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GP15 JETA (Windwings/Baudis): Erfahrungen?

HR Anlenkung

HR Anlenkung

Die Lösung mit der Schubstange und der Klemmschraube finde ich Klasse.
Das ist bei der Diana nicht so schön..mit den Stromkabeln..ins HR.
 
Ich habe die Antriebstabelle aktualisiert. Einer der Gelb gekennzeichnete Antriebe wird bei mir zum Einsatz kommen.

Anhang anzeigen Antrieb GP 15 aktualisiert.xlsx

Für die Selbststarter mit Fahrwerk füge ich noch eine Tabelle von Hacker hinzu, so kann jeder sehen was geht und was nicht.

Bodenfreiheit FES.jpg
 
sehr schön

sehr schön

Schönes Video..
Kompetenter Starthelfer...aber zu deiner Gp..
Welche Version ist das im Video?..die Triple X...oder Standart?? Wo. Liegt die Gewichtstechnisch.
Läuft gut..biegen der Fläche kaum zu erkennen..was ist deine bisherige Bilanz..wie würdest du die Gp Beschreiben..
Grüße Ralf
 

robi

User
Hallo Jörg,

hast Du die GP zum Start angeflischt?
Wäre Handstart mit diesem setup möglich?
(meine fw ASW17 mit Jetec 70 und 6S starte ich aus der Hand).

Gruss robi
 
Zu den Fragen

Zu den Fragen

@Robi: Ich habe die mit einem alten Hochstartgummi und ca. 20 m Auszug nur ein wenig angeschoben. Da ich derzeit ein verletztes Sprunggelenk habe, kann ich nicht schnell laufen. Ich denke werfen ist kein Problem. Der Flügel trägt sofort. Siehe auch die Landung; die geht sehr langsam, ohne kritisch zu werden. Ich starte übrigens meist alleine. An dem Tag war nur Arne dabei, da er auch eine GP15 aufbaut und die mal im Flug sehen wollte.

@Ralf: Das ist eine doppel carbon 80g spreadtow. Aber so wie sich das im Flug anfühlt, sind alle anderen Versionen mehr als ausreichend dimensioniert. In der Standardbauweise160 g CFK z.B., fliegen Kunden die Diana2 mit gleichem Aufbau bis fast 300 km/h. Das Abfluggewicht meines Modells liegt mit dem Impeller und 5800er Akku bei 5500 g.

Fliegen: Das Modell fliegt sich völlig unkritisch. Ich habe drei Flughasen programiert - Normal, Speed, Thermik. Sie nimmt sehr schnell Fahrt auf und hält auch mit dem niedrigen Gewicht lange die Geschwindigkeit. Ich finde das Modell spricht gut auf Thermik an und steigt sehr gut. Wie man bei der Landung sieht, kann man sehr langsam anfliegen. Auf Querruder habe ich die Wölbklappen immer mitgenommen, damit sie schnell rollt. Außerdem ist noch snapp/flapp auf das HR gemischt. Ich mag es eher sehr beweglich. EWD ist derzeit 1°-1,1°, was für den Allroundeinsatz gut paßt. Bei Butterfly muß recht viel Tiefe dazu gemischt werden. Da spiele ich noch etwas mit den Einstellungen. Der Schwerpunkt liegt bei ca. 105 mm, (bei 20 cm Flächentiefe an der Wurzel). Man kann da eher noch etwas nach hinten gehen. In der Ebende ist das aber für mich gut so. Ich werde die Tage nochmal die 750g Ballast in die Flügel packen. Dann bin ich bei 6250g. Das sind immer noch unter 100g/qdm² Flächenbelastung.

Fazit: In der Klasse der aktuellen 1:3,5 er bis 1:4,5 er Modelle sind die neuen, modern ausgelegten Modelle mit Sicherheit alle top. Ob das die Modelle von FW sind, oder die neue ASW 17 von PM Aero, oder die Modelle von Choco Fly. Aus meiner Sicht sind die Libelle von FW und die GP15 die schönsten Modelle (Geschmackssache) Unschlagbar ist bei der GP die Vorfertigung; Bausatzausstattung und das mögliche geringe Abfluggewicht. Aber selbst in der Hartschalen-Version, ist das Abfluggewicht immer noch top. Das sehr gute LDS-System in Alu (mit der Option auf doppel LDS) auch auf dem HR und SR sind ein Alleinstellungsmerkmal der GP15. Meine Angst vor der geringen Flächentiefe, hat sich nicht bewahrheitet. Das Modell ist mit der dunklen Unterseite bis 300-350 m Höhe sehr gut sichtbar.
 
Das Video sieht ja mal vielversprechend aus. Schnell rauf und schnell runter. :D Die Vorfreude steigt.
 

robi

User
zu #89

zu #89

Jörg, Danke für die ausführlichen und informativen Antworten.

Gruß robi
 
Gewichte

Gewichte

Hallo
mal eine Frage zu den Bauarten

einfach 160gr CFK
doppeltes 160gr CFK
Spreadtow 80gr einfach
Spreadtow 80gr doppelt

was ist den jetzt am härtesten ,stabilsten..?
Doppelt 160gr extreme fest? und schwer?
ist doppeltes Spreadtow fester wie Doppeltes Gewebe?
einfach Spreadtow am leichtestes und am weichesten?

wiegt die Doppelt 80gr ST Variante soviel wie die einfach 160gr Variante und ist dabei fester?
ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will..
 
Gewichte

Gewichte

Ok, hier mal der Versuch der Einordung der unterschiedlichen Bauweisen. Es wurde noch meine x-treme version in Hartschale vergessen.

Grundsätzlich sind alle Versionen sehr hoch belastbar. Nur für die "500 m Senkrecht und dann voll ziehen Fraktion" werden die stabileren Bauweisen einen erfliegbaren Vorteil bringen. Vom grundsätzlichen Aufbau haben alle Modelle einen hoch dimensionierten Holmaufbau mit mehr als ausreichend festen Gurten und Holmstegen. Im Bild seht ihr einmal einen Diana2 Flügel in 160er doppel Kohle und einmal einen F3B Flügel in Spreadtow beim laminieren. Die Kohlelage ist außen immer 45° gelegt. Bei Spreadtow auch die Innelage. Innen bei der 160er Kohle version i.d.R. nicht. Die bringt dann keine zusätzliche Torsionsfestigkeit aber mehr Grundfestigkeit. Der F3B Holm ist brutal überdimensioniert, da für den F3B Kader. Wichtig sind folgende Punkte: Die Flächen haben immer Rippen zur Aussteifung. Das bringt ordentlich Torsionsfestigkeit und bei dem Hartschalenflügel Beulfestigkeit bei Durchbiegung. Das machen die wenigsten Hersteller so. Außerdem sind alle Ruder nochmal aufgedoppelt, um die Torsionsfestigkeit zu erhöhen.

LaminierenFlügel3klein.jpg

LaminierenFlügel4klein.jpg

LaminierenFlügel56klein.jpg

160er Kohle Version: Relativ leicht, ca.975g/je Fächenhäfte flugfertig mit Servos und Kabeln und aus meiner Sicht für 95% der Piloten völlig ausreichend. Mit der Diana2 fliegt man damit einen Rechteck Looping und locker bsi 300 km/h. Das gilt auch für die GP15

160er doppel Carbon: ca. 1000g/je Flächenhälfte flugfertig. Höhere Druckfestigkeit.(Beulen). Etwas mehr Festigkeit (Biegung und Torsion). Bringt aus meiner Sicht nicht sooo viel mehr

160er dreifach Carbon Hartschale: ca. 1120g/je Flächenhälfte flugfertig. Keine Beulen/Druckstellen möglich, da kein Stützstoff. Sehr Schlagfest. Stabiler als die einfach Carbon. Macht vor allem Sinn, wenn ich in rauhem Gelände fliege und hoch belaste.

80er Kohle spreadtow: ca. 850g/je Flächenhälfte flugfertig. Besonders leicht auch durch geringe Harzaufnahme, tolle Optik als Sichtkohle, aber auch druckempfindlicher. Macht Sinn wenn der Flieger mit FES unter 5 kg bleiben soll.

80er Kohle doppel Spreadtow: ca. 870g/je Flächenhälfte flugfertig. Sehr leicht auch durch geringe Harzaufnahme. Tolle Optik als Sichtkohle. Mäßig druckempfindlich. Etwas fester als die einfach 80er Kohle. Ich denke von der Festigkeit wie die 160er Version.

Zum Thema Spreadtow gibt es hier noch ein paar infos: https://www.r-g.de/wiki/Spread-Tow-...Entscheidende_Vorteile_von_Spread_Tow-Geweben

Die Spreadtow Versionen haben noch zwei Unterschiede. Zum einem wird hier Rohacell statt Airex als Stützstoff verwendet. Das ist druckfester und etwas leichter (und viel teurer..) Außerdem sind die Holmgurte in UMS Rovings ausgeführt, was wohl noch mehr Steifigkeit bringt (müßtet ihr die Experten fragen)
 
Super

Super

Danke für die ausführliche Erklärung..
was bleibt.. als Ebenenflieger ,seltenst im Gebirge.. mal an der Teck und am Heiner.. reichts mit der Standartversion..
 

Pano

User
Airex ist druckfester (robuster) und etwas schwerer, Rohacell ist dementsprechend zwar leichter, jedoch sehr viel empfindlicher ;)
Ich persönlich würde nur Airex nehmen, wenn's geht C 70.75 (grün, sehr druckfest), das Mehrgewicht zu Rohacell ist vernachlässigbar :)

Viele Grüße,

Pano
 

f5buli

User
Und die Verklebung vom Laminat mit dem Stützstoff ist bei Airex besser.
Wenn es dann mal einen Einschlag an der Nasenleiste gibt bleibt der Schaden geringer.

Viele Grüße
Uli
 

Arne

User
Hallo,

da ich auch eine GP15 hier liegen habe auch von mir ein paar Worte zu den ersten Eindrücken.

Da ich den Flieger extrem schick finde und die Größe interessant (viel Hangflug) hatte ich auch kurzfristig bestellt und habe meinen Flieger schon aus Jörgs erster Serie erhalten. Ging alles fast schon unerwartetz schnell, die Abwickloung über Jörg war problemlos und er ist für alle Fragenm immer schnelll und gut zu erreichen, top!
Da ich hauptsächlich am Hang fliegen will und das auch mit schnellerer Gangart ist es bei mir die Hartschale geworden. Dazu Servos X10 mit fertigen Anlenkungen auf allen Klappen und ein fertig eingebautes Fahrwerk.

Eindrücke:
Erstmal ein wunderschöner Flieger!
Bauqualität fast überall hervorragend, Oberflächen, Nähte, vor allem aber auch die strukturelle Qualität. Bei für den Aufbau gutem Gewicht sind die Teile wirklich sehr fest und steif, vor allem die Torsionssteifigkeiten, auch der dünnen Klappen, ist sehr gut. Auch der Rumpf ist sehr fest, hat diverse Spanten und macht gerade an neuralgischen Stellen wie dem Übergang Rumpfröhre-Seitenleitwerk einen super Eindruck. Von meinen Zusatzoptionen abgesehen ist der Vorfertigungsgrad wirklich sehr hoch, die Details wurden ja hier schon beschrieben. Die Passgenauigkeiten sind hervorragend, die Detaillösungen sehr gelungen. Einzig meine Haubenpassung ist an einer Seite etwas untermaßig, dank des schwarzen Rahmens ist das aber sehr unauffällig. Ist als feedback auch gemeldet und es wird dran gearbeitet, kleine Kritiken dazu wurden hervorragend aufgenommen.
Mein Fazit dazu, man bezahlt viel Geld für die Fliegergröße, man bekommt aber auch sehr viel, das passt also finde ich. Da ich selbst baue kann ich den nötigen Aufwand das so zu machen auch wirklich gut einschätzen. Und der wird gern auch unterschätzt.

Bei Bestellung war ich mir noch nicht sicher ob Antrieb ja nein. Da ich sonst im Segelflug alles puristisch fliege und hier Einsatzmöglichkeiten erweitern sowie den Wert absichern wollte dieses mal mit Antrieb. Auch wenn Nase heute ok ist mit guter Anpassung (Aerodynamik) habe ich mich doch für den Fön entschieden. Da meine GP mit Hartschale und Fahrwerk nicht ganz leicht ist, wird sie zusammen mit dem Migflight 80er Klappi als eher schwerer Antrieb eher auf der schweren Seite landen, ich rechnen mit 6,6-6,7 kg. Es wird sich zeigen wie der Flieger mit dem schlanken Flügel damit zurecht kommt. Für mich am Hang denke ich sollte es ok sein. Bzw. viel Spaß bringen wenn nicht grad die allerletzte Rille nötig ist.

Achja, ich habe Jörgs GP die Tage fliegen sehen. Das macht alles einen guten Eindruck. Der Flieger rennt sehr gut, hat bei Jörg mit dem 80iger Migflight echt viel Dampf. Thermikeigenschaften konnte ich von kurz zugucken und "dank" eher bockigem Wind und zerissener Thermik als Zuschauer nicht beurteilen. Im Landeanflug ist seine mit ich meine 5,5kg(?) sehr langsam und lammfromm, da bin ich optimistisch für meine schwere Version.

Soweit meine ersten Eindrücke.
 
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