TM 350/20 oder 350/28

Hi LRK Profis !

Was für eine Statorlänge würdet Ihr mir in einem 4kg Segler empfehlen ? Soll ich den 20er oder doch besser den 28er nehmen. 14 Poler scheint klar zu sein, aber wieviele Windungen ? 14 ? Ach ja: 10 Zellen sind gesetzt.

Danke + Grüße Helmut
 
Hallo Helmut,

mit welcher Luftschraube/Stromaufnahme planst du?
 
Hi !

Mei, der Segler ist eine ASH also keine Freudenthaler 17x17 oder so :D

Allerdings habe ich schon an eine 17er, sagen wir 17x9 gedacht. Gilt doch auch im LRK Bereich, dass man möglichst große LS nehmen soll, oder ?

Und Leistung ? Ich würde sagen 360W Wellenleistung (90Watt pro kg). Hier fängt jetzt das Problem schon an, weil ich nicht genau weiß, wo die LRKs im Wirkungsgrad so liegen. Bei Innenläufer mit Getriebe würde ich sagen 450W Akku, bei ~11V (10Z) läuft das auf einen Strom von gut 40Amps hinaus.Die 17x9 zieht 360W bei ca. 5100 1/min.

Grüße Helmut

[ 22. Februar 2004, 16:04: Beitrag editiert von: TurboSchroegi ]
 
Hallo,

einen 350/28/13 sollte mit der 17x9 bei 10 Zellen ca. 35 amp ziehen und so um die 5000U/Min. drehen.
Der 20 er Stator ist etwas klein. Der Strom wird sonst zu groß.
Eine 18x8 wäre auch noch denkbar.

[ 22. Februar 2004, 16:14: Beitrag editiert von: Gerhard Würtz ]
 
Hallo Helmut

350/20 ist durchaus fuer 450W Pin gut (10 Zellen 40A). Natuerlich der neue 350/28

siehe www.torcman.de > Triton

ist einiges mehr faehig :)

Die genaue Anpassung an einer LS kannst Du Dir auf der HP unter

Akkus/Luftschrauben

anschauen.
 
Hi Folks, hi Peter !

Danke für die Antworten. ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob der 20er Stator nicht sogar eine glatte Fehlanpassung ist. Dieses Diagram habe ich gefunden und es verwirrt mich:



Ich denke bei 10 Zellen und 4 kg müssen da einfach gut 40 Amps durch, sonst ist die Fuhre untermotorisiert. Beim 20er bin ich da offensichtlich schon bei 75% eta unten. Wenn ich das berücksichtige und in den TM Konfigurator eingebe, dann komme ich auf ca. 485W in bei 48 Amps :eek: Andererseits ist mir das mit dem Konfigurator auch nicht sooo klar, denn wenn ich ein 28er Paket eintrage, ändert sich in den Werten die der "Anwender" sieht nix.

:confused: :confused:

DAnke + Grüße Helmut
 
Hallo Helmut,

ich weiss, dass ich für die jetzt folgende Aussage vermutlich Prügel beziehen werde. Bei Strömen von 40+X Ampere würde ich zu einem Innenläufer greifen. Die mir bekannten Vergleiche zeigen, dass sich bei höheren Strömen der Wirkungsgrad zu gunsten des Innenläufers verschiebt.

Ich hatte extra nachgefragt weil ich mir bei den Eckdaten (10 Zellen, 4 KG) schon gedacht hatte, dass es auf einen Strom von mindestens 40 A herausläuft.

Falls du doch zum LRK tendierst würde ich dir zum 28er Stator raten. Mein 350/20 er mit 14 Polen und 14,5 Windungen liegt mit einer 14*9 und 55er Mittelteil bei 37 A.
 
Hi Folks !

Kennt jemand ein Digagram äquivalent dem obigen für einen LRK 350/28 ? Würde mich sehr interessieren ? Auf der TM Homepage habe ich leider nix gefunden. Peter ?

Danke + Grüße Helmut
 
Beinecke ASW27 3,4m / 4kg mit 10 Zellen 4/5 flight pushed, 14x9,5, Flyware 350-20-15,5, steigen mit 4-4,5m/s, Mittelteil 38mm
10,75V/34A/6230rpm



[ 03. März 2004, 23:37: Beitrag editiert von: Robert G. ]
 
Hi Robert !

Danke für das tolle Posting! Sehr interessant. Hier ist aber genau der Punkt wo ich ein Problem habe: Eine 14er LS an einem 38 Mittelstück mit 6200 1/min ? Ich frage mich was wollt Ihr alle mit so kleinen Luftschrauben und so hohen Drehzahlen ? Für Seglersteigflug ist doch Schub mit wirkungsgradhohen LS angesagt. Eine 17er ACC bei ca. 5000 1/min, dass is es doch für Segler, oder ?

Schön langsam glaube ich echt, ich bin der volle Anti-LRK-Typ. Sagt mir irgendwie überhaupt nicht zu. Möglicherweise hat's mir nur niemand bisher g'scheit erklärt. :(

Grüße Helmut
 
Moin!
Ich fliege einen Torcman 350-20-14pol 14W mit einer 15x8 in einem 3,6kg-Segler, Strom 43A.
Problematisch ist lediglich der Handstart bei dem Gewwicht, es geht aber noch ganz gut, da der Motor gut Kraft hat.
Zum Motor: Im Segler macht ein LRK durchaus Sinn, auch für höhere Ströme. Der Motor wird nicht warm, da die Einschaltzeit eher gering ist und nur für den Steigflug benötigt wird. Der Wirkungsgrad ist da sicher noch ok und bestimmt nicht viel schlechter als bei einem Innenläufer mit Getriebe. Zudem hat der LRK einen deutlichen Preisvorteil. Gute Getriebe kosten auch um die 100EUR und schlechte haben einen schlechteren Wirkungsgrad. Dann kann man auch gleich den LRK nehmen, wenn man meint, dass dieser 5% schlechter im Eta liegt.
Die Strahlgeschwindigkeit tut meinem Segler übrigens ganz gut. Damit ist ein flotter Steigflug möglich, was die Kiste bei dem Gewicht auch ganz gerne mag.
Bei einem Thermikschleicher würde ich auch auf 17 Zoll gehen, ist aber nicht bei jedem Modell zwingend notwendig.
Wenn's günstig mit einem LRK (annähernd geräuschlos) geht, warum dann einen Innenläufer mit Getriebe? Wegen vielleicht 5% mehr Eta?? In einem Segler?? Macht m.E. nicht wirklich viel Sinn... Entweder ich hab' Thermik, dann kommt's auf 10sec. Motorlaufzeit auch nicht an, oder ich bleibe mit dem Segler am Boden.

Schließe mich demnach Peter an. Für 4kg sollte ein 350/20 noch gehen. 350/28 ist natürlich besser, aber vielleicht sind für den Preisunterschied auch leichtere Zellen noch drin und zwei Zellen mehr??

Gruss
Heiko
 
Hallo Helmut,

Schön langsam glaube ich echt, ich bin der volle Anti-LRK-Typ. Sagt mir irgendwie überhaupt nicht zu. Möglicherweise hat's mir nur niemand bisher g'scheit erklärt.
Das liegt aber oft an der Tatsache, dass die LRK falsch eingestzt werden. Wenn ich lese, dass ein Motor mit viel Zellen betrieben wird damit er hoch dreht um ihn dann mit einer zu großen Latte wieder abzuwürgen und sich dann über das schlechte ETA zu beschweren, dann muß man sich wirklich manchmal fragen ob solche Zeitgenossen nicht doch lieber bei den Verbrennern geblieben wären. Der LRK ist doch geradezu ideal für große und langsam laufende Latten gebaut. Man muß nicht mit x Zellen arbeiten um einen vernüftigen Wirkungsgrad zu erzielen. Viele glauben oder trauen dem Frieden nicht, wenn die Latte nicht hoch dreht (rein subjektiv).
Ich setzte meine LRK bei wenig Zellen und der größtmöglichen Latte ein und bin bisher immer gut gefahren (geflogen natürlich). Möglicherweise liegt es aber auch am Alter, dass man ruhiger wird und mit den Drehzahlhektikern nicht mehr mithalten will oder kann. :D :D
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
also ich habe einen lrk 345-25-16wd (2x0,7)
dieser dreht mit 14 zellen 3300 p+m eine
17x9 (45mm mittelst.)mit ~5800U/min bei 43 amp.
---im motorflieger/dauerlast-mittelwarm---
eine 17x9 3blatt (50mm mittelst.)mit ~4800 bis
4900U/min .ca 60amp.etwas wärmer
--
d.h.LRK's stehen in nichts nach,sie müßen nur
optimal angepaßt werden.

mfg.:andreas
 
Bei zu wenig Strahlgeschwindigkeit nützt der größte Schub nichts. Die ASW27 hat eine Flächenbelastung von 75g/dm², was bei einer Spannweite von 3,4m schon eine höhere Grundgeschwindigkeit zur Folge hat.
 
Hi !

@Andreas: Das sieht ja schon mal deutlich besser aus ! Das sind schon eher Werte die mir zusagen (2-Blatt, 3-Blatt habe ich keine Ahnung). Das ist im Grunde genau das, wass ich mir so für 4kg vorstelle. Der Motor ist aber auch schon ein ganz schöner Brocken.

Ich habe in einem anderen, knapp 4kg Modell einen FUN 500/27/5.2 auch mit einer 17x9, Drehzahl weiß ich nicht genau aus'm Stegreif (irgendwo zw. 4500~5000 wahrscheinlich) bei gut 45 Amps Standstrom aber halt nur an 10 Zellen - das ist gewichtsmäßig schon nochmal ws anderes.

Grundsätzlich stimme ich Euch aber zu, wenn Ihr sagt: Segler + Termik ==> obenbleiben und vergiss' 5% Eta hin oder her bzw. Segler + keine Thermik ==> vergiss es überhaupt.

Was auf jeden Fall für LRKs spricht ist der Preis, keine Frage.

Grüße Helmut
 
Innenläufer mit Getriebe gibt's natürlich genug...

Was auch gut geht: Mega 22/20/2 mit 5:1, 17x9 bei 45A und ~4800rpm an 10 Zellen. Das 5:1 gibt's von Plettenberg, siehe auch meine HP ->Wildstyle. Antriebsgewicht ~230g. Preis mit Getriebe unter 200EUR.

Gruss
Heiko
 

wadl

User
Hallo alle miteinander,

dir Heiko möchte ich sagen, bin vollkommen deiner Meinung. Ein Segler der schnell steigt mit ein bisschen weniger Wirkungsgrad macht sehr viel Spaß und hat was. Auch der Handstart aus der Ebene ist damit problemlos.
Zu dir Helmut, ich würde dir auf alle Fälle den LRK 345-20-13 empfehlen und eine 14x9,5" Latte. Mit 12 Zellen zieht der locker noch 4kg Segler hoch. In nicht mal 30 Sekunden bist du da auf 150m. Da du aber 10 Zellen als gegeben siehst und große Luftschrauben haben willst, habe ich mal den LRK 345-25-13 mit einer 17x11" Latte laufen lassen. Dabei bekam ich 38 Amper bei knapp 4500 U/min heraus. Das wird dir wohl eher zusagen. Wirkungsgrad ist hierbei natürlich super. Da wird der Motor nicht mal lauwarm.
Als Alternative könnte man natürlich auch 12 Zellen verwenden und eine 17x9".

Gruss
Christian
http://home.arcor.de/wadlpower/
 

Andreas Maier

Moderator
Teammitglied
@-helmut(turbo Schroegi): was heißt brocken?
unter 230 gr. das motörchen.
und seglerschlepp ist auch drinnen. :))
wenn du nun einen 20er nimmst wirds noch leichter.
für 10 zellen würde ich mich mit knapp 50 amp
festlegen.
wie sieht es mit dem SP aus? dementsprechend
großer motor(mit reserven für nächstes modell),
oder den leichteren 20er(welcher noch reicht-
-doppelt wickeln + dünne bleche!! dann bleibt
er COOL ).
beispiel:350-20-15WD, (2x0,75/0,8)
ca 5500U/min , 47 amp , 11,5 volt

mfg.:andreas

[ 05. März 2004, 20:19: Beitrag editiert von: elo-gustel ]
 

Snoopy

User
Also ich würde für 4kg auf keinen Fall einen 20mm Stator nehmen. Bei dem Gewicht spielt es wirklich keine Rolle, ob der Motor 50g mehr oder weniger wiegt. Der Unterschied zwischen 14" und 17" Luftschraube ist dagegen nicht zu vernachlässigen.

Mit 10 Zellen und 50A ist ein 20mm Stator für meinen Geschmack jenseits von gut und böse. Wenn man mal die MEssungen vom Torcman 350-20-14 bei 10V extrapoliert wird er bei 50A ca. 70% eta haben, der 15 Winder hat mehr Ri und schneidet demnach bestimmt nicht besser ab.
Eines sollte man bei der Dimensionierung von Motoren nicht vernachlässigen, die Kapazität unserer Akkus wird sich in den nächsten Jahren vervielfachen. Ein unterdimensionierter und überlasteter Motor der heute schon grenzwertig ausgelegt ist kann mit noch mehr Kapazität nur verglühen.

[ 05. März 2004, 21:54: Beitrag editiert von: Snoopy ]
 
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