Zwei dicke Kabel auf einen Stecker löten

Götz

User
Hallo,

ich muss zwei Kabel (ca. 8qmm jeweils)zusammenfassen und auf einen 6mm Stecker löten?
Den Stecker habe ich quer geschlitzt, so dass die Kabel etwas seitlich herausstehen. Ist das so ok für Ströme bis 300 A ?

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Oder kann man das cleverer machen?

Danke und Gruß
Götz
 
Denke Deine Schwachstelle ist der 6mm Stecker (max. 80A-100A Dauerbelastung)
300A auf einen 6mm Stecker, wie lang ist die Belastung ?
Schau mal hier, da findest Du mehr Infos von Steckerbelastungen.

Was hast Du da für ein Teil vom DLR?
Ich arbeite in OP.
 
Hi Claus,

der Stecker (LMT) ist für 400A gut, um den mache ich mir keine Sorgen.
Mir geht's um die Lötstelle. Das Teil ist ein SPS Schalter von emcotec.

Gruß Götz
 
Die Stecker kenne ich nicht, sind die angegebenen 400A der Spitzen- oder die Dauerbelastung?
400A sind schon heftig, in meinem Elektroauto (KFZ) mit 52V, benötige ich beim anfahren auch bis 400A, die Stecker sehen aber ein bisschen dicker aus :D

An der Lötstelle würde ich nicht mit Lötzinn sparen um eine große Kontaktfläche auf den Kontakt zu bekommen.
Mehr kann man da nicht machen.
 
Also gut,

wenn weder ein Aufschrei noch ein Rat zu einer Alternative zu hören ist, werde ich die Stecker mal so verlöten.

Gruß Götz
 
Also gut,

wenn weder ein Aufschrei noch ein Rat zu einer Alternative zu hören ist, werde ich die Stecker mal so verlöten.

Gruß Götz
Hallo Götz, ich würde Stecker und Leitungen vor dem Löten noch mit dünnem Kupferdraht bandagieren.

Gruß

Gerhard
 
Gerhard besten Dank.
Ist vielleicht nicht verkehrt, wenn die Lötstelle bei Vollgas etwas "weich" werden sollte ....:cool:

Gruß Götz
 
Bis 300A schreibt er. Aber die 300A sind kein "Dauerstrom"?!
Denke wenn der Strom aus einer Batterie kommt, welche auch immer, ist die Belastung kein Problem, da nur kurzzeitig.
Klar, in nem E - Auto sind andere Stecker verbaut, sind ja auch komplett andere Anwendungen
Zum Thema löten.... Lötstellen heiss machen, damit das Zinn richtig fließen kann.
So heiß werden, dass die Lotung auf geht, wird der Stecker nie werden.... ausser bei Kurzschluss :D
 
Hallo Karl,

die Prognose liegt bei knapp 300A Spitze. Dauerstrom vermutlich bei 150 bis 200A.

Gruß Götz
 
Hallo Götz, ich würde Stecker und Leitungen vor dem Löten noch mit dünnem Kupferdraht bandagieren.

Gruß

Gerhard

Ich mache das Bandagieren immer mit einem Stückchen Schrumpfschlauch zur Stabilisierung der beiden Kabel.
Nach dem Verlöten wird die Bandage wieder entfernt.
 
Also,
soll ja keiner neugierig zurück bleiben ;)
Projekt ist eine Bellanca XXL mit Predator 37/6 Evo und 14S, Prop von Müller mit 28x12x3 als Schleppmaschine. Nach allen Infos, die ich bisher bekommen habe, sollte der Spitzenstrom wie angegeben ausfallen. In wie weit der Strom dann im Flug zurück geht, weiß ich noch nicht. Ich werde mich mit Hilfe der Telemetrie gemütlich herantasten.

Ich denke meine Frage relativiert sich, wenn man die Lötstellen am Regler und SPS anschaut. Alles ganz normal (sauber) verlötet. Von daher mache ich mich erstmal nicht verrückt.

Schönen Abend
Götz
 
Zinn ist ja bekanntlich ein 10x schlechterer Leiter als Kupfer. Daher würde ich auch die beiden Litzen erstmal miteinander verfilmen und verzinnen, und dann erst zusammen in die Lörmulde löten.

Wird natürlich schwierig, die 2x6qmm in den 6qmm Stecker zu bekommen. Ich würde das verzinnte 12qmm Litzenende im Schraubstock etwas flach drücken, dann in die leicht verzinnte Lötmulde stecken, und das ganze mit dünnem Kupferdraht umwickeln/fixieren, und mir einem dicken 100w Lötkolben verlöten.

Mit deinem zweiten Schlitz in der Lötmulde, verringerts du die Lötfläche zwischen Stecker und Litze. Mit dem Umwickeln uns wecklassen des zweiten Schlitz, verdoppelst du die Lötfläche.

Am besten wäre natürlich ein Stecker mit größerer Lötmulde.
 
Bei diesen Vorstellungen von Strömen würde ich mir weit mehr Gedanken um die Akkus machen. Z.B. die internen Ableiter und die eigentliche Flugzeit.

Meinrad
 
Wird natürlich schwierig, die 2x6qmm in den 6qmm Stecker zu bekommen. Ich würde das verzinnte 12qmm Litzenende im Schraubstock etwas flach drücken, dann in die leicht verzinnte Löttmulde stecken, und das ganze mit dünnnem Kupferdraht umwickeln/fixieren, und mir einem dicken 100w Lötkolben verlöten.

Ist nicht schwierig, sondern schlicht und einfach unmöglich, deshalb der Schlitz. Ich hab's jetzt mal hübsch bandagiert und verlötet. Die Litzen schauen gar nicht so weit seitlich raus, weil ich sie mit der Zange etwas zusammen und in den Lötkelch drücken konnte.
Wie gesagt, die restlichen Lötstellen im System sind auch nicht viel besser (Kabel auf Platine). Die Akkus werden kein Problem sein, weil in 2P gekoppelt, Meinrad.

Danke und Gruß Götz
 
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