Empfehlungen FASST Empfängereinbau

Julez

User
4. Empfänger auch sonst vor Sonneneinstrahlung schützen.

Einige Benutzer haben anscheinend herausgefunden, dass das semitransparent-dunkele Gehäusematerial mehr Strahlungsenergie aufnimmt als das Gehäusematerial sonstiger Empfänger. Gute Erfolge wurden damit erzielt, den Empfänger durch eine kleine, mit weißer Folie beklebte Holzplatte zu bedecken.
 
Julian Holtz schrieb:
4. Empfänger auch sonst vor Sonneneinstrahlung schützen.

Einige Benutzer haben anscheinend herausgefunden, dass das semitransparent-dunkele Gehäusematerial mehr Strahlungsenergie aufnimmt als das Gehäusematerial sonstiger Empfänger. Gute Erfolge wurden damit erzielt, den Empfänger durch eine kleine, mit weißer Folie beklebte Holzplatte zu bedecken.
Wobei man sagen muss, das die Temperaturen immer mit irgend einem IR-Thermometer berührungslos gemessen wurden.

Nun ist es aber so, das diese Thermometer abhängig vom gemessenen Material teilweise extreme Fehler haben.

Daher können die Unterschiede zwischem schwarzem Standardgehäuse und den FASST Rauchplastikgehäusen auch kommen.
 

Aida_w

User
Ich finde die Empfehlung am "bedeutendsten", daß man den Empfänger mit seiner schmalen Längsseite als Basis montieren soll. Das macht Sinn, weil dann mit Ober- und Unterseite die größten Gehäuseflächen frei liegen. Wie befestigt Ihr Eure Empfänger, sodaß sie jederzeit herausnehmbar sind?
fragt sich
Tilmann
 
Selbstklebendes Klettband.

Die "Fussel"seite in den Flieger. Die "Hacken"seite an den Empfänger.

Sofern möglich auf der Schmalseite stehend. Wenn nicht zumindest vertikal an der Seitenwand an der großen Fläche befestigt.
 

Aida_w

User
Danke Professor! Ich löse das im Augenblick noch mittels eines Klett-Kabelbinders. Scheint auch ok zu sein. Würdest Du sagen, daß Deine Lösung auch genau das Quantum an Vibrationsschutz bietet, das der FASST-Empfänger (noch) braucht? Ich bin einfach emfängermäßig seit Quadra-Zeiten mit Benzinmotoren sozialisiert, und von daher habe ich den Empfängern immer ein weiches Lager bereitet, was offenbar jetzt keine Priorität mehr ist. Aber es fällt mir schwer, davon zu lassen.... :-)
Gruß
Tilmann
 

udogigahertz

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Aida_w schrieb:
Danke Professor! Ich löse das im Augenblick noch mittels eines Klett-Kabelbinders. Scheint auch ok zu sein. Würdest Du sagen, daß Deine Lösung auch genau das Quantum an Vibrationsschutz bietet, das der FASST-Empfänger (noch) braucht? Ich bin einfach emfängermäßig seit Quadra-Zeiten mit Benzinmotoren sozialisiert, und von daher habe ich den Empfängern immer ein weiches Lager bereitet, was offenbar jetzt keine Priorität mehr ist. Aber es fällt mir schwer, davon zu lassen.... :-)
Gruß
Tilmann
Die neuen FASST-Empfänger sind laut Aussage von Futaba selbst dermaßen Vibrationsfest, dass die Montage mittels Klettband völlig ausreichend ist. Da sind keine Innereien mehr drin, die so einfach abvibrieren können oder empfindliche Quarze, die durch Vibrationen Schaden nehmen können oder andere empfindliche Bauteile.
Also: Nicht mehr in Schaumstoff einwickeln! Und nicht mehr mit Kabelbindern festzurren.

Grüße
Udo
 

Christian Lang

Moderator
Teammitglied
Ich habe den 6014er unter dem Servobrett im Schaumstoffschlauch.
Funktioniert mittlerweile die 7. Betriebsstunde ohne Probleme.
Wenn es zu warm wird schmeiß ich mein T-Shirt über die Haube und gut iss.
 

Aida_w

User
@ Udo: festZURREN war nicht gemeint, sondern eher das, was Futaba empfiehlt: Secure the receiver using a Velcro® strap or gel tape.
Gruß
Tilmann
 

udogigahertz

User gesperrt
Wings Unlimited schrieb:
Ich habe den 6014er unter dem Servobrett im Schaumstoffschlauch.
Funktioniert mittlerweile die 7. Betriebsstunde ohne Probleme.
Wenn es zu warm wird schmeiß ich mein T-Shirt über die Haube und gut iss.
Wenn er da nicht zu warm wird, ist das ja auch in Ordnung. Bei unseren gegenwärtigen Temperaturen besteht da auch keine GEfahr.

Grüße
Udo
 
Prof. Dr. YoMan schrieb:
Wobei man sagen muss, das die Temperaturen immer mit irgend einem IR-Thermometer berührungslos gemessen wurden.

Nun ist es aber so, das diese Thermometer abhängig vom gemessenen Material teilweise extreme Fehler haben.

Daher können die Unterschiede zwischem schwarzem Standardgehäuse und den FASST Rauchplastikgehäusen auch kommen.
Nicht schon wieder, das hatten wie bereits:

http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=953522&postcount=141

:) Jürgen
 
Schön Jürgen. Nur dummerweise hat der Poster nicht "dein" ELV Thermometer.

Ich kann z.B. http://www.pmr.at/_lccms_/downloadarchive/00027/Grundlagen_Pyrometer.pdf empfehlen. Da ist klar ersichtlich wie unterschiedlich der Emmisionsgrad von Kunststoff sein kann und wie wellenlängenabhängig das ist.

Ein anderer Sensor und schon hat mein ein anderes vielleicht genau so falsches Ergebnis. :)

Kontaktlos Temperatur Messen wirkt einfach, ist es aber nicht.
 

dl3fy

User
hi Leute,
"verliert" Euch doch nicht schon wieder in Kleinigkeiten ... ob der Meßfehler nun systembedingt bei 0,1% liegt oder sogar 0,5% ist ... ist doch auch noch "Wurscht" ...
Es reicht mir persönlich vollkommen, wenn ich weiß das mit meinem billigen digitalen Temperaturmeßsystem mein FASST-RX bei 58°C aussteigt ... und das passt auch mit der offiziell gelieferten Angabe (+50°C) von Robbe.

Sorgt einfach dafür das die Temperatur nicht erreicht oder überschritten wird ... und gut ist's ! :D

cu Jürgen
 
dl3fy schrieb:
hi Leute,
"verliert" Euch doch nicht schon wieder in Kleinigkeiten ... ob der Meßfehler nun systembedingt bei 0,1% liegt oder sogar 0,5% ist ... ist doch auch noch "Wurscht" ...
Der Haken ist, das bei den Infrarotthermometern der Fehler bei falscher Anwendung (falsche Aufnahmefrequenz oder falscher eingestellter Emmissionsfaktor) mal schnell bei mehreren 10% liegen kann.
 
Prof. Dr. YoMan schrieb:
Der Haken ist, das bei den Infrarotthermometern der Fehler bei falscher Anwendung (falsche Aufnahmefrequenz oder falscher eingestellter Emmissionsfaktor) mal schnell bei mehreren 10% liegen kann.
Hier wurde mit einem handelsüblichen IR-Thermometer in beiden Fällen ein Kunststoffgehäuse gemessen. Wenn es da derart große Unterschiede gäbe, könnte man das Gerät gleich "in die Tonne treten".

Mir kommen die Unterschiede zwischen Schwarz und "Rauchglas" allerdings auch etwas zu hoch vor.

:) Jürgen
 
Jürgen Heilig schrieb:
Hier wurde mit einem handelsüblichen IR-Thermometer in beiden Fällen ein Kunststoffgehäuse gemessen. Wenn es da derart große Unterschiede gäbe, könnte man das Gerät gleich "in die Tonne treten".
Deswegen habe ich den Link mitgegeben. Kunststoffe können extrem unterschiedliche Reflektionsfaktoren welche massive Frequenzabhängig sind haben. Das hängt schon alleine am Grundmaterial.
Mir kommen die Unterschiede zwischen Schwarz und "Rauchglas" allerdings auch etwas zu hoch vor.
Deswegen würde ich mich freuen, wenn jemand den Test mit normalen berührenden Thermometer nachstellt.
 
was für eine temperatur sollte denn nicht überschritten werden???
meine composite 2,3 m ist schwarz und wird in der sonne schon warm
 

udogigahertz

User gesperrt
strotti schrieb:
was für eine temperatur sollte denn nicht überschritten werden???
meine composite 2,3 m ist schwarz und wird in der sonne schon warm
50°C Umgebungstemperatur. (Also die Temperatur darf laut Futaba um den Empfänger herum nicht überschritten werden.)

Grüße
Udo
 
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