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STRIBOG F3F - Nachfolgemodel Rotmilan midi

Hallo Wolle
Ich habe auch einen Flitschenhaken ca 4,2cm von der Rumpfspitze eingebaut. Dazu habe ich einen Innengewindebolzen M4 aus dem Möbelbedarf eingesetzt anschließend die Rupfspitze mit 88 Gramm Bleikugeln 1,3mm Durchmesser befüllt und mit 12 Gramm Laminierharz Tropfzeit 30 Minuten verklebt. So sitzt der Bolzen bombenfest umschlossen vom Blei/ Harzgemisch. Um einen Schwerpunkt von ca. 106mm einzustellen benötigte ich noch 32 Gramm Blei zusätzlich welches ich vorm von ( Trimmblei ) um den Akku ( 2s 18650b Panasonic ) gelegt habe. So kann man auch nochmal Testen um andere Schwerpunktlagen zu Fliegen. Letztendlich hat ja jeder Pilot andere Vorlieben zum Schwerpunkt und Einstellungen.
Viel spaß mit dem Stribog !

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen.
Gruß Micha
Hallo Micha, Danke.
Das ist mal eine qualifizierte Aussage.
Wenn ich also 100 Gramm vergieße bin ich auf der richtigen Seite.
Beste Grüße Wolle.
 
Stribog elektrisch

Stribog elektrisch

Hallo in die Runde,

ich bin gerade dabei mir den Stribog mit Elektrorumpf (zu viel Flachland, keine Hänge :D) zu bestellen.
Kann mir da jemand einen Tipp geben, ob man den Rumpf ohne jegliche Einbauten (Servobrett ...) bestellen sollte?
Hat man dann selbst mehr Gestaltungsmöglichkeiten mit seinen eigenen Komponenten?
Gibt es eventuell schon Fotos von den Einbauten in einem Elektrorumpf?

Tipps und Ratschläge wäre ich sehr dankbar!

Gruß Bernd
 

Robinhood

Vereinsmitglied
Hallo Bernd,

ich stelle mal die grundsätzliche Frage, ob das möglichweise nicht das richtige Modell für Deine Bedingungen (kein Hang, nur Flachland) ist? Der Stribog ist doch eher ein F3F-Flieger, der sein Können am Hang voll ausspielen kann. Durch die "Besenstieloptik" fliegt man auch nicht ordentlich weit weg, wenn es thermisch gut geht. Alles in allem ein Alpin- und Hangmodell, mit dem man Höhe verheizt. Ich würde mal eine Alpina 4001 mit Elektro vorschlagen, kann sein, daß Du damit mehr davon hast.
 
Stribog elektrisch

Stribog elektrisch

Hallo Robin,
prinzipiell hast Du recht. Den Stribog habe ich mir aber genau wegen Deiner gut beschriebenen Zeilen bestellt, nämlich zum Hangfliegen und "Höhe abheizen". Einfach Spaß haben damit! F3J/F3B und naturgetreue Flieger habe ich genug. Bin seit Geburt an auf Hangflug süchtig und mehrfach im Jahr dazu unterwegs. Bin im Ruhestand und habe Zeit dazu. :)

VG Bernd
PS. Es hat sich auch schon ein netter Kollege gemeldet, welcher auch gerade den Stribog elektrifiziert. Wir hatten uns am Telefon super verstanden und sogar die selbe "Innenausstattung" im Auge!
 

Robinhood

Vereinsmitglied
Gestern nun ein kleiner Versuch Stribog ohne Ballast gegen den ca.500 Gramm leichteren Shinto J im direkten Vergleich bei Nullschieber Bedingungen.
Schon erstaunlich was da heute so möglich ist ...

> nächster Versuch natürlich mit identischer Flächenbelastung ;-)
> und unterschiedliche Piloten incl. Modelltausch
> mal direkt im Vergleich ... das macht am meisten Spass

IMG_20181016_170051.jpg
 

Robinhood

Vereinsmitglied
Gestern nun ein kleiner Versuch Stribog ohne Ballast gegen den ca.500 Gramm leichteren Shinto J im direkten Vergleich bei Nullschieber Bedingungen.
Schon erstaunlich was da heute so möglich ist ...

> nächster Versuch natürlich mit identischer Flächenbelastung ;-)
> und unterschiedliche Piloten incl. Modelltausch
> mal direkt im Vergleich ... das macht am meisten Spass
Ja schön und gut, aber gibt es auch irgendwas dazu zu sagen? :confused:
 
Noch nicht viel aber da gibts ja was dazu mit Daten ...

> auf jeden Fall erst mal fast alles Bestens, (ausser dem superleichten V Leitwerk das für Vollballast Festigkeitsmäsig nicht so passt)
> auch mit Vollballast (Rumpf Set) aus der eigenen Hand gut zu werfen,
> habe mich nach kurzer Flugzeit sofort wohl gefühlt,
> sehr präzise zu steuern, unter Auftrieb / Thermik oder Wind hervorragend auszufliegen mit hohem Gleit und Spassfaktor ;-)
( als ganz normaler Freizeitflieger )

Gruß Martin
 

moze

User
also ich fliege version 1 des Stribog schon seit einem jahr und paar hundert Stunden. Festigkeitsmäßig gibt's da nix zu meckern. Sogar bei Stahlverbinder und vollem Rumpfballast strukturell keine Probleme ( nochmal in Zahlen: 1,6Kg+900g= 4,8Kg TOW).

Der Flieger neigt nicht richtig eingestellt zum Pendeln um die Hochachse im Schnellflug --> hohe Differenzierung! Meiner Meinung nach will er etwas mehr geflogen werden als z.B. ein Jedi, Aris, Ellipse oder FS3000 im direkten Vergleich. Im Grundspeed ist er leer schon wirklich fix. Ballastiert dann wirklich eine Rakete. Nimmt Druck gut an, Flächen wirken in den Wenden wie ein Surfbrett. Was verwundert sind die wirklich wirklich guten Thermikeigenschaften. Der Flieger ist schon fast mein Leichtwindsegler. Also zum Thema immer dabei: passt mit dem Stribog!

Alles in allem kann man, wenn man ihn direkt bei RTG bestellt auch duetlich günstiger als bei Pollack, damit nix falsch machen.
Fliege ihn viel und bei wirklich ALLEN Bedingungen!

Grüße

Tim
 
Das mit dem Höhenruder
> möchte ich auch nicht überbewerten da ich ja gebraucht/neu gekauft habe und das Modell mit montiertem Leitwerk empfangen habe.
> ein Vorschaden aus Transport ist ja nie auszuschließen !
> beim nächsten Schaden wird das sicher genauer untersucht und verstärkt.
> aber es ist schon SEHR leicht, werde es mal demontieren und die Waage bemühen ...
Gruß Martin

ps: bei einem max. TOW von 4-4,8kg denke ich mir manchmal schon daß 10-20 Gramm in diesem Bereich sinnvoll wären (für den Freizeitpiloten)
 
Hallo in die Runde,

habe gestern nun persönlich meinen Stribog (Elektrorumpf) übergeben bekommen. Zu Hause ausgepackt. Glänzende Augen! :)
Verarbeitung, Oberfläche, Festigkeit, alles ok. Der Flächenverbinder für die Flügel geht saugend. Einziges Manko, die V-Leitwerke können nicht angesteckt werden, da der Kohlestab offensichtlich nicht exakt rund ist und es mächtig klemmt in der Rumpfführung. Auch die 2mm Führungsstifte sind nicht festgeklebt und passen nicht ganz. Naja, alles nicht so schlimm. Kleine Nacharbeiten und dann wird alles flutschen.
Eine Bitte:
Könnte mal jemand seine exakten, erflogenen Einstellungen hier posten? Natürlich für alle Flugphasen Normal, Thermik und Speed.
Bitte auch die Butterflyeinstellung mit wieviel Tiefenruder und die Snapflap Werte.

Besten Dank im Voraus!

VG Bernd
 

excel102

User
Hallo in die Runde,
Könnte mal jemand seine exakten, erflogenen Einstellungen hier posten? Natürlich für alle Flugphasen Normal, Thermik und Speed.
Bitte auch die Butterflyeinstellung mit wieviel Tiefenruder und die Snapflap Werte.
VG Bernd
Hi!

Meiner ist noch nicht in der Luft gewesen... Aber falls du das noch nicht kennst: hier mal ein Foto von den Einstellwerten die Pierre Rondel für F3F erflogen hat, und die wohl als Startwerte weiterhelfen:

IMG_20181018_155818.jpg

mfg
Andreas
 

excel102

User
Noch ein paar Beobachtungen von mir die ich bis jetzt beim Aufbau des Stribog gemacht habe:

Netter Kontakt (Mail und Telefon) zu Milan und seinem Übersetzer!
Paket perfekt verpackt, 1,3 kg (und nicht 1,6 kg wie sonst zu lesen) Stahlverbinder beigelegt obwohl extra nicht mitbestellt.
Die Qualität der Teile ist auf den ersten Blick phänomenal gut! Mann, was hat der sich allein für das "Servobrett" für eine Mühe gemacht!
Haube und Verbinder passen perfekt. Naht, Farbe, Oberfläche, Steifigkeit, Gewicht alles scheint zu passen - wow!

Beim V-Leitwerk gibt es aber ein paar Problemstellen: Die Kohlestabsteckung muss man ordentlich nacharbeiten (aber besser so, als wenn sie Spiel hätte). Die Torsionsstifte am Leitwerk passen nicht und man muss erst mal die Löcher größer bohren, alles korrekt ausrichten und dann einkleben.
Weiters: die Bohrungen der Alu Anlenkungshebel der Höhenruder sind zu weit außen gebohrt. Es war nicht möglich mit M2 Metallgabelköpfen ein gerade, nicht am Rumpf touchierende Anlenkung hinzubekommen. Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen die Löcher 2 mm weiter innen neu zu bohren, so geht sichs nun gut aus. 1 mm Versatz hätte hier aber auch gereicht, aber das ist natürlich unmöglich hinzubekommen, wenn die Löcher schon vorhanden sind.
Leider gibt ein Bowdenzugrohr bei stärkerem Druck auf die Anlenkung im Rumpf nach, es ist nicht durchgehend im Rumpf verklebt. Wenn man die Anlenkung so steif wie möglich machen will, muss man hier nachkleben, was extra nervig ist, weil man sehr schlecht und nur von hinten durch die kleine Rumpföffnung an diese Stelle ran kommt.

Mal sehen wie es weitergeht, aber soweit absehbar, wars das mit den Problemchen...


IMG_20181018_164838.jpg
Das originale Loch sieht man hier fast nicht mehr, weil ich es mit einem kleinen Alustück "zugekittet" habe! ;)

mfg
Andreas
 
Hallo Andreas,
mit dem V-Leitwerk haben wir die gleichen Probleme.
Ich bekomme nicht mal den CFK Stab in den Rumpf.
Der ist unrund. Wie hast Du das Material aufgefüllt bei den aufgebohrten Verdrehstiften? Einfach angedicktes Harz von innen rein und die Stifte vorher mit Wachs und Trennmittel bearbeitet?
VG Bernd
 

excel102

User
Hallo Andreas,
mit dem V-Leitwerk haben wir die gleichen Probleme.
Ich bekomme nicht mal den CFK Stab in den Rumpf.
Der ist unrund. Wie hast Du das Material aufgefüllt bei den aufgebohrten Verdrehstiften? Einfach angedicktes Harz von innen rein und die Stifte vorher mit Wachs und Trennmittel bearbeitet?
VG Bernd
Hi!

Entweder man schleift den Stab dünner oder aber das Loch größer. Ich habe zweiteres gemacht. Mit viel Gefühl und 100 mal probieren kriegst du das hin: eine satte, spielfreie, handfeste Verbindung. Als Werkzeuge habe ich dazu Bohrer mit Schleifpapier umwickelt und eine Metallrundfeile verwendet.
Bei den Stiften bin ich so vorgegangen:
  • Stifte in die Löcher im Rumpf stecken
  • Löcher im Leitwerk soweit aufbohren, bis man es richtig ausrichten (sprich verdrehen) kann. Das Ausrichten erfolgt an den Anformungen am Rumpf, da man davon ausgehen kann, dass die, was die EWD betrifft, stimmen...(Es wird dir auffallen, dass die Anformungen etwas "dicker" sind als die Leitwerke, das liegt wohl daran, dass beim Stribog das Leitwerkprofil dünner ausgeführt ist, aber weiter die alte Rumpfform verwendet wird
  • Rundherum alles mit Tixo abkleben und Trennmittel drauf
  • Stifte aufrauhen und entfetten
  • Harz in die aufgebohrten Löcher geben, Leitwerk montieren, ausrichten und mit Klebeband fixieren. Wobei ich zuerst mal nur eine Seiten gemacht habe, damit ich den Rumpf so drehen kann, dass das Leitwerk nach unten zeigt und somit das Harz nicht aus den Löchern fließt. Nach dem Aushärten kommt die zweite Seite dran.
Andersrum: Die Stifte ins Leitwerk kleben, die Löcher im Rumpf aufbohren und dann hier den Spalt mit Harz füllen: würd ich nicht so machen - wer weiss ob man die Stifte wieder so einfach rausziehen kann...

Viel Erfolg!

P5285985.JPG

P5285987.JPG

mfg
Andreas
 
Hallo,
der Ausbau nimmt bei mir auch Fortschritte an.
Bei mir gehen die Querruder aber max. 15 mm hoch. Dann laufen diese mechanisch auf Anschlag gegen die obere Flügelschale! Nach unten ist ja kein Problem.
Wie habt ihr die angegebenen 25 mm erreicht?
Ich möchte nicht unbedingt an der Oberschale schleifen. Wahrscheinlich geht es aber nicht anders?
VG Bernd
 

Robinhood

Vereinsmitglied
Wo mißt Du die 15mm? Außen oder in der Mitte?
 
Ruderausschlag nach oben zu gering

Ruderausschlag nach oben zu gering

Hallo,
sorry, wenn ich hier noch einmal nachfrage. Bei mir sind die Ruderausschläge an WK und QR zu gering nach oben.
Es liegt wahrscheinlich hauptsächlich daran, dass die halbrunde Spaltabdeckung recht früh innen in der Hohlkehle anstößt.

IMG_8642.jpg

Abhilfe wäre möglich das Ruder ganz nach unten zu bewegen und diese "Lippe" vorsichtig abschleifen. Im Wechsel müsste man immer wieder probieren, wo das Ruder an der oberen Schale anstößt. Dort müsste man dann auch vorsichtig mit feinem Sandpapier nacharbeiten.
Ich wollte mir hier nur noch mal moralischen Beistand holen. Bin ich hier etwa der Einzige mit diesem Problem?
Man möchte ja auch nichts falsch machen an so einem guten Flügel.

Gruß Bernd
 
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