AC45 im Mini40-Format

Die Winterzeit steht kuz bevor und neue Ideen sollen zur Regattareife umgestzt werden!

Der AC45-Mini40 soll mit Wing nach neuer Baumethode und Hydrofoils ala KIWI-Design ausgerüstet werden.

AC45 010 klein.jpg

AC45 006 klein.jpg

AC45 007 klein.jpg

FILE0137 klein.jpg
Verbliebener Ausschnitt für die Mallen zum Verpressen des Schichtmodells für die neuen Foiler
 
New Wing

New Wing

Errechnetes und geplantes Winggewicht, ohne eingebauten Servo.

Weniger als 500 Gramm:)
 
Errechnetes und geplantes Winggewicht, ohne eingebauten Servo.

Weniger als 500 Gramm:)
Na Mahlzeit! Und ich hab alleine 320g Harz auf meinen Wing draufgehauen.... :-) NIcht schlecht! Sieht auch superschick aus, deine Grafik!
Bau doch gleich 2 Boote, dann fährste eins mit, eine ohne Wing. Und ein mit neuem, eins mit klassischem Schwert.

Bin immer hellauf begeistert, von deiner Konstruktion. Nur ich denke, es kommen zu viele neue Dinge gleichzeitig zusammen. Stell doch öfter mal eine neue Konstruktion auf ein bewährtes Boot. So will ich das mit der Shinobi machen. Obwohl ich die auch noch nicht so richtig im Griff habe.

Gute Woche! Chris
 
Na Mahlzeit! Und ich hab alleine 320g Harz auf meinen Wing draufgehauen.... :-) NIcht schlecht! Sieht auch superschick aus, deine Grafik!
Bau doch gleich 2 Boote, dann fährste eins mit, eine ohne Wing. Und ein mit neuem, eins mit klassischem Schwert.

Bin immer hellauf begeistert, von deiner Konstruktion. Nur ich denke, es kommen zu viele neue Dinge gleichzeitig zusammen. Stell doch öfter mal eine neue Konstruktion auf ein bewährtes Boot. So will ich das mit der Shinobi machen. Obwohl ich die auch noch nicht so richtig im Griff habe.

Gute Woche! Chris
Hi Chris, die AC45 Konstruktion von Andreas ist schon super, mit dem Mittelschwert denke ich auch so.Aber er geht auf Nummer sicher wegen der Höhe. Mit meiner TritonII M für modifizert geht es mir genauso wie Dir, bei weitem noch nicht da wo Sie hin soll, oder ich soll... Die breiten Foils hab ich gestern bei extrem Leichtwind oder gar kein Wind ausprobiert. Ich habe keine Verschlechterung festgestellt ob nun im Wendeverhalten oder Geschwindigkeit gegenüber Lübeck. Der Wind fehlte halt um voll auszutesten.

Gruß


Rene
 
Die Wingschablonen

Die Wingschablonen

Die Wing Schablonen sind fertig.

Am WE können die Schaumschalen geschnitten werden:)

AC45 013 Wingschablonen.jpg
 

WIESEL

User
Ich würde mir mal Gedanken über die passende RE Zahl machen, bei diesen Profillängen!
Gruß Peter Gernert - GER 86
 
Fotos dazu

Fotos dazu

Guten Abend!
Mit 3 Fuß (gut 90 cm) hat er zwar nicht ganz Mini40-Größe, aber immerhin: http://www.youtube.com/watch?v=GN60seDmiyo
Viel Spaß! :-)

Hier habe ich noch zwei Bilder dazu gefunden.
Es ist ein scale-Versuch.
Ich denk der Ansatz ist nicht verkehrt. Jedoch mehr Breite würde dem Cat gut tun.

Das Gewicht des wings schätze ich für sehr hoch ein. er soll aus Cabongewebe sein. Die Flapsteuerung scheint über ein Servo ziemlich kraftlos zu sein.
Nicht robust genug:(


100_0490 klein.jpg

100_0589 klein.jpg
 
Re-Zahlen

Re-Zahlen

Moin Moin, bei all den gezeigten Ansätzen stelle ich fest, daß mit mörderdicken Profilen gearbeitet wird. Ein Wing als solches mag ja funktionieren ist aber grundsätzlich nicht scale zu bauen! Wer schon einmal einen Flieger mit Scaleflächen und Profildicken (ab ca.12%) Flächen weiss, wie sich laminare Ablöseblasen anfühlen - das Ding fällt vom Himmel. Deshalb halt ich es wie Wiesel - überprüfe doch mal deine Re-Zahl bei einem gewünschten Speed und dem daraus resultierendem scheinbaren Wind.
Die Gleichung Re=V (m/s) x Profiltiefe (mm) x 70 (Kehrwehrt der dyn visk. Luft).

zeigt die Richtung - Re min. 100000 ist nicht schlecht!

Die max Profildicke errechnet sich angenähert d(%)= 0,03 x Re^0,5

Das funktioniert im ersten Ansatz sehr gut - dann ein Profil wählen und die Polaren in dem Programm Profili darstellen - gerne auch im Vergleich mit verschiedenen Profilen.
So zeigt sich zumindest der Vergleich bei dem 'unendlichen' Flügel. Bei Ablöseblasen läßt sich übrigens mit einem Turbulator sehr gut eine Verbesserung herbeiführen.

Weiter viel Erfolg

Gruß Stefan
 
PPrifildicke Multifoils

PPrifildicke Multifoils

Moin Moin, bei all den gezeigten Ansätzen stelle ich fest, daß mit mörderdicken Profilen gearbeitet wird. Ein Wing als solches mag ja funktionieren ist aber grundsätzlich nicht scale zu bauen! Wer schon einmal einen Flieger mit Scaleflächen und Profildicken (ab ca.12%) Flächen weiss, wie sich laminare Ablöseblasen anfühlen - das Ding fällt vom Himmel. Deshalb halt ich es wie Wiesel - überprüfe doch mal deine Re-Zahl bei einem gewünschten Speed und dem daraus resultierendem scheinbaren Wind.
Die Gleichung Re=V (m/s) x Profiltiefe (mm) x 70 (Kehrwehrt der dyn visk. Luft).

zeigt die Richtung - Re min. 100000 ist nicht schlecht!

Die max Profildicke errechnet sich angenähert d(%)= 0,03 x Re^0,5

Das funktioniert im ersten Ansatz sehr gut - dann ein Profil wählen und die Polaren in dem Programm Profili darstellen - gerne auch im Vergleich mit verschiedenen Profilen.
So zeigt sich zumindest der Vergleich bei dem 'unendlichen' Flügel. Bei Ablöseblasen läßt sich übrigens mit einem Turbulator sehr gut eine Verbesserung herbeiführen.

Weiter viel Erfolg

Gruß Stefan
Hi Stefan,

ich rechne bei Multifoils für Mini40 Modellen immer mit Re-Zahlen zw. 100.000 und 500.000.
Zeig mir bitte mal wie du mit Prifili ein Polardiagramm für einen Multifoil berechnen willst:confused:
Das ist mit diesem Programm garnicht möglich.
Bei Multifoils ist die Profillänge die Summe aller Einzelprofillängen!
Wenn du dann meinst, dass das vordere Profil zu dick wäre, so irrst du. Für die gesamteFlügelgeometrie ergibt sich dann eine Profildicke zw. 10 und 12%.

Übrigens sind Turbolatoren (mir bekannt) längst nicht so effektief wie der Luftspalt bei Multifoils.
Der Multifoil mit seinem Spalt ist ja gerade der Trick schlecht hin.
Schau dir mal den Heckspoiler eines Formel1 -Bolieden an.
Das ist kein Doppeldecker-Flügel. Das sind 2-3-fache Multifoils und die liefernn gigantische Abtriebswerte.

In meinen vergangenen treads habe ich hier bereits mehrfach die gebrächlichen Re-Zahlen beschrieben.
Wenn sie WIESEL nicht liest, kann ich auch nichts dafür.;)

How ever
 
Berechnung

Berechnung

Hallo Andreas,
ich bin schon von der Gesamttiefe beider Elemente ausgegangen. Auffällig ist der große Nasenradius. Es ist richtig, daß ich mit Profili nur 1 Profil untersuchen kann, wobei ich mit dem Programm von Sielemann (Profile 2000) beliebige Profile scannen und als beliebige Datei exportieren und dann wieder in Profili importieren kann. Desweiteren gibt es die Möglichkeit über die Definition einer Klappe die Polare rechnen lassen kann. Zumindest bekomme ich den Punkt x/t (%/Profiltiefe), andem sich die Strömung ablöst - oder auch nicht- und ob ich Ablöseblasen verhindern kann.
Wenn du 2 Flächen mit Spalt rechen möchtest, bleibt dir das Programm 'FLZ-Vortex' von Frank Ranis. Ist frei zum downloaden.
Hier lassen sich auch Verwindungen, Gütefaktor des gesamten 'Flügels' Gleitzahl, Klappenausschläge usw rechnen. Ich habe damit die Optimierung einiger Flügzeuge vorgenommen, denn auch der induzierte Widerstand läßt sich in Abhängikeit des Randbogens simulieren.
Vieleicht läßt sich auch dein 'Wing' nachrechnen bzw. simulieren.
Der Aufwand ist nicht unerheblich - oder hast du das bereits versucht?
Gruß Stefan
 
Hallo Andreas,
ich bin schon von der Gesamttiefe beider Elemente ausgegangen. Auffällig ist der große Nasenradius. Es ist richtig, daß ich mit Profili nur 1 Profil untersuchen kann, wobei ich mit dem Programm von Sielemann (Profile 2000) beliebige Profile scannen und als beliebige Datei exportieren und dann wieder in Profili importieren kann. Desweiteren gibt es die Möglichkeit über die Definition einer Klappe die Polare rechnen lassen kann. Zumindest bekomme ich den Punkt x/t (%/Profiltiefe), andem sich die Strömung ablöst - oder auch nicht- und ob ich Ablöseblasen verhindern kann.
Wenn du 2 Flächen mit Spalt rechen möchtest, bleibt dir das Programm 'FLZ-Vortex' von Frank Ranis. Ist frei zum downloaden.
Hier lassen sich auch Verwindungen, Gütefaktor des gesamten 'Flügels' Gleitzahl, Klappenausschläge usw rechnen. Ich habe damit die Optimierung einiger Flügzeuge vorgenommen, denn auch der induzierte Widerstand läßt sich in Abhängikeit des Randbogens simulieren.
Vieleicht läßt sich auch dein 'Wing' nachrechnen bzw. simulieren.
Der Aufwand ist nicht unerheblich - oder hast du das bereits versucht?
Gruß Stefan
Hi Stefan,

seit langem mal wieder ein konstruktiver Vorschlag hier im Forum.
Danke für die Hinweise. Vielleicht kann uns das hier bei der Entwicklung von Wings für Mini40 weiter helfen.
Nein, ich kenne das Programm noch nicht. Werde es aber für diese Anwendung mal testen.
Allein um es mit JaavaFoil vergleichen zu können. Ich verwende bislang JavaFoil für Multifoils.
Es kann aber nur unendlichen Flügel berechnen.

Was hat dich eigentlich in die Ecke der rc-segler verschlagen?
;)
 
Baufortschritt

Baufortschritt

Ein Schritt weiter!

Habe heute die 6 Wingelemente aus Styrodor geschnitten und geschliffen.


AC45 Mini40 2012_0005_klein.jpg


Die Teile für das Foiler-Schichtmodell sind aus 1,5 mm Airex ausgeschnitten

AC45 Mini40 2012_0004_klein.jpg

Die Mallen zum Verleimen der Schichten der Foils sind zur Sicherheit mit Paketband eingewickelt (Trennschicht).
Trennwachs drauf, damit die Foils nicht in den Mallen hängen bleiben.
Da sollen ja schließlich mind. 2 Stück rausgeholt werden;)


AC45 Mini40 2012_0001_klein.jpg

Die beiden Rümpfe sind im Rohbau aus Airex- und Depronplatten verleimt. Decks sind noch nicht verleimt. Kommt später, wenn Schwertkasten und diverse Einbauten und Verstärkungen eingesetzt sind.

AC45 Mini40 2012_0006_klein.jpg

AC45 Mini40 2012_0002_klein.jpg

Ein Foto von den bereits fertiggestellten Carbon-beams kommt später;)

Mal schauen, ob ich morgen die ersten Foils verleimt bekomme.:cool:;)
 
erster Foil schichtverleimt

erster Foil schichtverleimt

So, der erste Foil ist schichtverleimt!

Zu überlegen war wie man die 5 Einzelschichten maßgenau in der gebogenen Form mit Epoxi positioniert:confused:
Nach reiflicher Überlegung kam die zündende Idee.

Medizinische Verbandtape der Marke Leukosilk. Ein weißes atmungsaktives Verbandstape auf Kunstseidenbasis.
Das Material lässt sich hervorragend in die Epoximatrix einarbeiten.
Um nicht zuviel von diesem "kostbaren" Tape in den Foil mitzuverbauen kam die zweite zündende Idee.
Polyestergarn!
Schicht für Schicht wurde nun mit Epoxi eingestrichen und zunächst maßgenau mit Tape auf der Malle fixiert.
Anschließen mit dem Polyestergarn in gleichmäßigen Abständen mit der Malle umwickelt.
Geht super;). Die Schichten werden passgenau und ausreichend aufeinandergepresst.
Wenn alle Schichten so fixiert sind wird die innere Malle einfach reingedrückt, zusammengepresst und mit Steegen aus Styrodor und großen Stecknadeln zusammengesteckt.

Das Entformen nach dem Aushärten ist easy. mann trennt alle Polyesterfäden und Tapes durch und das Schichtmodell ist formverleimt fertig.
Jetzt nur noch schleifen und anschließend mit Carbongelege beschichten!

AC45 Mini40 2012_0008_klein.jpg
Vor dem Entformen, Schichtmodell mit Mallen, verspannt

AC45 Mini40 2012_0011_klein.jpg
Foil in der äußeren Malle

AC45 Mini40 2012_0013_klein.jpg
komplett entformt. Man sieht vereinzelnd noch die Polyesterfäden und Tapereste

AC45 Mini40 2012_0014_klein.jpg
 
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