Erste Regelfrage

und zwar um den Bugfender..

im Regelwerk heisst es

2.2 Die vorderen 12 mm von Rümpfen und Schwimmern müssen mit einem Bugfender versehen sein.

Falls ich meine butterfly, Die einen schrägen Steven hat ,Klassenkonform ausrüsten will, reicht es wie auf der Zeichnung es wie 1 zu machen , oder muss es 12 sein ?
 

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In diesem Zusammenhang habe ich zur Auslegung der Klassenregeln mal eine ganz allgemeine Frage: Wer wäre denn momentan in letzter Instanz entscheidungsbefugt? Bei der IOM gibt es ja einen Obmann und einen technischen Referenten und internationale Gremien,... Da die Mini-40 ja keine deutsche Erfindung ist, wäre es ja im Sinne zugünftiger Mini-40 Segler, dass nationale Regelauslegungen nicht im Widerspruch zu internationalen Interpretationen stehen. Oder sehe ich das zu kompliziert? :confused:

Gruß Yeti
 
Christian Ückert schrieb:
In diesem Zusammenhang habe ich zur Auslegung der Klassenregeln mal eine ganz allgemeine Frage: Wer wäre denn momentan in letzter Instanz entscheidungsbefugt? Bei der IOM gibt es ja einen Obmann und einen technischen Referenten und internationale Gremien,... Da die Mini-40 ja keine deutsche Erfindung ist, wäre es ja im Sinne zugünftiger Mini-40 Segler, dass nationale Regelauslegungen nicht im Widerspruch zu internationalen Interpretationen stehen. Oder sehe ich das zu kompliziert? :confused:

Gruß Yeti


Ich nominiere den Schiebel, da er im DSV-Segelausschuss ist.

Ich weiss aber auch daß die Franzosen es nicht ganz so Ernst nehmen mit den Regeln, hauptsache maße und segelfläche sind konform
 
Oder sehe ich das zu kompliziert?
Ja ;)

Hier geht es zunächst um die Klärung der nationalen Belange im Rahmen der nationalen Klasse.

Bei Teilnahme an internationalen Regatten gelten die dortigen Bestimmungen.
1.5 Der DSV ist der Dachverband für die Administration dieser Klasse.
Damit die nationalen Bestimmungen nicht mit den internationalen kollidieren, hat der DSV dafür Sorge zu tragen (wenn er denn will... ;) )
 
Ja, ist schon klar. In Deutschland muss (und wird hoffentlich) eine Mini-40 Szene erstmal entstehen. In Frankreich und England gibt es schon eine aktive Szene und daher wäre es wünschenswert, dass eine deutsche Mini-40 Klasse nicht parallel, sondern innerhalb der internationalen Entwicklung entsteht.

Bei IOM-Regelfragen hat Nigel als technischer Referent oft zur Klärung hier im Forum beitragen können (und Heinz Bohn ist als Obmann natürlich auch eingeladen, das Forum ebenfalls zu nutzen).

Vielleicht kannst du deine Kontakte zum DSV ja nutzen, um auch die dortigen Offiziellen zu einer Mitarbeit hier im Forum einzuladen, Konrad.

Und wo wir schon bei "Nominierungen" sind, nominiere ich die maskierte Gurke als V-Mann in der französischen Mini-40 Klassenvereinigung, um hier über dortige Entwicklungstendenzen zu berichten.

Gruß Yeti
 
Yeti, ich denke in der gleichen Richtung. ;)

Ich bin sicher, daß der Ausschuß sowohl die Entwicklung in der Szene wie auch hier verfolgen wird. Gerd Mentges ist hier registriert, und ich bin sicher, daß er sich auch hier zu Wort melden wird. Da die Klasse als solche noch jung im DSV ist, wird sicherlich zu gegebener Zeit auch ein technischer Obmann benannt werden. Vielleicht ist diese Diskussion schon der Auslöser dazu... ;)

Ich denke auch, daß es im Interesse des DSV ist, daß sich die Klasse auch für internationale Einsätze entwickeln soll.

Und natürlich sehe ich Eric auch als Berichterstatter, wer könnte es besser als er? :D
 
Hallo,
Letzte Instanz für Auslegungen der Regel ist derzeit der DSV. Es gibt keine der IOM vergleichbare Internationale Klassenvereinigung. Wenn Fragen zu Regeln auftauchen, dann bitte ich darum mich anzumailen. Dann erreicht mich das Thema auch zuverlässig, denn mir ist es zeitlich nicht möglich, hier im Forum alle ggf. auftretenden Fragen zu beantworten. Ich werden dies aber soweit zeitlich möglich versuchen.
Wenn ich eine Frage nicht beantworten kann, ziehe ich den Auschuss zu rate. Ihr kennt die Mitglieder aus der DSV Site Modellsegeln.
Wenn jemand nationaler Klassenreferent Mini40 werden möchte, dann wäre das auch möglich. Ich denke aber erst wenn sich alles etwas mehr etabliert hat.

Fenderauslegung entsprechend IOM (Fall1) ist richtig.

Grüße
Gerd Mentes
 
Hallo!

Ich hab ein kleines Verständnisproblem...

5.2. Die Anzahl der Segel, das Material, die Konstruktion und die Form sind frei.
5.3. Der Segelplan darf aus nicht mehr als einem Großsegel und einer Fock bestehen.

Ähm..
Man kann also beliebig viele Segel einsetzen, darf aber nur ein Großsegel und nur eine Fock benutzen..?

Ich hoffe es erkennt sonst noch jemand das was mir daran paradox vorkommt.:confused:
 
Aus meiner Sicht kannst Du eine beliebige Anzahl von Segeln (Groß und Fock) haben, von denen die größten (1 Groß und 1 Fock) vermessen werden.

Von Groß und Fock dürfen nur jeweils 1 gesetzt sein, können aber beliebig untereinander getauscht werden.
Z.B. Große Fock mit kleinstem Groß, kleinste Fock mit mittlerem Groß usw....
 
Das bedeutet, dass der Fall, z.B. zwei Großsegel drauf zu haben nur dann vorkommen darf, wenn eines davon gerefft ist, man also die Mechanik zum Setzen und Reffen auf dem Boot hat, richtig?:D

Hmm also kein Doppelsegel...
 
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