richtige Geschwindigkeit des Modells

So... jetzt habe ich 2 Formeln. Aus diesem Thread Elektromotorflieger mit 10 Zellen habe ich mir folgende Formel überlegt:

Vmodell = Voriginal/(m+1)

m = Maßstab, also z.B. 3 bei einem Maßstab 3:1

Für einen Hochdecker, der im Original 200km/h fliegt, erhalte ich ein Ergebnis im Maßstab 3:1 von 50km/h. Die "Wurzelformel" (siehe hier: Was ist "scale" ?) ergibt 115km/h, was ich für zu schnell halte.

Was meint ihr, welche Formel kann passen?

Gruß

Heiko

[ 03. Mai 2002, 09:32: Beitrag editiert von: Kebmo ]
 

mahu

User
Hallo Heiko,

bei CharlesRiverRc findest du einen super Artikel und jede Menge Formeln zu diesem Thema ;) , beim Laden der Seite solltest du allerdings etwas Geduld mitbringen :( .
 

Charly

User
Aaargh,
bei dem Formelwust finde ich Zweckmodelle plötzlich unglaublich interessant :D

Die Seiten kommen wie aus der Pistole, wahrscheinlich ist Dein Provider mau ?
bibi
Ronny
 

Oli_L

Vereinsmitglied
Hi Scaler!

Also, ohne die Formeln auf obiger Seite alle gelesen zu haben, würde ich mal folgendes behaupten:
Die optisch empfundene Geschwindigkeit eines Flugmodells könnte man auch in der Einheit "Rumpflängen pro Zeit" angeben. Das ist zumindest mein Eindruck.

z.B.:Ein Speed 400 Modell mit 45cm Rumpflänge und 100km/h kommt einem schon tierisch schnell vor, während die "langsam" nebenherfliegende 1:4 Mustang mit nem 1,8m langen Rumpf das Ding noch fast überholt. :)
Anderesseits ist die Mustang bei Vollgas nicht schnell....

Um das ganze nochmal auf ne Formel zu bringen, so ist meiner Meinung nach einfach
Vmodell = Voriginal / m ,
da die Rumpflänge linear eingeht.

Allerdings wird es schwierig, einer 1:12 Me109 eine Maximalgeschwindigkeit von 60km/h und ne Langegeschwindigkeit von unter 15km/h aufzuzwingen ;) , ausser sie ist als Parkflyer ausgelegt. Das käme den meisten auch zu lahm vor.

Gruß,
Oliver
 
Da bin ich wieder...
Die Formeln auf der o.g. Seite hab' ich mir mal angeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, daß man statt Bauen (Gewichtsreduzieren) irgendwann auch mal fliegen möchte :D
Für weitere Berechnungen gehe ich jetzt von meiner oben ermittelten Formel aus. Sie entspricht bis auf das "+1" der Formel von Oliver. Da diese Formel unter dem Gesichtspunkt "Sichtwinkel" und somit "Geschwindigkeitsgefühl für das Modell" abzustempeln ist, glaube ich, daß es der beste Kompromiß ist. Wer möchte, kann sich ja auch einmal die Mühe mit dem Strahlensatz machen und versuchen, auf die Formel zu kommen.

Gruß und Danke für Eure Mühen (insbesondere der Link war interessant)

Heiko
 
"Richtig Scale" ist doch einfach. Wenn das Flugzeug im Maßstab 1:3 gebaut ist, sollten auch die Geschwindigkeiten nur ein Drittel des Originals betragen. Das dieses nicht ganz einfach zu bewerkstelligen ist, dürfte eigentlich jedem klar sein. :) Jürgen
 

Gast_102

User gesperrt
Och nööööö....

Das Thema wurde auch mal bei den Eisenbahnen diskutiert, und es gibt keine wirkliche formel dafür ... denn wonach soll man sich richten ... vielleicht die zeit im Maßstab mit verringern ...

Oder vielleicht mit den erforderlichen RE - Zahlen der Profile verrechnen ???

Ich bin der Meinung das das Auge und kein Messinstrument entscheidet obs original aussieht wenn der Flieger an einem vorbei fliegt.
 
Ich bin per Mail darauf gestoßen worden, daß meine obige Formel "m+1" "totaler Schwachsinn" sei, da ein Modell im Maßstab 1:1 dann nur halb so schnell fliegen dürfte wie das Original :confused:
Das ist natürlich richtig, deshalb nehme ich die Formel sofort zurück und werde noch ein wenig weiter auf diversen Seiten zum Thema "Scale Speed" usw. surfen und herumrechnen.... macht nämlich Spaß :D

Hier gibt's übrigens auch noch etwas: Understanding Scale Speed

Gruß
Heiko

[ 06. Mai 2002, 21:02: Beitrag editiert von: Kebmo ]
 
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