Empfehlungen FASST Empfängereinbau

dl3fy

User
hola,

@Holger:
Deswegen würde ich mich freuen, wenn jemand den Test mit normalen berührenden Thermometer nachstellt.
... ist doch garnicht mehr nötig denn es wurde begrenzt auf +50°C Umgebungstemperatur ! ... außerdem war mein Temperaturmeßgerät auch genau genug ...

@Jürgen Heilig:
Trotzdem bleiben es +50°C (maximal) :D

cu Jürgen
 
dl3fy schrieb:
hola,

@Holger:
... ist doch garnicht mehr nötig denn es wurde begrenzt auf +50°C Umgebungstemperatur ! ... außerdem war mein Temperaturmeßgerät auch genau genug ...

@Jürgen Heilig:
Trotzdem bleiben es +50°C (maximal) :D

cu Jürgen
Holger möchte aber wissen, ob sich ein "Rauchglas-Gehäuse" bei Sonneneinstrahlung wirklich schneller und/oder mehr aufheizt als ein schwarzes.

Der Wert 50°C steht nicht in der Bedienungsanleitung. Ich kann nicht davon ausgehen, dass jeder Modellflieger beim Service anfragt. Die meisten haben wohl nicht einmal ein Thermometer beim Fliegen dabei. ;)

:) Jürgen
 

HFK

User
Jürgen Heilig schrieb:
50°C ist nicht die Aussage von Futaba, sondern vom Robbe Service (Futaba Importeur).

:) Jürgen
Die haben die Aussage aber doch hoffentlich beim Hersteller Futaba abgesichert? :)

Aber was mich jetzt echt verunsichert: Ich habe bei 22°C RT einen 617 Empfänger in Armaflex 1cm eingepackt und vorn und hinten mit Schaum so verschlossen, dass keineZirkulation möglich ist. Vergleichbar mit einer schönen Verpackung in Schaumgummi. Temperatur nach 30 min.

37°C

Auf dem Foto waren es "nur 36,3". Bei 37° war aber Schluss. Gemessen mit einem Einstichpyrometer. Also heißt daß für den Nutzer auf jedenfall nicht in Schaum einwickeln und sei es auch noch so wenig. Also rd. 15°C Temperaturerhöhung sind möglich.

Man sollte vielleicht kleine Schlitze in das Gehäuse fräsen um Zikulation zu ermöglichen.
 

Anhänge

HFK

User
Hier ist der "Heizer" mit den verwendeten Komponenten zu sehen. :D

Temp617 2.jpg
 

dl3fy

User
hola,
hatten wir alles schon einmal ...:D
Ich habe bereits sehr früh den Test gemacht (nicht im Backofen sondern mit einem Fön) ... und habe 58°C ermittelt. Bei dieser Temperatur stieg mein 607 aus ... und das war verdammt real .... :D

Danach kam dann erst die Robbe-Mitteilung, daß das System nicht bei höherer Umgebungstemperatur als 50°C zu betreiben ist ... :D

So, und Ihr könnt davon ausgehen, daß die paar Grad (zu etwa 58°C) als Sicherheits-Reserve gedacht sind. Jedenfalls ist es besser sich auch daran zu halten. Dabei ist es nun egal, ob es in der Anleitung steht oder nicht (klar ist es ein Versäumnis).
Sagt es doch den "Nichtwissenden" einfach weiter !

cu Jürgen
 

HFK

User
dl3fy schrieb:
hola,
hatten wir alles schon einmal ...:D...
cu Jürgen
Na ja, ich kannte die 5° von Jürgen und 8-10° von Julian mit "Verpackung". Aber an 15° mit "Verpackung" hätte ich nicht gedacht.:eek:
 
Temperatur

Temperatur

Hallo
Habe heute bei strahlenden Sonnenschein im Garten meine Katana mit R6014
programmiert. Temperaturmonitur mit Thermofühler auf dem Empfänger, offene
Kabinenhaube Empfänger in der prallen Sonne, nach 10min. 56 Grad und aus ,
nur mehr rotes Licht am Empfänger. Bei geschlossener Haube wurden nur 42Grad erreicht,werde mir wohl oder übel eine Lüftung einbauen müssen.
happy landings
Fritz
 

dl3fy

User
hallo Fritz,
damit bestätigst Du mein Ergebnis auch. Bei mir allerdings mit dem 607 und bei 58°C.

Für gute Durchlüftung sollte man schon sorgen. Aber generell abdecken.
Wir haben hier aber ein paar Grad mehr ... heute waren es in der Sonne sicherlich wieder weit mehr als +40°C (vorgestern gemessen 47°C) :D

cu Jürgen
 

Uli_ESA

User
Hallo,
also hier wird immer über das Temp. Problem bei 2,4 Ghz gesprochen, aber wer von den ganzen leuten die hier die Empfänger im Backofen lagen hat das schon mal im Vergleich dazu mit einem 35 Mhz empfänger gemacht??
Da liegt der Temp. Bereich auch nicht anders.
Das Problem ist doch nur das der 2,4 Ghz empfänger im Betrieb etwas mehr Eigenwärme erzeugt als ein 35 MHz Empfänger und somit das Limit wohl etwas eher erreicht wird.
Wer für gute Kühlung im Modell sorgt sollte da keine Probleme kriegen.
Neue Technik stellt nun mal auch andere Anforderungen an den Nutzer bzw. an die Umgebung in der Sie arbeitet.
Und da kann man dann nicht sagen aber das mache ich doch schon seid 20 Jahren so.
Gruß
Uli
 
Uli_ESA schrieb:
Hallo,
also hier wird immer über das Temp. Problem bei 2,4 Ghz gesprochen, aber wer von den ganzen leuten die hier die Empfänger im Backofen lagen hat das schon mal im Vergleich dazu mit einem 35 Mhz empfänger gemacht??
Da liegt der Temp. Bereich auch nicht anders.
...
Hallo Uli,

hast Du diesen thread nicht gelesen?:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=103472

Selbstverständlich habe ich auch Vergleichsmessungen mit herkömmlichen Empfängern durchgeführt.

:) Jürgen
 

Uli_ESA

User
Jürgen Heilig schrieb:
Hallo Uli,
selbstverständlich habe ich auch Vergleichsmessungen mit herkömmlichen Empfängern durchgeführt.
Hallo,
da war aber kein SPCM oder PCM empfänger mit dabei oder?.
also wenn dann auch bitte alles Testen.

Edit: was ich ganz vergessen habe: in was für einem Ofen habt Ihr gemessen? Normaler Backofen?
Ihr dürft nicht vergessen das die Strahlungswärme der Heizstäbe um einiges höher ist als die Lufttemperatur im Ofen, und gemessen wird da ja nur die Lufttemperatur.
Wenn dann musst Ihr das schon in einem richtigen Laborofen machen. Sonst könnt ihr das Ergebnis eh knicken, denn durch die Strahlungswärme kann der Empfänger auch 70 oder 80 oder mehr Grad gehabt haben.

so etwas hier z.B. http://www.labmarket.com/Products/explosionsgeschuetze_waermeschrank,51015273.aspx

Gruß
Uli
 
Zuletzt bearbeitet:
Uli_ESA schrieb:
Hallo,
da war aber kein SPCM oder PCM empfänger mit dabei oder?.
also wenn dann auch bitte alles Testen.
Gruß
Uli
Du darfst diesen Test gerne einer Fachzeitschrift vorschlagen, denn es hat wohl niemand sämtliche Empfängertypen von x-Herstellern (und am besten mindestens zwei Exemplare pro Typ, wegen möglicher Serienstreuung. ;)). Wozu auch?

Kein Hersteller garantiert, daß seine Empfänger bei >55°C noch funktionieren.

Wozu soll ich diese dann noch höheren Temperaturen aussetzen? Zwei konventionelle Empfänger haben zumindest bei 80°C Gehäusetemparatur noch funktioniert. Inwieweit da bereits Einbußen in der Leistungsfähigkeit vorhanden sind wurde dabei nicht getestet.

Ich stelle bei meinen Modellen sicher, daß die Empfänger keinen hohen Temperaturen ausgesetzt sind - und fertig.

:) Jürgen
 

dl3fy

User
moin,
Wenn dann musst Ihr das schon in einem richtigen Laborofen machen. Sonst könnt ihr das Ergebnis eh knicken, denn durch die Strahlungswärme kann der Empfänger auch 70 oder 80 oder mehr Grad gehabt haben.
...
1. Unsinn mit Labor-Backofen :D
2. Ergebnis von 70-80 Grad ... auch falsch/ eher 60°C (siehe auch mein Test)
3. Begründung für *** eher 60Grad***. Die Backofen-Wärme von 80° ist nicht bis zur Elektronik durchgedrungen ... auf jeden Fall ist das erzielte Ergebnis von 80°C falsch !
@Uli:
aber wer von den ganzen leuten die hier die Empfänger im Backofen lagen hat das schon mal im Vergleich dazu mit einem 35 Mhz empfänger gemacht??
Antwort von Jürgen Heilig: Kein Hersteller garantiert, daß seine Empfänger bei >55°C noch funktionieren.
... denke ich auch/ also nicht nötig !
@Jürgen Heilig:
Es wäre besser wenn Du Deine 80Grad nicht weiterhin propagieren würdest ... :
1. kein Mensch mißt eine Gehäuse-Temperatur (und kann es auch nicht nachempfinden)
2. Robbe gibt 50 Grad Umgebungs-Temperatur an (da ist etwas Sicherheit offenbar mit berüchsichtigt)
3. mind. 2 unabhängige Leute messen um die 60°C ... und nicht mehr !

cu Jürgen
 
dl3fy schrieb:
...
@Jürgen Heilig:
Es wäre besser wenn Du Deine 80Grad nicht weiterhin propagieren würdest ... :
1. kein Mensch mißt eine Gehäuse-Temperatur (und kann es auch nicht nachempfinden)
2. Robbe gibt 50 Grad Umgebungs-Temperatur an (da ist etwas Sicherheit offenbar mit berüchsichtigt)
3. mind. 2 unabhängige Leute messen um die 60°C ... und nicht mehr !

cu Jürgen
Vielleicht solltest Du Dich einfach 'mal mit dem Robbe Service kurzschliessen. ;)

Die haben eine Wärmekammer und die kritische Temperatur ist nicht bei allen Empfängern gleich. Das zeigt sich auch bei den Berichten im Internet. Einige haben Probleme schon bei relativ geringen Temperaturen, andere fliegen FASST noch bei 117°F (>47°C) Lufttemperatur.

Wenn ein Empfänger in einem Rumpf unter einer klaren Haube eingebaut ist, hast du ein "Mini-Treibhaus". Es stellen sich Temperaturen ein, die deutlich oberhalb der Umgebungstemperatur liegen.

Warum sollte ich nicht die Gehäusetemperatur des Empfängers messen? Ist doch wesentlich aussagekräftiger als wenn ich die Temperatur des Servobretts nehme, oder des Tanks, oder, oder ...

Bei einer Gehäusetemperatur von 80°C ist die Platine eines FASST Empfängers sogar noch wärmer, da dort ja immerhin zusätzlich ca. 400mW "verbraten" werden.

:) Jürgen

P.S.: Mein R617FS ist bei 70°C Gehäusetemperatur ausgestiegen, ein R618FS erst bei über 80°C.
 

dl3fy

User
hallo Jürgen,
und die kritische Temperatur ist nicht bei allen Empfängern gleich.
klar und differieren vielleicht um ein paar Grad; aber keine 20Grad :D
Wenn ein Empfänger in einem Rumpf unter einer klaren Haube eingebaut ist, hast du ein "Mini-Treibhaus".
... na klar/ weiß auch jeder (hoffentlich) :D
Warum sollte ich nicht die Gehäusetemperatur des Empfängers messen? Ist doch wesentlich aussagekräftiger als wenn ich die Temperatur des Servobretts nehme, oder des Tanks, oder, oder ...
... und hier liegt eben Dein Fehler .... prinzipiell falsche Vorgehensweise

1. im Backofen /keine gute Temp.-Kontrolle
2. im Backofen /zu schneller Temp.-Anstieg
3. im Backofen /wahrscheinlich unter den vorher genannten Gegebenheiten viel zu schnell über den kritischen Temp.-Bereich hinausgeschossen; damit kein eindeutiger Zustand feststellbar

Und das WICHTIGSTE ist ... nicht die Gehäuse-Temperatur (absolut falsch),
sondern über die Umgebungstemperatur muss der kritische Temp.-Wert ermittelt werden.
Und dieses gelingt z.B. mit einem Fön, indem man langsam und möglichst gleichmäßig die reguläre Umgebung des RX erwärmt ... dann kurze Zeit wartet (damit diese neue Temperatur dann zur Elektronik "durchdringen" kann (auch durch die vorhandenen Gehäuse-Öffnungen gelangen kann)
Auch ich habe den Sensor oberhalb des "stehend" am Spant angeklebten RX gelegt ... und denke durch meine Vorgehensweise ist die Innen-Temperatur des RX sicherlich auch auf die "Umgebungstemperatur" angestiegen. Ob nun durch den RX-Betrieb die interne Temperatur um weitere 5Grad oder 7Grad (oder sonstwas) angestiegen ist, ist im Moment mal nicht so von Bedeutung. Wichtig ist aber schon zu wissen, daß der Betrieb bei mir mit 4x NiMh-Zellen (also nominell mit 4,8V) stattfand.

Fritz sein Versuchsergebnis und meines decken sich und können nicht falsch sein !

Wenn nun ein User 5Zellen-Betrieb macht, wird es auch unter dem Gehäuse wärmer ... richtig, stellt aber trotzdem keine Gefahr dar, wenn dieser Mensch denn auch seine "RX-Umgebungstemperatur" nicht über 50°C werden läßt (Robbe-Empfehlung) !

cu Jürgen
 
Hallo,

unterschiedliche Messwerte können auch auf die Luftzirkulation zurückzuführen sein. Im Modell findet normalerweise keine erzwungene Konvektion statt (zumindest im Segler).
Bei bewegter Luft kann unter Umständen die Temperatur im Gehäuseinneren deutlich niedriger als bei ruhender Luft sein.
Bei anderen Produkten wo ich beruflich mit dieser Problematik kämpfe wurden schon Unterschiede von bis zu 20K ermittelt.

Gruß
Thomas
 
dl3fy schrieb:
...
... und hier liegt eben Dein Fehler .... prinzipiell falsche Vorgehensweise

1. im Backofen /keine gute Temp.-Kontrolle
2. im Backofen /zu schneller Temp.-Anstieg
3. im Backofen /wahrscheinlich unter den vorher genannten Gegebenheiten viel zu schnell über den kritischen Temp.-Bereich hinausgeschossen; damit kein eindeutiger Zustand feststellbar

Und das WICHTIGSTE ist ... nicht die Gehäuse-Temperatur (absolut falsch),
sondern über die Umgebungstemperatur muss der kritische Temp.-Wert ermittelt werden.
...
Warum willst du unbedingt noch einmal das gleiche diskutieren wie im anderen thread?

Das Problem des Ausfalls von FASST trat zuerst in den heisseren Regionen der USA auf. Auch dort hat man die Gehäusetemperatur des Empfängers als "Referenz" verwendet. Nur bei einer Temperaturmessung an gleicher Stelle sind Vergleichsmessungen sinnvoll.

Ein Umluft-Backofen vorgeheizt auf 80°C liefert sicher eine gleichmässigere Umgebung als eine Heißluftpistole.

Der Empfänger liegt da schon ca. 10-15 Minuten "in der Röhre" bis zum Ausfall. Sicher mehr als genug Zeit um 10g Kunststoff mit ein bisschen Metall aufzuheizen.

Eine Messung der Umgebungstemperatur des Empfängers ist sicher ungenauer und bei direkter Sonneneinstrahlung auf das Empfängergehäuse sowieso unbrauchbar. Leg' einfach 'mal einen FASST Empfänger in die Sonne. Bei konstanter Umgebungstemperatur wirst Du einen rapiden Temperaturanstieg feststellen.

:) Jürgen
 
Oben Unten