Sansibear Juni

Rätl

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Servus zusammen,

da der Bau von solch kleinen Modellen immer etwas Fingerspitzengefühl erfordert, stelle ich den vom Teamkollegen Christoph gebauten Juni vor, um anderen den Bau zu erleichtern.

Das reine Modell bringt gerade einmal 80g auf die Waage :)

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Die Antriebseinheit ist bereits vorkonfektioniert und programmiert, als Servos kommen 4x CHA DS06 zum Einsatz.

Das BEC des Reglers liefert exakt 7,5V.

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Als erstes wurde der beiligende Motorspant eingeharzt. Zuvor wurde bereits der Motor mit dem Spant verschraubt.

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Als nächstes wurden die vier Servos im Rumpf befestigt. Hierzu wurde bereits herstellerseitig ein 3D-Druckteil, welches die vier Servos aufnimmt, im Rumpf verklebt. Zu erwähnen ist, dass dieses Servotray für die etwas kleineren KST X06 konstruiert wurde. Mit ein wenig Nacharbeit fanden die CHA DS 06 jedoch schnell ihren Platz im Rumpf.

Begonnen wurde mit den beiden Querruderservos. Diese wurden mit durchsichtigem Schrumpfschlauch im Servotray verklebt. Ruderhörner und Gestänge müssen im Vorfeld eingehangen werden!

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Als nächsten wurde das Seitenruderservo eingesetzt. Hier wurde eine Anlenkung mit Bowdenzug verbaut, herstellerseitig ist eine Anlenkung mit Schmuckdraht vorgesehen, wie im F3K-Bereich üblich.

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Abschließend wurde das Höhenruderservo eingesetzt. Hier kommt besagte Anlenkung mit Schmuckdraht zum Einsatz. Dazu muss im Höhenruder ein beiligender 0,5mm Stahldraht zu einem U gebogen und eingesetzt werden, sodass das Ruder nach oben gedrückt und somit eine Zuganlenkung realisiert wird. Um eine bessere Führung und ein Ausreißen des Drahtes aus dem Schaum zu verhindern, wurden zwei Bowdenzugröhrchen (0,7x1mm) verklebt.

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Auf dem Bild sind die beiden Ruderhörner für die Querruder bereits verklebt. Diese liegen dem Bausatz bei. Um diese einzusetzen, wurde mit einer scharfen Klinge ein kleiner Einschnitt am Querruder vorgenommen, das Horn dann mit 30-Min Epoxy und Kohlepulver eingeklebt.



Das Ruderhorn für Höhe ist so konzipiert. dass die Schlaufe des Schmuckdrahtes jederzeit ein- und ausgehangen werden kann.

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Das Ruderhorn für die Seitenruderanlenkung wurde gekürzt, damit der Bowdenzug soweit hinten wie möglich aus der Rumpfröhre geführt werden kann.

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Das Modell wird mit einem Hacker 2s mit 350mAh angetrieben, als Empfänger dient ein gestrippter Jeti 6-Kanal.

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Und so sieht das ganze flugfertig aus:

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Um den Schwerpunkt des Herstellers einzuhalten (55mm) mussten noch 5g Blei in der Nase verklebt werden. Wird das Seitenruder wie vorgesehen mit Schmuckdraht angelenkt, sollte dies hinfällig sein.

Bericht vom Erstflug folgt.

Viele Grüße
Christoph und Matthias
 

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Einen langen Eindruck gibts auch noch nicht - zu viel Wind für das kleine Teil :D

Wir hatten noch einen kurzen Flug neben dem Haus auf der Wiese. Man kann das kleine Fliegerchen über nem Scheunendach oder ner Hecke kreisen, auf die der Wind steht und Höhe machen oder 3Sek den Motor anmachen, nach oben schießen und die Höhe abturnen.

Denke im Sommer, kann man mit dem Juni ewig fliegen, der nimmt jedes Lüftchen an

Vlg
Matthias
 
Coole Kiste.
Wir haben bisher zwar "nur" die DLG Version des Juni aber können nach den ersten Flügen schon sagen, dass das Ding süchtig macht und folglich auch eine Elektroversion her muss ...
 
Ich bau hier auch gerade einen Juni zusammen, ohne E, aber ich hätte da ne Frage zum Seitenleitwerk, das sich ja vermutlich nicht unterscheidet.

1. zum einkleben. Hab die Teile so weit bearbeitet dass es gut weit rein geht. Hab bisschen Bammel vor dem Schritt das jetzt mit CA einzusauen. Ich bin es gewöhnt dass der recht flott anzieht, sobald man Oberflächenkontakt bekommt. Geht das easy, dass man das Ding ganz rein bekommt ohne zu viel Gewalt zu brauchen und dann muss es ja auch noch möglichst exakt senkrecht sein. Oder bindet der CA Carbon auf Carbon nicht so schnell und es ist ganz easy?

2. ich stelle mir die Unterkante des Leitwerks als eine sehr hart beanspruchte Stelle vor, insbesondere wenn man mal ne Landung erwischt, wo das Ding an was stabilem hängen bleibt. Es gibt das Teil ja auch gut als Ersatzteil vom Hersteller. Nur wie bekommt man das alte runter? Kann man den CA mit Aceton komplett da drin lösen und es abziehen? Oder leidet da der Rumpf auch drunter? Oder nur mechanisch entfernen?
 
Ich weiß gar nicht mehr wie ich meinen Juni da hinten zusammengesetzt habe - ich bin aber auch kein so großer Freund von Sekundenkleber für alle Bauteile.
Du kannst alternativ 5-Minuten Epoxy verwenden. Das läßt sich im crashfall durch gezieltes Erwärmen (Föhn) auch wieder entfernen da es durch Wärme weich wird.
 
Aber bekommt man Harz nicht noch schwieriger wieder weg? Ich stelle mir vor dass dann auch der Rumpf auseinander fällt, wenn ich epoxy dort (z.B. mit Hitze) löse. Der ist ja vermutlich auch mit epoxy laminiert.
 
Aber bekommt man Harz nicht noch schwieriger wieder weg? Ich stelle mir vor dass dann auch der Rumpf auseinander fällt, wenn ich epoxy dort (z.B. mit Hitze) löse. Der ist ja vermutlich auch mit epoxy laminiert.
Ich sagte ja explizit 5min Epoxy - und das auch nur punktuell erhitzen. Ich baue gerade einen Scalesegler auf, da mußte ich neulich ein mit UHU Endfest 300 eingeklebtes Ruderhorn wieder entfernen. Auch das ging nach dem Erwärmen mit Föhn sehr gut ohne dass das ganze Höhenleitwerk deswegen labbrig wurde.

Generell ist es ein Unterschied ob man nur eine Klebestelle lösen möchte oder eine Harz-Gewebematrix. Du wirst Dir schwertun, den Juni Rumpf mit dem Föhn weichzukriegen, da müsstest Du schon ein richtiges Heißluftgebläse auffahren.
 
Warum sollte man den Kleber wieder lösen wollen?
Schrieb ich doch oben. Die untere Hälfte des Leitwerks ist das was am meisten leidet, wenn man mit zu viel Restgeschwindigkeit landet. Es gibt das Ding erschwinglich als Ersatzteil. Nur um das Ersatzteil zu installieren, muss man das demolierte auch runter bekommen.
Und ich versuche ärger schon im Voraus zu vermeiden.

Dann werde ich mal Epoxy wählen.
 
Einen DLG fängt man i.d.R. auf. Und falls eine Handlandung mal nicht erfolgreich sein sollte, ist das Leitwerk nicht gleich kaputt. Ich selbst habe an einem DLG noch keines kaputt bekommen...

Die Klebstoffwahl sollte man nicht nach dessen Lösbarkeit treffen. Im Fall der Fälle entfernt man ihn mechanisch.
 
Ja ist mir schon klar, dass man den Flieger meist gleich am Flügel wieder weiter befördert, oder im Falle von Pause an der Nase. Muss ich aber alle noch lernen und rechne mit vielen nicht so glücklichen Versuchen.
Ich hab halt schon viel gebaut und mit häufig mit irgendeiner Entscheidung was anderes in der Zukunft schwer gemacht. Drum Versuche ich immer in die Zukunft zu denken, wann immer ich etwas vor habe was nicht so leicht rückgängig gemacht werden kann.
 
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