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Schwanzlos glücklich, Multibumm!

Wenn jemand mit einem orangen Hut nahe der holländischen Grenz so grinst; ich weiß ja nicht...
 

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Michu

User
Sieht super aus, schönes Rümpflein, schöner Spinner, super Zeiten! Gratuliere!

Wie viel bringt der Einblatt? Spürbar? Und was ist das für ein Prop?
 

Paul1

User
Für den Einblatt haben wir Javaprop von M.Hepperle befragt. Was da raus gekommen ist, haben wir versucht aus einem alten Taipan 7x6 heraus zuschnitzen. Ein großer Vorteil des Einblatt ist, dass die Blatttiefe gegenüber einem vergleichbaren Zweiblatt praktisch doppelt so groß ist. Dadurch ist es einfacher ein halbwegs vernünftiges Profil zu schleifen, welches auch noch dünner (ca. 8%) ausfallen kann. Das Ergebnis wurde dann abgeformt. Einen mit Kurzfaser gepoxten Propeller haben wir auch mal zerschnitten und waren mit den Profilen sehr zufrieden.

Die Schwierigkeit beim Entwurf liegt darin, Leistungsannahmen und Drehzahlen abzuschätzen. Da wir keine Motorkennlinien haben, waren diese Zahlen mehr oder weniger aus dem Bauch heraus.

Einen echten Vorteil konnten wir noch nicht wirklich feststellen, aber auch keinen Nachteil! Allerdings greift der Einblatt gegenüber dem letztjährig geflogenem (orginal 5,5x5,5CAM als Einblatt) mit seiner Blatttiefe auch schon im Stand, ohne zu abzureißen. Zumindest ist deutlich mehr Standschub am Start.

Paul
 

kurbel

User
Wir wissen nicht genau wieviel er tatsächlich bringt.
Bei meiner fehlenden Übung ist das 'Rauschen' in den Ergebnissen viel zu groß,
als dass der Einfluß des besonderen Propellers eindeutig erkennbar wäre.
Das mag bei Paul ganz anders aussehen,
trotzdem geht eine gewonnene halbe Sekunde schnell im 'Rauschen' unter.
Langsam war die Fuhre damit zumindest keineswegs.
Das ist sie aber auch mit Zweiblatt nicht.
Laut Hepperles Javaprop hat der Einblatt aber einen besonders hohen Wirkungsgrad.
Entstanden ist er aus einem alten Taipanpropeller,
gekürzt, verdünnt, neue Tiefenverteilung, neu profiliert.
Drei Tage hat Paul etwa dran herum geschnitzt, geschliffen und gefeilt.
Ein weiterer Vorteil des Einblatts, die optimale Blatttiefe ist genau doppelt so groß,
wie die des vergleichbaren optimalen Zweiblattprops.
Es ist dann wesentlich einfacher einigermaßen präzise das gewünschte Blattprofil draufzubekommen.
Haben ihn dann quick and dirty abgeformt, Feinschicht mit 'Polymerbeton' (Harz mit viel Quarzsand ;) ) hinterfüllt.
Der Prop selbst ist aus zehn etwa linear abgestuften Kohlerovings (800tex),
die U-förmig um die Nabenbohrung gelegt werden, und reichlich Harz.
Auswuchten ist mit der momentanen Methode nur individuell
für die jeweilige Kombination aus Propeller und Spinnergrundplatte möglich,
da die Grundplatte die Gegenmasse trägt.
Wäre schöner, wenn die Props an sich gewuchtet wären,
man könnte dann einfach welche auf Vorrat bauen und wuchten.
Allerdings haben wir wohl durch die Pusherkonfiguration erst ein einziges Mal einen Prop zerstört.
(Auf Asphalt mit laufendem Motor... :rolleyes: ...ein völlig überflüssiger Versuch mit Schwerpunkt im Kofferraum... :rolleyes: )

In Zusammenhang mit der Propellerbauerei und der Auswuchtung von Einblattpropellern muss ich allerdings warnen.
Man sollte sich der möglichen Gefahren bewusst sein und dementsprechend mit Respekt an die Sache heran gehen,
20000/min sind nicht ohne, da sollte man wissen was man tut!

Kurbel
 

kurbel

User
Jetzt haben wir nochmal Probeflüge (und Fotoflüge) mit der neueren Kiste gemacht,
Paul wollte da noch ein paar fliegerische Macken dran ausbügeln, die die ältere, die ich in Uelsen geflogen bin, nicht hat.
Paul war schon auf dem Wettbewerb nicht ganz zufrieden damit,
weil das Ding nicht völlig ruhig lief, wenn auch immer noch schnell.
Dann war ich dran mit Spass haben.
Vorbeiflüge mit vorangehendem Anstechen aus dem Orbit, toll. :)
Vorbeiflüge ohne Anstechen, auch toll. :)
Vorbeiflug in Start-/Landestellung, sehr tief. :eek:
Eindeutig ein bisschen zu tief. :rolleyes:
'Ich könnte schwören, die Grashalme da waren vorhin noch nicht höher, als das Getreide daneben...' :(
Pauls Reaktion war für mich zuerst etwas unverständlich, :confused:
er schien nämlich nicht richtig unzufrieden zu sein.
Aber das lag wohl daran, das er dieses eine Modell seit er es gebaut hatte nie richtig leiden konnte.
Nasenleiste zu stumpf geschliffen, miserabel bespannt, und so weiter ...
Egal, nun stehe ich da ein bisschen in der Pflicht. :rolleyes:
Wir wissen ja inzwischen, dass man einen Mubu innerhalb von 4 Tagen fertig bauen kann... ;)

Kurbel

P.S.: Die Flatterfestigkeit haben wir allerdings erneut getestet, habens kommen lassen,
tat sich keine Regung, das Problem betrachten wir also als gelöst.

P.P.S.: Der Propeller (Grp Cam Speed) ist bei dem sogar Stunt heile geblieben, Pusher sind toll! ;)
Und der Einblattprop rechts unten war unser erster Versuch,
noch ohne den Harzüberlaufkanal an der Blattspitze, da schiebts die Rovings eben Richtung Nabe.
Zwei Minuten Dremeln, Problem gelöst, das überschüssige Harz fliest nun von der Nabe weg zur Blattspitze
und die Rovings bleiben da, wo sie hingehören.
 

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kurbel

User
Ach ja, man beachte übrigens die erneut verkleinerten Winglets,
sie scheinen immernoch vollauf zu reichen.
Kleiner werden wir sie aber wohl auch nicht mehr machen,
nur noch die Geometrie unserem ästhetischen Empfinden anpassen evtl.

Anstelle einer Balsabeplankung des Flügels wird, nebenbei bemerkt,
demnächst auch Abachi mal probiert, hoffentlich ohne dass es zu schwer wird.
Das Balsa hat uns den letzten Nerv geraubt.

Kurbel
 

Jaw

User
Hallo Kurbel,
Also die Flügel in der Stuko haben wir heute weggeschmissen, nachdem uns der ganze Kram entgegen gekommen ist *g*. Nein haben wir nicht.
Als ich die Bilder zuerst gesehen habe, dachte ich: .... der "tolle" Sprühkleber hat sich bemerkbar gemacht....

Schön weitermachen....

Grüße Jan
 

kurbel

User
Nee, dem Bruch nach zu urteilen, war der Flügel gut gebaut,
aber durch den Einschlag mit dem Flügelende vorraus, schlicht überlastet worden.
Wir waren also eigentlich mit dem Ausehen der Bruchstelle soweit zufrieden, wenn man das mal so sagen kann... :rolleyes: ;)

Man sollte allerdings festhalten, dass UHU-Sprühkleber einem nicht zu UHUs in der Wertung verhilft.
Und das Zeug von 3M macht zwar auch nicht schneller, aber es klebt besser und schont so die Nerven...

Kurbel
 
Wiederbelebt!

Wiederbelebt!

Der Mubu lebt wieder , genauer gesagt der Mubu II



vorerst noch mit Holzrumpf



aber schon bald kommt das GFK Rumpfboot hinzu!
Und auch ein 2. Modell entsteht bereits :)

(die Modelle werden nicht von mir gebaut ;) )

und da ich so ungeduldig bin musste ich den Mubu unbedingt einfliegen! Egal bei welchem Wetter.
Hier ein kleiner Ausschnitt vom Erstflug


Es ist noch kein F5D Setup aber mit 400- 500 Watt schon ganz zügig unterwegs.
Verbaut ist ein HK2218-3200kv an einer 5x5 und 3s Nanotech.

gruß
Sascha
 

Paul1

User
Ich freu mich auch mit! :D

Und dann habe ich gleich auch noch ne Frage. Musst Du auch die inneren Klappen deutlich nach oben trimmen, damit die Fure gerade aus geht?

Paul
 

e-yello

User
Hallo Paul,

Bescheidene Anfrage, ist das Urmodell eventuell irgend wann wieder verfügbar??

Würd meine Bauseminare entscheiden verkürzen!!;)

Nee Quatsch,den MUBU fand ich immer schon sehr interessant!!:):)

Yello
 

Paul1

User
Hey Yello,

da kann Kurbel eigentlich viel besser was zu sagen, denn er hat die Formen in Umlauf gebraucht. Allerdings befürchte ich, dass die Urmodelle noch in Übersee sind.

Ich selbst fände es aber großartig wenn es eine der Formen es in dein Bauseminar schaffen würde!

Paul
 

kurbel

User
Jau, die Positive/Urmodelle sind noch in Südkalifornien und die GfK-Negativform bei Christof Buss in Osnabrück.

Hier in Aachen sind (bzw. müssten sein, hab sie schon länger nicht in der Hand gehabt) noch die direkt in Polyurethanschaum gefrästen Negative, aus denen ich die Positive gezogen hatte.
Die haben durch das CAD-Modell fühlbare Facetten, die im Negativ schlecht herauszuschleifen sind.
Deswegen bin ich den Weg über darin gebaute und dann gefinishte Positive gegangen.

Die Urmodelle in USA werden irgendwann mal wieder nach Europa kommen, aber das kann eine Weile dauern, weil da drüben noch Mehrere abformen wollen.

Die Form beim Bussi in Osna kann, wenn er sie nicht mehr braucht, gerne auch zu Dir, Yello.
Ihr könnt sie auch beliebig kopieren.
Je mehr Sicherungskopien existieren, desto besser. ;)

Wenn irgendwer mal Urmodelle für Rumpfkeulen oder Winglets macht, wäre schön, wenn sie ebenso wenigstens unter den Leuten verteilt werden könnten, die etwas dazu beigetragen haben.
So kann die Sache wachsen und jeder hat was davon.

Ich fände es auch nicht schlimm, wenn jemand irgendwas davon baut und verkauft, solange niemand irgendwelche Exklusivrechte beansprucht.
Es soll offen und frei verfügbar sein.
Dafür gibt's dann aber auch keine Garantie, dass der Flieger funktioniert, ist eben alles nur ein Experiment aus liebe zur Kunst. ;)

Kurbel
 
Hallo
Ein Rumpfboot entsteht gerade. Ebenso bemühe ich mich Winglets, bzw Urmodelle dieser, fräsen zu lassen.
Ich gebe die Form gerne wunschgemäss weiter, nur lasst mir bitte die Zeit um genanntes fertigzustellen und natürlich auch eine Kopie der Form zu erstellen.
Wer Bedarf an Teilen, Rumpfboot, Winglets oder eben einem Mubu hat darf das gerne kundtun.
Grüße



muhkle.jpg
 

e-yello

User
Nur die Ruhe, hab Zeit, aktuell bin ich mit Teaser , Flipper und anderen Projekten gut ausgelastet:)

Sind die Winglets symetrisch?
Falls ja hab ich einige verschieden Urmodelle in der Grösse liegen.

Gruss
Yello
 

kurbel

User
Haben bisher immer symmetrische Winglets dran gehabt.
Also eben so symmetrisch, wie wir die Brettchenwinglets haben hinschleifen können.
Es spricht eigentlich nix gegen das Recycling von in der Größe passenden Leitwerksteilen.

Kurbel
 
Wenns jemand hilft bau ich gerne die Daten fräsfertig auf, positiv, negativ oder beides.

Kurbel, sachma, wenn das für irgendjemand brauchbar wäre.... welches Wingletprofil würdest du hernehmen, haste zufällig noch ne Skizze vom Winglet ? ... Wenn dann macht mers ja gleich mit, ne ?

VG Domi
 
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