balsavorräte und viele X-RES-Rippen haben mich schon vor einiger Zeit wieder ans Baubrett gelockt und so habe ich erst mal viele, viele Endleisten vorbereitet, denn mit der Original-Endleiste vom X-RES bin ich eigentlich nie so ganz glücklich gewesen. Das dünne Balsabrettchen zog sich je nach Folienspannung in alle möglichen und unmöglichen Richtungen. Mit viel Übung habe ich es dann etwas unter Kontrolle gehabt und der Gleitflug war ja dann ganz gut gelungen.

Als Varianten für neue Modelle habe ich gemacht:

original Endleiste, verschliffen und Länge 80 cm für Mittelteil ca. 6 g
Vollbalsa Endleiste ca 5 x 38 mit ca 12 g
Sperrholz Endleiste vom "Desire" ca 14 g
Combiaufbau aus 1,5 Balsa mit 0,4 SPH oben wie "pfeiferl" ca 15 g

Und wie ich mir so die Gewichte angeschaut habe, da fand ich die original Endleiste plötzlich doch wieder ganz gut, da ich jetzt erst mal einen ganz leichten Flügel bauen wollte, so Zielgewicht unter 180 g flugfertig. Der alte Leichtwindflügel hat im vergangenen Jahr arg gelitten und darf jetzt auf einem E-RES in Rente gehen.

Aber wie kriegt man die weiche Endleiste unter Kontrolle?
Diese winzigen Rippenverstärkungen aus 0,4 SPH am Rippenende hatte ich beim "slite" gesehen, wiegt fast nix und bringt die Festigkeit genau da, wo sie hin soll. Ist eine richtige Knibbelarbeit, lohnt sich aber auf jeden Fall!!!
Weiterhin habe ich einen zusätzlichen Hilfsholm 1,5 x 5 Balsa in die Unterseite gebaut in der Hoffnung, daß der die Folienspannung abfängt, bevor sie an der Endleiste fest zupacken kann und dort ihr Unwesen treibt.

Wenn man jedes Bauteil vorher auf die Goldwaage legt, erlebt man manche Überraschung. Die original Mittelrippe des X-RES besteht aus 2 mal 5 mm Balsa plus 1,5 SPH an beiden Seiten und wiegt 6 g.
Meine Spar-Rippe hat nur einmal 5mm Balsa und beide Seiten 0,4 SPH mit zusätzlichen Verstärkungen im Bereich der Befestigungsschraube und wiegt 3 g. Wieder 3 Gramm leichter!!!

mfg
Carsten, der Nichtflügler
 

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Auch das zweite Mittelteil ist schon in Arbeit, noch ist die D-Box nicht geschlossen und man kann noch einen Blick in die Innereien werfen.

Der mit den vielen Diagonalen ist der "Leichte", der andere ist noch nicht so weit.

Leichtbau muß nicht bedeuten, daß so ein Flügel schwabbelig wird. Meine Flügel sollen immer "schußfest" sein, dh eine Steighöhe von 30 m nach dem Ausklinken müssen auch die leichten schaffen. Dazu ist eine Ausklinkgeschwindigkeit von über 30 m/s notwendig. Diese Geschwindigkeit und der kräftige Ruck beim Ausklinken erfordern eine hohe Biegesteifigkeit und eine noch höhere Torsionssteifigkeit des Flügelmittelteils. Die Folgen eines zu weichen Flügels kann man oft bei Wettbewerben beobachten, wenn Rohrholmmodelle unversehens in eine gute Thermikblase gestartet werden. Die Leinenspannung bleibt dann bis zum höchsten Punkt recht hoch und statt auszuklinken fangen diese Modelle gerne an zu Flattern.

Wie kann man testen, ob das Modell einen Schuß überleben könnte?
Ganz einfach, wenn das Modell nach dem Schuß 30 m senkrecht steigen kann und dann noch genügend Fahrt hat, um nach dem kräftigen Tiefenruderausschlag die normale Fluggeschwindigkeit zu halten, dann sind die Verhältnisse genau gleich, wenn ich aus der normalen Fluglage und -geschwindigkeit einfach voll Tief gebe und das Modell 30 m senkrecht stürzen lasse. Und am Ende bitte einen kräftigen Höhenruderausschlag testen, denn beim Schuß wird das Modell auch mit Höhe bei Höchstgeschwindigkeit senkrecht hoch gestellt.

Sollte das Modell sowas nicht abkönnen, dann ist es eben nicht "schußfest" und man ist wieder mal etwas schlauer geworden.

Meine leichten Flügel können alle bis 30 m ab, die schwereren (250 g) sind bis 50 m getestet.
So ist es auch verständlich, daß ich die Landklappen wirklich nur zur Landung nutze. Will ich das Modell aus der Thermik holen gebe ich einfach nur Tiefenruder. Im 45 Grad Bahnneigungsflug werden mühelos 15 m Sinken erreicht, und stärkere Bärte habe ich auf unserem Flugplatz noch nicht erlebt.

mfg
Carsten, der Nicht(flatter)flügler
 

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Vor dem Schließen der Beplankung habe ich mich im letzten Moment doch noch entschlossen, das Klappenservo n i c h t in den Flügel zu bauen. Ich hatte bei vorherigen Modellen schon sehr gute Erfahrungen mit einem Zentralservo und Schnurzug zu den 2 Klappen gemacht, da lag es auf der Hand, das Servo nun ganz aus dem Flügel zu verbannen.

Die Anlenkung der Klappen bleibt gleich und statt einer elektrischen Verbindung werde ich nun einfach eine Schlaufe in einen Haken im Rumpf einhängen. Das Servo kann dann ganz nach vorne im Rumpf wandern. Das bedeutet kurze Kabel und weniger Blei vorne. Vom Klappenservo geht einfach ein Stahldraht 0,5 mm bis nach hinten bis unter den Flügel und endet in einem Fanghaken. Da sich bei mir in den letzten 2 Jahren auch bei härteren Landungen nach einem midair noch nie ein Flügel vom Rumpf getrennt hat sollte eine unlösbare Verbindung hier durchaus praxisgerecht sein. Ich hatte erst darüber nachgedacht, die 5 mm Flügelschraube durch eine 4 mm Schraube zu ersetzen, aber nun bleibt es doch besser bei M 5.

mfg
Carsten, der Nichtflügler

P1000671.JPG

P1000674.JPG
 
Hallo Carsten,

zunächst mal Danke, dass Du uns so regelmäßig an Deinen Aktivitäten teilnehmen lässt. Irgend etwas interessantes ist immer dabei und sei es manche Randnotiz.

Hier will ich einmal zurückkommen auf Deine Betrachtungen zur Endleiste von Neulich. Endleisten und ihr Eigenleben insbesondere beim Nachbügeln sind auch für mich ein leidiges Thema. Diesbezüglich waren mir Georgs Endleisten auch schon aufgefallen. Anbei meine aktuelle Interprätation zu diesem Thema:

G01.jpg
Endleiste mit Endmaßen 25 x 5 mm und 80 cm lang. Als Grundmaterial habe ich mitttelhartes Balsa gewählt. Unten habe ich 0,6 mm Sperrholz in 10 mm Breite aufgeklebt und 1 mm Balsa (weich, weil gut schleifbar) davor gesetzt, das ich dann bis auf Sperrholzdicke heruntergeschliffen habe.

G02.jpg
Ergebnis ist eine Endleiste von 15 Gramm, die um einiges Stabiler ist als meine bisherigen Balsaleiste. Dabei ist die Hinterkante zwar noch nicht geeignet, Tomaten zu schneiden, aber schon eine Hausnummer besser als beim Balsa. Je nach Gusto ließen sich jetzt noch durch Einsatz von leichterem Balsa und/oder Erleichterungsausschnitten einige Gramm sparen. Vor dem Hintergrund der Alltagstauglichkeit denke ich darüber jedoch im Augenblick nicht nach und meine, dass ich meinen eigenen Standard erst mal gefunden habe.

Gruß Norbert
 
Nun habe ich schon fast alle Teile für zwei neue X RES Flügel fertig, hier sind gerade die letzten "Mittelohren" in Arbeit.

Da ich den original Holmsteg nicht verwende, habe ich ihn als Positionierungshilfe zweckentfremdet. Auch die Endleiste ist nur angesteckt, um die Rippen auszurichten. Dann wird alles auf der unteren Beplankung mit Seku festgeheftet. Als unteren Holmgurt verwend ich beim X RES im Mittelteil Carbonprofile 5 x 0,5 mm und in den Ohren 3 x 0,5 mm direkt auf die Beplankung geklebt, dann passen die Originalrippen. 6 x 1 mm wie in anderen Modellen halte ich für unnötig, da bei einer solchen Holmkonstruktion immer die Druckseite als erstes versagt, die Zugseite kann deshalb problemlos mit halbem Materialquerschnitt gebaut werden. Spart wieder 5 Gramm ein ohne Festigkeitsverlust.

Es gibt einen anderen Trööt hier im Forum mit einem RES-Holzflieger, da hat der Erbauer wohl einen Klebstoff-Großhandel.
Ich muß sparen, deshalb wird der Kleber nur tröpfchenweise mit einem spitzen Hölzchen aufgetragen wie hier bei der Endleiste. Abschließend wird die Fuge auf der Unterseite mit dünnem Seku nachgezogen.
Da bin ich ganz sicher, daß ich am ganzen Flieger mehr als 3 Gramm mit eingespart habe.

Jetzt kommt natürlich sofort die Frage: ist das denn überhaupt sinnvoll???
Ich gehe nach dem Motto: Modellflug - sinnlose Freizeit
Also stellt sich mir diese Frage nicht! :D

Anbei wieder ein paar Bilder
bis dann im Neuen Jahr
mfg
Carsten, der Nichtflügler
 

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hastf1b

User
Das hast du als Freiflieger aber so nicht gelernt das man Nadeln durch die Rippen sticht, und dann auch noch solche "Ottos". Lege doch ein Gewicht auf das die Rippe aufs Baubrett gedrückt wird.

Heinz
 

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Hallo Heinz,

du wirst es nicht glauben, beim Freiflug habe ich nie Rippen aus 2,5 mm Balsa gemacht, immer nur 1,5 mm. Bei 2,5 mm und 3 mm wie aus dem gefrästen Bausatz kann man bedenkenlos die ausgesprochen dünnen Stoßnadeln verwenden.

Kannst du das Alurohr vorne auf den Rippen erkennen? Es ist mit Sand gefüllt!

mfg und einen guten Rutsch

Carsten, der Nichtflügler
 
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