Profilwahl

heiner

User
Hallo,

wer kann mir helfen ein Profil zu finden, was folgenden Ansprüchen genügen könnte:

Landegeschwindigkeit ca. 45 km/h
Spannweite ca. 1200 - 1400 mm
Fläche nach vorn gepfeilt, ca. 40 Grad

Anstellwinkel zur Landung 30-40 Grad, dabei sollte an den Flächenenden die Stömung noch anliegen.

Welche Profile würden sich, wenn überhaupt, eignen?

Heiner
 
Hallo Heiner!

Für die Beantwortung Deiner Frage fehlen folgende Daten!

Tragflügelinhalt in dm²: ?
Tiefe des Tragflügels innen (Wurzel) und außen (Randbogen): ? (für Berechnung der Re-Zahlen, ohne die keine Ermittlung des CA)
Gesamtflugmasse: ?

Liegt der Schwerpunkt des Modells im Neutralpunkt der Tragfläche? Wenn Nein:

1.) Auf wieviel Prozent der Strecke zwischen Neutralpunkt Tragfläche und Neutralpunkt Höhenleitwerk (HLW) liegt der Schwerpunkt?: ?

2.) Alle Angaben zum HLW die Du auch bei Tragfläche angeben mußt.

Am besten bildest Du hier eine Grundriß-Skizze des Modells mit Bemaßung ab.


Falls Du ein Nurflügelmodell baust, mußt Du das auch unbedingt vorweg angeben. Dann kommen nur druckpunktfeste Profile in Betracht (S-Schlag oder vollsymmetrische Profile).


30 - 40 ° Anstellwinkel. Und dann soll die Strömung nicht abreißen? Da kommen aber nicht viele Profile in Betracht! Wenn man da überhaupt mal so fündig wird!!

Liebe Grüße

Quax


PS: Ich weiß nicht, ob ich in der nächsten Zeit dazu komme hier im Forum zu sein. Von daher kann ich Dir noch keine Profil-Vorschläge und Berechnungen versprechen. Aber wer auch immer Dir da helfen soll, braucht diese oben angeführten Daten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anbei ein Foto mit Maßen meines kleinen Balsa-Testers, der so als Gleiter bereits fliegt. SP ist eingezeichnet, liegt vor der eigentlichen Fläche.

Der Rumpf dürfte ca. 50% des Auftriebs liefern, die Canards werden angesteuert.

Rumpf: ca. 16 dm²
Fläche: ca. 16 dm²
Canards: ca. 3,4 dm²
Höhenruder: ca 3,4 dm²

Gewicht ca. 4,5 kg

DSCF0134.JPG
 
Ein hinkender Vergleich

Ein hinkender Vergleich

Hallo Heiner,
bei einem so zerklüfteten Vogel ist es natürlich schwer vorauszusagen, wie welches Profil wirkt. Erst ein Vorflügel, dann der Hauptflügel, beides mit kurzer Spannweite und in einer Ebene, und hinterdrein ein Leitwerk voll in den Wirbeln von allem davor. Zwischendrin ein Rumpf, der mehr breit als hoch ist. Ob sich da ein Profil so ohne weiteres wiedererkennt?

Aber mit vorwärts gepfeilten, stark zugespitzten Flügeln habe ich Erfahrung.
Google mal unter Bugatti R100 (Bilder).
Mein Nachbau davon hat 700 mm Spannweite, 400 g Lebendgewicht und Clark Y als Profil.

Das verträgt zwar auch keine 40° Anstellwinkel. Aus senkrechtem Sturzflug voll Höhenruder, und der Strömungsabriß ist zu hören.
Danach ist die Fahrt weg und das Modell sackt langsam und unglaublich lagestabil nach unten - bis man Gas gibt und die Tour weitergeht.
Trudeln tut das Ding nur unter grober Gewaltanwendung.

Dabei ist das Flugzeug durchaus als die Rennmaschine zu erkennen, als die sie mal von Ettore Bugatti entworfen wurde.

Gruß
Hans
 
Interessantes Projekt

Interessantes Projekt

Hallo Heiner,
habe deinen Beitrag erst jetzt gelesen, das verspricht ja ein interessantes Projekt zu werden!
Die Konfiguration ist offensichtlich ja der SU-37 Berkut nachempfunden. Kennst du die X-29A , die ist noch etwas radikaler vom Fluegeldesign. Ich habe auf meiner Homepage einen Link zu den X-Flugzeugen der Amis, da findest du den Flieger.
Zu deiner Frage bez. der Profilierung des (aussen-) Fluegels:
Ist nach meiner Erfahrung eigentlich ziemlich egal (natuerlich kein Hochauftriebsprofil), ich tendiere zu einem vollsymmetrischen, Dicke unter 10%.
Die gesamte Aerodynamik des Fliegers ist von 3-dimensionalen Effekten beeinflusst wie, Strakewirbel vom Vorderrumpf, Randbogenwirbel von der Ente und induzierte Anstellwinkel der vorgepfeilten Fluegels....usw.!

Das in grossen Anstellwinkelbereichen die Stroemung am Aussenfluegel abreisst wird nicht zu vermeiden sein, aber damit kann man doch leben, wenn man genuegend Kontroll-Power zur Beherschung der Lage hat. Schon mal ueber Schubvektor nachgedacht ?
 
Vielen dank!

Es kommen ja doch noch Beiträge.......

Habe mich inzwischen zu einem HM-33 ca. 8% entschlossen, werde damit 1. Versuche zunternehmen.

Heiner
 
Hallo Heiner, wie groß soll sie doch gleich werden, 1,6m lang mit 1,2m Spanneweite, noch dazu als Ente, sehe ich keine Probleme, nur die 4,5 Kg bei nur 16 dm², macht die Sache doch schon spannend,aber wie bist du bei dem riesen Flügel auf nur 16 dm² gekommen, da kann was nicht passen. Den Vorflügel darfst du nur wenig anlenken, sonst hast du echte Probleme mit den Wirbeln auf deinem dann nicht mehr trahgenden Rumpf, irgendwo habe ich auch noch einen Plan einer ähnlichen Maschine mit nur einem Seitenleitwerk.
Hier mal ein Screenshot:
X29.JPG
Flächenprofiel der X29 ist ein Eppler225, EWD 2°+ am Canard, Schwerpunkt liegt an der Hinterkante der Canards.
Was soll denn in deiner Kiste für ein Antrieb werkeln?
Gruß Daniel
 
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