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Konstruktion und Bau einer Boeing P26 Peashooter in 1:3,5

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In das 10x25mm Verbindungsstück zwischen dem Gelenkanschluss an der Schiene und dem oberen Gewinde der Gasfeder werden am Ende jeweils eine M6 Mutter eingedrückt und dann hart verlötet. Es empfiehlt sich die Muttern auf eine harte Unterlage, z.B. einen kleinen Amboss oder die Schlagplatte am Schraubstock zu legen und das Rohrstück mit vielen leichten Schlägen auf die Mutter zu treiben. Das Verlöten der Muttern in dem Rohr wird erleichtert, wenn an jedem Ende etwa in der Mitte der Muttern, gegenüberliegend mit einem Zentrierbohrer ein 2mm Loch eben bis in die Mutter gebohrt wird. Da hinein wird der Lotstab beim Erhitzen gesteckt. So verteilt sich das Lot außen um die Mutter ohne in das Gewinde zu laufen. Das M6x25mm Gewindestück im Gelenkanschluss wird mit halbfestem Schraubenlack darin verklebt. Das Werkstück nach dem Löten gründlich reinigen und mit Öl behandeln.
 
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Das Fahrwerk ausrichten. Die Ständerwerkgrundplatte wird auf das Ständerwerk gesteckt. Durch die Löcher werden pro Seite (BB und STB) zwei M4x16 Innensechskantzylinderschrauben gesteckt. Darauf je eine passende Mutter setzen und leicht anziehen. Das, bis auf die Räder, zusammengebaute Fahrwerk auf die Holme schrauben. Im Regelfall ist genügend Spiel (Grundplatte/Rohr) vorhanden eine leichte Vorspur einzurichten. Wenn nicht, dafür sorgen indem die Löcher im Rohr des Ständerwerks mit wenigen Zügen der 4mm Rundfeile aufgeweitet werden. Wenn alles zur Zufriedenheit ausgerichtet ist Sicherungslack aufbringen und die Schrauben an der Grundplatte festziehen. Die Muttern sollen mit einer Ecke nach oben zeigen. Das Rohr wird so gleichmäßig in die Grundplatte eingepresst. Die vier M3 Schrauben auf den Ecken dienen der Befestigung des Riggings.
 
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Als Lackierung wird eine Grundierung für Aluminium und eine für Stahl für die entsprechenden Teile genutzt. Das Fahrwerk zerlegen und alle Teile vor der Lackierung gründlich von Anhaftungen reinigen, es empfiehl sich sie mit Aceton zu waschen. Das Aluminium muss mit feinem Korn gut angeschliffen sein, um eine Oberfläche für den sicheren Halt der Farbe zu bieten. Zur abschließenden Lackierung im Wunschfarbton ist ein 2K Autolack die erste Wahl. Hier kam ein 2K Sprühlack (RAL 5024, pastellblau) in der 400ml Flasche zum Einsatz. Vor dem folgenden Zusammenbau die angegebene Zeit zur Montage, aber mindestens 48 Stunden verstreichen lassen.

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Das fertige, montierte Fahrwerk. Die Gasfedern stammen von Modellbau Berthold.
 
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Hier sind alle Bauteile für den Seitenruder/ Spornrad Lenkhebelsattel abgebildet. Die Teile sind nach Zeichnung aus einem Stück 20mm Aluminiumrundstab (Güte 7075) zu fertigen. Der Sockel besteht aus 4 verleimten 40x40x3mm Sperrholztafeln in die ein zentrales 20mm Loch gebohrt wird. In das Loch wird das untere Teil des Anlenkhebelsitzes mit Epoxy (z.b. UHU Endfest 300, Tempern!) geklebt. Der GFK Anlenkhebel selbst, der dem Bausatz beiliegt, wird wie der Zeichnung zu entnehmen ist, zwischen die beiden oberen Teile des Anlenkhebelsitzes mit Epoxy geklebt. Der Hebel und die Aluflächen des Sitzes sind vor dem Kleben gut aufzurauen. Es empfiehlt sich der Epoxy Mischung etwas Glasfasermehl beizumischen und das Bauteil bei 180°C für mindestens 10 Minuten zu Tempern. In die Zackenmutter auf dem Tank/RC-Brett wird ein Stehbolzen ausreichende Länge mit hochfestem Schraubenlack eingeklebt. Das Holzteil des Sitzes ist mit Weißleim am Brett zu verkleben. Dazu den unteren Teil des Sitzes unten mit Leim einstreichen, aufstecken, ausrichten und mit einer Mutter gegen das Brett drücken. Zum Schluss den oberen Teil des Sitzes aufstecken und mit einer selbstsichernden Mutter befestigen. Vorher etwas Silikonfett auf das Lager aufbringen. Die Schraube alsdann so fest wie möglich, aber mit so viel Spiel wie eben nötig anziehen, so, dass der Hebel leicht beweglich bleibt.
 
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Der ist DLE111 angebaut, um den Gasservo und die Zündung zu montieren. Ein abgewinkelter Ansaugtrichter von MTB sitzt auf dem Vergaser. So schaut der Trichter später nicht aus der Haube.
 
Nach einer Pandemie bedingten Zwangspause gehts nun weiter.


Bau des Höhenruders

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Die Bauteile sind auf nach der Zeichnung im Brett zu markieren, dann herauszutrennen und zu Bereinigen. Jedes Bauteil kommt zwei mal (BB und STB Seite) vor. Es ist ratsam die Teile einer Fläche nun lose zusammen zu stecken, um sich mit dem Aufbau vertraut zu machen. Mit ein wenig Geschick oder Zuhilfenahme von Klebeband (Malerkrepp) ist das kein Problem. Bitte die Ausrichtung des Servoschachtes zum Hornsupport beachten. Das Support-Brett muss sich auf der gleichen Seite der Rippe befinden wie der Servoschachtdeckel. Die Aussparung für die Ruderhebel zeigen zur Flächenmitte hin. Die Hohlkehlendoppler an der Vorkante der Ruderklappe (VKR) befinden sich dort, wo an der Achterkante der Fläche (AKF) der Spalt eine Erweiterung hat, in die der Scharnierhebel eingesetzt wird. Die kleinen Zusatzrippen (WTR) der Flügelspitze (WT) am besten auf einem Streifen Klebeband fixieren und bis sie gebraucht werden beiseite legen, damit nichts verloren geht.


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Nun werden vom 15mm Hüllrohr zwei 190mm Stücke abgeschnitten. Den Rest brauchen wir im nächsten Schritt. Eine passende, die Grundrippe der Leitwerksflosse muss gut darauf passen, 20mm Spanplatte nehmen und in diese ein 15mm Loch bohren. Bitte die Lotrechte exakt einhalten. Die Spanplatte durch Frischhaltefolie gegen Verkleben sichern. Nun wird das Reststück des Hüllrohrs soweit in das Loch gesteckt, dass oben ca 190mm herausragen. Die Bauplatte dazu mit Zwingen am Arbeitstisch befestigen oder das Rohr auf Maß abschneiden. Bitte die Lotrechte exakt einhalten, gegebenenfalls korrigieren. Hier ist Hast kein guter Ratgeber.

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Die Grundrippe der Flosse wird auf das Rohr gesteckt und mit sanftem Druck in Position gebracht. Es folgen die nächsten 3 Rippen, die mit etwas Abstand (siehe Plan) auf das Baurohr gebracht werden.
 

Genie

User
Hallo Wolf
Schönes Projekt in toller Verarbeitung. Dein Baubericht ist doch mal ganz klar eine Bauanleitung. Wann können wir denn mit einem käuflichen Bausatz für Holzwürmer rechnen ? Das Mitlesen macht natürlich Appetit auf mehr. Kannst Du dazu schon etwas schreiben ? Da juckt es bestimmt vielen in den Fingern und der Winter kann kommen

Gruß Ralf
 
Hallo Wolf
Schönes Projekt in toller Verarbeitung. Dein Baubericht ist doch mal ganz klar eine Bauanleitung. Wann können wir denn mit einem käuflichen Bausatz für Holzwürmer rechnen ? Das Mitlesen macht natürlich Appetit auf mehr. Kannst Du dazu schon etwas schreiben ? Da juckt es bestimmt vielen in den Fingern und der Winter kann kommen

Gruß Ralf
Nun, wenn der Zusammenbau erfolgt ist, sind alle Verbesserungen in den Datensatz eingepflegt. Dann ist der Erwerb freilich möglich. Die Bauanleitung und Detailzeichnungen im Vektorformat gibt es als PDF dazu. Freut mich, dass es gefällt.
Wolf
 
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Die 8 GFK-Hebel (rot) werden aus der Platte getrennt. Wie zuvor sind zum Schutz gegen Ausschlagen des GFK durch den 2mm Draht 3mm ABS Rohrstücke in die 3mm Löcher einzusetzen und mit einem Tropfen Sekundenkleber zu fixieren. Die vorbereiteten Hebel müssen gemeinsam mit den Rippen in die Schlitze am Holm AKF eingebracht werden.

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Für den Zusammenbau wird jetzt ein Helferwerkzeug angefertigt. Dazu wird ein Stück Kieferleiste (15x8 Reststück) etwas länger als die Nasenleiste abgeschnitten. Hier wird eine 3mm breite Nut, 3mm tief eingefräst. An die Nasenleiste ansetzen und die Rippenposition markieren. Dort eine 6mm Nut rechtwinklig zur 3mm Nut einfräsen. Eine weitere Leiste in der Mitte, 8mm tief auf Leistenbreite (hier 15mm), einfräsen. Die beiden Leisten werden mit Sekundenkleber so verklebt das ein rechter Winkel entsteht und die Vorderkanten exakt aufeinanderliegen (rote Linie).

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Dieser Helfer wird nach dem Zusammenstecken und fixieren der Ruderbauteile mit Malerkrepp auf der Nasenleiste (3mm Nut) ebenfalls mit Malerkrepp fixiert. Die exakte Ausrichtung zur Längsachse (90°) garantiert die lotrechte Positionierung der Nasenleiste. Ist alles zur Zufriedenheit nach Vorgabe ausgerichtet und fixiert kann begonnen werden die Bauteile mit Sekundenkleber zu verbinden. Nur Klebepunkte setzen, später wird nachgeklebt. Achtung! Die GFK-Scharnierhebel sind an Position eingesetzt, werden aber noch nicht verklebt.

Ist die Konstruktion in sich ausreichend fest verbunden, kann sie vom Baubrett genommen und nachgeklebt werden.
Achtung! Die GFK-Scharnierhebel sind an Position eingesetzt, werden aber noch nicht verklebt.
 
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Vor dem Einbau des Servorahmens die Einschlagmuttern an einer Seite etwas abfeilen damit die Rippen davon nicht nach außen gedrückt werden. Die 4 Einschlagmuttern werden in die 4 Unterleger eingeschlagen. Dazu die Teile auf eine Unterlage legen die es zulässt, dass sich die Hülsen hineindrücken. Die etwas vorstehenden Hülsen nun auf den Servoschacht drücken und die Unterleger mit Sekundenkleber befestigen. Die Muttern vorsichtig wieder herausnehmen und die Unterleger soweit wie möglich, das heißt, die eingesteckten Hülsen schauen nicht hervor, abschleifen. Sonst kann später das Hüllrohr nicht eingesetzt werden. Wenn alles zufriedenstellend passt, die Muttern richtig ausgerichtet einsetzen und mit einem Tropfen Sekundenkleber fixieren. Die Unterleger nun auch an den Seiten etwas nachschleifen. Jetzt wird der so vorbereitete Servoschacht mit Weißleim sinngemäß eingesetzt und zur Trocknung fixiert.

Vor dem nächsten Arbeitsschritt wird das Hüllrohr mit 5 Minuten Epoxy eingeklebt. Dazu die Oberfläche gut aufrauen und abschließend mit Aceton reinigen.

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Die Nasenleiste wieder mit der Bauhilfe versehen (Malerkrepp) und am Baubrett festklammern. Die achteren Halbrippen (WTR#4) mit Sekundenkleber sorgfältig am Randbogen (WT) ankleben und das Teil dann auf die äußerste Rippe mit Weißleim kleben. Sind die Halbrippen (WTR#4) genau verklebt sorgen sie für den lotrechten Sitz des Randbogens auf der Rippe. Zum Trocknen fixieren. Die restlichen Halbrippen (WTR #1-#3) auf den Stegen anbringen.
 
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Position der Rippen/Filets im Holm VKR am STB Ruderblatt.

Der Bau der STB Ruderklappe beginnt damit, 6 rechtwinklige Klötze (30x40mm) aus einer 20mm Spanplatte zu schneiden. Diese dienen als Unterlage und Winkel für einen winkelgerechten geraden Aufbau. Die Kanten zur kleinen Fase brechen. Nun alle Teile zusammenstecken um sich mit dem Aufbau vertraut zu machen und wieder zerlegen. Als nächstes werden die Löcher für die Scharnierdrahtführung mit einer 3mm Rundfeile etwas nachbearbeitet. Das 470mm lange rote Führungsrohr mit dem entsprechenden 2mm Federdraht muss leicht hineingehen. Die Rippen #B2 und #B3 mit Weißleim mit dem Ruderhornsupport verleimen. Auf winkeltreue achten und die richtige Ausrichtung (wichtig!) achten. Ist der Leim ausreichend getrocknet die Rippen und Filets sinngerecht in die Unterseite des Halbholms VKR stecken und mit dem Oberteil verschließen. Die Konstruktion auf die Klötzchen stellen und fixieren. Alsdann mit ein wenig Sekundenkleber punktuell verbinden. Die äußere Rippe #B7 wird erst am Schluss angebracht.

Achtung: Die Rippen dürfen noch nicht verklebt werden.

Wenn das Bauteil ausreichend fest verklebt ist, werden die Rippen mit Hilfe der Klötze verklebt. Einen Klotz vorne und einen achtern unterlegen und den Holm VKR darauf fixieren. Nun einen Klotz an der zu verklebenden Rippe unter den Holm stecken und einen auf den Holm setzen. Beide leicht gegen die Rippe pressen und an der freien Seite mit Sekundenkleber fixieren. Den Vorgang an allen Rippen (bis auf #B7) wiederholen.

Achtung: Die Rippen-Filets dürfen noch nicht verklebt werden.

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Ist diese Arbeit abgeschlossen die Konstruktion lösen und das gut aufgeraute rote Führungsrohr hineinschieben. Es sollte ohne anzuecken hindurch zu schieben sein. Den Stahldraht in das Rohr stecken. Der geschlitzte rechteckige 3mm GFK-Helfer wird beidseitig mit Malerkrepp faltenfrei beklebt. Eine Messung sollte nun etwa 2,2mm Dicke ergeben! Der Helfer wird zwischen die Rippe und das Filet gesteckt und leicht gepresst. Sodann wird das Filet mit VKR verklebt. Diese Methode bei allen Filets, außer Rippe #B7, anwenden. Damit wird ein späteres Nacharbeiten des Scharnierschlitzes überflüssig. Die gesamte Konstruktion nun mit Sekundenkleber gut Nachkleben.
 
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Die Konstruktion wieder auf die Klötze stellen und fixieren. Der innere Randbogen wird jetzt mit Weißleim verklebt. Nach ausreichender Trocknung wird die Endleiste mit Weißleim verklebt. Einen Winkel benutzen, um den Bogen auszurichten und fixieren. An der Flügelspitze #WT die Rippen #WTR mit Sekundenkleber anbringen. Nun die beiden kleinen Halbkreise dort wo der Radius passt, auf Vorkante der Flügelspitze #WT kleben. Die Flügehspitze #WT dann auf die Rippe #7 leimen. Ist die Endleiste #TE ausreichend fest mit den Rippen verbunden, wird die Rippe #B7 zwischen den Holm #VKR und die Endleiste #TE mit Weißleim verleimt.

Achtung: Das Rippen-Filet darf noch nicht verklebt werden.

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Nach Trocknung die Konstruktion von den Klötzen nehmen. Das Führungsrohr samt Scharnierdraht wird in Position gebracht. Nun wird das Filet von Rippe #B7 mit Sekundenkleber, wie zuvor, mit Hilfe des GFK-Helfers eingeklebt. Das Führungsrohr nun mit Sekundenkleber befestigen. Danach den Draht entfernen und mit einer Feinsäge das Rohr jeweils zwischen Rippe und Filet trennen (2 Schnitte). Mit einer Diamantfeile oder ähnlichem Werkzeug den Grad an den Schnitten zwischen den Rippen und den Filets entfernen. Jetzt die Klappe an der Ruderfläche anstecken, den Draht einführen und die Klappe ausrichten. Die GFK-Scharnierhebel werden erst jetzt mit Sekundenkleber verklebt.

Am Innenbogen zwischen das Führungsrohr und den Holm #VKR mit Sekundenkleber ein 15x7x4mm Rest Sperrholz kleben. Auf den Randbogen werden am Holm #VKR oben und unten zwei Reste Sperrholz geklebt. Hier wird später die Befestigungsschraube für den Scharnierdraht eingesetzt.

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Das angesteckte STB Höhenruder.
 
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Die 4 GFK-Ruderhörner der Höhenruder (rot) aus der Platte lösen und bereinigen. Die Oberfläche mit K240 Schleifpapier anschleifen. Jeweils zwei werden pro Ruder in den Hornsupport gesteckt und nach außen in die Aussparungen gedrückt. Später werden diese mit dem Passstück #PS darin mit 40 Minuten Epoxy/Glasmehl oder eingedicktem Weißleim (D3) verklebt. Die Löcher am Brettdurchgang sind mit Klebstoff zu füllen. Testhalber, sowie später beim Zusammenbau, die Kugelgelenke einsetzen und verschrauben. Vorgesehen sind solche mit 6mm Kugel und 3mm Gewinde. Entsprechende sind bei der Firma Gabriel im Sortiment.
 
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Das 190mm Hüllrohr wird vor dem Einkleben mit 5 Minuten Epoxy gut aufgeraut. Ein 10mm Stück vom Steckungsrohr wird mit 5 Minuten Epoxy in das Hüllrohr geklebt. Damit wird ein Durchrutschen des Steckungsrohrs unterbunden. Überflüssigen Kleber sofort mit Aceton gründlich entfernen, damit der Außendurchmesser erhalten bleibt. Das Hüllrohr vor dem Einkleben mit Aceton reinigen.

Vom 8mm Buchenstab werden zwei 80mm Stücke abgeschnitten. Eine Seite runden, die andere erhält eine Fase. Die Oberfläche mit Schleifpapier K600 glätten. Den Stab in die vorderen Löcher der Rippen R#B1 und R#B2 stecken. Achtung: Verklebt wird später. Zwei 60mm Stücke von der 6x15mm Kieferleiste abschneiden. Diese werden später in die Aussparungen oben auf den Rippen R#B1 und R#B2 geklebt nachdem an den Außen/ Unterseiten 2mm tief und 3mm breit Material enfernt wurde. So schließen sie mit der oberen Kontur der Rippen ab. Von der 8x15mm Kieferleiste ein 266mm Stück, den Flächenverbinder #PJ, abschneiden. Alle Kanten mit einer leichten Fase (0,5mm) versehen. Die Oberfläche mit Schleifpapier K600 glätten. Der Verbinder #PJ muss leicht von Seite zu Seite durch die passenden Schlitze im Flächenmittelteil zu Schieben sein. Später wird #PJ mit Wachs versiegelt. Die dort befindlichen Servokabel so verlegen, dass sie keinen Kontakt mit #PJ haben können.

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Um die Flächensicherung zu bauen wird ein 17mm langes Stück vom 8mm Rundstab geschnitten und ein mittiges 3mm Loch gebohrt. Eine 1mm Fase anbringen. Dieser Dübel wird in den oberen Sicherungsholm, in den ein 8mm Loch gebohrt wird, eingesetzt. Das Zentrum des 8mm Lochs befindet sich 10mm von der Innenkante von Rippe R#B1 in Richtung Randbogen.

Der Sicherungsholm muss beim Bohren 2° geneigt sein, damit das Loch später senkrecht zum Flächenverbinder #PJ zeigt. Mit einem 3mm Bohrer durch das 3mm Loch im Dübel hindurch den Holm #PJ anzeichnen und an der Stelle ein 3mm Loch mittig in den Holm bohren. Der Holm #PJ ragt etwas aus der Rippe R#B2 heraus in den Servoschacht. Das 3mm Loch soweit mit 5mm aufbohren, dass die Einpressmutter (Messing) plan mit dem Holm abschließt. Er muss leicht durch die Vierkantlöcher beweglich bleiben. Jetzt die Mutter mit 5 Minuten Epoxy in #PJ einkleben. Überschüssigen Kleber sofort mit Aceton oder Isopropylalkohol vom Holm entfernen. Die Mutter befindet sich später auf der Unterseite des Holms.

Die Fläche wieder anschlagen und den gelochten Holzdübel, im oberen Bereich mit Leim versehen, in das vorgesehene 8mm Loch stecken. Der Dübel darf nur mit dem oberen Sicherungsholm verklebt werden. Eine M3x23 Zylinderschraube in das Loch stecken und leicht anziehen. Der Dübel muss leicht gegen den unteren Holm gepresst werden. Der Überstand des Dübels wird nach dem Beplanken mit der Beplankung bündig verschliffen.

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Den Steckerrahmen für die MPX Stecker in das vorgesehene Loch der Rippe R#B1 stecken, die kleinen Holzrahmen von innen darüber auf die Rippe R#B1 drücken und mit Sekundenkleber anheften. Den Rahmen entnehmen und Nachkleben. Die Schrauben eindrehen. Ist alles richtig liegt die Außenrippe R#A4 des Mittelteils plan gegen die Innenrippe R#B1 der Fläche.
 
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