Welcher Hersteller?

Nokia 27.12.10 037.jpg

Weiss jemand, welcher Hersteller sich hinter diesen Kürzeln verbirgt?

Es handelt sich um eine Seglerfläche aus Rohacell, die mit Glasgewebe überzogen ist. Das Profil dürfte ein Naca 6409 sein.
 
Hallo,

Rohazellflügel mit buntem Papier und Epoxi überzogen hat in den 70-iger Jahren ein Hersteller nähe Traunstein gemacht. Der Segler hieß "Olymp".
Hersteller war ein gewisser Herr Checzkowitz ( ich kann nicht sagen ob der Name richtig geschrieben ist).
Seglerhatte 260-300cm Spannweite. Die Flächen wurden in der Form gepresst.

War ein super Segler.

Gruß Christian
 

hastf1b

User
Hatten wir diese Frage nicht schon einmal?
Das Bild + Logo kommt mir bekannt vor.

Gruß Heinz
 

guckux

Vereinsmitglied, Seniorenbeauftragter
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Hallo,

Rohazellflügel mit buntem Papier und Epoxi überzogen hat in den 70-iger Jahren ein Hersteller nähe Traunstein gemacht. Der Segler hieß "Olymp".
Hersteller war ein gewisser Herr Checzkowitz ( ich kann nicht sagen ob der Name richtig geschrieben ist).
Danke Christian für die Information aus einem fernen Jahrzehnt. Ich denke die Konstruktion stammt von Gerorg Friedrich. In dessen Programm war auch lange der Olymp, allerdings wohl nie mit Rohacellfläche, obwohl er in den 70ern eine kleine Broschüre über die Verarbeitung dieses Werkstoffs verfasst hat. Das Logo und das Kürzel passte aber nicht zu ihm. Meinen Segler kannst Du übrigens im Wiki unter den Namen Super-Olymp sehen. Guckux hat den Link in seinem Posting. Ich dachte auch lange, es sei ein Olymp-Rumpf, bis ich einen solchen gesehen habe. Die Kabinenhaubenform ist eine andere. Ich denke mittlerweile mein Rumpf ist eher ein Inka-Rumpf von Georg Friedrich.
War ein super Segler.
Bei leichten Bedingungen im Steigen kaum zu schlagen. Du darfst ihn nur nicht schnell machen oder auf einem Big-Lift Huckepack mitfliegen. Bei Retro 2011 hätte er dabei fast die Ohren angelegt:D Die verbaute Flächenverwindung ist übrigens von mäßiger Wirkung aber besser als gar keine Steuerung über die Längsachse bei knapp 3 Meter Spannweite. Bei meiner 2-achs gesteuerten großen ASW 17 von Carrera muss ich immer heute schon überlegen, wo ich morgen hinfliege:)
 

guckux

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Guckux

Danke Christian für die Information aus einem fernen Jahrzehnt. Ich denke die Konstruktion stammt von Gerorg Friedrich. In dessen Programm war auch lange der Olymp, allerdings wohl nie mit Rohacellfläche, obwohl er in den 70ern eine kleine Broschüre über die Verarbeitung dieses Werkstoffs verfasst hat.
Ah - es klärt sich für mich eine Frage - wird hier ein Modell als "Olymp" und als "Super-Olymp" benamt? Wohl nicht - denn hier ich lese gerade eine Anzeige von Georg Friedrich aus dem Jahre 1973.

Erfolgsmodell der GF-Serie
"OLYMP"
Eines der erfolgreichsten Hochleistungs-Segelflugmodelle der Jahre 1972/73. Jetzt als "Fast"-Fertigmodell lieferbar. Der Bausatz enthält: Nahtlos geblasenen Epoxydharz-Rumpf, Epoxydharz-Fertigflächen (Profil E 385 mod.), Rohacell (c)- Höhen- und Seitenleitwerk sowie Umlenkhebel. Blockpreis nur DM 245.-. - Für Rumpf mit eingebauten Spanten und Flächenbefestigungen DM 15.- Aufschlag.

darunter:

Epoxydharz-Tragflächen
(Bundespatent angemeldet). Beste Verarbeitung, sehr stabil. Spannweite 2940mm; Gewicht ca 550gr; Profil E385 mod.
Passend für "Olymp", "Kaiseradler" und "Aurelia" sowie alle Modelle mit 2800-3000mm Spannweite. DM 155,50.

ich frage mich gerade, warum wurde der Super-Olymp als Experimentalmodell mit kategorisiert?
 
Hallo,

könnten wir diesen Thread vielleicht umbenennen in ... keine Ahnung - Georg Friedrich Epoxy-Flieger ... und versuchen, die Unterschiede nochmal zu verdeutlichen? (Und das Wiki entsprechend anzupassen)

Ich persönlich habe einen Inka, der auch über die Epoxy-Flächen-verfügt - im Bauplan sind interessanterweise noch einige ander Flügelprofile "empfohlen", in der Richtung von "wenn Ihr selbst noch eine Rippenfläche für den Inka bauen wollt - hier sind meine Vorschläge".
Auf den ersten Blick (RC-Wiki) würde ich behaupten, die Flächen sind die gleichen wie beim Super-Olymp - die Flächendrehen finde ich interessant "Dread" läßt grüßen ... gibt's davon vielleicht eine Detailfoto? Airfish schreibt ja, daß sie nich so ganz wirkungsvoll ist.
(Selbiges kann ich übrigens auch über das (eigentlich recht große) SR des Inka bei "etwas mehr Wind" berichten ...

(1968 - Kaiseradler, wohl offiziell noch nicht mit den Epoxy-Flächen zu bekommen) (vth-Plan verfügbar)
1971 - Olymp (vth-Plan verfügbar)
1973 - Aurelia (vth-Plan verfügbar)
1974 - Inka
19?? - Super-Olymp
 
GFk flügel von Georg Friedrich

GFk flügel von Georg Friedrich

Hallo
Die ähra der GFK -Modelle begann mit den Modell" URANUS "damals mit Epoxy-Rumpf,andere Hersteller hatten nur Polyester-Rümpfe.
Die Epoxy-Rümpfe stellte damals die Skifabrik Holzner in Moosen bei Erding her unteranderem die modelle URANUS ,KAISERADLER;TWEETY ;PHANTOM ein Motormodell ;AZUR ein Motormodell usw.und von einem Vereinskollegen die modelle ED-67 ,Pirat ein Motormodell.
Der Flügel wurde von meinen Vater Georg Friedrich (erfunden )und von besagten Herrn Ceckowitsch hergestellt,und von GF-Modelle vertrieben.
Der Olymp wurde nach einigen Modifikationen ca 1973 -74 zum Super Olymp.
Der OLymp ist meines wissens somit das erste" GFK Segelflugmodell " der Welt ,was meinen Vater damals nicht klar war !!!
Rumpf aus Epoxy,Flächen Rohacellkern mit epoxy überzogen ,Seiten- und Höhenleitwerk aus Rohacell wurde mit bespannpapier und verdünnten weißleim bespannt.
Später stellte auch die Firma Holzner Fächen aus GFK-Rohacell her .die Flächen von Ceckowitsch hatten E-385 ,die von Holzner E-387 und waren schon eingefärbt und nicht mehr mit Bespannpapier als Farbgebung
Der erfolg des Olymps lies dann den INKA entstehen um eine annäherung eines Modells an die ECHTEN (ASW,KA 8,Cirrus usw. )zu erreichen .
Der INKA ist somit der vorläufer der heutigen Modellvielfallt in richtung Scale -Segler.
In den Jahren 1974 -1978 war Gf- Modelle der einzige mir bekannte Hersteller und Versender von GFK Modellen ,Lizenzstreitereien und nicht eingehaltene lieferungen, versprechungen von Zulieferer,usw führten dazu das mein Vater ca.1978 die Firma GF-Modelle an die Firma Bauer Modellversand verkaufte.
Als mein Vater jetzt im Februar 2012 verstarb ,fand ich noch Unterlagen die einen Rechtsstreit aus den Jahr 2009-2010 mit der Firma LENGER-Modellbau zu "gunsten meines Vaters" in bezug auf den OPLYMP enhält,darin wurde der Firma Lenger eine "Lizenzstrafenzahlung"von paar tausend Euro auferlegt wegen der verwendung des namens "OLYMP"und das wird ihr weiterhin untersagt .
Es freut mich das es immer noch soviel GF-Modelle gibt, ich werde vielleicht mal einen GF-Gedächtnis-Wettbewerb veranstalten nur mit Olymp und co.
2016 ,2017 wäre ein Datum ,da jähren sich die Rekordflüge meines Vaters zum 50. mal.
An Alle FAN `S von GF-Modellen eine Lieben Gruß aus unseren schönen ERDING
SERVUS
 
keine Ahnung - Georg Friedrich Epoxy-Flieger

keine Ahnung - Georg Friedrich Epoxy-Flieger

Hier ist eine Inka hab leider kein besseres Bild war aber schones Modell , es hatte 2,8 oder sogar 3m SW und nur Seite /Hoehe =2 kanal.

Ich kann micht nicht erinneren ob es einem Crash erlag oder ob ich es weiterverkauft habe nach QR umstieg da es recht behaebig um die Laengsachse war .

War damals (1978) 16 /17, was leicht an der Moped jacke auszumachen ist.


Gruss
Thomas
 

Anhänge

Hallo "Schorsch",

vielen Dank für Deine Interessanten Ausführungen!

> Der OLymp ist meines wissens somit das erste" GFK Segelflugmodell " ...
Jetzt wissen wir auch endlich die echte Bedeutung ... GeorgFriedrichKonstruktion :-)

> GF-Gedächtnis-Wettbewerb
Wäre bestimmt interessant ...


Hallo Thomas,
> ... recht behaebig um die Laengsachse war .
Das nenne ich fast ein Understatement :-) ... besonders bei etwas Wind fragt man sich oft, ob das SR ausgefallen ist ...

Gruß,
Markus
 
Danke, Dieter!

(steht damit auch weiterhin auf meiner Liste :-))

P.S.: Hatte ich schon erwähnt, wie ge** ich unsere schönen alten Holzschubstangen finde? Habe ich schon ein paar Mal ungläugbige Blicke von jüngeren Zeitgenossen am Hang gesehen, wenn ich den Amigo II oder den PB51 mal "auf" hatte *g*.

Gruß,
Markus
 
Hallo Markus,

könnten wir diesen Thread vielleicht umbenennen in ... keine Ahnung - Georg Friedrich Epoxy-Flieger ... und versuchen, die Unterschiede nochmal zu verdeutlichen? (Und das Wiki entsprechend anzupassen)
Genau!

;-)

Ich persönlich habe einen Inka, [..]
Hast Du von dem ein paar Bilder, speziell vom Rumpf? Oder könntest vielleicht welche machen? Wenn ich mir die kleinen, grob gerasterten Bilder der alten Modellhefte zu Gemüte führe, dazu das von Thomas "wakuman" und das von Dieter "airfish27" in der Wiki, denke ich, daß Thomas und Dieter beide eine Inka haben, die sich doch nicht so ganz mit den Anzeigen in Deckung bringen lässt. Wobei die Anzeigen jetzt nur Erinnerung in meinem Kopf sind und dort nicht wie "Kaiseradler" ausschauen. Auch das Bild aus dem VTH-Bauplandienst hilt nicht wirklich.

servus,
Patrick
 
.. und als ein Jahr vergahangen .. simsalabim saladu saladimm ... ;-)

.. und als ein Jahr vergahangen .. simsalabim saladu saladimm ... ;-)

Nahmd!

Hast Du von dem ein paar Bilder, speziell vom Rumpf?
Ich hab' mal welche gemacht:

GF-Rumpf_1_k.jpg


GF-Rumpf_2_k.jpg


GF-Rumpf_3_k.jpg


GF-Rumpf_4_k.jpg


Interessant finde ich die doppelte Landekufe mit den "Bremsbacken". Allerdings ist der Vorbesitzer damit wohl halbwegs regelmäßig irgendwelche Wettbewerbe à la RC-IV, Teckpokal u.ä. geflogen, das mag daher eine Eigenerweiterung sein. Ich habe zwar seine Adresse (sie steht auf dem Rumpf), aber kann ihn nicht mehr fragen. Mit den Rührhebeln unterm Flügelansatz werden Endleisten-Drehklappen angelenkt, QR gibt es keine. Allerdings habe ich einen Wanitschek Twist Einbausatz hier liegen, der erscheint mir durchaus nicht unwillkommen.

Wer weiß nun, ob das ein Olymp, ein Super-Olymp, eine Inka oder sonst noch ein Rumpf ist? Wie bereits erwähnt helfen mir die Anzeigen von Georg Friedrich nicht weiter. Und ihn selbst kann ich nicht mehr fragen, ich sah ihn am 3.10.2010 beim AMD-Abfliegen in der Flugwerft Schleißheim das letzte Mal.

servus,
Patrick
 
Patrick

der Haubenausschnitt auf deine Bilder sieht aus wie bei der Inka.

Landekufen und die Haubenveriegelung wurde wohl nachtraeglich angebaut.

Gruss
Thomas
 
nach dem Bauplan, der mir vorliegt, ist dies ein Olymp-Rumpf. Typische dafür ist der nach hinten gezogene Haubenausschnitt. Mit den Rohacell-Flächen von GC wird dies ein Super-Olymp.
 
Hallo,

nach dem Bauplan, der mir vorliegt, [..]
Aaahh ...

Typische dafür ist der nach hinten gezogene Haubenausschnitt.
AAAHHH! Ich hoffte, daß jemand das erkennt. Hattest Du den Plan erst nach der Retro '11 bekommen?

Mit den Rohacell-Flächen von GC wird dies ein Super-Olymp.
Mit meinen auch? ;-)

GF-Fluegel_k.jpg

Da sieht man das Rohazell nicht soo gut, denn es verbirgt sich hinter der Wurzelrippe. Das war auch der Zweck dieses Bildes, daß ich xfoil mal die Ähnlichkeit zu den postulierten Alt-Epplers abschätzen lassen kann. Abgesehen davon, daß die von Professor Eppler dazugehörig geforderte Genauigkeit vermutlich allein schon durch die Papierbeschichtung nicht mehr gegeben ist. Oder durch die Schleifarbeit des Herrn Ceckowitsch. Nicht daß ich ihm am Kittel flicken wollte, aber es war die Rede von 0.2% Die sind bei meinem Bild allerdings durch die eventuelle perspektivische Verzeichnung ebenfalls zu vermuten.

BTW: Was die draufgebuntstifteten Zahlen bedeuten, hatte ich schon gerätselt.

BTW 2: Wie ich den Flächenteil des Wanitschek Twist da reinbekomme, dürfte noch leicht sein. Schwieriger wird der gleichzeitige Erhalt der Drehbremsklappen. Mit den jetzigen Anlenkpunkten wird das nix.

servus,
Patrick
 
Wenn du eine Flächenverwindung einbaust, werden die Landedrehklappen nur noch sinnvoll über zwei Flächen Servos ansteuerbar sein.

dein Flächenprofil dürfte in Richtung Eppler 387 gehen. bei meinen Flächen ist ein Profil mit größerer Wölbung verwendet worden. Ich tippe auf E 385, NACA 6409.

bei der Retro 2011 hatte ich noch keinen Plan. Den habe ich mir erst später an Land gezogen.
 
Hallo Dieter,

kurz nach dem Posting hatte ich einen längeren Anruf mit Achim, u.a. wegen meines untenstehenden "Versuchs". Kurz davor war mir noch die einfache Lösung ohne kinematische Spilastik eingefallen, ich konnte sie aber nicht mehr kundtun: ich werde die Klappe mit einer Torsionsfeder in der Flugstellung halten und mit einem Zugseil aus dem Rumpf heraus betätigen. Servos im Flügel wollte ich nicht soo gern, da das diese einfachen Teile mMn unschön verkomplizieren würde. Ich find' ja das schon fast lästig: ;-)

Wanitschek_Twist_k.png


servus,
Patrick
 
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