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Test & Demo Weekend in Wörgl-Kundl

Ein Test- & Demo-Wochenende am Modellflugplatz Wörgl-Kundl

Teil 1


Hendrik Schneider​

Am 2. und 3. Juli fand in Wörgl-Kundl das Test- & Demo-Weekend mit namhaften Herstellern und Piloten statt. Nach einer Pause von neun Jahren versprach die Neuauflage mehr als nur eine Flugshow:


GH_Cmelak.jpg"Der Modellfliegerclub Wörgl-Kundl möchte den Modellfliegern und Hobbypiloten einen Überblick über die Modellneuheiten der laufenden Saison bieten. Darüber hinaus werden den Interessierten auch Klassiker der Lüfte nicht nur am Boden vorgestellt. Durch die Zusammenarbeit mit Herstellern, Distributoren und Händlern wird es für viele die Möglichkeit geben, selbst einige Modelle im Lehrer–Schülerbetrieb zu fliegen. Diese Vorführungen sollen auch die Möglichkeit bieten, direkt mit den Piloten, Herstellern und Händlern am Platz in Kontakt zu kommen. Die Piloten und Vertreter der Firmen werden sehr gerne Antworten auf die Fragen der Besucher geben. Alle Firmen werden Ihre Produkte im Zuschauerbereich präsentieren."


Andi.jpgLeider hat die Wettervorhersage recht durchwachsene Bedingungen angekündigt. Hohe Regenwahrscheinlichkeit, tief hängende Wolken und die Frage, ob sich die Anreise lohnen würde haben, haben wohl einige potentielle Besucher abgeschreckt. Die Veranstalter haben sich davon nicht beeindrucken lassen und das Wetter wurde viel besser als von den meisten Vorhersagen angekündigt. So konnte vor den malerischen Bergen des Inntals eine sehr gut besetzte und routiniert präsentierte Flugshow gezeigt werden. Einige Bilder der anschließenden Galerie zeigen, wie gut die Modelle vor diesem Hintergrund aussahen.

Der Samstagabend trat in Konkurrenz zum EM-Fußballspiel. Die Piloten wurden jedoch mit Fernsehempfang versorgt und das Publikum, das am Platz geblieben ist, konnte eine imposante Nachtflugveranstaltung samt Feuerwerk bestaunen. Diese hat beeindruckende Bilder geliefert.

Jet_auf_VectorStrahl.jpgVerschiedene Bilder verdeutlichen, dass das Nachwuchsproblem im Modellbau und Modellflug möglicherweise in der Breite besteht, aber sicher nicht in der Spitze. Der jüngste Teampilot zählte mal gerade 15 Lenze, andere Showpiloten waren auch nicht viel älter.

Die sehr gute Idee, Modellflug in einem "Test- & Demo-Weekend" begreifbar zu machen, hat sich allerdings schwer getan, das zu halten, was sie versprochen hat. Dies lag einerseits daran, dass nur wenig fachfremdes Publikum anwesend war, und andererseits daran, dass neben der imposanten Ultimate im Red Bull-Design mit 2,7 m Spannweite, die Schaummodelle der Rudi_Freudenthaler_Surprise18.jpgFirmen Multiplex und Horizon leider wenig beeindrucken konnten. Diese waren hauptsächlich durch die Innsbrucker Modellbau Sporer und durch HEPF-Modellbau vertreten und konnten Interessierten mit Rat zur Seite stehen. Gut angenommen wurde die Präsentation der Opale-Schirme. Ansonsten gab es wenig Anfassprogramm für Neulinge.

Einige Hersteller haben an ihren Ständen und in der Luft ihre Modelle gezeigt. Beispielsweise Multiplex, Horizon Hobby, Opale Paramodels oder Tangent mit ihren eleganten Seglern. Rudi Freudenthaler hat seine Surprise 18 gezeigt und diese in bester Hotlinermanier vorgeflogen. Leider gibt es davon kein Bild: Einfach zu schnell.

Beeindruckend waren auch die Modelle, die in Handarbeit und als Einzelstücke entstehen. Beispielhaft hierfür sind die beiden von Gottfried Hirscher gezeigten Modelle: Eine Z137 T turbo Cmelak und die Hirscher 400R².


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