ich verstehe das nicht ?????

Hallo erstmal,
hier muss mal nem Anfänger ins Boot oder auch Flugzeug geholfen werden.
So ein Teil,Flieger, habe ich nämlich von meiner Frau geschenkt bekommen. Es handelt sich dabei um den "Wing Dragon 2" baugleich mit dem "JuniorFly 25" von Conrad.
Soweit funktioniert das Teil eigentlich tadellos (bis auf die zahllosen Reparaturen, aber die lassen auch so langsam nach).
Mit einem Teil habe ich aber so meine Probleme: Das ist ein nachgekaufter Flugakku.
Wenn ich den Akku aufgeladen in meinen Flieger setze, Vollgas gebe und nach dem Abwurf das Höhenruder betätige, fällt die Drehzahl des Motors so weit ab das der Flieger wieder landet. Der Akku der dem Flieger beilag fuktioniert einwandfrei.
Also Akku eingepackt und zum Händler zurückgeschickt (Internetkauf). Der hat das Ding getestet und angeblich auch einen Testflug durchgeführt. Ich bekomme den Akku zurück mit dem Vermerk das er in Ornung ist und das es wohl an meinem Flieger liegen müsse.
Selbst nach einem Ladegerätwechsel funktioniert das Teil nicht.
Ich hoffe ich bekomme von euch eine Erklärung.

Ich bin,glaube ich, zu doof das zu verstehen. :confused: :confused: :confused:
 
Bitte erkläre doch dem unwissenden Rest der Fliegerwelt wie das Ding auf "Höhe" gesteuert wird.
Hat es ein eigenes Servo?
Wird einfach mehr "Gas" gegeben?
Bei den Chinesen ist alles möglich ;)
Was ist das für ein Akku (Kapazität, Zellen, ev. Marke)?
Gruss Jürgen
 
Da ich oben schon geschrieben habe:
"Wenn ich das Höhenruder betätige" sollte deine erste Frage eigentlich schon beantwortet sein.
Aber gut:
Der Flieger verfügt über Höhen- und Seitenruder jeweils mit einem eigenen Servo.
Der Motor wird über einen BEC-Regler gesteuert.
Der Akku ist ein NICD-Akku mit 7 Zellen, 8,4 Volt und 1000 mah. Gesteuert wird der Flieger mit einer Graupner FM 314, 35 Mhz. Der Empfänger ist von Conrad. Der funktioniert mit dem Originalakku tadellos.
 
sollte deine erste Frage eigentlich schon beantwortet sein.
Entschuldige bitte wenn ich das genauer wissen wollte...
Das ist eben bei diesen Einfachmodellen nicht selbstverständlich! Ich musste schon helfen da wurde mit "Höhenruder" einfach der Motor mehr hochgedreht.
Versuche einmal, das Modell festzuhalten, Vollgas geben und dann "Höhe" voll betätigen.
Das gleiche Symptom?
Wenn nein, wird durch den versuchten Steigflug der Akku zu sehr belastet und geht in die Knie.
Akkuproblem.
Wenn ja, schwierig. Läuft das Servo an mechnischen Anschlag und zieht zuviel Strom?
Ferndiagnosen sind schwierig.
Hat der Original-Akku die gleichen Daten?
Gruss Jürgen
 
zusätzlich noch ein Test: Prüfe mit einem Voltmeter doch mal, was der Akku macht, wenn Du steuerst, auch ein Servo kann spinnen. Und die Steckverbindungen, auch die z.B. zum Regler.
Welcher Typ Regler ist es denn? Manche Regler mit BEC regeln schon bei sehr kleinem Spannungseinbruch runter. Hat der Akku wirklich seine vollgeladenen Spannungswerte? 7x1,5 Volt Ladeschlussspannung werden an die 10 Volt, pendelt sich dann schnell auf die Nennspannung ein. Die muss er dann aber halten.
Hast Du die Möglichkeit, den Akku mit einem Computerlader testen zu lassen? Vielleicht muss er ja nur geweckt werden ( formieren bzw. konditionieren).
Nebenbei noch eine Bemerkung: Da stösst das Internet an seine Grenzen: Kauf beim I-Händler, zurückschicken, wiederbekommen, angeblich geht alles. Händler, die bei einem Akku extra einen Testflug machen, die möcht ich gerne kennenlernen. Maximal wird da doch der Akku an den Entlader/Lader gehängt und - ggf- als gut zurückgeschickt. Mit den Portokosten hat der Händler eh schon nichts mehr verdient. Die Fehlersuchen mit Dir zusammen vor Ort bringt wohl mehr. Da sind Gemeinschaften wie ein Verein doch hilfreich.
 
Entschuldige bitte wenn ich das genauer wissen wollte...

Bitte, Bitte :) :) :)

Versuche einmal, das Modell festzuhalten, Vollgas geben und dann "Höhe" voll betätigen.
Das gleiche Symptom?

Habe ich gemacht, genau das gleiche Symtom.

Wenn ja, schwierig. Läuft das Servo an mechnischen Anschlag und zieht zuviel Strom?

Aber warum macht das dann der Original-Akku nicht??

Hat der Original-Akku die gleichen Daten?

Hat er.
 
Wie gesagt, Ferndiagnosen sind....
Man müsste den Strom oder zumindest die Spannung am Akku während der Versuche messen können.
So gesehen tippe ich ich auf den Akku. Internet Händlers Beteuerung zum Trotz. Denn dass der extra einen Testflug gemacht haben soll glaube wer will...
Gruss Jürgen
 
Originalakku gleiche Daten:
Nominell vielleicht, aber ob er dieselbe Strombelastbarkeit hat? Manche ( gerade NiMH-Mignonakkus laufen da mit x-verschiedenen Daten rum ) sind zwar in der Kapazität gleich, bringen diese aber nur in der Taschenlampe, brechen dann bei höherer Last zusammen. Um das herauszufinden brauchst Du ein Diagnosegerät, z.B. 2 Autoscheinwerferbirnen und ein Digitalvoltmeter. Und eine Stoppuhr.
Es käme allerdings auch Überlagerung beim Händler in Frage, daher das " Aufwecken" ( siehe anderer Fred )
 
Ich glaube langsam auch das es am Regler liegt.
Ich habe nun die ganze Zeit in meinem Keller gebastelt und getestet. Wenn ich den Motor auch nur auf Halbgas laufen lasse, macht er das gleiche Theater. Auf einem angeschlossenen Voltmeter sind keine nennenswerten Abfälle zu verzeichnen. Durch Zufall hatte ich eben die Möglichkeit den Akku in einem Elektrosegler zu testen. Da läuft das Ding einwandfrei. Ich musste auch feststellen das der Akku nicht 1000 mah, wie der Originalakku, sondern 1150 mah hatt. Kann das sein das es da schon dran liegt??
 
Hallo Andreas,

was ist das denn genau für ein Regler (Type)?
Bis wieviel Zellen ist das BEC zugelassen?

Die Frage deshalb, weil es für mich danach klingt, als ob das BEC entweder überlastet und/oder mit zuviel Spannung versorgt wird.
Ein neuer Akku kann nämlich eine höhere Spannungslage haben, was erklären würde, warum es bei dem einen Akku geht, beim Anderen jedoch nicht.

David
 
??? Wenn der neue Akku eine zu hohe Spannungslage hat, warum regelt der Regler dann erst runter, wenn Du Höhe ziehst ?
Daten des Reglers und des Akkus ( Namen, Bezeichnung )wären evtl. doch hilfreich.
 
hatte ich eben die Möglichkeit den Akku in einem Elektrosegler zu testen. Da läuft das Ding einwandfrei
Das heisst gar nichts solange nicht gemessen wurde dass er in diesem Alternativmodell mindestens gleichviel Strom liefern muss wie in dem Problemfall.
keine nennenswerten Abfälle
Was ist das in Volt oder besser wie hoch genau ist die Klemmenspannung unter Last?
Ohne genaue Zahlen ist alles nur Vermutung.
Gruss Jürgen
Noch etwas: billige Akkus mit hoher (oder hier höherer) Kapazität haben gerne einen erhöhten Innerwiderstand. Also höheren Spannungsabfall unter Last.
 
Also,
auf dem Regler steht:
Art-Tech
Speed Controler
50 Amp. max.

Was das alles zu bedeuten hat könnt ihr mir hoffentlich sagen.

Und was die Akkus für Daten haben, hatte ich oben schon genannt.
Mehr weiß ich auch nicht. :confused:
Scheint alles nichts dolles zu sein. :(

Aber ich bin der Meinung wenn ich mir einen Reserveakku für den "Wing Dragon" kaufe sollte der "Wing Dragon" da doch auch mit fliegen.
Oder????
 

Ulrich Horn

Moderator
Teammitglied
Wenn der Akku ohne Höhenruderbeigabe funktioniert und auch in einem anderen Flieger, klingt das zunächstmal nicht nach einem Problem des Akkus.
Wie ist denn die Einbausituation? Sind beide Akkus von den Maßen und Kabeln identisch? Wohin und wie weit muß man das Höhenruder bewegen, um das Verhalten zu reproduzieren?
Lassen wir mal das Höhenruder weg: wie lange läuft der Motor unter Last mit beiden Akkus? Nicht leernudeln - nur, bis man merkt, dass er nachläßt.
Nebenbei wäre auch noch der Typ des Laders interessant.

Grüße, Ulrich
 
Original erstellt von Ulrich Horn:

Wenn der Akku ohne Höhenruderbeigabe funktioniert und auch in einem anderen Flieger, klingt das zunächstmal nicht nach einem Problem des Akkus.
Wie ist denn die Einbausituation? Sind beide Akkus von den Maßen und Kabeln identisch?

Sind sie.

Wohin und wie weit muß man das Höhenruder bewegen, um das Verhalten zu reproduzieren?

Das ist vollkommen egal, auch beim Seitenruder macht er das Theater.

Lassen wir mal das Höhenruder weg: wie lange läuft der Motor unter Last mit beiden Akkus? Nicht leernudeln - nur, bis man merkt, dass er nachläßt.

Mit dem Originalakku kann ich ca 12-15 Minuten fliegen. Da ich den Flieger mit dem Reserveakku nicht in die Luft bekomme habe ich das auch noch nicht getestet.

Nebenbei wäre auch noch der Typ des Laders interessant.

Da ich schon 3 Ladegeräte ausprobiert habe und alle das gleiche Ergebniss gebracht haben ist das, glaube ich, nicht der Fehler.
 
Gib uns die Auflösung, wir kommen nicht drauf:
Der Flieger kostet komplett mit Fernsteuerung, Akku, Regler etc. knappe 100 EUR.
Du fliegst sie aber nicht mit der Orig. Fernsteuerung , sondern Graupner 314, wahrlich kein grosser Gewinn, und einem Conrad-Empfänger dazu.
Und ein Steckerladegerät iat auch dabei, im Set.
Mit der Reglerbezeichnung kann man gar nichts anfangen, da dieser aus dem Set ist. Aber, da die Akkus in beiden Fällen 7-Zeller sind, müsste es gehen.
Nur: Du hast geschrieben, es seinen NiCD, im Set sind aber NiMH. Welches ist der Ersatzakku? Passt der Lademodus? Verträgt sich der Sender mit dem Empfänger? Ach ja, mit dem Originalakku schon.
Eine Fehlereingrenzung wäre sicher möglich, aber wohl kaum aus der Ferne. Und die Angaben oder gar Fotos werden wohl auch nicht weiterhelfen.
Im Prinzip sollte man mit Try-and-Error wohl schon weiterkommen,mal den Akku ( ja, ich sag es schon wieder) mit einem Computerlader beim Entladen beobachten, wenn er dann gut ist, mal mit einem anderen Regler testen, ob es an dem BEC liegen könnte. usw. usw.
Ach ja, wenn der Händler Dir den Akku mit - muss wohl am Flieger liegen - zurückgab, warum solls denn dann nicht am Flieger liegen? Hat noch Garantie, oder ? Und ein paar Abstürze dürften doch nicht kausal für so eine Fehlfunktion sein. Ist aber wohl ein anderer Händler, oder?
 
Wenn ich die Auflösung hätte,würde ich hier nicht so blöde fragen. :)
Aber mir scheint das ich ein Problem habe mit dem auch "Fachleute" nicht klar kommen.
Als: Tonne auf, Akku rein, Tonne wieder zu.
Fall erledigt.
Ist nur ein Schaden von 18 Euro.
Ist ja nur ein Fünftel den Wertes vom ganzen Flieger.
Ausserdem kann so oder so mal was Neues kommen.
Ich danke euch allen für eure Hilfe.

Ach ja: Der Originalakku ist auch ein NIcd.
 

Ulrich Horn

Moderator
Teammitglied
@Andreas

Naja.. warum meinst Du denn, dass die Fachleute zumeist über leistungsfähige Ladegeräte und umfangreiches Meßequipment verfügen? Damit sie eben nicht herumrätseln müssen.

Wenn der Akku, wie Du schreibst, an einem anderen Flieger funktioniert hat, sehe ich keinen Grund zum wegwerfen. Und die Zahl der verschiedenen Ladegeräte ist nicht entscheidend. Es hat schon seinen Grund, wenn ich nach dem Typ frage - es bestehen gewisse Unterschiede zwischen Ladern für 5 Euro und denen für 50 oder 500.

Vielleicht hebst Du den Akku noch solange auf, bis Du mal jemanden mit vernünftiger Lade- und Meßtechnik triffst :)

Grüße, Ulrich

[ 04. April 2005, 21:43: Beitrag editiert von: Ulrich Horn ]
 
So ein teures Ladegerät will ich mir als Anfänger auf den Gebiet der Fliegerei noch nicht leisten.
Leider habe ich hier in der Gegend auch noch nicht die nötigen Kontakte.
Der Akku landet auf jeden Fall erst mal in der Schublade. Das mit dem wegwerfen war etwas übertrieben.
Wer weiß, vielleicht kann ich ihn ja an meinem neuen Flieger gebrauchen.
 
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