Schlepper mit Supertigr G4500

Hallo Gemeinde,
hab da einen Schlepper aus der Bucht gezogen und restauriert.
Hat drei Meter Spannweite,Profil vermutlich Clark Y, jetzt auf die schnelle gewogen 10Kg.
Alles außer Motor und Dämpfer.

Das ganze soll von dem kürzlich erworbenen Supertigre G4500 bewegt und zum Schleppen verwendet werden.
Ist das möglich?

Gruß Christian
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Überzeuge Dich selbst:

Meine Wilga mit SuperTigre G4500

Schlepp eines 5,50 m 9 kg Ventus beim SBF 2007

Schlepp eines 5 m 15 kg Fox mit der Wilga (erster Versuch beim JAF 2007

Und was man sonst noch so damit schleppen kann findet sich in diversen Bildern ab hier und hier und hier auch irgendwo ...

Also behaupte ich mal ganz vorsichtig, dass das so geraaaaade eben funktionieren könnte :D. Vive l'alcohol, vive les SuperTigres, vive la Revolution! :D

Ok, abschließend nochmal ernst: Ist kein Problem bei 10 kg, meine Wilga wiegt nur 500 g weniger. Mach einen vernünftigen Dämpfer und Krümmer an den Tiger, und greif lieber eine Nummer höher ins Regal. Mein Dämpfer ist von Krumscheid, heißt KS-50, und ist für einen Methanoler ein büschen knapp. Mit einem Dämpfer für 70er Motore dreht er süße 200-300 U/min mehr. Prop habe ich eine 22x10 Engel Kohle Zweiblatt, den dreht der olle Tiger (müsste jetzt deutlich mehr als 200 Liter durch haben) je nach Laune mit 6800-7000 U/min.
Auf unserem recht kurzen und dazu noch beidseitig von Wald umgebenen Platz habe ich Ende April eine 8,3 kg 5m ASW-15 zum Erstflug geschleppt. Keine Schwierigkeiten damit.
Schleppe jetzt seit knapp 3 Jahren mit dem Vogel - geht wirklich sehr gut.
 
Hallo Ingo,

hab Dank für Deine Hilfe. Aber ich möchte Dich doch noch ein bisschen beanspruchen.
Welchen Propeller kannst Du empfehlen? Ich bevorzuge an sich große Propeller mit kleiner Steigung.
Schalldämpfer soll unter die Motorhaube und als Topfdämpfer ausgebildet .
werden.
Was sagst Du zu Rizinusöl, in Homöopatischen Dosen (6%).
Würde mich freuen von Dir zu hören
Gruß Christian
Selbstverständlich darf jeder seine Meinung dazu äußern!
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Hallo Christian,

na dann der Reihe nach:
Roter Baron II schrieb:
Welchen Propeller kannst Du empfehlen? Ich bevorzuge an sich große Propeller mit kleiner Steigung.
Hmm, ja, puh, ähm, also ... 22x8 hatte ich damals auf meiner Daisy-Red, die war mit dem 45er aber auch geringfügig übermotorisiert - alles bis ca. 2 kg habe ich senkrecht weggeschleppt. Mit ein wenig Umarbeit (siehe unten) geht auch ein 24x8 oder 24x10. Einen 21x12 Dreiblatt Engel dreht er mit rund 5800 U/min, nur mal so als Anhaltspunkt. Kommt aber sehr auf das Auspuffsystem an. Kleinere Props als 20x10 würde ich nicht montieren, alles über 7000 U/min mag er nicht sonderlich. Evtl. kannst Du mal eine 24x6 probieren, aber ob das Sinn macht? Dann hast Du zwar Standschub, aber keine Geschwindigkeit mehr ...
Roter Baron II schrieb:
Schalldämpfer soll unter die Motorhaube und als Topfdämpfer ausgebildet werden.
Das kostet Dich einiges an Leistung, das sollte Dir klar sein. Mit der ollen Krumscheidbanane (hab ich letztes Jahr oder so verkauft) lief er nie so richtig gut für meinen Geschmack. Auf jeden Fall nicht zu kleine Querschnitte im Dämpfer wählen. Bei normalen Dämpfern ist ein 25er Krümmer ok, 22er akzeptabel, alles darunter Mist. So ein direkt angeflanschter Dämpfer wie der von Clark z.B. bringt bei Methanolern irgendwie nur Probleme, siehe auch hier.
Roter Baron II schrieb:
Was sagst Du zu Rizinusöl, in Homöopatischen Dosen (6%).
Eieiei, das ist eine kitzelige Sache. ich habe über eine Saison einen auf Nadellager und Anderes umgebauten 45er mit 3% Öl (allerdings synthetisches Synth-Glow Öl) betrieben, bis ich ihn im Sommer zu spitz gestellt habe, und er beim Schleppen sein Pleuel durch das Kurbelgehäuse entsorgt hat. Bei Ölanteilen <8% ist ein gut funktionierender Pumpenvergaser zu empfehlen (bringt auch einige Touren mehr an der Welle), und man sollte nicht die letzten Umdrehungen rauskitzeln, um etwas Reserve zu haben. Meinen alten 45er aus der Wilga fliege ich inzwischen wieder mit 8%, Originallagern und -vergaser, da gibt es gar keine Probleme.
Was mich gleich zum nächsten Thema bringt: Ist es noch ein "Italiener"? Dann kannst Du ihn mit viel Vorsicht im Originalzustand mit 6% Öl betreiben, und er wird urmelalt wie meiner ;). Die Chinesen sollten so 10% Öl im Sprit haben, ich hatte aber außer einem 23er noch keinen Chinesen dieser Größe in Betrieb. Nitro braucht er übrigens nicht, eine Onboardglühung á la Simprop GlowStar kann nicht schaden.
Pro Schlepp auf 300 m mit normalen 4 m/5 kg-Seglern brauche ich übrigens zwischen 100 und 150 ccm Sprit, nur mal so als Anhaltspunkt.

Bin vor ein paar Tagen an eine recht schwere Piper Super-Cub von Rödel gekommen. Da überlege ich gerade, meinen zweiten 45er einzubauen. Oder gleich den 70er King Boxer? Doch, auch Methanoler :D
 
ST4500

ST4500

Hallo Christian,

kann Ingo nur zustimmen. Wir betreiben einen Schlepper schon im 2. Jahr mit dem ST4500 aus der Chinaproduktion.

Betrieben nur mit sythetischem Sprit geht das ganz gut. Unser Schlepper hat so 2,80 cm Spannweite und zieht auch alles Mögliche ... über 8 kg Segler wird der Steigflug etwas gemütlicher aber das sieht auch schöner aus als diese 45° Steigflug-Schlepps.

Letzten Winter haben wir unserem ST neue Lager gegönnt. Seitdem hatten wir auch keine Absteller mehr... zuvor ist er beim steilen Absteigen im Leerlauf manchmal beim Gasgeben aus gegangen. Warum die Lager schon "hinüber"waren kann ich auch nicht sagen.. bei dem Sprit sollte das nicht passieren.

Gruß
Eberhard
 

Anhänge

Hallo,

also, ich hab mir jetzt einen gekauft. Gebraucht. Er scheint gut in Ordnung zu sein, hat mächtig Kompression.
Leider kann ich nicht feststellen ober aus Italienischer oder Chinesischer Fertigung ist.
Bastle derzeit einen Topfdämpfer dafür. Der Dämpfer hat vier Kammern und ca 1600 Kubikzentimeter Volumen.
Ansonsten auch so noch ein paar Einbauteile. Wollte ein paar Fotos einstellen, funktioniert aber nicht. Eventuell sind die Bilder zu groß. Werde morgen noch mal probieren.
Gruß Christian
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Servus Christian,

wenn die Bilder zu groß sind, kannst Du sie auch mir schicken, dann schmeiße ich die Teile auf meinen Server ;)

Übrigens ist mir gerade eine 2,80 Piper von Rödel über den Weg gelaufen - was meinst Du, was da nach der Grundüberholung für ein Motörchen drin schnurren wird :cool:

Wegen alt und neu: Wenn "Made in Italy" draufsteht, ist es ein Italiener :D
 
Hallo,

jetzt hat es geklappt.

Bild 105.jpg
Das ist mein Ausgangsmaterial.Gaskartuschen,allerdinges etwas größer als die von Camping Gaz

Bild 106.jpg
Die Farbe und der Aufdruck werden mittels Stahlwolle und Nitroverdünnung entfernt

Bild 107.jpg
So sieht das dann aus, wenn die Stinkorgie beendet ist.Jetzt lässt sich auch problemlos hart Löten

Bild 109.jpg
In jede Kartusche kommen Acht röhrchen mit Deckel. Die Röhrchen haben unterschiedliche Länge. Unterhalb des Deckels ist eine Querbohrung.Wir wollen ja Durchgang haben.

Bild 108.jpg
Deckel eingepresst

Bild 110.jpg
Eine Kartusche mit langen Röhrchen eine mit kurzen

Bild 111.jpg
Bei der mittleren Kartusche wird der Boden gelöchert, und Oben der Deckel herausgeschnitten
Bild 112.jpg
Das ist das Teil mit den langen Röhrchen

Die Röhrchen und die Deckel werden dann gemeinsam in den Kartuschen verlötet.
Das ergibt dann einen Dämpfer mit vier Kammern und einem Volumen von ca 1600ccm.
Die Röhrchen wirken als Tiefpassfilter. Is nix berechnet, nur Erfahrung.
Einzige Vorgabe, die Querschnittsfläche der Abgasaustrittsöffnung wird festgestellt, alle Durchgänge im Dämpfertopf müssen immer, mindestens diese Querschnittsfläche haben. Bei Methanolmotoren die Bohrungen nicht unter 5mm Durchmesser ansetzen.
Bisher hat diese Technik immer einen guten Geräuschpegel, bei wenig Leistungsverlust erbracht.
Man wird sehen.
Wird fortgesetzt
Gruß Christian
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Servus,

schaut gut aus


Aber wie bekommst Du so ein Monster in den Rumpf? Und was ist das für ein Teil mit 3 m Spannweite?
 
Hallo,
das Geheimnis ist gelüftet.
Hier zum ersten mal in der Öffentlichkeit.Der neue Schlepper "Oskar".
Den Schalldämpfer habe ich mal eben so in die Haube geworfen.
So wie er jetzt ist, wiegt er 490 Gramm.
Es gibt noch viel zu tun.
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Ingo, frage an Dich. Hast du eventuell einen fertig gefrästen Auspuffflansch für den "Suppentiger", würde dir eventuell was abkaufen. Meine Fräsmaschine(Eigenbau) ist noch nicht fertig.
Ansonsten muß ich wieder mal die Feile schwingen.
 
Hallo Christian,

gab es nicht mal einen thread, in dem es um die Unordnung in unseren Bastelbuden ging ? Da könntest Du Dich bedenkenlos dran beteiligen -
ich mich allerdings auch. ;)

Ansonsten: RESPEKT!

Viele Grüße,
Rainer
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Morgen zusammen,

irgendwie funktionieren die Bilderlinks bei mir nicht?! Na egal, man kann es auf dem ersten Bild so in etwa erkennen :).

Mit 10 kg Fluggewicht hat der Tiger an einem vernünftigen Abgassystem überhaupt kein Problem, wie ich oben schon geschrieben habe. Da das Teil noch dazu einen recht schmalen Rumpf zu haben scheint, wird der Drang nach oben nochmal stärker werden ;)
 
Hallo,
hier noch mal schnell die Bilder.Kringelking hat wieder alles vermurkst.
Das Bild von seiner Werkstatt hat alles übertroffen und war doch nicht zu sehen.
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Anhang anzeigen 175786 Anhang anzeigen 175787

Der Schalldämpfer Einbau ist fortgeschritten. Es ist mal wieder alles anders als ursprünglich geplant.

Jetzt ist auch wieder eine kleine Motorhaube möglich.Nächste Woche mehr.
Gruß Christian
 
Hier das Foto :D

Ist besser, wenn ich nur diese Ecke vorzeige!


Bastelbude.jpg


Und wie geht's mit dem Dämpfereinbau weiter?

(Bin noch am Suchen wegen einer Signatur...)
 
Hallo,
jetzt ist es so weit. Der Dämpfer ist fertig und auch schon mal eingebaut.
Hier sieht man das ganze von vorne
IMG_0001.JPG


Der Motor ist liegend, der Dämpfer darunter eingebaut. Das aus dem Rumpf herausgesägte Teil hat noch mal 100gr an Gewichtsersparnis eingebracht.
IMG_0002.JPG


Seitlich ist der Dämpfer noch mal abgestützt,damit nicht alles am Motorflansch hängt.
IMG_0003.JPG


Unten ist der Rumpf ausgespart. Ich konnte leider nicht mehr weiter zurück, weil sonst die Fahrwerksbefestigung gelitten hätte.
IMG_0004.JPG


Ingo, Frage an Dich, ist das ein Super Tigre vergaser? Wenn nicht, kannst du mir bitte sagen, wie groß der Lufteinlassquerschnitt beim Supertigre Vergaser ist. Nicht daß ich den Motor schon von der Einlassseite her drossle.
IMG_0006.JPG


So sitzt das ganze dann unter der Haube. Jetzt wäre auch eine schmalere Motorhaube möglich. Eventuell später, ich möchte baldmöglichst fliegen.
IMG_0007.JPG
IMG_0008.JPG
IMG_0009.JPG
IMG_0010.JPG


Jetzt noch eine Frage zum Betrieb vom Motor.
Soll ich einen Spritschlauch mit drei mm Innendurchmesser nehmen, oder genügen 2mm?
Verwendet Ihr ein Filzpendelfilter, oder einen Normalen Filter?

Für den Kringelking: Ich hoffe Du bemerkst das die Werkstatt aufgeräumt ist.(Zumindest der Teil der im Bild zu sehen ist)
Mit diesem Artikel werde ich mich aus dem Motoren thread verabschieden und die weitere Schleppmaschine im Schleppthread vorstellen.

Gruß Christian
 

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Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Roter Baron II schrieb:
Ingo, Frage an Dich, ist das ein Super Tigre vergaser? Wenn nicht, kannst du mir bitte sagen, wie groß der Lufteinlassquerschnitt beim Supertigre Vergaser ist. Nicht daß ich den Motor schon von der Einlassseite her drossle.
Hallo Christian,

das ist definitiv kein ST-Vergaser, sondern schätzungsweise ein ASP- oder Magnum-Teil, sprich ein O.S. Nachbau. Wird öfter verwendet, wenn die Leute die wichtigsten Grundsätze beim Betrieb solcher Motoren nicht beachten und das Ding nicht zum Laufen bekommen. Bringt aber auch nix ...

Es gibt von SuperTigre 3 Vergaser für diese Flanschgröße und in dem Gehäuse. Einer wurde auch auf dem 25er verbaut, hatte aber eine Verjüngung vom Einlass auf rd. 9 mm. Den Vergaser habe ich auch schon mit einem 45er auf der Werkbank gehabt. Der Vorbesitzer hatte sich über zu wenig Leistung beschwert ...

Für den 45er gibt es dann nochmal zwei unterschiedliche Typen, einmal mit Kunststoffhebel, einmal mit Metallhebel. Die Durchmesser sind wie folgt:

Einlass: 14 mm, bis zum Kücken verjüngend auf 11,8 mm
Kücken: 11,8 mm
Venturi gibt es in dem Sinne keines, also gerade durch bis zum Flansch mit 11,8 mm

Achtung, die Vergaser vom 25er werden auch gerne von den Ersatzteilen her durcheinandergeschmissen! Der 25er-Vergaser hat neben dem Venturi eine nicht abgefräste Leerlaufnadel"welle", die den Querschnitt nochmals verringert. Die Teile passen zwar, aber man verliert mit dem nicht abgefrästen Teil nochmal einiges an Drehzahl! So richtig zur Höchstform läuft der 45er aber erst mit einem Walbro auf, da liegen da vorne an der Kurbelwelle zwischen 400 und 800 U/min mehr an. Allerdings war ich die bekannten Probleme mit den ausblühenden Vergasern leid. Inzwischen habe ich aber ein paar "seewasserfeste" sowie oberflächenbeschichtete und alte Del L´Orto ergattert, zudem scheint mein 0% Nitro Sprit die Gaser weitestgehend in Ruhe zu lassen.

Ah, vergessen: 3er Querschnitt beim Spritschlauch, und am besten den Nippel vom Gaseranschluss etwas aufbohren, dann wird der Regelbereich größer und unempfindlicher. Zur Fixierung des Spritschlauches nehme ich kleine Kabelbinder, die Stahlklemmen aus dem Mopedbereich schneiden bei mir innerhalb kürzester Zeit den Schlauch durch. Letztens habe ich mal kleine Schrumpfschlauchringe getestet, geht auch, und sieht super professionell aus ;)
 
Hallo Ingo,

hab den Vergaser zerlegt und die Durchgangsbohrung durchgängig auf 12 mm aufgeweitet. Ich denke das sollte passen, da die Leerlaufnadelwelle nicht abgefräst ist. Ansaugnippel habe ich auf 1,8mm aufgebohrt.
Das mit den Schlauchbindern praktiziere ich schon seit Jahren so, aber vielen Dank für den Tip.
Jetzt habe ich nur noch das Problem, ob ich einen Druckanschluss benötige, und wo ich Ihn bei meinem Dämpfer plazieren soll. Brauche ich viel Druck , oder wenig?

Außerdem fällt mir gerade ein, daß ich vor Jahren mal einen Pumpenvergaser für Methanolmotore bei Simprop gekauft habe. War für einen 35-40ccm Benzinmotor zwecks Umbau auf Methanol gedacht. Steckt irgendwo in einem Modell. Muß ich mal suchen.
Woher nimmst Du dann den Druck zum Antrieb der vergaserinternen Pumpe, bzw. wie wird der Vergaser auf dem Motor befestigt?

Vielen Dank für Deine geduldige Hilfe!
Gruß Christian
 

Rolf Germes

User gesperrt
Außerdem fällt mir gerade ein, daß ich vor Jahren mal einen Pumpenvergaser für Methanolmotore bei Simprop gekauft habe. War für einen 35-40ccm Benzinmotor zwecks Umbau auf Methanol gedacht
Dann sollte es ein eloxierter WT sein ! ;)

Woher nimmst Du dann den Druck zum Antrieb der vergaserinternen Pumpe, bzw. wie wird der Vergaser auf dem Motor befestigt?
Da gibt es mehrere Möglichkeiten !

1. hinterer Gehäusedeckel

2. anbohren eines Überströmers , so bei meinem 26er Mvvs ( serienmäßig ) und beim ST 2000/25 .

Zum Adapter musste mal hier im Forum suchen , der Bernd Langner hatte mal was zum Thema eingescannt und veröffentlich . Irgendein Thread mit großvolumigen Methanolern .;)

Schneller gefunden als ich dachte : http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=56069&highlight=158
 

Ingo Seibert

Vereinsmitglied
Moin,

Rolf hat ja schon alles soweit geschrieben. Beim 45er muss man nur ein Stück der Kühlrippen wegfräsen, damit der Gaser passt. Hier hatte ich das mal ansatzweise beschrieben. Auch schon wieder einige Jahre her. Denke beim Aufbohren nur dran, dass eine zu große Bohrung zum Abreißen der Spritsäule führen kann, dann bleibt er Dir bei annähernd Vollgas einfach stehen ...

Hihi, ansonsten ist es doch echt interessant: Da werden in dem Bericht die Tiger als absolut zuverlässige und leistungsfähige Motoren beschrieben, heutzutage sind die bösen Methanoler ja sooooowas von unzuverlässig, und Benziner sind besser. Erinnert mich an die Rechtschreibreform: Sind die Kiddies zu doof zum Schreiben, wird die Rechtschreibung angepasst :rolleyes:

Apropos böse Methanoler: Ich gehe jetzt in den Keller und mache Bilder von ein paar Motteks. Ein paar müssen weg, ich hab einfach zuviel ...
 
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