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Eine BabaJaga bauen.

Zur allgemeinen "Bereicherung" möchte ich mich hiermit an einem Baubericht einer "BabaJaga" versuchen. Vor kurzem habe ich eine RESolution (von Höllein) fertig gestellt und bin gerade beim Einfliegen. Ich habe schon lange nicht mehr mit Holz gebaut, aber festgestellt, dass das trotz einiger Nervigkeiten recht spannend sein kann. Ich bin nicht perfekt und für jeden Tipp dankbar.
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Die Seitenteile und deren Verstärkung werden nach dem Verleimen beschwert und dann an den Boden geklebt; dort sieht man auch das Sperrholzstück für den Hochstarthaken.
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Der Bauplan liegt als pdf-file vor und ist ausführlich; es ist zu verschmerzen, dass mir als Hobby-Bastler ein paar Angaben zum Erstellen des Rumpfes fehlen. Die Länge der Balsaleisten zum Beispiel. Ich dachte mir, kürzen kann man immer noch...SAM_4376.JPG
Die Röhrchen für die Anlenkungsdrähte sind in Aufnahmen der Spanten eingelegt und können noch verschoben werden. Ich richte mich darauf ein, die Servos so weit als möglich nach vorne zu bringen; bin aber kein Grammfuchser!
 
Hallo Fred,
schöner Bericht!

Ist das schon ein Baukasten von Jo Schuster? Ist der jetzt lieferbar? Auf seiner Webseite steht noch nichts davon.

Viele Grüsse
Martin
 
Hi - das ist ein Baukasten von Jonas Ilg und Ruben Bühler aus Stuttgart. Ich habe gehört, den soll es in absehbarer Zukunft allgemein zu kaufen geben. Ich habe den Bausatz nach der Lektüre des Berichts über den RES-Wettbewerb in Dachau 2013 (hier auf der Startseite) direkt via E-Mail erbeten und bekommen.
 
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Bevor man den Deckel auf den Rumpf klebt, muss ein Langloch für die Höhenruderanlenkung gefertigt werden; die Position hierfür habe ich aus einem Foto der Bauanleitung geschätzt.
 
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Der Deckel, der den Zugang für die technischen "Innereien" verschließt, wird aus einem Balsabrettchen und zwei darunter geklebten Sperrholzbögen gefertigt. Das mache ich gerne mit Sekundenkleber - erst vorne und hinten, damit die Krümmung anliegt und dann dazwischen.
 
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Die "Schnauze" der Hexe Baba Jaga ist der bekannte Balsaklotz, den es später zuzuschleifen gilt. Ich habe da mit einem Forstnerbohrer ein kleines Loch gebohrt, damit wenigstens ein bisschen Ballast nach vorne kommt.
 
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Wohl dem, der eine Tellerschleifmaschine mit Staubabsaugung hat; kurze Zeit später sieht die Nase so aus. (Ach ja, das Loch da oben ist die Belüftung für die Ballastkammer!);)
 
Hallo Fred,

du legst ja ein höllisches Bautempo vor, alle Achtung!
Darf ich dir an dieser Stelle ein paar Tipps geben zu Punkten die mir an deinem Rumpf aufgefallen sind:
Der Bowdenzug für das Pendelleitwerk muss aus dem Rumpf ganz flach austreten, ohne engen Bogen, sonst wird die Anlenkung schwergängig. Hierzu am besten die Wippe vorab zusammenstecken und im Rumpf provisorisch einstecken, sodass der Hebel mit dem Bowden sauber fluchten kann. Die Wippe wird sowieso erst nach dem Verschleifen und Bespannen des Rumpfes eingebaut (hoffentlich hast du die Eckleisten vorher ausgespart wo die Wippen seiten eingesteckt werden, später ist das ein Gefummel).
Beim Verschleifen kann man ruhig bis auf die Eckleisten abrunden, das bringt am Heck eiin paar Gramm, die man vorne nicht als Blei benötigt;)

Weiterhin viel Spaß beim Bauen
Rainer
 
Danke für den Tipp mit dem Höhenruder-Bowdenzug! Das mit den Eckleisten kürzen habe ich im Bauplan vermisst; da war nur ein etwas unscharfes Foto bei. Ich hoffe, das kriege ich noch hin. Der Rumpfdeckel ist da ja noch leicht zu bearbeiten. Schwieriger wird das mit den Stützen für die Wippe. Es wäre schon toller zu bauen gewesen, hätte ich da einen Hinweis gefunden. Ja - das wird wohl eine Pfriemelei.
 
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Feinmotoriker an die Werkbank! Hoffentlich hält das auch...
Das ist die fertiggeklebte Wippe für das Höhenruder. Damit kein Kleber in die Kunststoffmutter gelangt, habe ich weiße Schuhcreme ´reingetan. Das ist mir zu nervig, bei dem kleinen Zeugs auch noch aufzupassen, dass da Kleber hinkommt, wo er nicht hingehört.
 
Die Position der Wippe ist durch die zwei Ausfräsungen im Deckel vorgegeben, du kannst dir damit behelfen, dass du eine ausgediente Diamant-Nagelfeile benutzt, um die etwa 1mm breiten Schlitze für die Stützen einzuarbeiten (übliche Schlüsselfeilen sind zu dick).
Die Feile ggf. an der Spitze etwas anschleifen und wie einen Scharnierschlitzer verwenden. Die Schlitze können ruhig unten aus dem Rumpf herauskommen, das kann man ja später wieder zuspachteln.
Wenn die Schlitze die gleiche Dicke haben wie die Stützen (1mm), ist das von Vorteil bei der Montage. Ich habe meine Wippe nur mit Sekundenkleber eingeklebt, das hält ohne Probleme; Voraussetzung ist aber eine enge Passung.
Noch ein Hinweis: Im Nachbarforum thermikboard gibt es auch einiges über den Bau der Baba zu lesen.

Gruß
Rainer
 

Kayb

User
Ein Dremel und ein kleiner Fräser funktioniert wunderbar. Alternativ kann man auch mit ner Trennscheibe eintauchen...

Gruß Ruben
 
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Weiter geht´s nach Plan; für mich ungewöhnlich ist es, mit der unteren Beplankung und dem unteren Steg zu beginnen. Aber wie dem auch sei. Mit Sekundenkleber und Feingefühl...
 
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