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Thomahawk Design Viper Jet MK II 2 Meter

Fahrwerk

Fahrwerk

Das Fahrwerk habe ich von Tomahawk auf Elektro umrüsten lassen, kostet 500,-€.
Momentan ist das meine größte Baustelle, da das mitgelieferte Modul nicht so wie ich will. Es sieht so aus, als würde ich die Module "killen", ich weiß aber nicht womit. Zwei Stück scheinen hinüber und ein weiteres will man mir erstmal nicht schicken, solange der Fehler nicht lokalisiert ist. Wenn hier jemand eine Idee hätte, wäre ich sehr dankbar.
Mechanisch passt alles prima, an 2S direkt läuft auch alles wie es soll. Die Flächenausschnitte passen perfekt. Die Öffnung für das Rad war mir dann zu perfekt, hier habe ich sicherheitshalber vergrößert - und dabei etwas übertrieben. Habe jetzt nach allen Seiten 6-7mm Luft, was dann doch ein recht großes Loch ergibt.
 

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Antrieb und Beleuchtung

Antrieb und Beleuchtung

Der 77er HST ist bis zum Anschlag nach hinten geschoben. Das mit Chromfolie belegte Schubrohr wurde um 1,5cm gekürzt und schaut hinten noch etwa 8cm raus.
An Beleuchtung sind Landescheinwerfer ( je 3 Emitter mit ?W) und Positionslichter von Eurolight (je 2 Emitter mit 4W pro Seite) verbaut. Steuerung über Aurora LCU an 2S. Auf ein ACL habe ich verzichtet, zumal ich wegen der vergleichsweise großen Leistung die LCU-Ausgänge doppelt belegt habe. Da ich den Typ der Emitter der Landescheinwerfer nicht weiß, habe ich mich mit den Vorwiderständen auf die sichere Seite gelegt. Lieber etwas dunkler als ganz duster.

Grüße
Willi
 

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Hoi Alain,

nein, Fahrwerkssituation ist unverändert. Hab jetzt zwar ein neues Modul, ist auch komplett verkabelt, aber ich nehme es noch nicht in Betrieb. Ich warte bis ich eine Fehleranalyse von den zwei defekten Modulen bekomme. Das dauert aber noch (Tomahawk schickt das erst zum Lieferanten nach Spanien).
Ich kann das Fahrwerk manuell direkt an 2S ausfahren. Wenn ich die Viper sonst fertig bekomme, dann wage ich am WE in Scherfede den Erstflug. Fahrwerk bleibt dann halt draußen.
Kommst du auch?

Viele Grüße
Willi
 

aguof

User
Salü Willi,

bin leider mit Arbeit überladen. Hatte schon letztes Wochenende einen Trip in die Slowakei gemacht.
Ich halte Dir aber die Daumen das Du das Projekt mit einem tollen Erstflug beenden kannst.

Gruss aus Bern Alain
 
Endspurt

Endspurt

So, die Innereien sind nun alle an ihrem Platz.
Regler (250er MGM), LCU, BEC (R² Model HV² mini) und Fahrwerkmodul sitzen auf einem Brettchen unmittelbar am Steckungsrohr. Der leichte GR32 dann vor dem Akku.
Der spannende Moment war die Schwerpunktermittlung mit montiertem Flugakku. Resultat: genau wie erhofft!
Ich kann durch Verschieben des Flugakkus jeden Schwerpunkt von kurz vor bis kurz nach dem Steckungsrohr einstellen.
Der Akku setzt sich aus 2x6S und 1x2S Zippy 8000er 30C zusammen. Das BEC wird vom Gesamtakku gespeist, LCU und Fahrwerkmodul haben einen Abgriff vom 2S Flugakku. Geringstmöglicher Aufwand, aber keine Redundanz.

Gewichte habe ich wie folgt ermittelt:

- Akku: 2834g
- HLW: 625g
- Steckungsrohr: 189g
- Fläche links: 1588g
- Fläche rechts: 1552g
- Rumpf: 5300g

Macht 12088g, da hatte ich weniger erhofft. Die alte Viper war mit ähnlichen Komponenten rund 500g leichter. Das Rumpfgewicht wurde allerdings auf einer Personenwaage im Differenzverfahren ermittelt und dürfte ziemlich ungenau sein.

So, noch Akku löten, Sender programmieren und mal eine Ladung im Stand durchziehen. Das dann aber morgen.

Viele Grüße
Willi
 

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aguof

User
Salü Willi,

ich vermute mal das die 500 Gramm vor allem im Heck des Viper's zu suchen sind. Meine Akkus sind direkt am Regler, CG Hinterkante Steckungsrohr.

Gruss Alain
 
melde fertig

melde fertig

Auf den letzten Drücker...
Testlauf auf der Wiese. Regler kommt gut mit dem Impeller klar und bleibt cool, angenehmer Sound, Schub scheint ausreichend für artgerechte Fortbewegung. Soweit also alles schick (vom starren Fahrwerk mal abgesehen) bis es ein blödes Geräusch gab. Hab schon das Schlimmste befürchtet, war aber halb so wild.
Und jetzt weiß ich, wie das Schubrohr zu seinem Namen gekommen ist. Es schiebt sich nach hinten! Zumindest wenn man es schlampig befestigt.
Im Flug wäre das nicht witzig gewesen. Also wieder ein Fehler, den man hoffentlich nur 1x macht.

Guts Nächtle
Willi
 

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aguof

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Salü Willi,

Du bist nicht der Einzige mit dem Schubrohr!! Bei mir war nach dem 3. Flug auch ein 1 cm breiter weisser Streifen zu sehen. Wir sind solche Kräfte beim Schubrohr nicht gewohnt, deshalb kleben wir das Rohr zu schwach fest.

Halte Dir die Daumen Gruss Alain
 
fliecht...

fliecht...

Vermelde stolz, dass die Viper ihre ersten drei Flüge unbeschadet überstanden hat.
Die ersten beiden Flüge mit einem Profi am Knüppel, dann habe ich mich getraut. Fliegt genial, die von Tomahawk angegebenen Ausschläge passen, sehr schöner Flieger!
Bemerkenswert auch die Flugzeit. Ich habe nach knapp 6min Flugzeit ca. 5000mAh in die 8000er Zippys geladen. Und das bei durchaus gemischter Flugweise und permanent ausgefahrenem Fahrwerk! Scheint sehr stimmig das Konzept.

Viele Grüße
Willi
 

aguof

User
Salü Willi,

ja so muss es sein mit dem Viper. Ich wünsche Dir noch viele entspannende Flüge.

Gruss aus Bern Alain
 
Hallo,

ich möchte mal diesen Uralt-Beitrag wiederbeleben. Ich habe letztes Jahr eine (weitere:)) Viper erworben. Das vermeintliche Schnäppchen erwies sich als ziemliche Baustelle, so dass ich sie erstmal in die Ecke gelegt habe. Nun habe ich sie vorgekramt.

Nachdem sich meine gelbe Viper zum Lieblingsflieger entwickelt hat, möchte ich an der neuen noch Optimierungen vornehmen. Was ist der Plan?

Hauptsächlich möchte ich einen größeren Impeller einbauen. Ich möchte einen (frisch erworbenen alten) 94er HST mit DSM 6740-650 verbauen (statt des 77er mit dem 700er Motor aus der gelben Viper). Gemäß der alten Schübeler-Datenblätter sollte der etwa 6% weniger Schub haben, sich dafür aber mit 20% weniger Leistung begnügen.

Die weiteren Optimierungen sollen das Gewicht reduzieren (6% weniger Schub> 6% weniger Gewicht), Ziel ist 11,5kg. Größere Einläufe, größerer Auslass und bessere Luftführung wären weitere Baustellen.

Und was die Luftführung betrifft: Das Steckungsrohr liegt in etwa 1/3 Höhe 10cm vor dem Impeller. Wie groß schätzt ihr den Einfluss? Als Mindestmaßnahme würde ich der Steckungsrohrhülse ein aerodynamisches Profil verpassen. Momentan geistert mir aber eine Holmbrücke durch den Kopf, die den Weg komplett frei machen würde. Was meint ihr?
Einen Einlauftrichter a la Jürgen werde ich auch verbauen.

Freue mich auf Ratschläge

Grüße
Willi
 

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Hallo Willi ,

Wie ist genau der Abstand zwischen Steckungsrohr und dem Impeller ? Habe in 2 großen Flugzeugen das gleiche Problem gehabt. Einmal in einer Futura 1.9m und einmal im einer Natrix . Ich habe einfach alles so gelassen wie es ist und Standschubtests haben gezeigt das es nicht wirklich stört.



Lieben Gruß

Peter
 
Hallo, Peter,

wie schon geschrieben: Abstand Steckung zu Impeller ca. 10cm. Dass die Viper so trotzdem fliegt, weiß ich. Aber ich will ja optimieren. Eine Holmbrücke (also kein durchgehendes Steckungsrohr) wäre schon Aufwand und müsste auch gut gemacht werden, damit die Kiste nicht auseinander fällt. Den Aufwand scheue ich nicht, es sollte sich aber schon lohnen, wenigstens etwas.
Ich werde übrigens auch komplett den Lack runter schleifen, um noch ein paar Gramm Gewicht zu sparen...

Grüße
Willi
 
Steckungsrohr

Steckungsrohr

Servus Willi,

Nur so als Idee eines Schäumlings, wie wäre es das Steckungsrohr tropfenförmig zu verkleiden, zB. mit Balsa und GFK- Überzug oder CFK-Plättchen? Das dürfe die Turbulenz nach dem Rohr schon mal deutlich verringern, wiegt fast nix und ist gleich gemacht. Wenn der Tropfen kurz vor dem Impeller endet, also der Winkel so spitz wie möglich ist, solltest Du (vielleicht) einen Unterschied merken...

Grüße

Knuti
 
Servus Willi,

Nur so als Idee eines Schäumlings, wie wäre es das Steckungsrohr tropfenförmig zu verkleiden...

Grüße

Knuti
Hallo, Knuti,

genau das meinte ich weiter oben mit "aerodynamischem Profil". Schöner wäre es natürlich, die Steckung komplett aus dem Weg zu haben.
Ich habe den Flieger jetzt mal entkernt. Aus seiner Turbinenzeit wurde er um folgendes erleichtert:

- 416g Schubrohr und Nozzle
- 256g Tank 1,8l
- 194g Hopper
- 288g überschüssiges Holz

Das sind jetzt aber noch keine echten Einsparungen gegenüber meiner anderen Viper, die hatte das ja garnicht erst drin. Ich habe daher mit dem Abschleifen begonnen. Was für eine Drecksarbeit! Aber ich habe eine Fläche fertig und tatsächlich 100g abgeschliffen. Schätze, dass etwa 400g Lack auf dem kompletten Flieger sind und ich nur 200g brauche, um ihn wieder bunt zu bekommen. Bliebe also eine Ersparnis von 200g. Immerhin...

Grüße
Willi
 

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