Störung 2,4 Ghz auf zwei Anlagen zur gleichen Zeit

Hallo,
gestern hatten wir auf unserem Platz bei zwei IFS Anlagen gleichzeitig eine Störung.
Beides MX22 mit IFS Modul ein Easyglider mit 6-Kanal Empfänger und ein Cappuchino mit 8-Kanal Empfänger.
Ich flog den Easyglider in ca. 100m Entfernung und der Flieger von meinem Kollege war ca. 200 Meter entfernt.
Wir beide standen nebeneinander.
Ich bemerkte die Störung durch träge Reaktion und Aussetzer als erster, dann ca. 10 Sekunden später auch mein Kollege.
Mein Segler bekam wieder Kontakt der von meinem Kollegen trotz Senderneustart nicht mehr bis zur Landung.
Sein Sender zeigt ein rotes LED.
Der Segler war nach der Bergung noch eingeschaltet und das LED leuchtete Grün. Es kam kein Kontakt zwischen Sender und Empfänger zu stande. Erst ein Neustart des Senders brachte den Erfolg. Beide Modelle haben in den letzten Wochen auf dem Platz einwandfrei funktioniert. Es war keine Kohle oder Kabel im Weg. Das macht wieder deutlich das es zur Zeit sehr gefährlich ist IFS zu nutzen. Ich hoffe Graupner bekommt das schnell in den Griff. meine hardware war schon mehrere Male bei Graupner, immer mit dem resultat das alles OK ist. Ich selber weiss nicht mehr was man da noch machen kann. ich möchte die Sachen gern nutzen, aber so ist das einfach nicht möglich.
 

dl3fy

User
hola,
bedauerlich .... aber so etwas gehört bei IFS schon fast zur Tagesordnung.

Mein Verdacht ist, daß bei nahem Zusammenstehen der 2,4GHz-Piloten die bi-direktionale Verbindung abreißt !

Also quasi der Empfänger im Sender so "zugestopft" wird bzw. das "schlappe" Sendesignal vom im Modell eingebauten RX nicht ausreicht um die Verbindung zu halten ... und daß dann das beschriebene Problem auftritt.

cu Jürgen
 

Ls4

User
ich denke dass Graupner das Prinzipbedingt nicht auf die Reihe bekommen wird. IFS wird ja nichtmal bei Graupner produziert. sie kaufen es nur zu.
Der Hersteller in Ameriak müsste mit anderer Hardware und anderem Senderverfahren reagieren.

Ich persönlich würde auf Fasst umsteigen. Das Modul für deine Mx22 wird sehr bald lieferbar sein

gruß Tim
 

HFK

User
dl3fy schrieb:
......bzw. das "schlappe" Sendesignal vom im Modell eingebauten RX .....
cu Jürgen
Es hat mir jemand (der macht etwas Wichtiges beim DMFV) glaubhaft gesagt, der IFS Empfänger würde mit 4 mW senden. Das sein so von Graupner bestätigt. Vielleicht liegts daran - wenn es stimmt?
 

BZFrank

User
Hi,

das mit den wenigen mW auf dem Rückkanal ist bei ACT so.

Soweit mir bekannt senden bei IFS / XPS beide XBees - Empfänger wie auch Sender - mit jeweils identischer Leistung. Die jeweilige Bestätigung vom Empfänger muss bei diesem Verfahren unter aller Umständen den Sender erreichen.

Das ist meiner Ansicht nach ja auch einer der Knackpunkte, denn sowohl die Strecke Sender -> Empfänger (Ground -> Air) als auch Empfänger -> Sender (Air -> Ground) müssen bei IFS/ XPS funktionieren. An beiden Endpunkten herrschen aber u.U. recht unterschiedliche HF-Bedingungen.

Grüße

Frank
 

Space

User
dl3fy schrieb:
Mein Verdacht ist, daß bei nahem Zusammenstehen der 2,4GHz-Piloten die bi-direktionale Verbindung abreißt !
...woher nimmst du eigentlich die Gewissheit, daß für die Funktionsfähigkeit des IFS zwingend Beide Richtungen erforderlich sind?

Die XBee kann man auch so betreiben, daß sie unabhängig vom Rückkanal als Fernsteuersystem funktionieren.

Wie die XBee allerdings wirklich betrieben werden, weiss auch ich nicht. Sicher ist aber, die IFS Zombis haben ihre Ursache nicht in der (Rück-)Funktstrecke sondern in SW Hängern. Andernfalls würde die Rote LED ja bei Annäherung des Senders wieder grün werden.
 
Dass zwei nebeneinander stehende Sender (IFS/MC24) sich gegenseitig stören / zum Absturz bringen, kann ich so leider nicht bestätigen.
Ein Vereinskamerad von mir hatte sich vor ca. 3 Monaten (ohne mein Zutuen oder Wissen) mit einem neuen Sender das IFS gleich mit aufschwxxx--- lassen, obgleich der Verkäufer über die Probleme / Ungereimtheiten diesbezüglich im Bilde war.
Also jedenfalls hatte ich beide Sender im Abstand von höchstens 30cm nebeneinander auf einem Holztisch gestellt, und bin dann mit meinem Vereinskameraden zusammen bis an die "Dauerhold-Grenze" gegangen.
(mein Empfänger hielt auf Grund der modifizierten Empfängerantenne etwas länger durch)
Danach sind wir zusammen zurück, bis der Empfang bei Beiden wieder ok war.
Wir hatten sogar, wenn ich mich noch recht entsinne, die Empfänger zwischendurch ausgeschaltet.
Es traten (bei uns) weder Zombiestate noch irgend welche anderen Ungereimtheiten auf.
Ich möchte nichts Schönreden, aber dennoch meine Erfahrungen mitteilen.
 

f3bpit

User
Zitat von rc-jochen
Es traten (bei uns) weder Zombiestate noch irgend welche anderen Ungereimtheiten auf.
Ich möchte nichts Schönreden, aber dennoch meine Erfahrungen mitteilen.


dass ist ja gerade das gefährliche an diesem system.
bei einigen funktioniert es und bei anderen eben nur meistens aber nicht immer.
mann kann den oder die fehler nicht eingrenzen und sie sind auch nicht immer so einfach reproduzierbar.

solange ein system derartig unsicher ist und der hersteller oder vertreiber diese probleme ignoriert, gehört dieses system auf veranstaltungen mit Publikum verboten. ich möchte jedenfalls nicht in der haut desjenigen stecken der einen systembedingten absturz mit personenschaden verursacht hat.

gruß PIT
 

Uli_ESA

User
Hallo,
tja das ist halt leider das übel bei IFS, keiner kann genau sagen wann und wie es Funktioniert, und wodurch der Fehler afutritt.
Ich habe einige Versuche gemacht, mal war der Zombie State reproduzierbar und dann wieder nicht.
Da scheinen wohl sehr sehr viele faktoren einzufliessen, und wenn einige nicht passen dann war es das.
Gruß
Uli
 
IFS hat Probleme. Ich fliege oft in Italien.. aber nicht mehr mit IFS. Wenn man GRaupner schreibt, es scheint dass ich der einzige mit Problemen bin. Schade, ich habe IFS gekauft weil Firma Graupner meiner Meinung nach eine sicherheit WAR...
Lieber wissen dass es Probleme gibt als "einfach fligen es gibt kein Problem mit IFS".

Versuchen zu machen sollte Job vom Graupner sein.

Stefano

Stefano
 

DD8ED

Vereinsmitglied
Moin,

BZFrank schrieb:
Hi,

Soweit mir bekannt senden bei IFS / XPS beide XBees - Empfänger wie auch Sender - mit jeweils identischer Leistung. Die jeweilige Bestätigung vom Empfänger muss bei diesem Verfahren unter aller Umständen den Sender erreichen.
Ich hatte mal Gelegenheit, etwas mit IFS/XPS Modulen rumzuspielen. Die Bestätigung braucht der Sender eigentlich garnicht. Er sendet ein Paket und erwartet eine Bestätigung. Kommt diese nicht rechtzeitig, wird das aktuelle Paket bis zu 3 mal wiederholt. Ist dann immer noch keine Bestätiging da, wird das Paket verworfen und ein aktuelleres gesendet. Dann gehts wieder von vorne los.
Ich habe das beobachtet, als ich die Funkverbindung mal gezielt gestört habe. Ist der Störer weg, gehts ganz normal weiter. Die Konsequenz, wenn der Sender keine Bestätigung erhält ist die, dass das aktuelle Paket bis zu 3 mal wiederholt wird. Diese Funktionalität steckt im IEEE 802.15.4 Stack des XBEE. Könnte man auch abschalten. Da gibt’s einen Parameter für. Genauso wird die Bestätigung automatisch vom Stack generiert. Ob das jetzt die Hardware im Funkchip oder die Firmware im XBEE tut weiss ich nicht so genau, ist aber letztlich auch egal.
 
Oben Unten