de Havilland Aeronautical Technical School T.K. 4: Baubericht

Tk 4

Tk 4

Hallo
bin gerade an der TK 4 am bauen, nun habe ich ein Problem der Spant R 54 ist zu breit um zwischen Spant 1 und 2 schräg eingesetzt zu werden passt zwischen Spant 2 und 3 in der Breite, wurde das geändert oder wo liege ich falsch.
Gruß
Hanspeter
 
Hallo Hanspeter,

R54 ist mit Übermaß gezeichnet weil er erst nach dem Aussägen des Akkudeckels eingesetzt wird (und dann passend zum Rumpf zurecht geschliffen wird). Bei meiner TK4 hab ich den Spant noch vor dem Beplanken eingesetzt, aber das war etwas umständlich und deshalb ist es beim Bauplan geändert.

Wie weit bist du mit deiner TK4? Ich hab für meine immer noch die GfK-Fahrwerksverkleidung daliegen und komm nicht dazu die anzupassen.

Viele Grüße, Timo
 
TK 4

TK 4

Hallo Timo
ich habe jetzt die 2 Rumpfhälften zusammen geklebt und die beiden Haubenspanten 54 und 21 eingeklebt. Werde nun den 54 er da lassen wo er gepasst hat ist halt die Akkuhaube etwas kürzer sollte aber kein Problem darstellen, was mir auch aufgefallen ist das du die Führungsrohre im Bericht unter dem Höhenleitwerk gelegt hast aber die Bauplanspanten die Löcher über dem Höhenleitwerk sind was stimmt nun.
Da ich immer erst den Rumpf baue habe ich mit dem Rest noch nicht begonnen.

Gruß

Hanspeter
 
Gleicher Fall, wie zuvor: der Bauplan stimmt. Ich hatte echt Mühe die Kabel unter dem Höhenleitwerk zu finden und nach oben zu ziehen. Deshalb liegen die Röhrchen jetzt höher und sind zugänglich bis das Seitenleitwerk verkleidet wird.
Große Probleme hatte ich nicht beim Bau des Prototyps, mit einem halben Jahr Bauzeit ging das recht fix. Aber solche Kleinigkeiten zur Optimierung findet man aber doch immer wieder.

Grüße, Timo
 
TK 4

TK 4

Hallo Timo
das man selber improvisieren muss macht nichts, das Endprodukt zählt. Du hast 4 Rohre nach hinten gelegt ich denke du hast je Ruder nur ein Servo genommen?
hast du den Rumpf komplett mit 3er Balsa beplankt? Mit was klebst du das ich nehme meist Kontaktkleber lässt sich aber schlechter schleifen. Sonst nehme ich Ponal und ab und zu Epoxy.
verkaufst du auch Pilotenpuppen, habe mal eine vom Henner geschenkt bekommen für meine Bristol Scout, die ich immer noch habe, meine Grössere mit 130cm habe ich verkauft, fliegt jetzt in Berlin.
Eine Kabinenhaube werde ich im Verlag bestellen.
Melde mich falls ich noch Fragen habe, hoffe das stört dich nicht.
Gruß
Hanspeter
Bilder von meiner Winter Tummelisa auch Schweden
 

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Hallo Hanspeter,

der Rumpf ist komplett mit leichtem 3er Balsa beplankt, ich verwende Ponal Express.
Pilotenpuppen vertreibe ich keine. Die der TK4 war die erste die ich selbst gemacht habe weil mir die für 1/4 im Handel verfügbaren nicht gefallen haben oder zu teuer waren. In derselben FMT wie der Bauplan und hier im Forumsbericht hab ich beschrieben wie ich die Pilotenpuppe gemacht habe.
Die Halbspanten links/rechts sind ja identisch und do ist Platz für vier Röhrchen statt der benötigten drei. Ich hab alle vier eingebaut um flexibel zu sein wie ich sie nutze. Meine verlängerten Servokabel sind aus 0.25mm2 und da wird’s schon schwierig zwei Kabel in ein Röhrchen zu bekommen.

Schöner Doppeldecker! Da brauch ich auch dringend mal wieder einen :-)

Viele Grüße, Timo
 
Fahrwerk

Fahrwerk

Hallo
gibt es auch eine preiswertere Version für das Fahrwerk, mag ja gut sein das Kenner Fahrwerk liegt aber preislich bei einer flugfertigen Schaumwaffel.
Gruß
Hanspeter
 
Hallo Hanspeter, vielleicht hat jemand anders einen Tip für eine Alternative? Ich hab zuvor nur Giezendanner verwendet, die sind noch teurer. Allerdings auch deutlich größer und passen deshalb nicht in den TK4-Flügel.

Ausgehend von den bisherigen Erfahrungen mit “kleineren” Fliegern mit Zweibeinfahrwerk hab ich diesmal versucht das Fahrwerk so weit wie möglich nach vorne zu bringen. Dann bleiben nur 20mm Einbauhöhe. Zwei Fahrwerke hab ich gefunden, das von Kenner und eines der günstigen aus Kunststoff wie sie in den Schaumwaffeln verwendet werden. Die Landegeschwindigkeit konnte ich schlecht abschätzen, deshalb bin ich mit dem Kenner auf Nummer sicher gegangen (wobei auch das an seinem oberen Limit ist). Die günstigen Fahrwerke werden von den Impellerfliegern oft mit Aluteilen verstärkt.
Die Aufsetzgeschwindigkeit ist oft recht niedrig, kann aber je nach Wind und Wetter auch mal höher sein. Wenn dann der Flieger aufwändig gebaut ist, ist ein zuverlässiges Fahrwerk Gold wert. Die Giezendanner aus Kunststoff waren da perfekt, beim Kenner aus Metall muss ich ab und an Schrauben nachziehen, aber es hält und funktioniert.
Wichtig dürften auf jeden Fall Drahtfahrwerke mit einer gebogenen Feder sein die die Mechanik entlastet, ein starres Bein würde ich in dem Fall nicht verwenden.

Viele Grüße, Timo
 
Zum Jahreswechsel gabs ein paar Updates und neue Artikel auf der Webseite der Vereinigung der De Havilland Schule DHAeTSA:
http://www.dhaetsa.org.uk

Besonders empfehlenswert, die kurze Geschichte der Schule mit immerhin 40 Seiten :-)
http://www.dhaetsa.org.uk/dhaets/documents/103324_dhaets_history_iss_5_oct_2018.pdf

Ich hab seit der Feier im letzten Jahr Kontakt zu einigen weiteren ehemaligen Schülern bzw. Mitarbeitern von De Havilland und werde immer wieder mit Geschichten und Lesestoff versorgt (Newsletter und Pylon-Magazine). Die Jungs sind mit 80-90 nicht mehr die jüngsten, sind aber echt fit was moderne Computertechnik angeht und eine richtig nette Truppe. Respekt vor dem Zusammenhalt, 45 Jahre seit dem letzten Schuljahrgang und seitdem De Havilland in anderen Firmen aufging.

Viele Grüße, Timo

PS: Laut dem aktuellen Newsletter war vor 70 Jahren der Erstflug der Comet, des ersten Jet-Airliners der in Serie ging.
 
Ich habe die Rippen etwas angepasst und mir ein EZF von Pichler gekauft. Steht allerdings unten etwa 2mm raus.
Passt aber lt. AutoCAD so ganz gut. Kann leider immer noch nicht fräsen. Leider keine Zeit. Mache wenn ich es schaffe heute Abend ein paar Bilder.
Gruß Jürgen
 
Hallo Jürgen, sollte kein Problem sein wenn das Fahrwerk unten etwas über steht, auf der Oberseite ist die Aerodynamik wichtiger.

Für meinen Flieger hab ich das Foto zu spät entdeckt, es gibt ein Bild im Flight Magazin das die TK4 am Boden genau von vorne zeigt. Die hatten beim Original wohl dasselbe Problem und über die Fahrwerkslänge einfach die Nasenleiste dicker gemacht. Auf dem Foto sieht man den Unterschied deutlich, ich werds mal raussuchen.
Bei meiner Glasair III liegt das Rad unter einer Beule versteckt. Die Beulen bei der 109er-Tragfläche sind ja auch bekannt. Schnelle und kleine Flieger haben das Problem wohin mit dem Fahrwerk wohl öfters, bei den Großen wird das meist ganz pragmatisch gelöst.

Grüße, Timo
 
Fahrwerk

Fahrwerk

Hallo
hat jemand das Modell schon fertig gebaut und könnte mir Bilder vom Fahrwerk senden wie der Fahrwerksdraht liegt wäre super
Gruß
Hanspeter
 
Perfekt, sieht gut aus :-)

Das ist der letzte Punkt der bei meiner immer noch nicht erledigt ist. Ich hab seit einem Jahr die Fahrwerksverkleidung aus GfK daliegen und den dünnen Draht vom Fahrwerk wollt ich mit Balsa verkleiden...

Grüße, Timo
 
Ich hab meine TK4 diesen Sommer bei einem Modellfliegerlager wieder öfters geflogen. Zuvor hab ich den Motor getauscht. Ich hab eine zeitlang Probleme mit leichten Vibrationen gehabt und vermute dass die was gelockert haben. Der neue Motor ist ein GTX-4356 V2 / 600kV und etwas schwerer, war aber leicht verfügbar weil in der Werkstatt auf Lager.

Ich hab ein paar Flüge gebraucht bis der Schwerpunkt wieder gestimmt hat. Zu Beginn hab ich etwas auf kopflastig eingestellt um auf Nummer sicher zu gehen (einen knappen Zentimeter weiter vor). Den Geradeausflug konnte ich nicht perfekt austrimmen und nach der Landung stand das Höhenruder etwas auf Höhe getrimmt. Nach und nach den Akku zurückgeschoben und zum Schluss war das Flugverhalten wieder einwandfrei und die TK4 lag wieder ruhig in der Luft. Nach mittlerweile ein paar Jahren die ich die TK4 fliege wars doch wieder spannend zu sehen wieviel ein paar Millimeter beim Schwerpunkt ausmachen.

Die Leistung des GTX habe ich etwas limitiert, er kann bis 1000W aber mit 600-700W ist die TK4 schon ausreichend flott unterwegs. Die Höhenruderanlenkung mit den leichten D60-Servos ist etwas weich und das ist nicht optimal wenn die Leistung steigt. Vielleicht sollte ich das doch mal überarbeiten. Ein bisschen kräftiger ist der Antrieb aber trotzdem und ich hab mal wieder einfachen Kunstflug probiert. Das Verhalten beim Looping ist aber unverändert. Im Scheitelpunkt muss man die TK4 bewusst und mit zusätzlichem Höhenruder wieder herunterholen, sonst wird bleibt sie auf dem Rücken und wird schnell langsam. Und Rückenflachtrudeln will ich nicht ausprobieren. Wie bei den meisten anderen Manövern ist die TK4 zwar nicht besonders schwer zu fliegen, aber man muss doch ein bisschen aufmerksamer sein was man steuert.

Klasse war mal wieder die TK4 auf einem richtigen Segelflugplatz zu fliegen. Mit der groben Wiese hat das kleine Fahrwerk keine Probleme, es geht nicht auf die Nase. Aber bei 600m Pistenlänge kann einen schön lang gezogenen Anflug fliegen, das Tempo nach dem Aufsetzen ganz langsam reduzieren und das Heck bewusst noch lange oben lassen. So machts richtig Spaß :-)

Viele Grüße,
Timo
 

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Decals

Decals

Hallo Tima
bin am bebügeln nun möchte ich dich fragen ob da eine Schalbone oder sogar einen Satz Decals gibt oder eine PDF oder so.
Gruß
Hanspeter
 
Hallo Hanspeter, ich hab den Schriftzug als pdf angehängt. Ausgedruckt fixiere ich diesen mit Tesafilm auf Bügelfolie. 2 Lagen Folie kann man gut übereinander legen, manchmal gehen auch 3-4. Mit einen Lineal und scharfen Cuttermesser schneide ich dann den Schriftzug durch alle Lagen aus. Wichtig ist dass man eine Kunststoffschneideunterlage hat. Und bei der untersten Folienlage lasse ich das Papier auf der Rückseite dran, dann schneidet man sicher durch alle Folienlagen.

Im Gegensatz zu meiner TK4 hab ich den Schriftzug für den Bauplan leicht geändert. Ich hab bessere Fotos vom Original gefunden auf denen zu sehen war, dass der weiße Rand etwas schmäler ist.

Grüße, Timo
 

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