ImpRESsion (Nomen est omen?): Bau- und Erfahrungsbericht

fmandel, ich habe nun schon vier Impressionen zwei mit und zwei ohne E-Motor. Ich meinte, dass die Wirkung der Klappe, für mich, viel zu stark war.
 
@ Friedrich
kannst du vielleicht einen Vergleich ziehen zwischen dem Impresion und dem Teresa? Ich schwanke zwischen den beiden. Wobei ich kein Wettbewerbsmodell suche sondern mehr einen Alltags RES.

Torsten
 

fmandel

User
Hallo Torsten,
den teRESa habe ich als reinen Segler und E-RES, den ImpRESsion als E-RES. Ersterer ist durch die D-Box etwas aufwendiger zu bauen ... Beplankung, Nasenleiste schleifen ... das ist aber gut machbar, auch für jemand ohne "Holzwurm-Gene" (war für mich damals Neuland). Der Rumpf braucht etwas mehr Sorgfalt, um einen Verzug zu vermeiden. Beim Bespannen fand ich den teRESa deutlich einfacher zu handeln, da man stückweise vorgehen kann (Ober- und Unterseite separat) und die Folie überall mehr Auflagefläche hat. Beim Spannen der Folie ist der filigranere Flügel des ImpRESsion anfälliger für Verzug (ist mir ja passiert) und man sollte Ober- und Unterseite mit einem großen Stück Folie bespannen ... war zugegeben etwas stressig.
Nun zum Fliegen ... der ImpRESsion scheint mehr auf Performance und minimales Sinken getrimmt zu sein (ist auch leichter), während sich der teRESa am Knüppel etwas "robuster" anfühlt. Vielleicht kann ja Robert etwas dazu sagen. Spaß machen beide ... ich hoffe dass ich dir etwas helfen konnte.
Gruß, Friedrich
 
Danke Friedrich das hilft schon und bestätigt meine Vermutung. Eigentlich bin ich ich ja ein D-Box Freund. Mit dem Bauen hätte ich keine Probleme. Werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen.


Torsten
 
Hallo Torsten,
der Friedrich hat das eh schon recht gut geschildert.

Für Alltags-RES bist mit dem teRESa sicher perfekt bewaffnet. Die Festigkeit des Modells lässt in der Luft keine Wünsche übrig. Die Fläche bringst sicher nicht zum Flattern. Dafür musst mit mind. 500g Abfluggewicht zufrieden sein, kannst ihn dann aber auch noch bei ordentlich Wind fliegen.
Am Hang der perfekte Flieger zum Attesten, ob's schon geht.

Der impRESsion ist halt in allen Belangen mehr auf den Bewerbseinsatz hingezimmert. Er ist leichter (geht schon ab 430g), schneller zu bauen, dafür herausfordernder beim Bespannen und erfordert mehr Gefühl in den Fingern, wenns um die maximale Fluggeschwindigkeit geht.

Und wenns um die Optik geht, da scheiden sich die Geschmäcker . . . somit liegt die Entscheidung bei Dir ;).
schöne Grüße und viel Spaß beim Entscheidung finden.
Robert
 

Svener

User
ImpRESsion fliegt wieder

Bei meinen Einstellungsflügen Anfang des Jahres hatte ich das Problem, dass mein ImpRESsion beim Anstechen sich nicht mehr abfing. Im Gegenteil, er ging in den Sturzflug über. Beim letzten Anstechen quittierte er dies mit starkem Flattern der Außenflächen und durch die Vibration hat sich das V-LTW in ca. 100m Höhe verabschiedet und flog seinen eigenen Weg (ein komisches Gefühl wenn es Buff macht und das LTW ist weg). Klingt Komsch, ist es aber nicht.
Als ich den Flieger einsammelte, war ich erstaunt, wie wenig kaputt war...bis auf ein abgebrochenes Flächenohr und 2 kaputte Rippen nix...wirklich nix. Ok, der Rumpf hat noch leichte Druckstellen bekommen. War seeeeeehr überrascht!...oder einfach nur Glück gehabt?

Die Reparatur der Fläche war schnell erledigt und das V-LTW bekam zusätzlich eine Verstärkung in Form einer 3-Kantleiste. Das war es auch schon.
Alles neu Einstellen und Auswiegen... Gestern Abend war es dann soweit. Und sie fliegt und wie...einfach herrlich. Würde sagen besser als vorher:D.

Warum es beim Anstechen zum Unterschneiden kam, kann ich leider nicht sagen.. bis auf das der CG schon weit hinten war. Oder lag es an der Rückstellgenauigkeit der Servo's? Ich weiß es nicht.

Meine Lehre daraus, erstmal nicht Anstechen;). Bin froh dass der ImpRESsion wieder fliegt.

Grüße Sven
 

mipme_kampfkoloss

Vereinsmitglied
Teammitglied
Wenn der CG zu weit hinten ist, dann kann das schon mal passieren.
Bei den Nuris passiert das wohl öfter - mir zum Glück noch nicht. Aber da lautet der Rat: wenn er sich nicht mehr Abfangen lässt, dann fliege man einen Außenlooping. Ganz nach dem Motto: wenn man gegen den Strom nicht ankommt, muss man irgendwann mit ihm schwimmen...
 

Svener

User
Danke für den Tipp...die Idee kam mir später auch, da war es leider schon zu spät. Man lernt halt nie aus;)
 

Svener

User
Hallo zusammen,
war heute morgen Mit meinem ImpRESsion fliegen...herrlich wie er leichte Thermik aus kurbelt. Glaube das RES-Fieber hat mich gepackt:D.
Dann mein erster Hochstart. Alles hat geklappt und der flieger ist noch ganz. Macht mir aber riesig Spass. Nur so wirklich hoch komme ich nicht, dann löst sich der Flieger vom Seil, viel zu früh.
Was mache ich verkehrt... Startwinkel zu Steil, Hochstarthacken zu weit vorn? Wieviel Kg zieht ihr euren Gummi aus( den für den Hochstart;))?

Mfg Sven
 
Hallo Sven,
Ich hab als Maß fürs Ausziehen des Seils (15m Seta-Gummi) 45 Normalschritte. Steil starten ist richtig. Wenn der Segler aus dem Seil springt, bevor die Seilspannung aufgebraucht ist, gehört der Hochstarthaken weiter vor. Mit etwas Tiefentrimm geht es auch. Wenn man es nicht gesehen hat, kann man aber schwer beurteilen, was schief läuft.
Gruß Hans
 

Svener

User
Danke für die Info Hans. Habe vom emc-vega das HLG-Set. Auszugskraft mit Kofferwaage gemessen um ein Gefühl dafür zu bekommen. Bin vom 3 fachen Modellgewicht ausgegangen 3x500g und dann halt mal probiert. War dann wahrscheinlich noch zu wenig Zug. Werde es die Tage noch mal probieren.

Gruß Sven
 
hallo Sven,
freut mich zu hören, dass du gefallen am Hochstarten findest.
So wie Hans es schon geschrieben hat, hast du den Gummi sicher zu wenig weit ausgezogen.

2,5-3kg Zugkraft sind für die ersten "richtigen" Starts kein Fehler. Erst recht nicht, wenn du genau gegen den Wind startest.
Wenn die Hakenposition passt, der impRESsion wirklich senkrecht in der ersten Phase nach oben schießt, dann nimmt im Normalfall die Gummispannung im Steigflug nicht wirklich ab . . teilweise sogar noch zu (und das Modell versetzt nach hinten).
Dann bist du "gezwungen" den Flieger mit Schuss aus dem Seil zu befreien bevor der Gummi das Modell wieder Richtung Boden ziehen will.

Nach ein paar Starts wirst du wissen was ich meine.

Perfekte Ausklinposition (vom Seil) ist genau über dem Befestigungspunkt vom Gummi in der Erde (das braucht aber echt Übung, bis man das regelmäßig erwischt).

Also dann . . viel Spaß und Erfolg
- Robert
 

Svener

User
Ju huuuu....es hat klappt:D
eure Tipp's zum Hochstart waren Gold richtig. Heute morgen kaum Wind, perfekt zum Üben. Auf Starthöhen von ca. 100m komme ich noch nicht ganz, da fehlt einfach noch bis'l die Übung....macht richtig Spaß:D:D:D. Macht sich das eigentlich negativ bemerkbar wenn der Starthaken zu weit vorn ist?
Wo ich momentan noch etwas Probleme habe ist das Fliegen bei zerrissener Thermik und bei Böigem Wind. Glaub da hilft nur Üben;)

Gruß Sven
 
hallo Sven,
wenn der Haken zu weit vorn ist, dann ist einfach ausgedrückt, der Steigflug einfach flacher, und vor allem schneller.
Das kann dann leicht zum Flügelflattern führen.

Daher ist eine Hakenposition an zu streben, bei der der Steigflug noch "von ganz allein" funktioniert.
dh. kein Strömungsabriss vorkommt, weil der Flieger zu steil weg steigt (wenn der Haken zu weit hinten ist), bzw. sogar aus dem Haken fällt. Leichte Richtungskorrekturen "dürfen" gemacht werden. Höhenruder sollte nicht angegriffen werden müssen (ausser dann beim Schuss).

Übung macht den Meister :D . . . nur nicht nachlassen ;)
toi toi toi ... und viel Spaß
Robert

PS: in zerrissener Thermik ist ein etwas weiter vorne liegender Schwerpunkt hilfreicher ;)
 
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