SF25 E Super-Falke (Motorsegler - M 1:3): Baubericht

Das Armaturenbrett ist aus den Teilen des Bausatzes entstanden. Auf das Ausgedruckte Blatt mit den Instrumenten habe ich noch eine dünne Plastikfolie geklebt, von einer Verpackung einer Puppe meiner Tochter. Ist so ein Stück von dem Kunststoff, klarsicht, damit man die Puppe im verpackten Zustand sehen kann. Ist ca. 0,3mm dick. dann habe ich noch alles matt schwarz gestrichen mit Acrylfarbe und jeweils 4 kleine Schrauben reingedreht bei jedem Instrument. Das wertet das Teil enorm auf, da es jetzt fast wie reingeschraubte Instrumente wirkt. Die zusätzlichen (ich glaub gelb und rot, rot ist im Original der Gashebel) Teile sind von Gromotec. Obenrum die Abdeckung, die auch an den Seiten runtergeht ist nur 1,5mm Balsaholz, hinten mit Weißleim reingeleimt. Das Brett ist dann mit 2 Schrauben reingeschraubt, ist also entnehmbar. Da waren eh ein paar Teile der Spanten des Rumpfes ganz passend. Mein Brett steht etwas weiter heraus als im Original, das ist aber so gewollt. Ich habe ja die Flugakkus von der Kabine aus reinzuschieben, und so sieht man die Akkus dann nicht so leicht, da sie vom Brett besser optisch verdeckt werden. Ist natürlich eine Menge Zeit und fummelei die da verschwindet, aber es lohnt sich auf alle Fälle. Durch die riesige Kabinenhaube sollte hier schon ein bischen auf die Optik geachtet werden, sonst siehts dann etwas "billig" aus.
Ich bin mit dem Resultat mehr als zufrieden, zumal es mein erster richtiger Cockpitausbau ist. Die Tankanzeige hinter dem Piloten und der Lautsprecher sind übrigens dem Original nachempfunden.

Gruß Markus
 
Freu :cool::cool:, morgen ist schönes Wetter angesagt, und da der Platz immer noch gesperrt ist, mach ich bei mir im Hof wenigstens mal einen "Rollout". Damit der Falke dann beim Erstflug auch gerade aus rollt. Ich werde ein paar hübsche Bildchen vom komplett aufgebauten Vogel machen und dann hier reinstellen. Hab jetzt noch eine Motorbremse gebaut, ich hoffe daß dann im Flug der Prop ganz zum Stillstand kommt. Sieht einfach besser aus für einen Motorsegler.

Gruß Markus
 
Hi Markus,
ganz viel Spaß bei den ersten Rollversuchen, das wird dein Vorfreude auf die ersten Flüge sicher nochmal steigern! Einen schönen Falken hast du gebaut!!!
Schöne Grüße
Martin
 
habe einen Rohbaufertigen hier bei mir.
Hätte auch den passenden Motor(Saito FG) 61 dazu,allerdings keinen Starter.Gibt es die Firma Fema noch?
Bin am überlegen den Rohbau sonst abzugeben.
Grüsse aus österreich
Siegfried
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Gib ihn nicht ab. Wirst es bereuen. Fema gibt es noch. Aber die machen keine Anlasser mehr.
Markus, ich wünsche dir schon jetzt einen genialen Erstflug. Ich brauche noch einige Zeit...

Gruß Mirko
 
hallo Mirko,
gibt es sonst noch einen Hersteller für Bordanlasser?
Sonst müsste ich ihn elektrisch machen,und das ist nicht wirklich meins,obwohl es sicher Sinnvoll wäre....
 
Meines Wissens nach gibt es für einige Benziner auch Anlasser. Die werden aber spezifisch für diese Motoren gefertigt. Einen Anbieter, der Anlasser für verschiedene Motoren anbietet, kenne ich nicht. Aber vielleicht gibt es noch wundersame Schubladen, wo sowas schlummert. Oder sogar Fema hat noch Einzelstücke im Lager... Da hilft nur fragen und suchen.
Aber so einen Rohbau nicht fertig zu machen, ist ja schon fast sündhaft. Da ist doch die meiste Arbeit getan und eine Ziellinie in Sicht. Ich wäre froh, schon so weit zu sein.

Gruß Mirko
 
hallo Mirko,
ja, der Rohbau ist fertig,das einfachste wäre natürlich elektrifizieren,da brauch ich keinen Anlasser,und die Antriebsakkus könnten vorne rein
 
Also, auf keinen Fall den Rohbau verkaufen!! Früher hatte ein Vereinskollege mal eine große ASK 14 mit ca. 4m, die war aber so schwach mit einem 4Takter (ich glaub so 15ccm) motorisiert, daß man sie werfen musste. Sie ist dann so mit gefühlten 1m/s gestiegen. Der hat dann in der Thermik einfach den Motor im Leerlauf weiterlaufen lassen, in größeren Höhen hört und sieht man das gar nicht mehr. Er hatte einen großen Tank drinn und im Leerlauf läuft so ein Motor ja fast ewig. Wenns dann nicht mehr so gut getragen hat, dann hat er in niedriger Höhe einfach wieder Gas gegeben und das Spielchen ging von vorne los. Das wäre zumindest auch eine Alternative für einen Verbrenner ohne Bordanlasser, wenn Du mit dem Elektro nicht so viel anfangen kannst. (großer Tank ist halt wichtig) Bei uns am Platz kann ich nur elektrisch fliegen. Da du ja den Motor schon hast, würde ich das durchaus in Erwägung ziehen, falls es mit einem Bordanlasser nicht klappt. Die alten Falken machen das übrigens im Original auch teilweise so mit dem Leerlauf, da ein ausgekühlter Motor immer spannend ist, beim Anlassen!

Also auf jeden Fall fertig bauen und fliegen, denn die meiste Arbeit ist schon erledigt.

Gruß Markus
 

J A N

User
Hallo zusammen,
Ich habe meinen 1:3 Falken ohne Anlasser betrieben. Wenn damit geschleppt wurde, blieb der Motor sowieso an. Wenn ich Lust auf Segelflug hatte , wurde der Motor oben ausgemacht. Vario an und Thermik suchen. Es ist ein Motosegler, den kann man problemlos auch wie jeden Segler mit Stör/Landeklappeneinsatz landen.
Wenn natürlich nach dem Absegeln ein Wiederaufstieg gewollt ist , braucht man den Anlasser, klar. Ist eine Einsatzfrage, ich habe ihn nicht vermisst...
Grüße
 
hast recht,ist natürlich eine Möglichkeit.
Welchen Motor hast Du eingebaut?Musste viel Blei unter die Motorhaube?
hab im Moment noch alle Möglichkeiten,der Sound vom FG 61 wäre natürlich super,andererseits würde ich bei Elektro wahrscheinlich ohne Blei auskommen denke ich....
 
Also, wie versprochen, hab ein paar Fotos gemacht. Es hat sich gezeigt, daß die Tragflächen den Schwerpunkt doch nach hinten verschieben, so ca. um 2cm. Hab jetzt noch 300gr Blei rein, bin jetzt also bei 17kg. Die Manövrierfähigkeit am Boden ist echt gewaltig, er dreht wirklich über die Flächenspitze, ich konnte zwischen den Garagen und den Autos problemlos umdrehen. Auch die Lichter von Unilight sind bei tageslicht super zu sehen.

Da freu ich mich auf den Erstflug
 

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