PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Twin Air von Robbe



aero49
25.11.2012, 20:34
Moin zusammen

Ist hier irgendwo schon ein Thread über die Twin Air erstellt worden, habe bis jetzt noch keinen gefunden.

Habe 2 von den Dingern bis jetzt gebaut und bin bis auf ein paar konzeptionelle und konstruktive Kleinigkeiten mit den Fliegern super zufrieden.

Vielleicht gibt s ja den Einen oder Anderen, der auch was über den Flieger zum Besten geben will . . .

Oki doki, bis denne Gruß Helmuth

Andreas Maier
25.11.2012, 20:45
in der Suche gefunden ....

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/320579-Twin-Air-ARF-1600-mm-robbe...-was-f%C3%BCr-Lipos?p=2735182&viewfull=1#post2735182


Gruß
Andreas

ALFA-AIR
25.11.2012, 23:51
Hallo Helmuth,
ich fliege auch die Twin-Air, und Ende September hatte ich nen Strömungsabriss in geringer Höhe provoziert- eine Spiralumdrehung, und -BAUTZ-!
Merke: Mache eine Twin nie, niemals zu langsam..;)
Der Schaden war doch ziemlich beträchtlich, also habe ich mir das Modell nocheinmal gekauft- und genauso wiederaufgebaut wie die erste- nur eben besser!:cool:
Ist n feines Maschinchen, und eigentlich eine Beech Duke 60- meine Klub-Kumpels waren sogar auch begeistert, obwohls nur n Schäumling ist..
Schauma hier:
http://www.youtube.com/watch?v=m9n5_R7oGUI

aero49
27.11.2012, 01:50
Hallo Alfa Air,

ja Mensch, hier doch noch jemanden zu finden, der was über diesen schönen Flieger zu berichten hat, ist ja cool....( Habe aber weiter hinten doch noch ein paar (dürftige) Beiträge gefunden, das hat der Flieger nun wirklich nicht verdient, na ja.;) ;)

Wie gesagt habe momentan 2 von den Dingern, einer soll noch verschenkt werden. Das hatte aber auch den Vorteil, dass ich bei der 2. gleich ein paar Sachen im Vorwege (Zusammenbau) optimiert hab, was bei der 1. erst im Nachhinein und dann mit (etwas) mehr Aufwand gelang.
Zum Beispiel die Biegefreudigkeit des vorderen Rumpfteils im Kabinenbereich. Das hast Du bestimmt auch schon bemerkt.
Da habe ich beidseitig zwei ca. 25 cm lange Kiefernleisten von ganz vorn vom Akkufach bis ca. Höhe Kabinenboden wie folgt eingesetzt:

Die Leisten sind durchgängig, d.h., ich habe den Quersteg - welcher im Inneren noch eine Holzleiste für eine stabile Tragflächenaufnahme/Verschraubung verbirgt - im Bereich der Rumpfwände so tief wie möglich eingeschnitten und das ganze dann mit den Leisten und Beli Zell gut und satt verklebt, (musst ja auch genügend "Futter" für die Kabinenhaube lassen, damit die noch richtig einrastet) jedenfalls das hält super. Der Vorderrumpf ist jetzt ne ganze Ecke steifer.

Bei der, die ich jetzt für mich benutze, hatte ich Probleme mit der Seilanlenkung vom Bugrad, da die Ansteuerung doch etwas von der des ersten Fliegers abwich (soviel zum Thema Serienstreuung), und auch weil das Servo vorn nicht richtig fest war, was den Effekt hatte, dass das dadurch zu lockere Seil bei der ersten leichten Kurve das Bugrad quer stehen ließ, und somit der Flug erst nach (provisorischer) Fixierung des Servos` und halbwegs brauchbarem Lenkverhalten möglich war- und das auch nur mit unterschiedlichen Lenkausschlägen.
Die Probleme mit der Lenkpräzision trotz zusätzlichem Festkleben des Servos` nervten, bis ich die Faxen dicke hatte
Wie gesagt, beim ersten Vogel funktionierts. Hätte auch den logischerweise für mich behalten können, aber egal.

Habe mich dann zur Radikalkur entschieden, - was heißen soll, Bugrad Servo r a u s und die ganze Geschichte mittels zweier Bowdenzüge, die ich nach Einschneiden des Rumpfes hinter dem Bugradschacht nach hinten führte, dann so angelenkt, dass:

a) das Rad zu beiden Seiten genug Platz zum Ein/Ausfahren/Lenken hat.

b) die Bowdenzüge nicht in den Bereich der Tragflächenauflage ragen, aber auch nicht im Akkuraum dessen Fixierung behindert.

Die Röhrchen reichen jetzt über dem Servobrett hinter dem Quersteg rechts und links der Öffnung für die Flächenservokabel bis zum 2. Quersteg. Habe dann ein arbeitsloses Servo genau dahinter mittig quer eingepasst und abschließend mittels einer Querleiste von hinten quasi klemmend verklebt.
Da die Röhrchen bis zum Servo frei beweglich sind, ist die Flächenmontage samt Verkabelung zum Empfänger kein Problem - gut, dass ich sie nicht , wie ursprünglich geplant, durch unterlegte Leisten festgeklebt hab.
Die Anlenkung erfolgt jetzt mittels Stahlseile ( ca. 45-50 cm lang) gleicher Dicke, welche am Bugrad verknotet und mit einem Tropfen Loctite gesichert sind, servoseitig sind die Seile mittels zweier Multiplex Anlenkungen durch die Madenschrauben verstellbar befestigt.

Die Bowdenzüge sind von der Länge so bemessen, das radseitig wie gesagt das Ein/Ausfahren/Lenken nicht behindert wird, und servoseitig der ca. 3 cm breite Servoarm den gesamten Servoweg nutzen kann.
Die Justage der ganzen Geschichte war dann das Aufwändigste an der ganzen Aktion, die Seile dürfen nicht zu straff sein, damit die Fahrwerkselektronik den Endanschlag erreicht, nicht zu locker, um halbwegs eine vernünftige Lenkpräzision zu erhalten. Aber nach ein paar Flügen mit "erweiterten Rolleinlagen", läßt sich der Vogel am Boden wesentlich besser lenken, - da machen sich die beweglichen Enden der Röhrchen im Rumpf sehr positiv- sprich dämpfend, bemerkbar. Theoretisch, bei vollem Servoweg, könnte das Rad fast 90 Grad drehen, hab aber den Servoweg auf einen vernünftigen Radius begrenzt. Ein paar Feinjustierungen haben genügt.
Da im vordersten Rumpf im Bereich der Kabeldurchführung zum Bugrad noch ausreichend Platz ist, habe ich dort aus 4 und 2 Stk ausgedienten 9 Volt Blockbatterien und etwas Tape zwei Ballastpackages mit ca.140 gr untergebracht, was "schmatzend" in diese Ecke passt. Die Verlagerung des Servos hat aber kaum Einfluss auf den Schwerpunkt gehabt, aber je nach Akku, setze ich den Vierer bzw. zusätzlich den Zweier Pack ein, ich mags auch ein ganz kleines bisschen kopflastig.

Da ich den Schnitt für die korrekte Positionierung der Röhrchen hintern dem Radschacht ziemlich tief ansetzen musste, war es wichtig, diese tiefen Schnitte gut zu füllen, um die Stabilität in dem Bereich nicht zu beeinträchtigen.
Entsprechend abgelängte Leistenreste und eine gute Portion Belizell haben das Problem beseitigt, abschließend habe ich mit Tape die sichtbaren Schnittlinien optisch gut kaschieren können.
Neben dem optischen Vorteil ( das Servo schaut ja im Original unten einige mm aus dem Rumpf hervor), besteht nun die Möglichkeit, passende Fahrwerktüren- vielleicht die von der Venom von r2f- einzubauen, mal sehen.
Optisch wäre das jedoch der Bringer, den Radschacht scalemässig verschließen zu können.
Soweit dazu.
Meine Erfahrungen als langjähriger TwinStarFlieger, den ich schon seit 3 Jahren mittels Staufi Brushlessmotor - Regler - Combo fliege, habe ich ebenso bei beiden Twin Air`s das serienmäßige V-Kabel für die Regler( mit einem abgeklemmten Pluspol) durch ein Standard V-Kabel ersetzt, d. h. ich fliege mit 2 parallelen BEC s durch die Gegend. Das klappt vorzüglich, ich habe einen super Gleichlauf der Motoren, und über die Servostromversorgung brauche ich mit keine Sorgen zu machen.
Ok, der einer oder andere wird vielleicht jetzt ein Veto einlegen, aber meine o.g. Erfahrungen zeigen, dass ich damit nicht allzu verkehrt liegen kann, da meine TwinStar Antriebe ähnliche Werte haben, - auch mit 2 mal 40 Amp-Reglern.

Last, but not least habe ich bei meiner 9`5`er Ramoser Props verbaut, das hat einerseits den Vorteil, dass man nicht ewig an dem serienmäßig nicht gerade perfekten Rundlauf der Originalprops herumdoktern muss, andererseits kann mit etwas Experimentierfreude noch etwas mehr an ( "überschaubarer") Steig/Flugleistung herausholen, obwohl das Ding ja eigentlich ausreichend zügig unterwegs ist.
Ferner habe ich die Auspuffatrappen weggelassen, statt dessen hab ich - auch zwecks besserer Belüftung der Regler - kleine, ca. 4 cm lange, 1 cm durchmessende Plastikröhrchen mittig durch die Reglerschachtabdeckungen mit ca. 45 Grad nach hinten angeschrägt eingesetzt. Bin auch am überlegen, die Ansaugatrappen/Reglerfachabdeckungen von vorn funktionstüchtig auszuhöhlen, muss dafür aber das richtige Werkzeug auftreiben. - Hast Du, hat von Euch da vielleicht einer ne Idee?

Momentan hab ich leider nicht die Möglichkeit, Fotos von den Fliegern hier reinzustellen, auch um meine Modifikationen zu belegen. Aber ich denke der "Weihnachtsmann" wird s bald richten. Ein paar Fotos sagen ja mehr, als "mein Roman"
Über die Flugeigenschaften gibt es ja eigentlich auch nicht viel zu sagen, fliegt wie auf Schienen, wie Du ja auch schon sagst. Das Fahrwerk ist ausreichend stabil, - hatte auf unserem Rasenplatz bis jetzt keine Probleme, bis auf, dass ich bei der ersten vergaß, die Schaumräder auf den Felgen mit ein bißchen CA zu verkleben, so wie es in einem der Tests beschrieben wurde.
Du hast übrigens recht mit dem Abreißverhalten, trotz Klappen darf der Vogel nicht zu langsam gemacht werden. Mir wäre fast das Gleiche passiert, zum Glück wehte ein etwas stärkerer Wind, sodass ich noch rechtzeitig durchstarten konnte.
Fast 3 kg sind ja auch nicht zu unterschätzen.. Bez. des Benedini Soundmodul Modalitäten wie quanta costa u. Ä. würde ich gern noch mal auf Dich zurückkommen, das ist ne coole Sache.
Was hast Du denn eigentlich an der Zweiten von Dir verbessert, mal von Soundmodul abgesehen?

Ok, das reicht wohl erstmal.
Wer noch Statements über die Twin Air loswerden will, - bitteschön.
Bis demnächst- Schaum- und Waffelbruch
Gruß Helmuth

ALFA-AIR
28.11.2012, 01:43
Moin Moin !
Da gabs aber schön was zu lesen , Helmuth !:)
Die Veränderungen , die ich gemacht habe, sind vorwiegend kosmetischer Natur. Das Bugfahrwerk z.B. sah in der Zweiten tatsächlich etwas anders aus, und weigerte sich auch bisweilen, zuverlässig in die Endposition auszufahren, vermutlich weil die Stahlseile zu stramm eingebaut waren. Ich habs gegen das der 1. Version ausgetauscht und dabei um ca 5° nach vorn geneigt- sieht doch gleich erwachsener aus!:cool:
Was mich ziemlich genervt hat, waren die beiden (eineiigen) Deppen da vorne drin- hab die erstmal entfernt und das Instrumentenbrett ein wenig angehübscht! Danach hab ich der Frontscheibe mit dünnem Alu-Blech einen Rahmen verpasst, so wie es die "pressurized" Version des Originals hat- incl. "Bösem Blick" , das verleiht dem Kübel ne ordentliche Portion "Jet-Optik"!
Ein Lichtsteuermodul von optotronix hat den Beleuchtungsjob bekommen, wodurch im Gegensatz zur Ersten die Beleuchtung einerseits wesentlich heller ausfällt und zum anderen praktischerweise alle Effekte vom Sender nacheinander zu- bzw. abschaltbar sind- das Blitzlichtgewitter wird z.B. beim Startlauf zugeschaltet und im Landeanflug- falls gewünscht- die Landescheinwerfer in den Flächen eingeschaltet, die tatsächlich ganz schön blenden:cool:
Die einzig nennenswert Konstruktive Veränderung, die ich durchgeführt habe, war das Ausmisten des Kabelbaums- das war mir echt zu Verwirrend ! Alle JR-Steckverbindungen wurden entfernt und gelötet und dabei- wo immer Möglich- auf ein Kabel zusammengelegt. Als Kupplung zwischen Rumpf und Fläche wurde ein 6-Fach MPX Stecker gelegt- nu ist das alles wunnebar Übersichtlich ! :)
Nebenbei habe ich nen ganzen Haufen JR-Stecker und Kupplungen geerntet..
Tja, Varioprop Schrauben , sagst Du..sind schon was Feines, habe welche auf der großen Beech drauf, vornehmlich wegen des Scale-Effektes... welche Steigung hast Du denn "erflogen", und wie kriegt man die auch noch synchron ???
Das zusammenlegen der Regler BEC's ist ein interessanter Gedankenansatz, klingt wie die "Sparversion" einer Doppelstromversorgung- fällt ein Regler aus, gibts noch ein Back-up, vllt. kann da ja jemand was zu sagen, der sich damit besser auskennt..
Die Lufteinlässe an den Motorgondeln sind zwar auch beim Manntragenden Vorbild zu finden, ich finde aber , daß sie weder besonders gut aussehen geschweige denn irgendeinen Sinn erfüllen- sofern man sie nicht zu richtigen Lufteinlässen umfunktioniert (..was mit EPO so ne Sache ist..)
Die Landeklappenservos der 1. Version glänzten nach kurzer Zeit mit hakeln, weiß der Kuckuck warum, sind ja die gleichen wie die Querruder Servos- hab sie noch nicht ausgetauscht..
Zu guterletzt: ja, meine war auch Schwanzlastig mit einem 4S 3700 40C, habe dann noch nen kleineren 4S 2200 parallel geschaltet und ganz vorne mit angeschnallt, jetzt passts- leicht kopflastig..
Viele Grüße
Martin

aero49
05.12.2012, 19:04
Hallo martin,

danke für die antwort,. sorry, dass ich auch jetzt erst antworte, war aber bez. "rektal op" vom 30.11 bis heute, 5.12, im krhs. ist aber alles ok, war lange zeit vorher nur sehr nervig, weshalb ich mich kurzfristig zur op entschlossen hab.- eher daran - eher davon, - aber egal.
ja mensch, bez. deiner frage nach steigung der ramoser props usw. - die hab ich im bereich von 6,5` bis / 8 probiert, mit den berichteten ergebnissen , muss aber sagen, dass ich die tests noch nicht abgeschlossen habe
- teils witterungs - und zeitbedingt konnte ich nicht soviel fliegen wie ursprünglich geplant ( war auch nicht so konsequent, um das gleich mit unterschiedlichen akku kapazitäten bewerten zu können, was auch speziell die flugzeiten bei voll/teilgas usw. anbetrifft,- das will ich dann im nächsten jahr mal als richtige aussagefähige testreihe durchziehen ). wie gesagt, ich denke, es wird da nicht jetzt s o v i e l mehr bei rauskommen, aber du kennst das ja, das "spielkind" will ja auch sein recht: " irgendwie muß da doch was zum rauchen zu bringen sein " . . . :-) :-) :-)
jedenfalls habe ich die propnabengrösse "B" für 5 u. 6 mm wellen und 9 er blätter im einsatz - ohne probleme mit der spinnermontage, das kann alles so montiert werden.
das synchronisieren ist da natürlich e t w a s zeitraubender:
ich stellte den ersten prop erstmal auf 6,5`steigung ein.
das kann man mit der beiliegen einstelllehre ja relativ genau justieren, den 2. erstmal auch nach der lehre,- dann feinjustierung, bis ich dann über den gesamten drehzahlbereich einen guten gleichlauf erhielt - by the way, du erwähntest deine beech,- da hast du doch auch das selbe procedere durchziehen müssen, oder hat die nur einen motor? - ein paar letzte drehzahlunterschiede bleiben ja immer
- so, und jetzt kommt das doppelte bec ins spiel:
nämlich - mit der serien konfiguration, sprich nur mit einem bec und serien props gabs ja doch schon merkbare drehzahl unterschiede, zumindest in bestimmten drehzahl bereichen - und das bei beiden meiner flieger.
wie gesagt, da kam mir meine twinstar erfahrung zu gute, was die stromversorgung über beider regler betrifft - jedenfalls ist das mein subjektiver eindruck - das damals schon die ansteuerung beider bec s ergab, dass mit den serienprops bei mehrmaligem intervallartigen, langsamen hochdrehen bis vollgas ein wesentlich besserer gleichlauf erzielbar war, quasi, als wenn sich beide regler aufeinander " einlernen " oder so, (habe auch den senderseitigen vollgasweg mit beiden parallel programmiert)
das hat mich damals beim ts verblüfft und brachte mir im verein doch erstmal ein stirnrunzeln der kollegen ein, warum ich "wider besseres wissens" einen Regler bzw. elekronikausfall riskieren wollte ,- die herrschende meinung ist/war ja bei twin antrieben eben ein pluspol abklemmen.
- aber genau das funzte beim ts nach einbau der staufi antriebscombos eben nicht, warum auch immer (???) es klappt nunmehr seit fast 3 jahren.
jedenfalls hab ich so bei der twin air auch mit den ramosern da keine probleme. soviel zum Antrieb.
zur bugradanlenkung: war meine lenkservo umrüstbeschreibung für dich nachvollziehbar? hab noch mal längere "trockentests" mit jeweils gespanntem seil (ausgefahrenes rad) durchgeführt, da bleibts ausreichend präzise lenkbar.
Deinen umbau des cockpits finde ich auch ganz witzig, aber für mich momentan nicht so wichtig, was mich viel eher interessiert, ist deine beleuchtungs geschichte, da hat der vogel wirkliches upgrade-potential.
ich hab noch von conrad und mpx auch noch beleuchtungssets, hab mich bis jetzt aber nie für den einbau in einen meiner flieger entscheiden können, und hab aber auch keine weiterreichenden einbau- und konfigurationserfahrungen.
habe die corvallis von hype und auch die beaver von robbe, da sind ganz brauchbare sets verbaut.
mir schwebt jedenfalls bei der twinair ein landelicht am bugfahrwerkbein und/oder in einer fläche vor - egal, ob scale oder nicht, oder auch mit kopplung an landeklappen oder fahrwerk, ähnlich deiner, aber es fehlt mir da ehrlich gesagt auch die "traute" zur umsetzung - zumindest allein auf gut glück, auch was eine vernünftige, separate stromversorgung betrifft, - ok, die benedini geschichte sowieso.

jedenfalls ich würde mich bez. aller erwähnter dinge freuen, wenn man sich irgendwie/wann/wo mal näher zum näheren erfahrungsaustausch, gemeinsamen twinairfliegen oder wie auch immer treffen könnte.

ich habe deine seite besucht, ist ja ein schöner betrieb, den du führst, ich bin leitender angestellter als sicherheitsfachkraft in einem hamburger gebäudereinigung/facilitymanagement - betrieb.
kannst ja auch mal info geben, ob es passt, dich mal per tel. zu kontakten.

ok,- es ist wieder ein roman geworden, aber wie sagen wir?: wat mut, dat mut!!!

in diesem sinne, schöne festtage an dich und anhang
bis denne

gruß helmuth

ALFA-AIR
05.12.2012, 22:58
Moin Helmuth,
schön, daß es Dir wieder besser geht !
Das mit den Ramosern find ich irgendwie spannend, das nehm ich mal als Gedankenanstoss nächstes Jahr auf! Es ist nämlich so, daß die Twin-Air eigentlich der Trainer für die (-immer noch im Bau befindliche-) Beech Baron sein sollte, an dem armen Vogel kann man sich nämlich so richtig nach Herzenslust austoben, um Set-ups und Einstellungen auszuprobieren ! :cool:
Ich gehe mal davon aus, daß kleine Drehzahlunterschiede nicht soo dramatisch ins Gewicht fallen, deswegen muss das Einstellen via Lehre und Amp.-Meter wohl erstmal reichen, damit bei Vollgas an beiden Motoren der ungef. gleiche Wert abzulesen ist..
Zum Fahrwerksumbau wären ein paar Bildchen wohl hilfreicher, vermute ich mal !
Tja, zur Beleuchtung muss ich sagen , da hab ich mich auch Schrittweise rangetastet, angefangen von Conrad Bauteilen bis hin zur Aurora von optotronix, wohl mit das ausgereifteste System im Augenblick, hinsichtlich Programmierbarkeit und Helligkeit- das ist wirklich cool ! Der Einbau gestaltete sich allerdings erstmal e t w a s Zeitaufwändig..;)
Das Multiplex Modul find ich auch ganz gut, das sieht nicht ganz so nach Weihnachtsbeleuchtung mit hektisch Blinkenden Lichterchen aus, wie bei so manch anderen ..
Seinen Strom bekommt das Licht Modul aus dem Flugakku, es braucht nicht viel Strom - ein Zellen- Abgriff vom Balancerkabel reicht schon .
Ist ne feine Sache, der Aufwand lohnt sich !!
Das Soundsystem verlangte dann allerdings doch nach einer eigenen Stromversorgung- nach anfänglichen Tests mit dem Flugakku stellte sich ein Hintergrundrauschen durch die RC-Anlage ein , bisweilen meinte ich sogar, gerade Nachrichten vom Deutschlandfunk hören zu können (!) das braucht man nicht ;)..(obwohl ich GEZahlt hab..)
Man müsste dafür den Strom "glätten", allerdings fällt der 3S 1000 , der zur Versorgung mitfliegt, kaum ins Gewicht, auch preislich ist der vertretbar .
Ja, und ansonsten können wir uns ja gerne mal zum Fachsimpeln kurzschließen bzw. auch mal treffen, HH ist ja fast um die Ecke von hier, quasi, und wenns Wetter mal passt, könnte man ja mal schäumeln..:)

Also, bis dann, viele Grüße und schöne Feiertage !
Martin

aero49
11.12.2012, 13:57
Moini Martin,

tja, geht wohl am montag, 17.12, wieder mit der arbeit los, du weißt ja, -die beste krankheit taugt nix-. die stubenhockerei wird auch langsam langweilig . . .

danke für deine infos, ich ja will auf jeden fall noch bilder meiner flieger hier reinstellen, muss mir neben einem passenden kabel von der kamera zum pc aber noch mal das genaue procedere mit der verlinkung vom pc hier zum forum verklickern

lassen, denke aber mal, dass das nicht das problem sein sollte.

habe übrigens mir von staufi den multitester besorgt, um insbesondere auch die aktuelle spannungslage bei unterschiedlichen propsteigungen zu ermitteln, das gerät ist wirklich sein geld wert!- werde dir dann mal die werte kund tun.

habe meine bisherigen test flüge bislang bei mäßigen aussentemperaturen und hauptsächlich im teillastbereich durchgeführt,- die regler waren gerade mal etwas mehr als handwarm, denke auch die erwähnte abluftführung im tat ihr übriges, um

einen hitzestau zu vermeiden,- mein entschluss steht aber jetzt auch schon fest, die vorderen, (zier-) lufteinlässe mittels heißem draht oder ähnlichen auszuhöhlen, um für die regler den luftdurchsatz von vorn bis hinten soweit geht zu optimieren.

nichtsdestotrotz werde ich den tatsächlichen strom dann mal bei originalkonfiguration und mit den verschiedenen steigungen ausloten, habe aber den eindruck, dass die standardregler ihr limit bis jetzt noch nicht erreicht haben.

ok, bei hochsommerlichen temperaturen und und ausreizen aller möglichkeiten, wird s bei häufigeren flugzyklen wohl interessant werden, aber hoffe bis zur nächsten saison - bei schnee kannste die twin air sowieso nicht einsetzen -

dann schon mal ein paar mehr aussagekräftigere werte zu haben.

hab übrigens die ami kennzeichen von den seitenleitwerkwerken entfernt und mir 3,5 cm hohe klebe buchstaben aus dem baumarkt besorgt, hab jetzt eine D-ICAO und eine D-INAH, die obligate deutsche flagge folgt noch fürs leitwerk-

um missverständnissen vorzubeugen, ich bin nicht "übertrieben patriotisch", - wenn du weißt, was ich meine :-) :-), ne-, ich mag es lieber ein bisschen individueller, gerade, wenn mal mehrere leute den gleichen flieger mitbringen

(denke da gerade an die vielen twinstars,- meiner ist gelb/weiß und hebt sich gut von der weissen "einheitsmasse" ab :-) :-) :-)

hab auch andere meiner flieger mit ein bißchen tape und wasserfestem edding ( nr. 8750) "verunziert" (ok, you can call me the "Edding- and tape master").

die paar gramm mehrgewicht bescheren einem mit getunten antrieb auch etwas mehr durchzug und weniger windanfälligkeit, natürlich bei entsprechender verstärkung der flächen etc.

da ich auch schon auf mal die seite von beechcraft bez. herkunft unsreres modells geguckt hab, - kommt eigentlich der kingair 90 am nächsten, - muss aber auch mal nach der deiner "duke" schauen- haben die flieger ja auch teilweise turbinen mit

4-blatt props, bin daher auch am überlegen, plan "C" umzusetzen, um das teil dann auf ramoser 4 blatt mit (optional) 7-8 er blätter umzurüsten, - aber dann auch gleich mit 60 A reglern und eventuell mit anderen motoren wenn erforderlich.

da müsste man vorher die stromfrage natürlich genau checken, eben auch inwieweit der originalantrieb da eventuell noch mitspielt, könnte ich mir aber aber witzig vorstellen.

bei kürzeren blättern hätte man ja auch noch ein bisschen mehr bodenfreiheit- (ist aber vernachlässigbar).

na ja, mal schauen, was das nächste jahr so bringt.

noch mal zu den benedini modulen: hab da auch schon mal reingeguckt,- sind die nach den fliegern oder grössen entsprechend vorkonfektioniert, oder muss man sich die komponenten selbst zusammenstellen?

denke mal bei den twinair s sind ein paar gramm mehr oder weniger, wie du schon sagtest zu vernachlässigen, bin auch am einbau in meiner P 47 (1600 er) von staufi interessiert, und last but not least, wat hat dich der spaß so ca. tuto completto

gekostet?

Kannste ja mal bei gelegenheit laut (bzw. schrift :-) :-) geben

So, obligates "sorry" für schon wieder romanformat , aber da mussteste nun durch :-) :-) :-)

bis denne

schaum- und waffelbruch

gruß aus hh

von helmuth

ALFA-AIR
12.12.2012, 04:17
Moinsen Helmuth,
das ist ja wieder ne Menge Holz, was du da geschrieben hast, aber ich finds interessant !;)
Wo anfangen? Hmm, ich nehme mir mal die Kennung vor : aalso..
Ich verändere meine Flieger grundsätzlich auch bzw. versuche sie zu verbessern oder aufzuwerten, aber zur Kennung bin ich noch nicht vorgedrungen- wird umgehend nachgeholt !
Ich habe lange an der Beech rumgedacht und bin dann bei D-INCA hängengeblieben, sozusagen als kleine Referenz an die ganzen Pipers mit ihren Indiana-Namen ( Cherokee, Seneca, Pawnee usw.);)
Auf D-ICAO bin ich auch gekommen, offenbart sich aber nur den wenigsten und meine Freundin Dina wird ohne "H" geschrieben.. Garnicht geht D-IKEA oder gar D-IPAD.. vllt. D-IFLY, mal sehen..
Hoheitszeichen ist dann obligatorisch !
Das Hochladen von Bildern ist eigentlich ganz einfach, aber zuerst muß man die Pixelgröße reduzieren, ich glaube max. ist 1024x1024, dafür gibts frei verfügbare downloads- leider habe ich meins runtergeschmissen , als ich den Lappie zuletzt flashen musste, aber ich mach mich da nochmal schlau und geb dir dann den link dazu. Wenn das erstmal geschafft ist, geht man auf "Anhänge verwalten" unter "Zusätzliche Einstellungen", wenn man was postet, steht das genau da drunter. Dann Datei auswählen, und schon gehts los!
Tja, die Ramoser sind zwar ne nette Spielerei, aber ich habe ehrlich gesagt Zweifel am Nutzen, vom Rundlauf mal abgesehen - ne hochwertige 3 - Blattschraube sollte es auch tun, da gibts doch was von Graupner oder Master-Airscrews..
Als Strom-Petze ab ich son Turnigy Watt-Meter, das war recht günstig und zeigt alle relevanten Parameter an !
Die Lärm-Einheit gibts tutto completto beim Benedini: Soundmodul mit Sound drauf ("Beech Baron"), Verstärker 2x 40W und Lautsprecher- wobei Herr Benedini gerne die R10 von Visaton mitverkauft- da bin ich einen anderen Weg gegangen und habe mir den Monacore Breitbandlautsprecher SPH 30x/4 besorgt, der aufgrund seiner Bauart einen brauchbaren Bass generiert - der ist zwar etwas teurer, aber macht sich dafür gut, und du brauchst nur einen davon- kostet alles insgeamt ungefähr n Hunnie- dafür kann man auch mal n anderen Sound aufspielen (lassen) und in einem anderen Flieger verwenden..
So, und ich hab mir erstmal Urlaub "genommen", 2. Januarwoche gehts wieder los..

Bis dann
(..HH find ich sowieso cool!)
Martin

aero49
13.12.2012, 14:26
hallo martin,

na denn, viel spaß im urlaub, lass (t) mal die seele baumeln.

danke nochmals für die (benedini) infos, werde ich wohl mal im frühjahr angehen. hoffe dann auch bis anfang januar hier die fotos reinstellen zu können.

was ich nochmal erwähnen wollte, aber jedes mal vergessen hab: bei beiden twin airs waren die zu verklebenden hecksektionen nicht gerade sehr passgenau zum vorderrumpf,- bei der sonst so guten teilequalität hätte ich mir ne

höherwertige, "schmatzige" verbindung der teile gewünscht,- gerade auf der linken seite beim servokabelaustritt für das sr ist ne richtige delle verblieben, habe deshalb den bereich mit 2 streifen matt weißem, breiten tesaband

nebeneinander rumpfumgreifend abgeklebt, sieht jetzt soweit vernünftig aus; war das bei deinen fliegern auch der fall?

was mich noch stört ist der farbunterschied zwischen dem weißen schaum und der kabinenhaube, da werde ich zwecks angleich mal nach einem passenden farbton schauen. hab auch schon mal überlegt mir nochmal eine zu kaufen,

dann alle zierstreifen und farbe soweit möglich mittels braunem paketklebeband zu entfernen ( das funktioniert super ) und den flieger nach eigenem gusto zu lackieren, hab da mal an " rot/orange/gelb flip flop farbe"

( man gönnt sich ja sonst nix ) gedacht, ein bekannter von mir ist autolackierer, wo ich bei bedarf auch für meine bass- und e-gitarren ( bin auch feierabend mucker in einer band mit div. auftritten im raum hh ) mir die

passenden farben besorgt hab, der hat ne gute auswahl und mit bestellungen auch ziemlich schnell.

das müsste cool aussehen. werde mal mit dem grundieren/entfetten wie auch immer an einer alten easy star fläche rumexperimentieren, mal schauen, was dabei rauskommt.

- apropos D-IKEA, da fällt mir folgendes ein : schäumst du noch, oder waffelst du schon?? :-) :-) :-)

Wollte einen meiner ersten twinstars so nennen, auch in gelb/blau mit dem spruch drauf, aber musst ja bez. schleichwerbung etc. aufpassen, habs dann lieber gelassen.

übrigens das kennzeichen D-ICAO existiert(e) wirklich, gehörte in den späten 60-gern zu einer rotweissen piper aztek von der damaligen general air, die u.a. auch mit do 28 und ab 68 mit einer den ersten twinottern in deutschland

( D-IDHC) von hamburg aus u. a. die westküste incl. helgoland, Sylt usw. im linienflug bediente.

- habe zu der zeit von 66 - 69 in schleswig holstein auf einem kleinen sportflugplatz mit flugschule und segelflug (st. michaelisdonn) gewohnt, konnte deshalb viel mitfliegen C-150/172, piper j3c und div. segelflieger,

daher auch der lebenslägliche infekt mit dem "flugvirus" , - leider (umständebedingt bez. übersiedlung nach hh) nicht aktiv manntragend :-( :-(.

p.s. instumentenpanel: hast du eigentlich die 6-gang schaltkulisse ganz links gesehen- ich dachte immer flugzeuge haben keine gangschaltung ?!?!?, vielleicht ist ja wo noch abs und esp verbaut, damit auch in der luft

nirgerndwo was blockiert und unkontrolliert rumschleudert, oder ??!!??!! super lol



sodele, so far, so good

erhol(t) dich/euch schön

nochmals mit besten weihnachts- und neujahrswünschen

gruß helmuth

sunnywelt
13.12.2012, 14:50
Meine Robbe Twin Air fliegt wie auch Schienen!

Änderungen:
Empfänger samt Empfänger und einem Schalter in den Flügel eingebaut, Regler BEC nur zur Fahrwerkssteuerung genommen.

Da die meisten Kabel in der Fläche sind, muss ich beim Zusmmenbau nur noch Höhe, Seite, Fahrwerk anstöpseln und das das könnte man noch auf einen Stecker legen.

Strömungsabriss:
Ja hatte ich mit steiler Spirale auch, aber da hatte ich den Schwerpunkt durch einen leichten Akku ( 4s 2700mAh )extrem kanpp.
Mit einem 4s 4500mAh in der Nase ist das Modell wesentlich unkritischer und kippt auch nicht mehr über die Seite ab, sondern geht auf die Nase.

Gruss
Sunny

ALFA-AIR
14.12.2012, 02:47
Moin Helmuth,
ich nochmal ! Vllt. klang es so durch, aber ich flieg nicht in den Süden, oder so (..schön wärs..), nur einfach mal ausspannen ! Trotzdem vielen Dank !
Also die Rumpfsektionen haben eigentlich ganz gut gepasst, einzig daß sich die Hälften nicht mit PU-Kleber verleimen ließen, hat mich etwas gewundert- das Zeug hält sonst wie Teufel und an Allem, besonders an den Fingern ! Bei allen anderen Foamies gings bis jetzt, seltsam, seltsam.. Die Farbabweichung des Cockpit-Teils ist wohl leider unvermeidlich, habs dann ja eh nochmal übergesprayt, passt nu auch nicht, aber egal..
Das Abziehen der Decals geht ganz hervorragend mit Klebeband, das habe ich auch festgestellt, zuerst mussten die roten Aufkleber runter, Du weißt schon ;) Den Schaumbatzen noch neu zu lackieren, erscheint mir doch etwas übertrieben, zumal ich das Trim-Schema garnichtmal soo übel finde- aber evtl. kommt das "Wrack" der Ersten Twin-Air ja nochmal in den Genuss..
Die Flip-Flop Farbgebung find ich übrigens auch ganz gut, 70'er Retro-Style, was ? Die Kollegen von der Schaumveredelung lackieren den Flieger zuerst mit Wasser-Parkettlack, und schleifen das dann, um eine Oberfläche zu erhalten, damit die Schaumstruktur später nicht durchkommt.
Sag mal, Du hast auf nem Flugplatz gewohnt?? Beneidenswert..;) Als ich noch n Panse war, hat mein Vater den PPL gemacht, seitdem bin ich auch Betroffener, und hab ein an der Schaum-Waffel..:) Der hat sich dann '71 ne Reims C172 gekauft (D-EDXL), die fliegt heute noch, übrigens auf Fehmarn.. War ne schöne Zeit !
Das die T'wotter so ein originelles Kennzeichen gekriegt hat, ist ja auch cool ! Es gibt eine von E-Flite, die ist aber extrem teuer, find ich- ok, ist zwar auch ne Zweimot, kann aber nichts und sieht auch nicht besonders hübsch aus- wo das Original doch schon wie ein Modellflugzeug aussieht..:D
Wie? Echt? 6 Gänge???:cool:
@ sunnywelt: Das mit dem Empfänger hab ich bei meiner ersten auch so gelöst, aber ein echter Vorteil hat sich da auch nicht draus ergeben, außer daß es keine Verwechselungsgefahr beim Zusammenstöpseln mehr gab ;)- mit mpx- Stecker dazwischen ist damit nat. auch Schluss, muss ja passen..

So, nochmals schöne Festtage
VG Martin

aero49
14.12.2012, 14:31
moin moin martin,

haste ja wieder ne nachtschicht zum schreiben der mail eingelegt, wa? :):). -noch mal ganz so nebenbei, ich schreibe seit kurzem grundsätzlich klein, weil bei der ganzen tipperei das ewige umschalten mich total nervt, da bin eher

"anglistisch angehaucht", aber ich denke du/ihr könnt damit leben, gelle?

ne, - bei deinem erwähnten urlaub hab ich auch nicht in erster linie an verreisen gedacht,

übrigens guter tip zum grundieren der schaumoberfläche, aber mir ist es eigentlich egal, ob da nun noch die schaumstruktur durchschimmert, die sieht man mit ein paar meter abstand sowieso nicht mehr, - mir geht s ja

hauptsächlich um die farben und das die eben gut haften, wie gesagt, sind erst mal nur so "grappen im kopp".

noch mal zum verkleben der hecksektion, da habe ich belizell, grüne tube verwendet, und zusätzlich werden die verklebungen wie ein rehrücken gespickt

- will heissen, ich benutze 10 cm standard zahnstocher, mit ein bisschen übung klappt das hervorragend, um eine exakte formschlüssige und superstabile verklebung zu erhalten.

bin darauf mal nach einem crash meines e trainers von graupner gekommen, da war der vordere rumpf ab, nach reparatur wie o.g. sieht man kaum mehr was, habe bei der aber die sticks einfach quer durch den rumpf getrieben

- sah fast aus wie ein igel und dann nach dem trocknen einfach die herausstehenden holzenden mittels cuttermesser vorsichtig abgetrennt, hält bombenfest; habe mich überhaupt soweit möglich von ca - klebern distanziert,

einerseits der dämpfe und andererseits der abbindezeit wegen, ok, auf dem platz bei kleineren geschichten ist ca kleber optimal, aber bei endmontagen u.ä. wird eben nach plan " b " verfahren.

aber da hat ja jeder auch so seine eigenen tricks.

hab auch noch mal genauer das panel mittels lupe begutachtet, da wurden mehrere anzeigen der kfz - fraktion entliehen, - ist schon witzig.

tja mensch, bez. gemeinsamer "leidenszeit" was unsere flugtechnischen kindheitserfahrungen anbetrifft, - da sollten wir uns mal auf anderer ebene kurzschliessen, denke mal, da sind doch die einen oder anderen stories, die jeder

von und zum besten geben kann, da muss ich direkt mal wieder den keller nach fotos aus der zeit von 66 -69 durchstöbern, wie gesagt, meine eltern waren zu der zeit die geschäftsführer des dortigen flugplatzrestaurants.

viele haben in 4 wochen kursen dort ihren ppl gemacht und sind mit der ganzen familie angereist. zusammen mit den söhnen von den flugleitern- und lehrern haben wir in den sommerferien immer mit kindern der flugschüler die gegend

unsicher gemacht, da waren auch teilsweise "hochnäsige schnösel" dabei, die wir dann bei "bedarf" entsprechend "vergesäßmäßigt" haben,- wenn du weißt was ich meine :p:p:p

wie gasagt, da kann ich schon einiges erzählen.

ok, soweit erstmal wieder, alle "spätjahres - grüsse" sind ja schon mehrfach getauscht worden

somit reicht ein zünftiges "bis denne",

gruß helmuth

Matthias_E.
09.01.2013, 17:50
Gestern kam meine Twin Air bei mir an.
Gleich nach dem auspacken und der ersten Begutachtung der Teile kam die Ernüchterung.
Die Twin Air hat im Rumpf einige Druckstellen, die schlimmste auf den Rumpfrücken.
Sie kommt wohl vom Querruder das in der Verpackung gegen den Rumpfrücken drückte.
Die Kabinenhaube hat eine deutlich andere Farbe als der Rest des Modells, der Spalt hinter der Haube ist in meinen Augen mit etwas über einem Millimeter deutlich zu groß und zudem auch noch ungleichmässig.
Zu allem Überfluss ist auch noch das Blau unsauber lackiert, eine sehr unsauber lackierte Kante, ungleichmäßig im Abstand zum grauen Streifen und mit Lackunterwanderungen beim abkleben.
So sieht also ein ARF Modell eines Premium Herstellers aus?
Auf meine Reklamation antwortete man mir so ungefähr daß das halt bei Schaummodellen so sei...
Ich könnte das Modell ja zum Umtausch zurückschicken, aber man könne mir nicht garantieren daß das nächste Modell besser wäre.
Bin von der schlampigen Qualität riesig enttäuscht, werd das ganze erstmal sacken lassen, aber wahrscheinlich schicke ich die Twin Air zurück und baue was ähnliches aus GFK oder Holz.
Gruß
Matthias

aero49
13.01.2013, 18:23
Hallo Matthias,
sorry für dich, aber da hast du wahrscheinlich einen "montagsflieger" erwischt. bei meinen war s o w e i t alles ok.
meine beanstandungen kannst du ja in den vorgenannten meiner berichte lesen.
das die haube farblich vom schaum absticht liegt wohl auch am material, aber ich denke mal, das ist noch zu vernachlässigen.
ok, ich wünsche dir da viel glück, das du noch zu einem brauchbaren flieger kommst, - dass beim schaum mal ab und zu ein paar dellen um kratzer zu sehen sind, ist ärgerlich, sollte auch nicht vorkommen, liegt aber in der natur der sache, und die kommen im alltagsbetrieb schneller, als du kucken kannst, mal vom montieren, mal vom kofferraum, letztendlich, wenn der vogel startklar vor dir steht und du einigermaßen gewuchteten rundlauf in den antrieben hast, und sonst soweit alles funzt, wirst du vom flieger begeistert sein, dann relativieren sich auch ein paar mängel.
ich habe meine übrigens direkt beim händler gekauft, konnte so gleich noch gleich im laden einen groben vorabcheck vornehmen.
sonst alles in allem ein super flieger, potenzial zum pimpen hat das teil auf jeden fall.
bin auch hoffentlich bald soweit, bilder von meinen twinairs reinzustellen.

gruß helmuth

Andreas Maier
13.01.2013, 18:45
Läßt sich EPO nicht wie EPP mittels feuchtem Tuch und Dampfbügeleisen ausbeulen ?


Gruß
Andreas

Matthias_E.
17.01.2013, 07:27
Keine Ahnung Andreas, ich wollte das aber nicht bei einem neuen Modell testen wenn ich die Möglichkeit der Reklamation habe.
Schliesslich sollte das Modell ja erstmal unversehrt ankommen.
Habe das Modell zurückgeschickt und mein Geld zurückbekommen, mal sehen ob ich mir nochmal eine bestelle.
Gruß
Matthias

Liporacer
17.01.2013, 20:59
Hallo zusammen,
Ich habe mir die Twinair letzten Sommer zugelegt, nachdem ich die Vorführung der Fa. Robbe in Fiss gesehen hab.
Ich hab am Flieger alles so belassen wie in der Anleitung vorgesehen, bis auf ein paar Kleinigkeiten:
Den Empfänger hab ich ebenfalls auf der Fläche befestigt, da dort die meisten Kabel rauskommen. Die Verbindung zu den Rumpfservos erfolgt über einen MPX-Stecker.
Die Propeller hab ich sorgfältig gewuchtet, das lohnt sich, jetzt schnurrt sie wie ein Kätzchen!
Als Akku verwende ich einen 4 S mit 5000 mAh, das höhere Gewicht vorne schadet überhaupt nicht!
Außerdem hab ich noch eine Blink LED an der Oberseite sowie vor kurzem erst Landescheinwerfer nachgerüstet.

Von den Flugeigenschaften bin ich mehr als begeistert, die Twinair ist lammfromm ( liegt ielleicht auch an der leichten Kopflastigkeit), mit ca. 30 Grad gesetzten Klappen läßt sie sich superlangsam über die Wiesen schleichen. Die Motorisierung ist mehr als ausreichend, die Loopings werden riieesiiig!!!
Hier noch ein Video vom Erstflug ( Sorry, weiß nicht, wie man es direkt in den Post integriert... )

http://www.youtube.com/watch?v=Xz_O8i_5QWE

Mein Fazit: Ein super Flieger, kann ich nur empfehlen, meine Hoffnung ist, das Robbe noch ein paar Flieger in dieser Machart rausbringt..... Naja, mal schaun, was Nürnberg bringt.....

Gruß, Klaus
Ach ja: Auch ich hatte ein paar leichte Dellen, hat mich aber nicht weiter gestört, beim Transport kommen bei etwas Unachtsamkeit eh noch einige dazu, das Modell ist ja nicht grad klein...

Storch156
27.05.2013, 22:34
Hallo zusammen,

bin heute auf Eure "Erfahrungen" mit der Twin Air gestoßen!

nun zu meiner Frage:

Heute ist mir bei Rollen auf der Piste ein Blatt abgebrochen. Nachdem die Original Blätter doch zeimlich weich sind und sich je nach Gasstellung verformen, möchte ich andere Luftschrauben verwenden.

Leider kann ich nirgendwo etwas über die Größe finden.

Ich habe im Fundus noch einen Satz 3-Blatt Luftschrauben 8x6 Zoll. Die sind vom Durchmesser kleiner, aber die Steigung ist m. E. viel größer.

Kann ich die verwenden?

Hat jemand Erfahrung damit?

Besten Dank schon mal im voraus für viele gute Ratschläge.

lg

Gerald

ALFA-AIR
27.06.2013, 01:03
Hey Gerald,
ich hab auf die hier gewechselt, die haben ne ganz ähnliche Größe und Steigung wie die Originalen - wenns Wetter besser ist, werd ich die mal testen !
http://www.graupner.de/de/products/a745db66-3fa6-401f-a628-8f286ad00551/1315.25.21/product.aspx

Viele Grüße
Martin

Ludger F.
01.08.2013, 20:58
Hallo!

Meine Twin Air ist mittlerweile auch fertig und heute sollte der Erstflug sein.
Dabei habe ich festgestellt das das Bugrad entgegensetzt zum Seitenruder läuft(also z.B.Seite links=Rad nach rechts).Habe Seitenruder und Bugrad wie vorgesehen mit einem Y-Kabel angeschlossen.Für mich gibt es jetzt nur 2 Möglichkeiten dieses zu ändern.
1.Ansteuerungslitze am Servo/Bugrad über Kreuz anschließen
2.Seitenruder und Rad jeweils separat am Empfänger anschließen und das Bugrad zum Seitenruder 100% beimischen.

Sehe ich das richtig oder habe ich etwas übersehen?
Wäre es nicht besser wenn man anstatt der 2 Litzen eine starre Schubstange verwendet und diese über Kreuz anschließt?


Wollte das Modell natürlich trotzdem fliegen und habe das Bugrad einfach abgeschaltet.Dann kam aber das nächste Problem,denn beim losrollen zog das Modell stets nach links und man konnte auch nicht so stark mit Seite gegenlenken(bei Vollausschlag Seite rechts zog das Modell immer noch stark nach links).Meine Flugkollegen und ich haben dann festgestellt das der linke Motor früher anläuft als der rechte.Waren nur 2 Trimmklicks,aber ich habe die Befürchtung das der linke Motor einfach eine höhere Drehzahl hat als der rechte(zumindest beim hochfahren vom Gas).
Ich habe die beiden Regler wie vorgesehen angeschlossen.Also beide Regler gehen über einen Y-Kabel zum Empfänger und beide Motoren haben wie vorgesehen die gleiche Laufrichtung.
Was kann ich jetzt am besten machen?Beide Regler neu programmieren oder gibt es noch andere Möglichkeiten?Die beiden Regler habe ich übrigens nicht neu einprogrammiert,da der Akku erkannt wurde und die beiden Motoren ohne murren angelaufen sind.Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen:-)

ALFA-AIR
02.08.2013, 06:30
Moin,
das ist merkwürdig, daß das Bugrad entgegengesetzt läuft, da haben die wohl n falsches Servo installiert, normalerweise läuft es korrekt!
Wenn es geht, dann unbedingt Senderseitig einstellen, denn das Öffnen der Litzen zieht nat. eine Neuinstallation nach sich, sehr zeitraubendde Aktion !
Die Litzen sind notwendig, damit die Bugradstrebe einfahren kann, mit nem Gestänge ist das kaum machbar-einfach mal beobachten, dann siehst du, was ich meine !
Das sie nach links zieht liegt wahrscheinlich daran, das das Bugrad nicht gerade steht, und mit dem Seitenruder richtet man bei einer Twin eh nicht viel aus, das Seitenruder liegt ja nicht im Propstrahl.
Abgesehen davon reagiert die Twin Air nicht auf Seite, auch nicht in der Luft- wird nur mit Höhe/Quer geflogen !
Bitte beide Regler synchronisieren , einseitiger Zug ist suboptimal!

VG
Martin

Ludger F.
02.08.2013, 10:32
@Martin

Hast mir sehr geholfen.Danke.

Bintoll
02.06.2014, 18:31
Hallo
Ich habe letzte Woche meine Robbe Twin Air bekommen na ja ..... . Ein Motor nicht fest Madenschrauben fehlten, leichte Dellen im Rumpf nu ja !
Nun wir haben eine nicht so tollen Rasen zum starten und landen und beim Erstflug zeigte sich dann das das Fahrwerk das nicht so mag .Kann mir jemand sagen ob es da was gefedertes gibt ?Oder andere Räder Größe ? Besonderes für das Bugrad .Bilder währen auch nicht schlecht .

Der Airliner
23.06.2014, 07:59
Ja hallo
Also ich habe gestern auch den MAIDEN FLIGHT gehabt und gemerkt das das Fahrwerk ärger macht gerade die hinteren Reifen.
bei mir lösten sich die reifen von der Felge beide seiten. was ein scheiss... naja nochmal gut gegangen. dann stellte ich mal wieder fest es wird langweilig zum 3 mal das sich der backbord motor löste. Ich habe den mindestens schon 2 mal festgemacht. da fliegst du eine runde hast einen heiden spass beim fliegen dann sowas:mad:. Kurzum... Ich kam zuhause an motoren ausgebaut und die madenschrauben mit loctide eingesetzt um ruhe zu haben.Habe dann die reifen von den felgen abgenommen uhu por auf die felge und den gummi wieder drauf. Letzte wocht war bei fahrwerkstest vom bugrad der motor abgeraucht. ein anruf bei robbe bekomme ohne kosten ein neues komplettes bugrad.zur sicherheit verstärke ich noch den rumpf carbonstangen unter dem cockpit sieht etwas wackelig aus. Reifen bestelle ich bei hobby king die nicht aus vollgummi sind wegen einfedern. ansonsten bis jetzt top.
MFG

wofly
11.08.2014, 20:42
Hallo Forenmitglieder!
Am Wochenende hatte ich den Erstflug mit meiner neuen Twin Air. :)
Den angegebenen Schwerpunkt konnte ich nur durch Zugabe von Blei in der Rumpfspitze mit einem 4S 5000mAh Akku erreichen, ist aber nicht weiter tragisch.
Der erste Flug war bei fast Windstille - einwandfrei, wie von der Schnur gezogen.

Der zweite Flug war bei aufkommendem mäßigen Wind.
Hier stellte sich dann ein zeitweiliges, z.t. ausgeprägtes Pendeln um die Hochachse bei
mittlerer Gasstellung ein.
Stärkeres Pendeln bei höherer Geschwindigkeit, wird leichter bei Gaswegnahme.
Aber immer nur zeitweise..... und dann wieder wie auf Schienen.

Hat jamand dieses Verhalten auch schon einmal beobachtet?
Ich frage deshalb, weil meine 2. Waffel (MPX DogFighter) genau die selbe zeitweilige Unart an den Tag legt, ansonsten aber sehr gut fliegt,
auch bei Topspeed.
Kann das mit dem Schwerpunkt zusammenhängen? Die EWD ist ja nicht veränderbar.
Über Tips würde ich mich freuen, vielleicht habe ich was übersehen.
Grüße in die Runde
Wolfgang

ALFA-AIR
12.08.2014, 23:38
Hallo Wolfgang,
so ein leichtes Pendeln habe ich letzten Sonntag auch festgestellt, ich hab das aber auf zunehmend böigen Wind geschoben ..!
Und das, obwohl meine ein wenig schwerer ausgefallen ist (4S 3800 + 4S 2200 zzgl. Soundsystem).
Hinzu kommt die Anordnung der Motoren am Flügel und nicht -wie sonst- vorne in der Nase, was für eine gewisse Empfindlichkeit um die Hochachse sorgen dürfte..!
Aber "ausgeprägt", wie Du es beschreibst, würde ich das echt nicht nennen wollen, das muss einen anderen Grund haben, vllt. laufen die Motoren zeitweilig nicht synchron..?!
Fehler am Seitenruder sind aber schonmal auszuschließen, es zeigt bisweilen überhaupt keine Wirkung..!;)

Viele Grüße

Martin

wofly
13.08.2014, 08:48
Hallo Martin,
danke für deine Antwort.

Die Motoren laufen, nach dem Klangbild zu urteilen, synchron.

Interessant ist, dass du mit deinem deutlich schwereren Flieger, LS- 2.Akku- Soundsystem, auch dieses "Verhalten" hast.
Also kann es nicht am reinen Abfluggewicht liegen.

Das Seitenruder benutze ich nur zusammen mit dem Bugrad zum Steuern am Boden.

Wo bist du mit dem Schwerpunkt?
Ich habe diesen, wie angegeben bei 120 mm, leicht Kopflastig, mit Zusatzblei eingestellt.

Was mir noch auffällt, sind die "weichen" Flächen ab dem QR-Servo.
Hier werde ich auf alle Fälle noch mal mit einem kleinen GFK-Holm nachbessern.
Die Verstärkung der Rumpfnase ist auf alle Fälle ein Muss! Das ist fast eine Sollbruchstelle am Anfang des Haubenausschnittes.

Wie hast du die BEC-Versorgung gelöst?
2x zusammengschaltet, oder nur ein mal von einem Reglerß

Grüße
Wolfgang

ALFA-AIR
14.08.2014, 20:02
Hallo Martin,
danke für deine Antwort.

Die Motoren laufen, nach dem Klangbild zu urteilen, synchron.

Interessant ist, dass du mit deinem deutlich schwereren Flieger, LS- 2.Akku- Soundsystem, auch dieses "Verhalten" hast.
Also kann es nicht am reinen Abfluggewicht liegen.

Das Seitenruder benutze ich nur zusammen mit dem Bugrad zum Steuern am Boden.

Wo bist du mit dem Schwerpunkt?
Ich habe diesen, wie angegeben bei 120 mm, leicht Kopflastig, mit Zusatzblei eingestellt.

Was mir noch auffällt, sind die "weichen" Flächen ab dem QR-Servo.
Hier werde ich auf alle Fälle noch mal mit einem kleinen GFK-Holm nachbessern.
Die Verstärkung der Rumpfnase ist auf alle Fälle ein Muss! Das ist fast eine Sollbruchstelle am Anfang des Haubenausschnittes.

Wie hast du die BEC-Versorgung gelöst?
2x zusammengschaltet, oder nur ein mal von einem Reglerß

Grüße
Wolfgang
Hi Wolfgang,
tja, das mit dem Pendeln ist rätselhaft, stellt aber für mich kein großartiges Problem dar, zumal ich zugegebenermaßen am liebsten bei Idealbedingungen unterwegs bin..!;)
SP gemäß Anleitung, auch lieber etwas Kopflastig-statt "totem" Gewicht würde ich lieber einen kleinen Extra Akku Parallel einschleifen, haste direkt mehr Flugzeit von..!!:D
Über Verstärkungen hatte ich anfangs auch mal nachgedacht, stellten sich im Nachhinein aber als unnötig heraus- denn Kunstflug mache ich mit dem Modell sowieso nicht..!
Die Nase könnte man sicherlich verstärken, was im Falle eines Crashs aber sowieso obsolet ist, da ist dann alles vorne Matsch..!!:rolleyes:
(Hatte schon die Erfahrung!)
Noch ein kleiner Tip an alle Twin-Air Besitzer: die Landeklappen-Scharniere gewissenhaft verkleben(z.B. mit UHU-por), bei meiner hat sich eine Klappe abgelöst, nachdenm ich die Klappen voll gesetzt hatte-die noch stehende LK stand dann wie ein zusätzlices Querruder nach unten, da konnte man beim besten Willen nix mehr aussteuern, gab ne wunderschöne Fassrolle in den Boden..!:cry:
Achso ja, Empfängerstromversorgung kommt aus einem der beiden Regler, das reicht völlig aus- jedenfalls hatte ich damit noch nie Probleme !!

Viele Grüße

Martin
PS: Unten das Original und meine # 2 :)
copyright by Av-Buyers

wofly
16.08.2014, 10:56
Servus Martin!
Schöne Bilder -und die echte hätte ich beinahe für ein Modell gehalten :) Wo kommen auf einmal die Bugfahrwerksklappen her :) ??

Dann spare ich mir die Verstärkungen in den Flächen.
Mein Flugstil richtet sich sowieso eher nach dem Vorbild. Snaprolls... usw überlasse ich gerne der Vollgasfraktion.

BEC, wenn schon doppelt vorhanden, möchte ich schon noch aktivieren, wahrscheinlich über Dioden entkoppelt.
Aber da werde ich noch einige Messungen machen - Spannungen und Ausgleichsströme -
Wenn es nicht geht, denke ich, wird ein BEC für die Servos auch genügen.

Und das Modell ist reif für eine schöne rundum Beleuchtung, liegt eh schon seit einem halben Jahr in der Schublade.

Grüße
Wolfgang

ALFA-AIR
16.08.2014, 13:31
...

BEC, wenn schon doppelt vorhanden, möchte ich schon noch aktivieren, wahrscheinlich über Dioden entkoppelt.
Aber da werde ich noch einige Messungen machen - Spannungen und Ausgleichsströme -
Wenn es nicht geht, denke ich, wird ein BEC für die Servos auch genügen.

Und das Modell ist reif für eine schöne rundum Beleuchtung, liegt eh schon seit einem halben Jahr in der Schublade.

Grüße
Wolfgang

Hi Wolfgang,
also wenn schon 2 BEC's, dann würde ich die Aufgaben teilen : Ein BEC für alle Rudermaschinen, und eins für die Fahrwerke...
Das funktioniert, und zwar ist schwarz ja immer Masse (-), das kannste so lassen.
Gelb ist der Impuls aus dem Empfänger, meinetwegen Steckplatz 6, kann man auch belassen..
So, und das Rote Kabel zum Fahrwerk wird unterbrochen und dann mit dem Roten des anderen (sonst nutzlosen) BEC des zweiten Reglers verbunden ! :)
VIOLA: Schon hat man den gefürchteten Brown-out (kurzzeitiges unterschreiten der Mindest Spannung erfolgreich umschifft !!

Beleuchtung unbedingt realisieren, insbesondere die Blitzer!!!! ;)
Habe erst letztens die Landescheinwerfer in die Flächen montiert, da strahlen jetzt zwei 10 W warmweiß LED's raus-unglaublich...!

Viele Grüße
Martin

wofly
25.08.2014, 21:31
Hallo Martin!
Nach einer Wocher (Forum) Pause, aber 14 Flüge später mein Fazit:
Meine Twin mag keinen Wind, besonders von der Seite im Flug, sie fängt dann sofort zum pendeln um die Hochachse an.
Ist nicht tragisch oder gefährlich, weil es von selber wieder abklingt, sieht aber richtig blöd aus und stört das vorbildgetreue Flugbild.

Heute der krönende Abschluss: --- Windstille-----!!
Traumhaftes Flugbild, egal ob als Wiesenschleicher oder mit hoher Geschindigkeit, einfach wie auf Schienen gezogen.

Jetzt brauche ich unbedingt die Beleuchtung... Die Tage werden schon wieder kürzer ;)

Übrigens danke für den Tipp mit der BEC-Versorgung, so etwas ähnliches hatte ich auch schon angedacht.

Grüße
Wolfgang

Deren
27.08.2014, 11:09
Ist die Twin so Windempfindlich?

Leider bin ich noch immer nicht zum ersten abheben gekommen dank dauerregen....
Es hat lediglich zu einem Rollversuch gereicht, jedoch da stellt man auch schnell fest dass die Räder nur billigkram sind...

Achja und danke nochmal Martin für die Props, die laufen schön sauber!! :)

wofly
27.08.2014, 19:53
Hallo Deren!
Ja, ich kann das nun bestätigen, bei der serienmäßigen Ausstattung (und Zuladung) ist die Twin sehr Windanfällig: Seitenwind ergibt pendeln um die Hochachse und Böe von vorne schon mal einen kleinen "Luftsprung".
Wie ALFA-AIR bereits geschrieben hat, ist seine TWIN mit Nachrüstung, d.h. mit deutlich mehr Gewicht, anscheinend nicht mehr so empfindlich.
Ich werde das mal testen, so paar 100 gr. im Schwerpunkt kann m.e. nicht schaden.

Thema Räder:
Naja, für ausführliches spazierenfahren auf der Piste sind die nun wirklich nicht geeignet...
Ich habe diese, wie weiter vorne schon dringlich angeraten, bereits vor dem ersten Flug mit Kleber auf den Felgen fixiert, da gibts bei unserer
gepflegten Rasenpiste keinerlei Probleme, da Startleistung mehr als ausreichend vorhanden ist.
Weiterhing Bug verstärkt und die EZF noch mal neu verklebt ! Wichtig!

Flugzeit beim 5000er Akku, so um die 12 min. und dann lade ich immer noch 1800 mAh nach :):)

Viel spaß bei deinen ersten Flügen

Wolfgang

Deren
02.09.2014, 08:45
Ja klar, die Orginal Räder dienen knapp zum Rollen. Wenn man mit denen länger als 30 steht haben die schon flachstellen.... Deswegen sind die schon lange ersetzt :)

Sobald ich dazu komme gebe ich natürlich auch mein Kommentar über Flugverhalten e.t.c. ab! Leider war bei uns am Sonntag wier Platzregen angesagt... Die Kollegen mit den Booten hätten sich dort wohl besser amüsiert...

Deren
02.09.2014, 18:01
So bin das Teil heute dann auch zum ersten mal geflogen.

Man sollte schon einiges an Erfahrung mit bringen um sie sicher wieder zu Boden zu bringen.

Sie fliegt sich sehr schön die Twin, jedoch kann ich die Windanfälligkeit nur bestätigen.
Sie wird auch gerne mit ausreichend Gas bewegt, jedoch befindet sie sich dann immer noch im Scale bereich was das ganze sehr anschaulich macht.
Nach einigen Landungeanflügen kommt dann auch das Gefühlt dazu. Auch beim Landen Maschine nicht zu langsam werden lassen, da es sonst schneller runter geht als man möchte... :)

Das mit dem Rumpf verstärken ist ebenfalls eine Sache die ich empfehlen würde, da dank einer etwas holperigeren langung ist ein Riss im Rumpf entstanden...
Dann gehts halt wieder in die Bastelstube zurück.... :)

ALFA-AIR
02.09.2014, 19:36
Hi Christian,
freut mich, daß es so gut geklappt hat ! :)
Hier mal eine Farbvariante, die mir persönlich unheimlich gut gefällt:
http://www.rclineforum.de/forum/board19-fl%C3%A4chenflugmodelle/board24-elektroflug/309099-meine-robbe-twin-air/
Das ist schon geil gemacht, meine soll mal so ähnlich aussehen..!

Viele Grüße
Martin

Güpfl
30.10.2014, 01:09
Hallo !

Ich habe eine "Vorführtwinair" erstanden, die laut Händler nur 5-6 mal in der Luft war. Er hatte die hier beschriebenen Modifikationen auch schon weitgehend vorgenommen und sie auch mit einem Robbe Soundmodul aufgepeppt. Deshalb glaubte ich einen guten Kauf getätigt zu haben. Nach dem ersten Test beim Zusammenbau musste ich leider feststellen, dass die Fahrwerke in der Tragfläche fallweise zu klemmen scheinen. Sie bewegen sich dann erst, wenn man mit der Hand darauf klopft, was während des Fluges natürlich etwas schwierig ist.

Hat jemand schon ähnliches gehört oder gar selbst erlebt?

Nachdem ich den Test mit einem externen BEC mit 5 Volt gemacht habe (Flugakku wurde nicht angeschlossen, weil ich vorher Stecker umlöten muss) könnte es sein, dass vieleicht die Spannung etwas zu gering war. Hat jemand mal die Ausgangsspannung des Regler-BEC gemessen. Liegt diese höher als 5 Volt dann hätten auch die Fahrwerke im Echtbetrieb mehr Spannung zur Verfügung als im Test und könnten deshalb doch richtig funktionieren.

Wenn die Fahrwerke nämlich "spinnen" würde ich das Flugzeug dem Händler zurückgeben oder ihn die FW reparieren lassen, bevor ich an dem Teil herumlöte. Jedenfalls möchte ich das Modell nicht erden, weil ein Fahrwerk klemmt.

Bin für jede Auskunft dankbar-

LG Güpfl

wofly
30.10.2014, 21:17
Servus Güpfl!
Auch meine Twin hatte am Anfang scheinbare Probleme mit den Fahrwerken. Ich hatte diese einzeln an einen Servotester angeschlossen, um die Funktion zu prüfen.
Das Ergebnis war, das die Fahrwerke nur zeitweise sich bequemten, von der einen Lage in die andere zu wechseln. Ich war kurz davor, die Twin an den Händler zurückzusenden, baute aber dann doch noch alles zusammen, um unter "realen" Bedingungen zu testen.
Und, siehe da, mit BEC gab es auf einmal keine Probleme mehr,
mit einer Einschränkung bis heute:
Bei der ersten Inbetriebnahme vor dem Flug, muss ich den FW-Schalter am Sender immer 3-4 mal betätigen, damit alle FW-Beine synchron ein- und ausfahren.
Aber dann funktionieren diese für den gesamten Tag, auch nach Akkuwechsel, tadellos.

Zu deinem Problem.
Wann "klemmen" deine Fahrwerke: nur jeweils beim Ein- oder Ausfahren, oder grundsätzlich?
Sind alle FW-Beine davon betroffen, oder nur einzelne - bestimmte.
Hast du das EZFW am 3-fach ServoVerteiler angeschlossen, dann probiere die FW einzeln und nacheinander an deinem Empfängerausgang.
Hast du am Sender für das FW den Weg auf +/- 100%, also vollen Servoweg, eingestell?

Sind die Fahrwerke nicht verbogen? Bei mir waren diese dann nach 30 Landungen, dann doch nicht mehr so, wie sie sein sollten.
Eines war etwas stärker nach innen gebogen, sodass das Rad mit Achse bein einfahren stark an den Flügel gepresst wurde, und damit konnte das FW nicht mehr in die Endstellung fahren, sondern wurde bereits vorher durch den Überlastschalter still gelegt.
Normalerweise werden die Fahrwerke in den jeweiligen Endstellungen durch eingebaute Microschalter abgeschaltet.

Mein BEC mit den serienmässigen Reglern der Twin hat gemessene 5,3 Volt.
Hast du beide BEC von beiden Reglern in Betrieb?
Beobachte einmal genau, was die Fahrwerke so tun - wenn sie mal was tun ;);)

Grüße
Wolfgang

wofly
30.10.2014, 21:44
Es macht einfach Laune, nach Sonnenuntergang, bevor es richtig dunkel wird, damit noch ein paar Runden zu drehen
Leider sieht man nicht die ACL an den Flächenspitzen und die LiPo - Uberwachung als Beacon am Rumpfboden und -rücken.
Das ganze hat mich ein komp. Wochenende an Arbeit und 35 EUR gekostet.:)

Güpfl
30.10.2014, 23:47
Hallo Wolfgang !

Herzlichen Dank für deine Informationen. Ich habe ein externes UBEC mit 5V/5A verwendet und nicht das Regler-BEC. Möglicherweise machen ein paar % Spannungsunterschied schon die Ursache aus.

Auch dein Gedanke mit dem Endschalter könnte zutreffend sein. Der Vorbesitzer hat die Räder gegen größere Räder ausgetauscht, die möglicherweise auch breiter sind. Außerdem sind die Räder mit einem Stellring fixiert, der gegen die Tragflächenunterseite drückt, wenn die Fahrwerke eingefahren sind. Die Fahrwerke "klemmen" nur beim Ausfahren wobei das Bugfahrwerk bis jetzt keine Probleme gemacht hat. Es spricht deswegen auch vieles dafür, dass dies die Ursache sein könnte. Ein leichter Schlag reicht dann, damit sich das betroffene Fahrwerk löst und ausfährt.

Ich werde die Öffnungen nachbearbeiten und es mit dem ReglerBEC probieren. Danke nochmals für die Hinweise.

Die Beleuchtung deiner Twinair sieht wirklich edel aus. Ich baue gerade 3 Watt Leds für Beacon, Positionlichter, Blitzer und Landescheinwerfer bei einer 2 Meter Beechcraft Baron G 58 ein, die bei mir gerade im Bau ist. Nachdem der Bausatz wirklich "Super Scale" ist (lizensiert von Hawker Beechcraft) habe ich auch ein Benedini Soundmodul mit dem originalen Baron Sound verbaut. Wenn ich deine Bilder sehe, steigt die Vorfreude umso mehr, nachdem ja die Twinair ein wunderschöner Nachbau der Beech Duke B60 ist. Vielleicht hast du noch ein paar Bilder :).

LG Günther

wofly
31.10.2014, 20:40
Servus Günther!
Nach deiner Beschreibung, tippe ich ganz stark auf die ausgetauschten Räder!
Ich hatte auch serienmäßigen Räder gegen solche mit größerem Durchmesser ausgetauscht, leider waren die auch in der Breite stärker.
Somit musste ich diese Abschleifen.

Noch ein Tipp, demontiere die Räder von den Achsen, und lasse dann die FW ein- und ausfahren. Wenn dann alles ok ist, musst du die Räder
mal nacharbeiten. Oder leicht den Rundstahl der FW etwas nachbiegen, so habe ich es auch gemacht.
Optional wäre auch noch möglich, die komlette Fahrwerksaufnahme in der Fläche etwas schräg zu unterbauen.

Bilder habe ich schon noch, aber nicht so gute....:) Aber das Video vom Dämmerungsflug wird bald fertig:cool:

Die Beleuchtung sind "nur" einfache superhelle LED in einer Eigenbau Aufnahme.
Die Elektronik ist von http://rc-tool.de
Eigentlich als Lipo Überwachung gedacht, aber auch sehr gut für die scale Beleuchtung zu gebrauchen und nicht ganz so teuer.


Von wem ist der Baukasten der Beechcraft Baron G 58? RC Aerodyne?

Die TwinAir hat bei mir auch das 2mot Fieber ausgelöst, somit ist der Winter gerettet.
Es wartet die Piper PA30 Twin Comanche von Seagull darauf, komplettiert zu werden, ab da möchte ich mir Zeit lassen, die Teile habe ich jetzt schon alle zusammen.
Es ist zwar ein Fertigbaukasten, aber noch richtig viel Arbeit dabei.

Grüße
Wolfgang

Güpfl
03.11.2014, 00:14
Hallo Wolfgang !

Danke für den Hinweis. Ich habe einfach Beilagscheiben zwischen Fahrwerk und und Tragflächen gelegt, damit das Fahrwerk nicht mehr gegen die Fläche drückt - hat wunderbar funktioniert.

Heute habe ich den Erstflug absolviert. Ich bin mit 2 parallel geschaltenen 3000maH 4s Lipos in die Luft. Zuerst hatte ich 40 Gramm Trimmblei auf dem Seitenleitwerk, damit der Schwerpunkt am Boden gestimmt hat. Damit war die Twinair aber zu hecklastig. Mit 20 Gramm war es dann OK. Mit den Lipos und dem Robbe Soundmodul kommen immerhin fast 3100 Gramm auf die Waage, aber das tut der Twinair nichts. Das Flugbild ist wunderschön und mit den Soundmodul ist das ganz nett, obwohl es ein Sternmotorsound ist. Leider habe ich kein Manual zum Soundmodul- irgendwie ist der Gasweg nicht korrekt und es kommt zu Motorabstellern in der Luft, wenn man das Gas auf unter 1/4 nimmt. Diese Absteller sind nur soundtechnisch - der Motor dreht sich natürlich weiter.

Gelandet bin ich mit ca. 20 mm Klappenweg - mit den vorgeschlagenen 40 mm wird sie für mein Gefühl zu langsam oder sie steigt weg, wenn man mehr Gas gibt.

Meine Baron ist von RC Aerodyne und ist ein wirklich schönes Teil (http://www.scaleflying.com/Beechcraft-Baron-G58-Composite-ARF--TanBlackDune-_p_27.html). Ich habe sie aus Amerika kommen lassen. Wenn es Dich interessiert kann ich dir ein paar Tipps dazu geben.

LG Günther