ORCA PRO von Aer-O-Tec

Eine RFM 16x8,5 wird vom Motor auf ca. 8.150 U/min beschleunigt und der Motor zieht ca. 49A Durchschnittlich
Hallo Rolf,

was für eine hohe Pitch Speed von 29 m/sec für einen Segler mit einer geringen Flächenbelastung im Bereich von 35 g/dm² .

Siehe dazu etwas zur Antriebs/Propellerauslegung. Schau dir mal die Gleitflugpolare in #359 an. Bei einer Fluggeschwindigkeit von 14 m/sec hat
sich die Gleitzahl doch glatt halbiert. Du steckst viel Leistung zur Überwindung vom Luftwiderstand (Vsink) in den Flieger. :cry:

Gruss
Micha
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Micha,

ja, es kommt auch auf die Stirnfläche von Propeller und der Kröpfung am Propellerhals an. Ein Aeronaut 18x9 liegt nicht gut am Rumpf des Orca an.
Ein Orca fliegt nicht besonders schnell, daher spielt der Widerstand durch den Propeller im Segelflug eine untergeordnete Rolle. Abgesehen davon wächst der Luftwiderstand im Quadrat zur Geschwindigkeit.
Mein Vergleich bezieht sich auf bauartbedingt gleiche Propeller, in diesem Fall verglich ich GM mit GM. Ein 16 Zoll Propeller passt auch optisch besser zum Orca als ein 18 Zoll oder noch größer. Optik ist oft auch individuelle Geschmacksache, das ist gut so.
An Volker.
Es gibt tatsächlich Modellpiloten die die an einem Flugtag mehr als 3 Std. fliegen, es ist gut wenn ein Akku dafür ausreicht. Ich möchte keinen zweiten Lipo Akku, womöglich in der Hosentasche, dabei haben.

Mfg.
 
Abgesehen davon wächst der Luftwiderstand im Quadrat zur Geschwindigkeit.
Hallo Archibald,

das mit dem Luftwiderstand ist mir neu. :D

Mein Vergleich bezieht sich auf bauartbedingt gleiche Propeller, in diesem Fall verglich ich GM mit GM. Ein 16 Zoll Propeller passt auch optisch besser zum Orca als ein 18 Zoll oder noch größer.
Meine Flieger sind Flugmodelle und keine Auslegeware. In der Luft erkenne ich den Unterschied zwischen 16 Zoll und 18 Zoll nicht, daher ist mir das mit der Optik egal. Meinen alten TXL fliege ich mit einer GM 20x13, sehe ich in der Luft auch nicht mehr. Bei mir zählt der Wirkungsgrad.

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Hallo Karsten,

der Kira 480-31 mit der GM 18x8.5 wäre optimal an 3S. Motor R von 14 mOhm ist laut Datenblatt von Kontronik, Leerlaufstrom der Mittelwert aus meinem Kira 480-26 (ist am Sharp Wind an 3S mit GM18x10, sehr effizient) und meinem Kira 480-34 an 3S.

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Gruss
Micha
 
Das sehe ich etwas anders.

Ich habe lieber maximale Effizienz beim Segelflug, als den maximal effizienten Antrieb.

Früher, als die Antriebe noch schwach und schwer waren, habe ich auch alles der Antriebsoptimierung untergeordnet.

Heute wähle ich zuerst die Propeller/Spinner Kombination aus, die bestmöglich an den Rumpf passt.

So in etwa:
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Nach dieser Auswahl suche ich mir den bestmöglichen Antrieb dahinter.

Mein Ziel ist mit möglichst wenig Motoreinsatz lange zu fliegen. Da nutzt es mir nix, wenn ich mit Antrieb super effizient unterwegs bin und danach im Segelflug unnötig Widerstand mit herumschleppe. Ein Stundenflug mit zig Steigflügen ist keine Kunst bei entsprechender Akkukapazität. Nach einer Stunde mit fast vollem Akku zu landen schon eher.

Aber das kann jeder machen, wie er will.

Gruß
Frank
 
Das sehe ich etwas anders.
Hallo Frank,

hast Du eigentlich #359 gelesen? Der Luftwiderstand vom Propeller ist verglichen mit dem Gesamtwiderstand vom Modell gering.
Bei den Fluggeschwindigkeit im Bereich vom besten Gleiten geht der Propeller da numerisch im Rauschen unter. Hat anscheinend auch was mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zu tun. Das kann man übrigens mit einem guten Vario leicht testen.

Auf meinem TXL den ich von Segler auf E-Segler umgerüstet hab, hatte ich anfangs eine ACC 18.5x12 zum ersten Test drauf. Die 18.5x12
war vorhanden. Die ist im Vergleich zur GM 20x13 sehr klobig und ragt aufgrund der starken Kröpfung schon sehr heraus. Das geringste Sinken laut meinem wsTech Vario hat sich jedoch nicht merkbar verändert. Eine gescheite Antriebsauslegung die Effizient und daher leichter ist (wenig Strom = weniger Akkukapazität und leichterer Motor), bringt da mehr in Bezug auf die Sinkgeschwindigkeit.

Gruss
Micha
 
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clony

User
Du steckst viel Leistung zur Überwindung vom Luftwiderstand (Vsink) in den Flieger. :cry:
Hallo Micha,

vielleicht ist die Antriebskombination nicht die Effektivste, aber der ORCA C120 ist auch kein Wettbewerbsmodell und ich bin nur ein Alltagsflieger. ;)
Für mich ist es entscheidend, dass sich das Modell gut aus der Hand werfen lässt auch wenn ich es mit 650g auf ballastiert habe.
Genauso finde ich es nicht nötig, zum Thermikfliegen einen riesen Akku in den Flieger zu stopfen um mit diesen Akku ggf. Mehrfach starten zu können. Die Variabilität des Orca mit der Anpassungsmöglichkeit der Spannweite und der Aufballastierung mit 650 g macht einen sehr flexiblen Einsatz erst möglich. Das mache ich mir mit einem viel zu hohen Startgewicht (großer Akku) nicht kaputt.

Aber jeden das seine!

Gruß Rolf
 
Doch, hab ich gelesen. Hab auch nix über den Durchmesser gesagt. Kröpfung, Blattform, Frontfläche, Mittelteilform und -Größe, wie gut schmiegen sich die Blätter an den Rumpf sind mir wichtig. Wenn ich eine Kombi finde, die im Durchmesser etwas kleiner ist als das Optimum, aber sonst alles optimal passt, nehme ich die.
Hätte vielleicht sagen sollen, dass ich in meinen guten Seglern nur hochwertige Getriebeantriebe (meistens Reisenauer) fliege und diese möglichst leicht über dem Wirkungsgradmaximum betreibe.
 
Das mache ich mir mit einem viel zu hohen Startgewicht (großer Akku) nicht kaputt.
Hallo Rolf,

bei einer effizienteren Antriebsauslegung benötige ich eher einen kleineren Akku oder weniger C-Rate. Gleiches Steigen bei weniger Strom
geht als wohl kaum mit einem höheren Startgewicht einher.

PS: Ich fliege an einem Hang der nur zu Fuß erreichbar ist, da ist die Gesamtflugdauer vom Flieger das Kriterium. Unnötig mehrere Akkus oder gar Ladegerät plus Stromquelle mitschleppen, ist da für mich keine Lösung. Ich lege da Wert auf ein Auslegung die diesem Umstand gerecht wird.

Gruss
Micha
 
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FAG_1975

User
der Kira 480-31 mit der GM 18x8.5 wäre optimal an 3S.
Hi Micha,

das Setup (eher den Prop zum vorhandenen Setup) habe ich einem Kumpel empfohlen und mit einem 3S1800 erreicht er auch ~700m (bei knapp 2,8 kg Kampfgewicht). Der Akku erreicht mit rund 60% der Energie eines 4S2200 78% der Höhe ... (wenn diese grobe Rechnung mit den Angaben aus #360 erlaubt ist). Aber die Steigrate mit ~7 m/s ist natürlich geringer.

Der GM 18x10 am Delphin:
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Hallo Frank,
Deine Bilder mit dem gut anliegenden Propeller gefallen mir. Es spielt dann bezüglich Widerstand fast keine Rolle ob der Propeller ein Zoll größer oder kleiner ist. Um was für ein Segelflugmodell handelt es sich? Für mich ist es auch das Ziel lange zu fliegen und mit fast vollem Akku zu landen. Bin halt ein Segelflieger.
Beispiel für Aerodynamik aus meiner Erfahrung mit manntragenden Flugzeugen:

Discus A hat eine Gleitzahl von über 40. Der Motorsegler Carat mit Discus A Flügel und gut anliegendem Faltpropeller in der Rumpfspitze hat eine Gleitzahl von max. 35. Er ist im Kreisflug in der Thermik bei weitem nicht so gutmütig wie ein Discus mit Ballast und steigt viel schlechter.
Warum haben Wettbewerbsmodelle einen Besenstielrumpf und optimal anliegende Propeller?
Mit dem Orca möchte ich auch bei schwacher Thermik lange Segelflug betreiben. Das geht nur mit einem Besenstielrumpf und optimal anliegendem Propeller. Es hat alles zwei Seiten.

Viele Grüße
Archibald
 
Hallo Rolf,
nach Deinen Angaben lässt sich der Orca auch mit über 600 Gramm Ballast gut aus der Hand werfen. Ein großer Akku ist max. 200 Gramm schwerer als die Mindestausrüstung. Bei der Größe vom Orca macht es sich kaum bemerkbar, abgesehen davon verbessert sich die Gleitzahl.

Mfg.
 
Bei der Größe vom Orca macht es sich kaum bemerkbar, abgesehen davon verbessert sich die Gleitzahl.
Hallo Archibald,

die Fluggeschwindigkeit steigt mit zunehmender Flächenbelastung, leider auch die Sinkgeschwindigkeit. Durch höheres Gewicht
wird die Gleitzahl (max. E) nicht höher, das ist ein Märchen welches sich hartnäckig hält. :confused:

Bei entsprechenden Windverhältnissen ist mehr Gewicht allerdings besser, die Gleitflugpolare verschieben sich ja bei höherem Gewicht nach rechts zu höheren Geschwindigkeiten.

Beispiel der gute Bergfalke.

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Gruss
Micha
 
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clony

User
Hallo Achibald,
ich habe aber auch geschrieben, dass ich nur bei etwas mehr Wind oder bei guten thermischen Bedingungen am Hang den ORCA aufballastiert fliege.
In der Ebenen bei schwacher Thermik nutze ich das geringere Gewicht für engeres Kreisen in der Thermik.
Das kann man aber nicht mit einem von vornherein schwereren Akku.
Außerdem hatte ich auch die 1 Std Flugzeit mit einem 2200mAh Akku bei geringer thermischer Wetterlage ohne Hangaufwind beschrieben.
Wenn ein Hang zur Verfügung steht, kann man sicherlich auch mit einem kleinen Akku deutlich länger als 1 Std fliegen.

Mfg.
 
Hallo Micha,

richtig, mit zunehmendem Gewicht steigt die Gleitzahl bei höherer Sinkgeschwindigkeit. Jedes Profil benötigt eine vorgegebene Flächenbelastung um die beste Gleitzahl zu erreichen. Es ist immer die Frage wie sich die Gleitzahl in Verbindung mit unterschiedlicher Flächenbelastung verändert.
So gibt es für jedes Profil das optimale Verhältnis von Gleitzahl/Sinkgeschwindigkeit und die dazu notwendige Flächenbelastung.

Mfg.
 

onki

User
Hallo,

Könnt ihr denn was zur "Gewichtsverteilung" bei verschiedenen Antrieben sagen.
Der Pro ist je etwas länger, was vorne mehr Gewicht benötigt.
Also ist man z.B. mit einem C120 Pro und einer Peggy Pepper vorne mitunter zu leicht, weshalb ich beim kommenden Pro eher zum Tenshock 1540 tendiere was einbautechnisch natürlich auch Vorteile hat.
Ich denke nicht dass ich das Mindergewicht vorne durch einen größeren Akku kompensieren kann. Die Servos möchte ich nicht vorne haben sondern hinter der Serviceklappe sofern das umsetzbar ist.
Aktuell nutze ich Hacker eco 4s2400. Die gehen noch gut rein, sind aber schon grenzwertig. Der 18x10 GM ist eigentlich gesetzt. Alternativ vielleicht noch der 18x8,5 (soll ja dem "alten" 18x10 entsprechen).

Gruß
Onki
 
Hallo,

so ich denke mein Setup steht für die Orca C120 Variante:

Wie schon erwähnt, werden sind KST Servos obligatorisch.
Die HR/SR-Servos werden in die Serviceklappe an der Rumpfunterseite eingebaut, um mehr Platz im vorderen Bereich zu schaffen.

Das Antriebssetup wird wie @Pisaneli in Post #317 beschreibt:
- Tenshock EDF 1530-9T 3100KV mit Micro Edition 5:1N
- GM CFK Prop 16x10
- GM Spinner CFK 32
wird in meinem Orca zum Einsatz kommen.

Der Motoreinheit wiegt (163g), sodass ich das wieder durch einen schwereren Akku 4S/3300mAh kompensieren kann,
um auf den Schwerpunkt zu kommen.
Ein größerer Akku 4S/3300mAh ist laut @favonius in Post #72 und Bilder in Post #77 durchaus verwendbar im Orca C120.

Die Akkukapazität soll im wesentlichen fürs Segelfliegen genutzt werden und nicht für mehrere Steigflüge.
@Frank Thorn spricht mir aus der Seele: Mein Ziel ist mit möglichst wenig Motoreinsatz lange zu fliegen.

Wie gesagt jeder soll Modellfliegen, wie er möchte.... Hauptsache es macht Spass.

Gruss an die Orca-Gemeinde
 
Hallo B4 Racer,

Du hast eine gute Wahl getroffen. Habe dutzende KST Servo im Einsatz und bin zufrieden. Ein guter Lieferant ist Arthurs Modellbau Shop.
Mit dem ausgesuchten Motor , 3100KV, 5:1 Getriebe ist mit einer GM 16x10 V pitch etwas zu hoch, würde einen 16x8 bevorzugen. Mit einem starken Antrieb muss man beim Start aufpassen. Daher klebe ich in dem Bereich am Rumpf, dort wo man das Modelle beim Start hält, ein Band mit rauer Oberfläche, ein Produkt von Tesa, erhältlich im Bauhaus.

Bezüglich Akku. Im Orca ist wenig Platz für so einen großen Akku. Da der Orca sehr gut steigt und segelt kann man bereits mit einem 4S 2200 Akku lange Flugzeiten erzielen. Wenn ich mir bezüglich Akku nicht sicher bin fertige ich z.B. aus Styropor einen Klotz entsprechend der Größe und Gewicht vom Akku an.
In die Mitte vom Klotz kommt ein Gewicht, z.B. Blei, damit der Styroporklotz so viel wiegt wie der Akku. Damit kann ich feststellen ob mein vorgesehener Akku zum Modell passt. Wollte auch einen 4 S 3300 Akku einbauen, habe davon abgesehen weil für die Befestigung vom Akku mittels Klettband wenig Platz ist.

Viel Erfolg
Archibald
 
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