optipower ultra guard Erfahrungen

Hallo zusammen,
ich möchte in meinen E-Segler eine, na sagen wir mal eine Modelllebensversicherung einbauen
das Modell wird mit 4s geflogen und hat einen 65 A Antares Regler mit Bec
soweit so gut, nun habe ich viel umhergelesen und bin diesbezüglich ( optipower ultra guard ) etwas verunsichert.
brauche ich hier noch eine Schotty Diode oder nicht oder tatsächlich anstecken und fliegen?

Gruß
Jürgen
 

Papa14

User
Anstecken und fliegen. Die beste Backuplösung wo gibt.
 

Papa14

User
sowas ähnliches gibt es auch von diesen Hersteller : R²prototyping Notstrom 2S-LiPo

http://www.modeltec.ch/de/stromversorgung/notstrom-pufferschaltungen

Habe mich dann aber für obti entschieden, dieses Arbeitet in meiner Fox als Backup-Stromversorgung
... oder diesen hier von z.B. Lindinger.
Das sind alles billige Ersatzlösungen, die nicht mit diesen Eigenschaften vom Ultra Guard mithalten können:
  • Armiert sich automatisch, wenn der Flug-Akku angeschlossen wird (und länger als 2-3 Sekunden angeschlossen bleibt).
  • Lädt und balanciert sich vom Flug-Akku
  • Meldet über eine Blitz-Diode, wenn er die Arbeit übernehmen musste.

Ich habe auch noch den Skorpion im Einsatz (Ultra Guard war nicht lagernd) .... und fluche wie ein Rohrspatz über das Ding. Jedes dritte Mal vergesse ich ihn, einzuschalten :mad: und ich muss ihn ständig ausbauen und nachladen.


LG Peter
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Hallo,

auch für mich gilt: nie wieder ohne Optipower bei BEC-Betrieb! Zum oben gesagten fehlt noch eine ganz wesentliche Eigenschaft, die mWn sonst kein Anbieter vorweisen kann: der BuG misst beim Einschalten die Spannung und justiert sich selbständig auf 0,5 V darunter. Das ergibt in Verbindung mit Telemetriesystemen eine perfekte Rückmeldung und, viel wichtiger, macht den Betrieb mit nicht-Pufferakku-fähigen Reglern erst möglich! Die von mir sehr gerne genutzten HoTT Telemetrieregler sind so ein Fall. Der BuG stellt sich zudem auf jedwede BEC-Spannung ein, ob HV oder herkömmlich.

Seit gut einem Jahr habe ich das System in verschiedenen Modellen im Einsatz. Allerdings ohne LED, denn meine Senderfrau meckert mich dann eh dauerhaft an :D
 
Kann mir jemand kurz erklären wie das Laden realisiert ist? Über das BEC rückwärts oder mit einer direkten Verbindung zum Flugakku?

Stefan

Edit: Sieht in der Anleitung so aus, als würde es über das BEC laden.
 
der BuG misst beim Einschalten die Spannung und justiert sich selbständig auf 0,5 V darunter. Das ergibt in Verbindung mit Telemetriesystemen eine perfekte Rückmeldung
Das gleiche erreicht man doch mit einem LiFe + Diode(n). Außer dass man es vielleicht mal nachladen muss.
Ist bestimmt ein gutes Gerät, aber ob man as wirklich braucht? Aber was braucht man schon wirklich....

Stefan
 

ET76

User
Ich setzte grundsätzlich zwei Dioden in die beiden BEC Leitungen des Graupner Reglers, steht irgendwo in der Anleitung auch so beschrieben für den Einsatz von Puffersystemen. Auf die Weise brauch ich mir keinen Kopf mehr zu machen. UG einbauen und vergessen. Es lädt sich über das BEC. Nie mehr ausbauen, nie mehr laden. Schön.
 
Mach ich auch so mit den Reglern und der Diode.

Noch was zu dem Gerät: Mir gefällt die Idee vom dauervollen LiPo dauerhaft im Modell eingebaut einfach nicht. Das widerspricht allen bekannten Grundsätzen des Umgangs mit LiPos.

"einbauen und vergessen" das beschreibt es gut.


Stefan
 

Krähe

User

ET76

User
Ist nicht dauervoll. Bleibt bei gut 3,9 Volt stehen. Am Balancer - Kabel gemessen. Steht auch irgendwo in der Anleitung.
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Moin,

Spannung wurde schon genannt. Ich gehöre zu den Leuten, die nie einen Lipo in einem Modell eingebaut lassen, auch nicht den OptiGuard. Das Ding wandert also zusammen mit den Flugakkus in die feuerfeste Kiste außerhab des Hauses. Allerdings entlade ich ihn nicht wie z.B. die Antriebsakkus.

Abschaltung: Der OG hat einen kleinen Taster auf der Platine, mit welcher er abgeschaltet werden kann. Mir hat ein Kollege letztens wohlmeinend den Flugakku abgezogen. Nach ca. 10 Minuten habe ich den Kopfhörer vom Sender abgezogen und mich gewundert, warum er piepst. Hat dem Regler auch nix gemacht, so schlimm ist das (ohne Last) nun auch wieder nicht.

Dioden haben den großen Nachteil des stromabhängigen Spannungsabfalls. Der OG verfügt indes über eine geregelte Ausgangsspannung.

Wie Du schon sagtest: Was braucht man schon :D? Ich finde das Ding für mich die optimale Lösung.
 

Ec120

User
Hallo,

Möchte evtl. den OptiGuard für meinen E-Segler mit einem DYMOND VTX-80 BEC (http://www.modellhobby.de/DYMOND-VTX-80-BEC.htm?shop=k_staufenb&SessionId=&a=article&ProdNr=03121633&t=9&c=525&p=525&rdeocl=1&rdetpl=productpage&rdebox=box1 einsetzen.

Jetzt habe ich bei dieses Video (https://www.youtube.com/watch?v=C_ffu-iNLCY) angesehen und bei den Kommentaren hat ein User folgendes geschrieben;

Es hat alles funktioniert, bis ich dann den 12s Lipo abnahm. Das System lief, es ließ sich alles Steuern ohne Hauptaku. Ich hörte ein kurzes leises Knack im BEC, machte mir aber keine Gedanken. Nun schloss ich wieder den 12s an. Das war dann der Burnout. Man welch ein Lichtbogen an den Steckern, die waren total weg 5,5mm Stecker. Ja, und das gesammte System vom HC 3-SX, Servos, Controler, Satelliten, und auch das neue Ultra-Guard 430 haben die volle Spannung bekommen. Das BEC hat die 12s-Spannung voll durchgelassen. Das ist nun zu Saisonbeginn echt übel. Aber es ist doch hier wirklich nichts falsch zu machen. Ich vermute mal, das es an dem BEC gelegen hat, denn nun lag ja hier Spannung am Ausgang an, und da muss ja irgend was passiert sein. Vieleicht hörst Du ja, oder liest es jemand der noch eine Andere Vermutung hat. Es lief bei mir genauso, wie bei Dir im Video, bis zum
Darauf hat ein anderer geantwortet:

Nie wurde erwähnt das es Probleme mit getakteten (switching) BEC bereiten kann durch den Rückstrom der ins BEC fliesst wenn das UG430 (oder irgend ein anderes Backup-Power System) aktiv ist. Das kann das BEC durcheinanderbringen und im schlimmsten falle zerstören, und beim nächsten Anschliessen, wie bei Dir, den ganzen Flugakkustrom an die Elektronik durchlassen. Das wird im UG430 Manual auch (andeutungsweise) so erwähnt. Um das zu verhindern muss nach dem Flug und abziehen des Flugakkus das UG430 ausgeschaltet werden (1 sec. Druck auf den Knopf) bevor man den nächsten Lipo einsetzt, wonach sich das UG430 dann wieder automisch einschaltet und die Spannung beobachtet (aber selber nicht aktiv ist, d.h. keinen Strom ans System abgibt). Wenn so ein BEC im Flug komplett aussteigt (kaputt ist), springt das UG430 ein und man kann immer noch ne Auro machen (versuchen). Was jedoch passiert wenn zum Beispiel während dem Flug die Spannung des BEC nur kurz einbricht und das UG430 aktiv wird, aber dann die BEC Spannung sich wieder erholt (ist wie ich es verstehe ja die Situation wie wenn man den Flugakku nach einem Flug wechselt ohne das UG430 auszuschalten)... das hat mir bis jetzt weder Optipower noch Castle sagen können ... ich befürchte es kann genau das passieren was Dir widerfahren ist. Ich bin im Moment am Abklären ob eine Rückflusssperre (Schottky Diode oder ähnliches) funktioniert um das BEC zu schützen. Bitte meine Ausführungen mit Bedacht lesen ... das obige ist nur was ich bis jetzt herausgefunden habe und wie ich es verstehe
Und da der DYMOND VTX-80 BEC über ein getaktetes BEC-System verfügt bin ich ein wenig verunsichert.
Hat jemand Hinweise ob das wirklich ein Problem sein könnte?

mfg
Kurt


P.S.: Kann mir wer sagen welche Abmessung das System hat(mit Akku)?
 
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