Suche Profil für großen Acro Segler....

Lunak

User
Hallo Seglergemeinde,

Ich bin auf der Suche nach dem Idealen Profil für einen Kunstflugsegler.

Die Eckdaten :

7,20m Spannweite, Wurzeltiefe ~67cm, Flächeninhalt 321dm², Flächenbelastung ~60-65g/dm², Wölbklappen.

Der Knackpunkt ist, das die Maschine trotz der geringen Flächenbelastung noch gut genug rennen muß um Wettbewerbstauglich zu sein.

Ich habe bereits mit Norbert Habe gesprochen, er empfiehlt das HN951 mit min.10 %
Der Fliegerland Fox hat (ich weiß es nicht genau) auch etwas in der Art.

Gedanken mach ich mir halt wegen den rund 20g/dm² weniger Flächenbelastung.

Um alle Möglichkeiten zu nutzen hab ich mir gedacht, ich frag hier auch mal nach....sozusagen "Brainstorming" :D

Gruß

Oli
 
7,20 m Spannweite ......

7,20 m Spannweite ......

Mein liieeber Scholli!!!!!!:D

Da brauchst Du als erstes kein Profil, sondern einen riieesen Keller und nen LKW ....:D :D am besten eine Tischlerei :D :D

......... und mit der geplanten geringen Flächenbelastung bei der Größe dürften F3B Modelle das Nachsehen haben in der Thermik ;) .... ist das möglich, so leicht zu bauen???

.......... schaust Du mal hier:


Toons


Da ist ein HQ 2,0 - 10 vom Hubert gewählt - scheint ja für große und schnelle Modelle ordentlich zu funktionieren!

Gruss Artur (ist nur neidisch, fliegt einen 2-m-Voltij....;) )
 
Hallo Oli,
ja wir haben ein Profil von Hern Habe rechnen lassen, das geht echt klasse und mit unserem 622cm Fox auch super im Kunstflug,
aber auch in der neuen Version noch leicht abgeändert um noch besseren Durchzug zu erhalten, Flächenbelastung 80g/dm², jetzt absolut perfekt !
Bei einem Modell deiner Größe und einer Flächenbelastung von 60 - 65 g/dm² dürfte es echt schwer sein das passende
für den Kunstflug zu finden. Bei Wölbklappen wird es auf ein dünnes HQ 1,0 rauslaufen, denke ich !
Viel Spass beim Bau des Modells M: 1:1,8 oder so ?
 
@ Artur: der Lkw ist bestellt, und der Keller wird gerade ausgehoben ;-))

@ Reiner: Die Maschine wird 1:2, aufgrund des großen Flächeninhalts ist die Profilauswahl echt nicht einfach. Die Wölbklappen sollten bei der Auswahl keine Rolle spielen. Die werden nicht aus thermischen Gründen eingebaut, sondern weils das Orginal halt hat.
Das Profil sollte halt möglichst wiederstandsarm sein, aber das habt ihr ja auch gerade hinter euch, gelle :-)
Ich hätte nie gedacht das man mal zuviel Flächeninhalt haben könnte....

Güssle

Oli
 
Hallo Oli,

da kommt ja in Re-zahlenbereiche der manntragenden :).

In der Tat hat man auf einmal andere Probleme. Reiners Vorschlag eines HQW 1,0 ist sicher o.k. Bei dem 2005er Programm sind ja eh mehr Figuren negativ gefogen worden als positiv. Da barcht man eigentlich keine Wölbung ;)

Das Hn951 mit 11% Wölbung läuft auch sehr ordentlich. Interessant könnte ein Ausflug in die Welt der Pylonprofile sein. Die reizen die laminaren Laufstrecken weit mehr aus als die übrigen, da sie eben auch höhere Re-zahlen ausfliegen. ein RK40 mit 10% und 1,2% Wölbung sieht in XFoil z.B. sehr vielversprechend aus.

Wie wirst Du bauen? Formen scheiden ja wohl aus.

Hans
 
Lunak 1:2

Lunak 1:2

Hi Oli,

da Du den Maßstab ja bereits veraten hast wird meine Annahme bekäftigt:

Lunak in 1:2 unter 25 kg?
Die Spannweite,Flächentiefe undFlächeninhalt kommen mir irgendwie geläufig vor.
:rolleyes:
 
Hans Rupp schrieb:
Das Hn951 mit 11% Wölbung läuft auch sehr ordentlich.

Muss natürlich 1% Wölbung heißen.

Das Problem ist, dass sich bei größeren Wölbungen bei den meisten Profilen das untere Laminardelleneck der Polare nach oben verschiebt. Hiergegen hilft entwölben.

Wer die Profilserie von Siggi in der Aufwind verfolgt hat, weiß dass man bei diesen hohen Re-Zahlen etwas mit der Dicken- und moderat mit Wölbungsrücklagen spielen kann um die laminare Lauflänge zu erhöhen. Das kostet zwar Maximalauftrieb, aber das wird nicht Deine Sorge sein. Die niedrige Flächenbelastung macht das mehr als Wett. Deshalb kann man eben sich bei den Pylonprofilen umsehen, die schon mit hohen Wölbungs- und Dickenrücklagen designed sind.

Auf die Bauweise bin ich gespannt.

Hans
 
Lunak 1:2

Lunak 1:2

Hallo Oli,

das hört sich nach Ralf Jüde an.
Will der die Maschine in dem Maßstab aus GFK jetzt bauen?

Gruß
Helmut
 
Wettbewerbstauglich???

Wettbewerbstauglich???

Hallo Zusammen,

das hört sich alles sehr gut an aber Wettbewerbstauglich heißt ganz
klar für mich max. 19,999Kg oder verstehe ich hier etwas falsch ?

Bei dieser Grössen einen vernümpftigen Durchzug hinzubekommen
der bei einem Bruckmann Swift 1:2,2 mithalten kann ist meiner
Ansicht nach unmöglich.

MfG Nici
 
Hallo,

gegen den Bruckmann-Swift mit 20kg wirds nicht klappen. Aber es muss ja "nur" ausreichend Durchzug da sein. Und ein bisschen was geht immer, wie ein XFoil-Vergleich des SD6060 gehen ein RK40 10% und 1,2% gewölbt verpricht:

lunak-polaren.gif

Kleiner wäre hilfreich, aber wohl nicht gewollt.

Hans
 
Hallo möchte mich meinem Vorredner Nici anschließen,
für den Wettbewerb fast nicht zu schaffen.

Nur ein Schreibfehler hast du Nici, er wird nicht den Durchzug von
unserem Fox haben, mit dem Bruckmann Swift könnte er unter großen
Anstrengungen noch mithalten, grins !!!
 
Hallo Reiner,

das war kein Schreibfehler.
Es wäre möglich das Euer Fox mehr Durchzug hat wie ein Bruckmann Swift
aber dann ist noch keiner das Ding richtig geflogen.
Wenn ich sehe wie Markus Böhm mit dem grossen Swift zaubert, kann man das nicht übertreffen.
Hast Du Ihn in Friedrichshafen fliegen gesehen ? Da konnte man sehen welches
Potential in dem Flieger steckt.

MfG Nici
 
Hallo Hans,

was ist denn mit dem SD6062 ?
Das ist auf einigen kleineren Kunstfugsegler bei uns drauf.
Swift 4,7m Fox 5m usw.. geht auch sehr gut.

MfG Nici
 
da hab ich ja was losgetreten :-)

@ Sebastian und Helmut : die Fakten habens verraten :-) Da Ralf nicht so der Interneter ist, hab ich mich mal auf die Suche gemacht....
Natürlich in voll GFK, aber erstmal nur als "Experimental" Das heiß auch, das dauert noch. Frühestens in 1-2 Jahren.

Wettbewerbstauglich heißt natürlich nicht das die Maschine in direkter Konkurenz zu den bisher verfügbaren Maschinen besser sein soll. Sie soll halt nur nicht sooo weit weg sein davon.
Es soll in erster Linie eine schöne Maschine werden, mit der man möglichst auch noch im Wettbewerb mitfliegen kann, also das Programm durchbekommt ohne immer die letzten zwei Figuren zu streichen.
Das wird sowieso kein Flieger mit dem sich die Herren von den vorderen Rängen abgeben würden, das ist klar. Aber eine Schönheit wirds allemal :D

@ Hans: Die Idee mit dem RK klingt interessant, kann man da auch mal ein vergleich mit dem HN951 machen, vielleicht auch mit weniger Dicke (so 9,5 %) Laut Hr.Habe, ist 10 % das zwar das Minimum, wegen laminardelle und Gutmütigkeit. Aber als Acro-Segler ist die Gutmütigkeit nicht das wichtigste. Bei der geringen Flächenbelastung wirds denke ich sowieso gutmütig.
Also heißts Wiederstand reduzieren so weit wies geht

@ Reiner : Keine Sorge. Das ist wie bei der Formel 1. Die Top Teams fahren zwar um den Sieg, aber was wäre das ganze mit nur 6 Autos auf der Strecke. Also werden auch Teams gebraucht die von vornerein wissen das sie nie nen Titel holen. Du darfst dich also weiterhin exclusiv mit den Bruckman Geräten messen :D

Gruß

Oli
 
Hallo Oli,
da kann ich ja wieder beruhigt schlafen, danke dafür

Nici,
es reisen sich nicht alle Spitzen-Piloten um eine neues Modell auf dem Markt, auch wenn
die Daten deutlich für sich sprechen, das kannst du mir glauben, das Potential ist da ich bin mir sehr sicher wenn ein
Markus Böhm oder Kollegen unseren Fox fliegen würden würdest du anders darüber denken, aber wir werden
sehen was die Zukunft noch so bringt !!!
 
Hallo Oli,

das HN951 geht entwölbt auch etwas dünner, kann naber kritisch werden. Ein halbes Proznet macht da aber nicht diwe Welt. Bei 10% ist es etwa auf dem Niveau des SD6060 bei den hohen Re-Zahlen, aber liegt auf einem anderen Rechner im Büro. Bei der Geometrie sollte man wegen der "Gutmütigkeit" eh über einen leichten Strak nachdenken.

Beim Widerstand sollte man immer Profile ähnlicher Dicke vergleichen und dann das Moment nicht vergessen. Das ist nämlich beim RK40 auch schön niedrig.

Das SD6062 sehe ich mir dem Zusammenhang auch mal an. Wird aber an das RK40 auch nicht rankommen.

Pylon rulez :D

Hans
 
Rk 40 ???

Rk 40 ???

Hallo!

Scheint ja ernst zu werden ;) - na denne:


Habe auch mal das RK 40 genommen (finde ich auch für DS sehr interessant), auf 9 % Dicke bei 1,5 % Wölbung verändert;auch mal flaps leicht ausschlagen lassen bei RE 2 Mio - reagiert recht ordentlich auf flaps, oder?

Referenzprofil ist das HN 951 auf 9 % Dicke reduziert (Wölbung 1,85 % unverändert).



Neu2-HN-951-Mod_p01.png




Hier eine Abbildung des RK 40, geändert auf 9 % Dicke und 1,5 % Wölbung; ließe sich durch die recht dicke Endleiste leicht bauen, passen auch gut Servos hinein. Es ist auch ein weiter Bereich großen Abstandes zwischen Ober- und Unterschale für Rovings/Gelege vorhanden.



Profil_ RK40_9,00_1,5_p01.png



Alles schön und gut - hat nur nie jemand ausprobiert, oder? :(
In welchem Rezahlbereich soll das Modell fliegen?

Gruss Artur
 
Also ich fliege auch meinem Swift ein S6062 (kein SD) und das geht denke ich dang gut :-). Sogar aufm Rücken :-D Konnte man ja auf der DM sehen. (Fliegt sogar mit ausgefallenem HF Modul) :-(

Ich denke das viele Modell in der Größe um ca 6 meter hart an der Grenze sind. Habe schon mit ein paar leuten die 6 Meter Flieger fliegen gesprochen und ALLE haben gesagt das die ca 20 Kg fast zu wenig sind.

Aber es kommt auch drauf an was man fliegen will, Sport- oder Internationale.
Mein Swift war mit 12.8 Kg ausreichend für die Sportklasse, bei der Internationalen können es dann auch gerne 14Kg bis 15Kg sein.

Viel spaß noch bei der Profilsuche :-)


@Lunak sieht man dich dann auch auf der DM oder in Holland?


Gruß

Patrick
 
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