Wie würdet ihr hier FASST einbauen

Hallo zusammen,

endlich wird auch mein wertvollstes Modell umgebaut auf FASST. Es handelt sich um unser bekanntes "Fräulein Rottenmeier" DS- / Hangflugmodell.

Da ich ja schlau bin ;), habe ich bereits vor 2 Jahren beim Bau des jetzt umzurüstenden Rumpfes daran gedacht, dass ich den Rumpf vorne raus ausschliesslich aus Glas laminiere. Sowohl beim Gewebe wie auch den Rovings wurden anstatt Kohlefasern Glasfasern verwendet, bei gleicher Festigkeit. Auf dem angehängten Bild ist durch den schwarzen Strich gekennzeichnet, wo die Überlappung Kohlefaser / Glasfaser endet, ab da gegen vorne ist ausschliesslich Glas in der Rumpfwand.
Der Rest des Modells ist komplett aus Kohlefaser, der Rumpf, das SLW, HLW, Flächen, Hebel, Abdeckungen etc. pp.
Die Servos sind seitlich auf ein Kohle-Prepreg-Brett geklebt, welches verschraubt ist. Dieses Brett hat ca. 4x10cm und ist auf dem Bild hellblau angedeutet.
In der Nase ist etwas Blei und ein ca. 300gr Wolframstückchen, der Rest ist mit Harz gefüllt. Dahinter liegt ein 2s2p Lipo-Akku, der in Grün angedeutet ist.
Hinter den Servos ist der Helitron-Spannungswandler. Alle Servos werden direkt ab dort mit Strom versorgt, falls jemand bemerken sollte, dass nur der Impuls zum Empfänger geht :)
Neben/auf den Empfänger kommt noch das Vario.
Bisher hatte ich einen FP-R 149DP drin, ohne Probleme, mit 40cm Stahldraht aus dem Seitenruder.
Wo würdet ihr exakt die Antennen platzieren und was habt ihr sonst für Kommentare?

Ich habe mir meine Gedanken gemacht, aber ich wäre froh um eure Meinungen.

Lieben Gruss,
Raphael
 

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Hallo Raphael,

eine Frage, viele Antworten - endlose Diskussion und am Ende wirst Du es nach Bauchgefühl machen. (Irgendwas ist immer problembehaftet, das Ergebnis der Wertung uneindeutig)
Eine nach hinten, eine nach oben
oder eine nach vorne und eine nach oben oder unten,
oder eben seitwärts- es gibt noch viele andere Möglichkeiten.
In meinem CFK-Rumpf mit ähnlichem Platzangebot ist eine nach hinten ausgerichtet, eine nach oben (Ausrichtung d. abisolierten Leiterenden). Bei der nach oben schaut der abisolierte Stummel durch ein kleines Loch aus dem Rumpf, letzteres ist aber nicht notwendig.

Gruß Thomas
 

dl3fy

User
hallo Raphael,
bei dem geringen Platzangebot ist es sicherlich besser beide Antennen aus dem Rumpf (links/rechts) herausgucken zu lassen; auch etwas "versteifen" könnte gut sein.
Die Sendeantenne dann aber seitwärts wegklappen und so fliegen.
Reichweitentest wie vorgegeben machen

cu Jürgen
 

Thommy

User †
Hallo Raphael,
überleg Dir einfach wie keine Situation entstehen kann, bei der beide Antennen von Lipo, CFK-Servobrett oder CFK-Fläche oder CFK-Restrumpf abgeschirmt, oder unter realistischen Annahmen für längere Zeit abgeschirmt werden kann.
Wenn ich mir das vorstelle, dann bleibt fast nur nach aussen führen, zumindest eine, die andere könnte am Rumpfboden liegen, die andere Senkrecht nach oben.

Bei meinem Ceres habe ich beide herausgeführt, eine Versteifung ist nicht notwendig. Die Antennen funktionieren auch sehr gut wenn sie nicht mehr volkommen gerade sind.

Ein so dünner 3 cm "Faden" wird auch die ereichbaren Geschwindigkeiten kaum beeinflussen.

Gruß
Thommy
 
@Thomas:

Vielen Dank. Du hast also einen Voll-CFK-Rumpf, und nur eine Antenne schaut raus?

@dl3fy: Danke. So habe ich es bei anderen Modellen auch gelöst

@Thommy: Merci vielmals für Deine Antwort. Z.B. bei meinen Raketenwürmern habe ich die Antennen so rausgeführt, dass sie fast wie ein V-LW aussehen. Abstand zwischen den Bohrungen ca. 3-4cm. Allerdings auf der Längsachse am gleichen Ort.
Dazu habe ich ein 1mm (?) Loch gebohrt, den Übergang Koax-Antenne mit 1cm Schrumpfschlauch eingeschrumpft und den Schrumpfschlauch dann zur Hälfte durchs Loch gesteckt, diesen dann verklebt. Funktioniert bisher super.

Nur finde ich es etwas nervig, immer ein schlechtes Gefühl beim einpacken der Rümpfe in die Schutztaschen zu haben...

Wir kennen ja beide einen nicht ganz unbekannten Schweizer Hangflugpiloten, der sogar in seinem CFK-Rumpf beide Antennen drin liess, und in ca. 600m Entfernung meinte er dann, er hätte ab und zu mal Aussetzer gehabt. Die Reserven scheinen also gross zu sein :)

Eine Antenne am Rumpfboden, eine oben senkrecht raus wäre in der Tat noch eine Möglichkeit... mal schauen.

Lieben Gruss,
Raphael
 
Hallo Raphael

... ja, es schaut nur ein Antennenstummel (abisolierter Teil) raus, und zwar nach oben. Irgendwie ist die Gesamtsituation fast vergleichbar. Das Innenleben: (Reihenfolge von vorne nach hinten) bürstenloser Antrieb, Lipo (Antrieb incl. BEC), dann Empfänger (R617 bzw. R6014), dann Servos.
Ein Absturz träfe mich emotional am höchsten, weil Eigenbau und unkäuflich.

Gruß Thomas
 
thomas_G schrieb:
Ein Absturz träfe mich emotional am höchsten, weil Eigenbau und unkäuflich.
...kann ich zu 100% nachvollziehen. Ist bei mir genau das gleiche. Habe allerdings mittlerweile keine nicht selbstgebauten Flieger mehr. Raketenwürmer, SuperGee 2s, Fräuleins und Steigeisen...
Wenn man die Vorzüge des Selberbauens mal kennt, führt IMHO kein Weg dran vorbei. Wenigstens weiss ich wie's gemacht ist und wieviel wo drin ist :-) Und im Fräulein ist es auf jedenfall genug :D

Dann werde ich wohl so einen Stummel oben rausstehen lassen, wohl oder übel... falls keine besseren Ideen mehr kommen...

Lieben Gruss,
Raphael
 
Ich hätte ein in Längsachse versetztes "V-Leitwerk" aus Röhrchen unten im Emfängerbereich in den Rumpf gesetzt. (Also Röhrchen nahe an der Aussenwand)

Dann natürlich ausgiebigen Reichweitentest zum Thema Abschirmung durch Akku und Ballast.
 

Thommy

User †
Hoi,
Raphael schrieb:
...
Wir kennen ja beide einen nicht ganz unbekannten Schweizer Hangflugpiloten, der sogar in seinem CFK-Rumpf beide Antennen drin liess, und in ca. 600m Entfernung meinte er dann, er hätte ab und zu mal Aussetzer gehabt. Die Reserven scheinen also gross zu sein :)
...
könntest Du mir da mit den Initialen weiterhelfen ?

also ich habe einfach 2 Löcher (max 0,8mm) gebohrt, durch die die eigentliche Antenne gerade durchpasst und habe die ohne irgendwelche Röhrchen, Schrumpfschlauch oder ähnliches nach aussen geführt. Anfangs hatte ich auch bedenken, die Dinger haben sich als sehr widerstandsfähig erwiesen.
Wenn sie am Rumpf direkt anliegen, dann zieh ich sie wieder etwas weg, und versuche sie wieder ca 90° zueinander auszurichten. Im Schnellflug legen die sich aber bestimmt wieder anders.
Ich empfehle nicht unbedingt das so zu handhaben, ich möchte nur aufzeigen, dass die Dinger nicht so empfindlich sind, wie einige glauben machen wollen.
Beim Transport habe ich natürlich auch immer etwas bedenken, zumal ich keine Schutzhülle verwende. Bisher hat es ohne Probleme geklappt.

Gruß
Thommy
 
Die versilberte Kupferlitze wird nach mehrmaligem hin und her aber leider irgendwann doch mechanisch aufgeben. Draht um Draht in der Litze und mehr als 5 sind es glaube ich auch nicht.
 

ThomasE

User
ich würde je eine links und eine rechts aus dem Rumpf heraus führen, und dann eine 45° nach oben und die andere 45° nach unten zeigend fixieren.
 

dl3fy

User
hi,
ja wenn Du meinst Thomas ... mach das. Bleibe mit dem Modell aber besser im "sicheren Empfangsbereich" ... also nicht die "große Reichweite" auch ausnutzen; denn, wenn Du Pech hast geht's mal schief

cu Jürgen
 
aha... nach dem 3. durchlesen habe ichs glaub verstanden: Du meinst direkt am Rumpf z.B. angetaped? Dann kann ich das ja auch innerhalb machen, das wären dann so 3mm weiter innen, der Rumpf ist ja vorne wie gesagt Glas.

@Thommy: P.H. wären die Initialen :D Ansonsten per Mail ;). Ansonsten mache ich es bisher genau wie Du. Es wäre halt schön, wenn ich sie bei diesem Glasrumpfkopf IN den Rumpf bauen könnte und gar nicht rausnehmen müsste...
 

ThomasE

User
dl3fy schrieb:
hi,
ja wenn Du meinst Thomas ... mach das. Bleibe mit dem Modell aber besser im "sicheren Empfangsbereich" ... also nicht die "große Reichweite" auch ausnutzen; denn, wenn Du Pech hast geht's mal schief

cu Jürgen
was spricht dagegen?
 
1 Antenne seitlich raus nach vorne
1 Antenne seitlich raus nach hinten
1 von beiden 90° abwinkeln die letzten 30 mm.


Bei mir im F3B liegt eine Antenne auf einer Nicd Zelle, die andere komplett auf einem Metallgetriebeservo. Kein Thema.
 

Segelflieger

Vereinsmitglied
Hoi Raphael,

ich habe inzwischen eine Reihe von Modellen auf 2,4 GHz umgerüstet, darunter auch einige "knifflige" F3B/F3F-Modelle.

Bei meinem (bei Martin selbstgebauten) Radical z.Bsp. ist das Rumpfboot aus mehreren Lagen Vollkohle und nur die Abziehhaube aus Glas. Dort habe ich trotzdem eine Antenne in Längsrichtung im Rumpf zur nach unten zeigenden Öffnung platziert. Damit habe ich in allen Fluglagen "deutlich über mir" Empfang.

Da mein Vollkohle-Rumpfboot zur Seite und nach oben weitgehend alles abschirmt hatte ich gewisse Bedenken wegen der Verlegung der zweiten Antenne und habe deshalb den aktiven Antennenteil am Ende der Abziehhaube als kleine Stabstummelantenne senkrecht nach oben rausgeführt.
Somit habe ich auch bei allen Fluglagen in Augenhöhe oder darunter eine nicht abgeschirmte frei zugängliche Antenne.

Mit dieser Anordnung habe ich auch unter alpinen Bedingungenbislang nicht das geringste Empfangsproblem .

Meine Bekümmerung ist die gleiche wie Deine: beim Transport macht mir der abstehende Stummel immer ein wenig Sorgen.....

In Falle Deines Rumpfauf- und -ausbaus des "Fräuleins" würde ich die eine Antenne im gänzlich hindernisfreien Bereich am Rumpfboden innen festtapen und die Zweite als "Stabantennchen" am hinteren Ende der Kabinenhaube lotrecht nach oben herausführen. Dein Rumpf mit Kabinenhaube bietet aus meiner Sicht sogar (anders als beim Radical mit Stecknase) die Möglichkeit den Stabantennenstummel zum Transport einzuziehen.

Ich habe dies bei einem anderen Kabionenhaubenmodell realisiert indem ich die Antennenverlängerung von Robbe benutze und die Antenne in einem fest eingeharzten gebogenen Bowdenzugleerrohr führe. Zum Transport wird die Antenne ein Stück in das Bowdenzugrohr zurück gezogen und schon ist der Rumpf "stummelfrei". Funktioniert tadellos. Man darf beim Start in den Flugtag halt nur nicht vergessen die Antenne rauszuschieben......;)

Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, daß Du in dem gänzlich hindernisfreien Bereich (zwischen blau und grün)auch die zweite Antenne innenliegend im 90° Winkel zur längsgerichteten antapen kannst und dennoch besten Empfang hast.

Ich hätte in diesem Fall halt nur ein wenig Restbedenken in Fluglagen bei denen Du direkt auf dich zu oder direkt von dir weg fliegst, weil dann Kohlerumpf und Tragflächen vielleicht doch alles abschirmen könnten.

Mir ist es daher mit einem Antennenstummelchen nach oben raus wohler...
 
Hallo zusammen,

ich werde wohl einen solchen "Stummel" oben rausstehen lassen. Das kann ich aerodynamisch verkraften, und die Sicherheit geht nunmal bei sonem Prügel vor. Immerhin wiegt die Seglerversion etwa 5kg leer...

Vielen Dank + lieben Gruss,
Raphael
 
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